Apple unterstützt wider Erwarten doch alte Mac-OS-Versionen. Wer noch Mac OS X in der Version 10.5 alias Leopard einsetzt, bekommt nun ein Werkzeug gegen den Flashback-Trojaner und verliert unter Umständen sein Flash-Plugin.
Betrüger haben es laut FBI auf die Daten von Reisenden abgesehen. Deren Notebooks werden über fingierte Hotel-Internetverbindungen mit als Updates getarnter Malware verseucht.
Microsoft hat einen weiteren Patch veröffentlicht, um die Verbreitung der Duqu-Schadsoftware zu verhindern. Die betreffenden zehn Sicherheitslücken hätte der Duqu-Schädling bisher ausnutzen können. Sechs weitere Patches beseitigen insgesamt 13 Sicherheitslecks.
Für das Mobilbetriebssystem Android wurde Schadsoftware entdeckt, die über den Besuch von Webseiten verbreitet wird. Nach Angaben von Lookout ist es das erste Mal, dass dieser Verbreitungsweg für Android-Schadsoftware verwendet wird.
Schon seit Wochen wird berichtet, dass der OpenX-Werbeserver 2.8.8 von Kriminellen gehackt wird, um Schadsoftware in großem Stil zu verteilen. Nun hat die Firma hinter dem Open-Source-Projekt einen Sicherheitspatch versprochen.
Die Firefox-Entwickler haben ihre Blockade gegen anfällige Java-Versionen ausgeweitet. Fortan blockiert Mozilla auf allen Installationen von Mac OS X Java-Laufzeitumgebungen mit Sicherheitslücken. Mozilla reagiert damit auf Gefahren, die immer noch vom Flashback-Trojaner und anderer Schadsoftware ausgehen.
Der neue Virenscanner von Microsoft, Security Essentials 4, kann jetzt automatisch gegen Schadsoftware vorgehen. Gefährliche Software macht der Scanner ohne Nutzeraufforderung unschädlich.
Der Erfolg des Flashback-Trojaners ist offenbar für andere Kriminelle ein Grund, ihr Feld zu erweitern. Eine lange von Apple vernachlässigte Java-Sicherheitslücke nutzt Maljava nicht nur auf Windows-Rechnern, sondern auch auf Macs aus. Angriffe auf Linux verlaufen aber ins Leere.
Eine neue Mac-Schadsoftware nutzt eine bekannte Java- und auch eine ziemlich alte Word-Sicherheitslücke aus. Dennoch ist Sabpab mit seinen gezielten Angriffen sehr erfolgreich.
Server der Computec Media AG sind an zwei Wochenenden angegriffen worden und haben danach Schadsofware ausgeliefert. Die Angreifer hatten auch Zugriff auf gespeicherte Passwörter. Golem.de ist nicht betroffen.
Nach dem Sicherheitsupdate mit integrierter Schadsoftwareentfernung folgt nun das Flashback Removal Tool von Apple als Einzelanwendung. Allerdings nur für Mac OS X 10.7 alias Lion.
Ein vom Mossad angeheuerter Doppelagent soll Stuxnet auf den Computern einer iranischen Atomanlage installiert haben. Die Schadsoftware sei auf einem präparierten USB-Stick eingeschleust worden.
Es ist eine ungewöhnliche Kombination, die Apple gegen den Flashback-Trojaner verteilt: Der Trojanerentferner wird mit dem Java-Sicherheitsupdate gebündelt. Derweil meldet Symantec bereits seit einigen Tagen sinkende Infektionszahlen.
Einige 5400er Switches, die seit Ende April 2011 verkauft werden, beinhalten unter Umständen eine Compact-Flash-Karte mit Schadsoftware. Eine Gefahr ist diese aber nur, wenn sie in einem Rechner verwendet wird.
Microsoft hat sechs Sicherheitspatches veröffentlicht, mit denen elf Sicherheitslücken beseitigt werden. Acht dieser Sicherheitslücken gelten als gefährlich, denn Angreifer können darüber beliebigen Code auf einem fremden System ausführen.
Mit einem für Endanwender kaum zu findenden Knowledge-Base-Artikel macht Apple nun selbst auf die Sicherheitsprobleme unter Mac OS X aufmerksam. Ein kleines Apple-Werkzeug soll den Flashback-Trojaner bald entfernen.
Avira blockiert den Cloud-Speicher Amazon S3 nicht mehr. Eine entsprechende Fehlerkennung wurde beseitigt.
Die Anzahl der mit Flashback infizierten Macs steigt weiter. Derweil haben die Antivirenhersteller kostenlose Test- und Entfernungsprogramme für Flashback-Trojaner verteilt.
Eine aktualisierte Version des Flashback-Trojaners befällt derzeit hunderttausende Macs. Apple selbst hat nicht schnell genug reagiert, um eine Sicherheitslücke in Java rechtzeitig zu schließen. Jeder Mac-Nutzer sollte dringend ein Sicherheitsupdate machen.
Die Stiftung Warentest widerspricht der Kritik an dem Verfahren des Tests von Virenscannern. Sicherheitsunternehmen hatten der Stiftung jüngst in einem offenen Brief vorgeworfen, mit praxisfernen Vorgaben getestet zu haben.
In einem offenen Brief kritisieren Hersteller von Sicherheitssoftware den von der Stiftung Warentest durchgeführten Test von Virenscannern. Er berücksichtige nicht die Alltagsanforderungen moderner Sicherheitssoftware. Die Stiftung soll das im kommenden Heft klarstellen.
Der Anbieter von Sicherheitslösungen Trend Micro bietet mit Safesync Onlinespeicher in seiner eigenen sicheren Cloud an. Daten werden im Rechenzentrum in München gespeichert und unterliegen somit den hiesigen Datenschutzbestimmungen.
Die Stiftung Warentest hat 18 Windows-Sicherheitspakete geprüft. Die Mehrzahl der Virenscanner bietet keinen guten Schutz vor Schädlingen aus dem Internet. Dafür schnitt ein kostenloser Virenscanner vergleichsweise gut ab.
Ungepatchte Mac-OS-Rechner sind ebenso wie Windows-PCs anfällig für Schadsoftware. Zu diesem Schluss kommt Eset nach einer Analyse eines Trojaners für Mac OS, bei dem es offenbar auch Kontakt mit der Person gab, die den Rechner fernsteuern wollte.
In Moskau sind acht Männer verhaftet worden, die mutmaßlich ein Botnetz betreiben und dabei 3,3 Millionen Euro über gestohlene Bankdaten erbeutet haben sollen. Die Rechner der Opfer waren mit dem Trojaner Carberp infiziert und das Botnetz mit RDPdoor aufgespannt.
Schicke Rechner brauchen schicke Trojaner, könnten sich die Macher des Trojaners OSX/Imuler-B gedacht haben. Die Entwickler kombinieren Social Engineering mit einer konzeptionellen Schwäche in Mac OS X.
Eine erste Analyse des Trojaners Duqu ergab, dass die Schadsoftware weitgehend mit C++ programmiert wurde - bis auf das C-&-C-Modul. Zunächst vermuteten Sicherheitsexperten eine bislang unbekannte Programmiersprache, bis die Community bei der Entschlüsselung mithalf.
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) warnt vor einer Schadsoftware. Diese sperrt Rechner und tut so, als wäre dies wegen einer Urheberrechtsverletzung und im Namen der GVU und des BSI geschehen.
Die Android-Distribution Cyanogenmod wird in der künftigen Version 9 standardmäßig keinen Root-Zugriff mehr haben. Damit soll die Sicherheit der Android-Distribution erhöht werden.
Alle modernen Browser haben bei der Abwehr von Schadsoftware versagt, ergibt eine aktuelle Fraunhofer-Studie. Eigentlich sollen Mechanismen in modernen Browsern verhindern, dass sich Webseiten öffnen lassen, über die Schadsoftware verteilt wird.
Mit der steigenden Popularität und der Verbreitung von mobilen Geräten mit Android nimmt auch die Gefahr von Malware für das mobile Betriebssystem zu. Mittlerweile gibt es zahlreiche Sicherheitsapplikationen, die Nutzer schützen sollen.
Microsoft hat sechs Patches veröffentlicht. Unter anderem wird ein sehr gefährliches Sicherheitsloch in allen Windows-Versionen beseitigt. Fremde Computer können darüber ohne Zutun der Opfer attackiert werden.
AV-Test hat 41 Virenscanner für die Android-Plattform getestet. Dabei kam heraus, dass fast zwei Drittel der Sicherheitsanwendungen keinen ausreichenden Schutz vor Schadsoftware bieten. Dazu gehören auch Produkte namhafter Hersteller von Sicherheitssoftware.
Cebit 2012 G Data hat neue Versionen der eigenen Sicherheitsanwendungen veröffentlicht. Aus bisher fünf unterschiedlichen Ausbaustufen sind drei Varianten geworden.
Erneut listet der Generalinspektor der Nasa in seinem Bericht an das US-Parlament eine Reihe von Zwischenfällen bei der Computersicherheit auf. Unter anderem wurde ein unverschlüsselter Laptop mit Steuercode für die ISS gestohlen.
MWC 2012 Microsoft hat wie erwartet im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona die "Consumer Preview" genannte Beta von Windows 8 veröffentlicht. Wer will, kann die Vorabversion ausprobieren. Auch eine Beta von Visual Studio 11 steht zum Download bereit.
Hijackthis (HJT) steht nun im Quelltext unter einer Open-Source-Lizenz zur Verfügung. Der auf Malware ausgerichtete Windows-Registry-Scanner von Trend Micro war zuvor bereits kostenlos verfügbar.
Mit dem Staatstrojaner wurde nach einem Bericht des Bundesdatenschutzbeauftragten unter anderem Telefonsex aufgezeichnet. Die Staatsanwaltschaft hat sogar verfügt, dass diese Gespräche nicht gelöscht werden dürfen - aus technischen Gründen.
Mit Kaspersky One Universal Security hat Kaspersky Lab eine Sicherheitssoftware veröffentlicht, die parallel auf drei oder mehr Geräten verwendet werden darf. Dabei hat der Nutzer die Wahl, die Software unter Windows, Mac OS, Android, Symbian, Blackberry OS oder Windows Mobile zu nutzen.
Microsoft hat neun Patches für seine Softwareprodukte veröffentlicht. Fünf Patches gibt es für die Windows-Plattform und jeweils einen Patch für den Internet Explorer, für den Visio Viewer, für Sharepoint sowie .Net Framework und Silverlight. Insgesamt werden 13 Sicherheitslücken geschlossen, über die Angreifer beliebigen Code ausführen können.
Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.
Google hat seinen Browser Chrome 17 in einer stabilen Version veröffentlicht. Diese soll Downloads sicherer und das Surfen schneller machen.
Das Botnetz Kelihos ist wieder aktiv - über das Netz werden wieder Spammails verschickt. Möglicherweise wird es sogar von zwei verschiedenen Betreibern kontrolliert.
Bereits seit einiger Zeit läuft Googles Bouncer im Android Market. Nun hat Google bekanntgegeben, dass Bouncer den Android Market regelmäßig nach Schadsoftware durchsucht. Damit soll die Verteilung von Schadsoftware über den Android Market verringert werden.
Das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec warnt vor der Schadsoftware Android.Counterclank in einigen Android-Anwendungen. In den Augen des IT-Sicherheitsunternehmens Lookout handelt es sich dabei allerdings nicht um Schadsoftware.
Der Betreiber des Kelihos-Botnetzes hat nach Angaben von Microsoft früher für eine Sicherheitsfirma gearbeitet. Das Kelihos-Botnetz wurde auf Betreiben Microsofts im September 2011 stillgelegt.
Twitter holt ein Team von Experten für Security ins Unternehmen, die Schadsoftware in Onlinewerbung und auf Websites aufspüren können.
Die technischen Hürden einer Linux-Installation auf UEFI-Geräten werden sich überwinden lassen. Nutzerfreundlich wird das wohl aber nicht, befürchtet Entwickler Matthew Garrett.
Facebook und ein Hamburger haben die Identität der Programmierer der Schadsoftware Koobface ermittelt, mussten aber auf Anordnung des FBI jahrelang stillhalten. Die Malwareentwickler agierten die ganze Zeit ungeniert in der Weböffentlichkeit.
Der gestern bekanntgewordene Dienst Google Sesame ist schon wieder eingestellt worden. Google bezeichnet Sesame als Experiment und bedankt sich für die Mitarbeit daran. Bisher war davon ausgegangen worden, dass Sesame eine reguläre Funktion für die Anmeldung bei Google ist.
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