Eine Unterorganisation der iranischen Revolutionsgarde hat eine Hackertruppe aufgestellt. Diese will künftig Gegner über das Internet angreifen.
Das französische Finanzministerium hat zugegeben, dass es Ziel von Cyberspionen geworden ist. Diese hätten Computer mit Spionagesoftware infiziert und viele Dokumente entwendet. Wer hinter den Angriffen steckt, ist noch unbekannt.
Die vor wenigen Tagen entdeckten Android-Programme mit Schadfunktionen werden seit kurzem von Google aus der Ferne von betroffenen Smartphones entfernt. Sicherheitsforscher haben zudem den Mechanismus der neuartigen Malware untersucht.
Cebit Mit drei neuen Softwareprodukten will Astaro die Sicherheit in internen Netzwerken erweitern. Darunter ist das Paket Endpoint Security, das Windows-Rechner mit Hilfe von Policies vor Angriffen über Peripheriegeräte schützen soll.
Google hat aus dem Android Market 21 Applikationen entfernt, über die Schadcode auf Geräte geschleust wurde. Mindestens 50.000 Anwender haben sich die Applikationen auf ihrem Android-Gerät installiert.
Google hat Zynamics gekauft. Die Bochumer sind auf die Entdeckung von Codediebstahl und Malwareanalyse mit Reverse Engineering spezialisiert.
Cebit Microsofts cloudbasierte PC-Verwaltung Intune soll ab dem 23. März 2011 starten, wie Microsoft auf der Cebit ankündigte. Intune ermöglicht es, PCs eines Unternehmens über eine einfache, webbasierte Konsole von jedem Ort aus zu verwalten und zu sichern, neue Software aufzuspielen oder bestehende Anwendungen zu ergänzen.
Symantec hat die Sicherheitssoftware Norton 360 in der Version 5.0 veröffentlicht. Mit einer neuen Bedienoberfläche und einigen Optimierungen soll der Schutz eines Windows-Computers weiter verbessert werden.
Um Botnetze zu bekämpfen, fordert der Chef von Microsofts Trustworthy Computing Group, Scott Charney, die Einführung von "Gesundheitszertifikaten" für PCs. Nur noch "gesunde" private PCs sollen dann problemlos eine Internetverbindung erhalten.
Das US-Softwareunternehmen Symantec hat weitere Details über Stuxnet bekanntgegeben: Danach zielte die Schadsoftware auf fünf Internetadressen und infizierte darüber 12.000 Systeme. Teile des Quellcodes sind inzwischen im Internet aufgetaucht.
Wenn ein Wurm den Task Manager blockiert, kann der Anwender schon mal hilflos dastehen. Mit einer Excel-Datei lässt sich aber ein alternativer Task Manager starten, sofern die Sicherheitseinstellungen entsprechend heruntergesetzt werden.
Die britische Regierung und Unternehmen sind 2010 Opfer von Cyberattacken geworden, berichtet der britische Außenminister auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Er fordert eine internationale Zusammenarbeit bei der Sicherheit.
Im Netz gibt es zahlreiche Möglichkeiten, eine Datei per Onlinevirenscanner auf Schadsoftware zu überprüfen. Einige Autoren von Schadsoftware nutzen dies jedoch aus. Das Inter Storm Center warnt auch vor Virenscannern, die mit Schadsoftware zusammenarbeiten.
ICQ 7 für Windows lässt sich über die Autoupdatefunktion zum Ausführen von fremdem Programmcode missbrauchen. Dazu muss laut dem Informatikstudenten Daniel Seither lediglich der Updateserver des Instant-Messaging-Dienstes imitiert werden.
Die PIN des neuen Personalausweises lässt sich auch ohne Malware leicht stehlen, meint Jan Schejbal und zeigt einen einfachen Angriff. Nach einem Hinweis Schejbals auf eine Sicherheitslücke in der Updatefunktion der AusweisApp war diese zuvor zurückgezogen worden.
Facebook-Nutzer müssen nun noch mehr aufpassen, welcher Anwendung sie ihre Daten anvertrauen: Das soziale Netzwerk ermöglicht Dritten den Zugriff auf Adressen und Telefonnummern seiner Nutzer.
27C3 Eigentlich ist die Vorstellung der Security Nightmares 2010 und 2011 eine witzige Veranstaltung. Doch manchmal bleibt dem Zuschauer das Lachen im Hals stecken, denn gut sieht die Zukunft in einer technikabhängigen Welt nicht aus.
27C3 Vier der fünf Sicherheitslücken, die der Stuxnet-Wurm ausnutzte, waren für Microsoft eine Überraschung - Zeroday-Exploits. Dennoch gelang es den Mitarbeitern des Konzerns recht schnell, eine zur Verfügung gestellte Probe auseinanderzunehmen.
Besteht der Verdacht, dass eine Website gehackt wurde, weist Google künftig in seinen Suchergebnissen darauf hin. So will Google Nutzer besser vor Angriffen schützen.
Die Internetanwender in Deutschland fürchten sich vor Botnet-Infektionen. Die Sicherheitssoftware DE-Cleaner des Anti-Botnet-Beratungszentrums wurde bereits über 330.000-mal abgerufen. Jetzt soll eine neue Software folgen.
Die IT-Sicherheit hat im Jahr 2009 rund elf Prozent der Unternehmen in Deutschland akute Probleme bereitet. Bei 28 Prozent der Betroffenen wurden Daten zerstört, bei drei Prozent waren vertrauliche Informationen betroffen.
Das Forschungsprojekt Zozzle ist mit Training in der Lage, Javascript-Schadcode an für einen Angriff typischen Merkmalen zu erkennen. Dabei stört sich Zozzle auch nicht an Codeverschleierung oder an neuartigen Angriffen.
Hacker nutzten vermutlich eine Sicherheitslücke in dem Ftp-Server des Proftpd-Projekts, um Schadcode in die aktuelle Version Proftpd 1.3.3c einzuschleusen. Darüber können sich unautorisierte Benutzer mit Root-Rechten auf Ftp-Servern Zutritt verschaffen, die die manipulierte Version von Proftpd verwenden.
Eine erste Betaversion von Opera 11 steht als Download zur Verfügung. Als Neuerung bietet der Browser erstmals Tab Stacking alias Tab Stapel. Mehrere geöffnete Browsertabs lassen sich analog zu einem Kartenstapel übereinanderlegen, um die Übersichtlichkeit in der Tableiste zu erhöhen.
Nokia entwickelt in aller Öffentlichkeit ein Sicherheitssystem für Meego. Das Mobile Simple Security Framework v2 (MSSF) soll sowohl den Nutzer vor Schadsoftware schützen als auch die Basis für eine digitale Rechteverwaltung (DRM) und Geräteeinschränkungen bieten. MSSF soll bis zum Erscheinungstermin von Meego 1.2 im kommenden Frühjahr fertiggestellt werden.
Der freie Windows-Virenscanner Clamwin hat aufgrund eines Fehlers wichtige Systemdateien für eine Windows-Installation in die Quarantäne verschoben. Dadurch sind solche Systeme nicht mehr funktionstüchtig. Die Clamwin-Macher haben zwar schnell reagiert und ein Reparaturprogramm geschrieben, aber dabei traten neue Schwierigkeiten auf.
War es Absicht oder ein Versehen? Im April landete mehrere Minuten lang ein nicht unerheblicher Teil aller Internetdaten bei China Telecom. Das Staatsunternehmen bestreitet die Datenumleitung. Der Bericht eines Kongressausschusses zeigt jedoch, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt, sondern dass von China aus systematisch ausländische Computer infiltriert werden. Die Regierung soll daran nicht unbeteiligt sein.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die am Dienstag bekanntgewordene Sicherheitslücke in der AusweisApp bestätigt. In Kürze soll eine korrigierte Version zum Download bereitgestellt werden.
Das iPhone Dev Team hat sein PwnageTool 4.1 fertiggestellt. Die neue Jailbreaking-Software ermöglicht es, iPods, iPads, iPhones und Apple TV 2 mit einer modifizierten Firmware zu versehen.
Microsoft hat seine eigenen Zahlen ausgewertet und ist dabei zu dem Schluss gekommen, dass Java ein immer beliebteres Angriffsziel wird. Die meisten Angriffe zielen auf eine Sicherheitslücke, die schon vor zwei Jahren gepatcht worden ist.
Ein neues Verfahren, mit dem Transaktionsnummern auf Verlangen generiert werden, soll Onlinebanking bei der Postbank sicherer machen. Das Verfahren soll die die iTans, die Kunden bisher per Post zugeschickt bekommen, ablösen.
Nirgendwo sind Botnetze so weit verbreitet wie in den USA. Das geht aus Microsofts aktuellem Security Intelligence Report hervor.
Der neue Thin Client R10L von Wyse bootet und verbindet sich mit Hilfe seines integrierten Betriebssystems ThinOS 7.0 innerhalb weniger Sekunden. Außerdem will Wyse künftig nicht nur Unternehmen, sondern auch Endkunden ansprechen.
Symantec stellt mit Ubiquity eine neue Generation von Sicherheitstechnik vor, um Malware besser zu bekämpfen. Ergänzend zu etablierten Mechanismen zur Malware-Erkennung versieht Ubiquity jede Datei mit einem Sicherheitsrating, das auf dem Kontext basiert, in dem die Datei von Symantecs Nutzern verwendet wird.
Auch als Reaktion auf den Wurm Stuxnet will die Nato künftig IT-Angriffe als Bündnisfall bewerten, die das Militärbündnis gemeinsam beantwortet. Dafür wurde die Hackertruppe Emerging Security Challenges Division geschaffen.
Die EU-Kommission will effektiver gegen Cyberkriminalität vorgehen. Dazu will sie eine Richtlinie vorschlagen, wie bei Angriffen gegen Informationssysteme vorgegangen werden soll. Und sie will den Auftrag der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit erweitern.
In China breitet sich der Wurm Stuxnet mit hoher Geschwindigkeit aus. Regierungsberichten zufolge gab es in den letzten Tagen eine Flut von Neuinfektionen. Der Wurm soll sechs Millionen PCs und knapp 1.000 Maschinensteuerungen befallen haben. Zunehmend gerät auch Siemens in die Kritik.
Ab Anfang Oktober 2010 wird es Microsofts kostenlose Sicherheitslösung Security Essentials auch für kleine Unternehmen geben. Bislang ist die Windows-Software nicht für den kommerziellen Einsatz freigegeben.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist die vom Chaos Computer Club geäußerten Sicherheitsbedenken zum elektronischen Personalausweis zurück.
Tüftler und Kriminelle können den elektronischen Personalausweis und auch die Schweizer SuisseID mit einfachen Mitteln fernsteuern und so auch ohne direkten Zugriff auf die Dokumente die Identität des Ausweisinhabers missbrauchen. Darauf weist der Chaos Computer Club (CCC) hin.
Nato und USA sollen im Bereich der Cybersicherheit enger zusammenarbeiten, fordert der stellvertretende US-Verteidigungsminister William Lynn. Wie in Zeiten des Kalten Krieges solle es eine gemeinsame Verteidigung im Cyberspace geben.
Für Internetnutzer gibt es ab heute einen Helpdesk gegen Botnetze. Mit dabei sind der Eco, das BSI, Antivirenhersteller, das Innenministerium und verschiedene Internetprovider. Thomas de Maizière forderte eine flächendeckende Beteiligung aller relevanten Internet-Service-Provider in Deutschland.
IDF Intel hat für viel Geld den Antivirenspezialisten McAfee übernommen. Konkrete Pläne, wie McAfee integriert werden soll, hat Intel noch nicht veröffentlicht, aber der Chiphersteller will sich künftig kräftig bei der Abwehr von Schadsoftware einmischen.
Symantec hat die 2011er Versionen von Norton Antivirus und Norton Internet Security veröffentlicht. Damit sollen sich Windows-Computer besser gegen Angriffe aus dem Internet schützen lassen. Allgemein wird eine höhere Geschwindigkeit der Norton-Produkte versprochen.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und Wolfgang Wieland von den Grünen haben Verfassungsbeschwerde gegen das BSI-Gesetz vom Sommer 2009 eingereicht. Es erlaubt die zentrale Aufzeichnung, Speicherung und Durchsuchung der gesamten elektronischen Kommunikation der Menschen mit Bundesbehörden und der Nutzung ihrer Webangebote.
Die Zahl der vom Binary Planting betroffenen Anwendungen wächst stetig und es tut sich ein grundsätzliches Problem auf: Viele Programme rufen DLLs auf, die gar nicht existieren. Dann hilft auch Microsofts SafeDLLSearch nicht.
Um die elektronische Ausweisfunktion zu missbrauchen, müssten Angreifer nicht nur die PIN per Keylogger erobern, sie müssten auch den neuen Personalausweis stehlen, weist das BSI die Kritik des Chaos Computer Clubs zurück.
Captchas verwehren Spambots den Zugang zu Webangeboten wie Blogs und Foren. Um diese Sperren zu umgehen, bezahlen Spammer Hilfskräfte, häufig in asiatischen Ländern, die die Buchstabenrätsel lösen. Inzwischen hat sich daraus ein veritables Geschäft entwickelt, dem US-Wissenschaftler auf den Grund gegangen sind.
Die britische Regierung setzt auch weiterhin auf den Internet Explorer 6. Ein Umstieg auf andere Browser sei nicht zwingend besser, ein Update auf den Internet Explorer 8 zu zeitaufwendig und teuer.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer Sicherheitslücke in Apples Betriebssystem iOS. Diese war durch einen Jailbreak bekanntgeworden, mit dem sich das Apple-Betriebssystem per Browser aushebeln lässt.
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