Apple muss eine peinliche Schlappe verzeichnen: Ausgerechnet auf dem Musikspieler iPod war in einigen Fällen ein Windows-Virus installiert worden. Apple hat zugegeben, dass weniger als ein Prozent der seit dem 12. September 2006 ausgelieferten iPod Videos mit dem Virus RavMonE.exe verseucht sind. Mittlerweile ist das Problem in der Produktion abgestellt worden.
Die Software Win4BSD erlaubt, eine Windows-Installation unter FreeBSD und PC-BSD vorzunehmen. In dieser virtuellen Umgebung lässt sich Windows dann wie gewohnt nutzen, wobei laut Hersteller eine nahezu native Geschwindigkeit zu erwarten ist.
In Word 2000 soll eine bislang unbekannte Sicherheitslücke stecken, die bereits von Schadsoftware ausgenutzt wird. Symantec stieß auf ein Trojanisches Pferd, das bislang aber kaum verbreitet ist. Der Schädling lädt ein Backdoor-Programm nach, um einen möglichst umfassenden Zugriff auf ein fremdes System zu erlangen.
Der Sicherheitsexperte Collin Mulliner hat ein Problem in der MMS-Applikation von Microsofts Smartphone-Plattform entdeckt. Auf der Hacker-Konferenz Defcon 14 zeigte er, wie sich mit einer manipulierten MMS beliebiger Schadcode einschleusen und ausführen lässt. Das Opfer muss die betreffende MMS-Nachricht lediglich öffnen; Sicherheitsabfragen gibt es nicht.
Durch eine Kooperation mit StopBadware.org zeigt Google ab sofort Warnmeldungen an, wenn Suchergebnis-Seiten potentiell mit Spyware oder ähnlichen Schadprogrammen verseucht sind.
Der IT-Sicherheits-Spezialist WhiteHat Security warnt vor neuen Angriffsmethoden auf Unternehmensnetze durch Cross-Site-Scripting-Lücken (XSS) in Webapplikationen. Auf diesem Wege lassen sich beispielsweise Portscans interner Netze durchführen oder Router und Firewalls neu konfigurieren warnt das Unternehmen.
DesktopSecure ist eine komplette Sicherheitslösung für Linux-Workstations, die neben der Anti-Viren-Funktion auch eine integrierte Firewall bietet. Durch die "Genetic Heurisitic Engine" soll die Software auch bisher unbekannte Schadprogramme erkennen und damit vor allem heterogene Netzwerke schützen. In den ersten drei Monaten sollen Updates kostenlos sein.
Eine zum schnelleren Laden von Anwendungen gedachte Caching-Routine in Windows XP ist einem texanischen Unternehmen aufgestoßen. Die im Internet nicht aufzuspürende Computer Acceleration Corporation sieht ihr bereits seit 1999 bestehendes Patent durch Microsoft verletzt und klagt deshalb.
Win4Lin hat mit dem Virtual Desktop Server eine Software veröffentlicht, die Windows-Anwendungen Clients von einem zentralen Linux-Server aus zur Verfügung stellt. Win4Lin nutzt Virtualisierung, um Windows-Programme unter Linux auszuführen und verspricht eine nahezu native Geschwindigkeit. Das Server-Produkt soll sich sowohl im lokalen Netzwerk als auch im Rechenzentrum einsetzen lassen, womit der Anbieter auch Application Service Provider ansprechen möchte.
Softwin hat eine Vorabversion seiner Antivirensoftware BitDefender 10 zum Download bereitgestellt. Die Betaversion ist natürlich kostenlos erhältlich und mit einer Früherkennungstechnik für unbekannte Viren ausgestattet worden, bietet eine Rootkit-Erkennung und Maßnahmen gegen Spyware.
Auf dem 7. Datenschutzkongress in Berlin warnte Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), vor der Verbreitung von Viren und anderen Schadprogrammen zur Fußball-Weltmeisterschaft.
Der Hersteller von Antivirus-Software MicroWorld warnt vor einem neuen Schädling, der gezielt das beliebte Online-Rollenspiel World of WarCraft angreift. Das Programm soll Passwörter ausspionieren, mit deren Hilfe die Angreifer virtuelle Gegenstände aus dem Spiel offenbar in echtes Geld verwandeln wollen.
Das freie Dateisystem ZFS hat Sun nun in Version 1.0 angekündigt. Ab Juni 2006 soll ZFS 1.0 mit dem nächsten Solaris-Update ausgeliefert werden. Dabei handelt es sich um ein 128-Bit-Dateisystem, das laut Sun 16 Milliarden Mal mehr Speicher verwalten kann als andere Dateisysteme. Zudem soll ZFS beschädigte Daten erkennen und selbstständig reparieren. Sun hat außerdem einen neuen NAS-Server mit Opteron-Prozessor sowie zwei neue Backup-Lösungen für Mainframes vorgestellt.
Wer unter Windows versucht, mit Hilfe der Hosts-Datei die Auflösung von Domain-Namen nach den eigenen Wünschen umzubiegen, stößt bei ausgewählten URLs auf Widerstand. Alle gehören Microsoft selbst.
Das Bundeskriminalamt vermeldet einen Erfolg gegen einen Phishing-Ring. So konnten sieben mutmaßliche Mitglieder einer international agierenden Gruppierung verhaftet und nach Darstellung der Behörde auch Schäden in Millionenhöhe bei deutschen Online-Banking-Kunden verhindert werden.
Die thailändische Firma Vervata bietet seit kurzem mit Flexispy eine Schnüffelsoftware an, mit der man Symbian-Smartphones ausspionieren kann. Mit der Symbian-Software sollen etwa untreue Ehepartner überwacht werden können, indem die SMS-Kommunikation oder Telefonate abgehört werden. Eine finnische Sicherheitsfirma stuft die Applikation als Schadsoftware ein.
RFID-Tags lassen sich zur Verbreitung von Viren missbrauchen, warnen niederländische Forscher. Die Wissenschaftler haben in einem Feldversuch Schadcode in ein RFID-Tag bekommen, der etwa die Backend-Systeme von RFID-Leseeinheiten angreifen kann. Mit dem Versuch wollen die Forscher demonstrieren, welche Gefahren von RFID-Tags ausgehen können, auch wenn bislang kein Virus oder Wurm in freier Wildbahn gesichtet wurde.
In Russland wurde ein Trojanisches Pferd für Java-Handys gesichtet, das hohe Kosten durch Versand von Premium-SMS verursachen kann. Der Schädling namens RedBrowser lockt damit, angeblich einen kostenlosen Zugriff auf WAP-Seiten zur Verfügung zu stellen. Damit wurde erstmals Schadsoftware für normale Handys entdeckt.
Zur Eröffnung der RSA Conference 2006 legte Microsofts Chairman und Chief Software Architect Bill Gates die kurz- und langfristigen Pläne für eine sicherere digitale Zukunft dar. Eines der Schlüsselelemente für mehr Sicherheit ist für Gates Microsofts kommendes Desktop-Betriebssystem Windows Vista.
Symantec hat bekannt gegeben, die eigenen Antivirenprodukte um Funktionen zur Rootkit-Erkennung zu erweitern. Damit sollen im System versteckte Schadprogramme bereits erkannt werden, bevor das Betriebssystem vollständig gestartet ist. Symantec will die Neuerung per Software-Aktualisierung in den Virenscannern des Unternehmens Ende Februar 2006 nachrüsten.
Mitte Dezember 2005 rief StarForce einen Wettbewerb aus, bei dem Kunden mögliche Probleme mit dem StarForce-Kopierschutz belegen konnten. Da niemand der Aufforderung nachgekommen ist, dafür nach Moskau zu reisen, sieht der Hersteller den Beleg erbracht, dass der Kopierschutz einwandfrei arbeite. Damit dürften die Boykott-Aktionen im Internet aber kaum zu besänftigen sein.
Zahlreiche Computerspiele verwenden einen Kopierschutz der russischen Firma StarForce, der auf manchen PC-Systemen zu Problemen führen soll. Aus diesem Grunde wurde eine Boykott-Webseite gestartet, um sich gegen diese Unwägbarkeiten zur Wehr zu setzen. StarForce bestreitet aufgrund des Kopierschutzes aufretende Probleme und hatte erst kürzlich zu einem Wettbewerb aufgerufen, solche Fehler zu belegen.
Das "Berkman Center for Internet & Society" der Universität Harvard ruft zusammen mit dem Oxford Internet Institute die Initiative "StopBadware.org" aus. Sie wollen Unternehmen, die mit Spyware und anderer Schadsoftware Geld verdienen, an den Online-Pranger stellen.
Windows Vista für x86-basierte 64-Bit-Systeme (x64) wird nun nur noch signierte Treiber unterstützen, das geht aus einer von Microsoft veröffentlichten Dokumentation hervor, in der Microsoft davon spricht, dass Kernel-Mode-Software künftig nur noch mit digitalen Zertifikaten unterstützt wird.
In der Sicherheitssoftware-Lösung Norton SystemWorks steckt - wie jetzt bekannt wurde - eine Rootkit-Funktion, über die Angreifer schadhaften Programmcode verbergen könnten. Virenscanner oder andere Schutzsoftware kann die Schadsoftware nicht erkennen, weil das betreffende Verzeichnis vor dem gesamten Windows-System verborgen wird. Solche Rootkit-Fähigkeiten haben kürzlich den Plattenkonzern Sony BMG massiv unter Druck gesetzt.
Novell hat den Quellcode der Linux-Sicherheitssoftware AppArmor freigegeben, die Betriebssystem und Anwendungen vor externen und internen Angriffen, Viren und anderer Schadsoftware schützen soll. AppArmor hatte Novell mit der Übernahme des Sicherheitsspezialisten Immunix ins eigene Portfolio integriert. Durch die Freigabe als Open Source soll die Software nun auch in Suse Linux integriert werden.
Die Website Techshout.com berichtet von einem neuen Angriff auf Websurfer. Mit einer Schadsoftware infizierte Rechner produzieren gefälschte Google-Werbeanzeigen - die so formatiert sind wie die richtige Adsense-Werbung - und blenden diese auf Websites ein, die der ahnungslose Surfer besucht.
Viele Themen bestimmten das Jahr 2005, einige davon wollen wir in unserem vierteiligen Jahresrückblick noch einmal Revue passieren lassen. Der Blick nach hinten mit etwas Abstand lässt das Eine oder Andere deutlicher werden und bietet zugleich Stoff zum Nachdenken, nachdenken über das, was 2006 zu erwarten ist. Dieser vierte und letzte Teil richtet seinen Blick auf die PC-Hardware, angefangen bei Maus und Tastatur über Prozessoren, die zunehmend mit mehr als einem Kern ausgestattet sind und Grafikkarten, die wieder im Doppelpakt auftreten, bis hin zu Visionen von Elektronik mit Bewusstsein.
"Sonys digitaler Hausfriedensbruch", so der Titel eines Vortrags zum XCP-Kopierschutz, mit dem Sony in diesem Jahr Schlagzeilen machte. Markus Beckedahl und "fukami" zeichneten dabei den zeitlichen Ablauf des Debakels nach, das geprägt war von langsamen Reaktionen seitens Sony. Sammelklagen gegen Sony wurden allerdings erst kürzlich beigelegt.
Das in den USA 2003 eingeführte Gesetz, das unter dem Kürzel CAN-SPAM Act bekannt wurde und die US-Bürger vor ungewünschter Werbung schützen soll, ist nun auf seine Effektivität hin überprüft worden. Dafür wurde von der Federal Trade Commission ein umfangreiches Evaluierungsverfahren durchgeführt, bei dem unter anderem sowohl neun große ISPs als auch Privatpersonen, Verbraucherorganisationen, E-Mail-Marketing-Unternehmen, Rechtswissenschaftler und andere Experten befragt und natürlich auch die eigenen Erfahrungen ausgewertet wurden.
Die IT-Sicherheitsfirma eEye plant, eine Antivirus-Funktion in ihre Firewall-Produkte zu integrieren. Die Wahl könnte dabei auf die Open-Source-Lösung Clam AntiVirus fallen, wobei eEye sich aktiv an der Verbesserung der Software beteiligen würde. Außerdem entwickelt die Firma ihre eigene Antiviren-Lösung.
Intel arbeitet derzeit an einem Chip, der auf Hardware-Ebene Rootkits auf Computersystemen erkennen können soll. Damit will Intel jedoch nicht in Konkurrenz zu bisherigen Sicherheitslösungen treten, sondern diese ergänzen. Erste Produkte aus diesen Überlegungen sind jedoch frühestens 2008 zu erwarten.
Nach dem Skandal um das DRM-System XCP auf verschiedenen Musik-CDs aus dem Hause Sony BMG macht nun der gleichfalls von Sony BMG eingesetzte Kopierschutz MediaMax 5 Probleme. Ein Sicherheitsloch in MediaMax 5 erlaubt einem Angreifer, schadhaften Programmcode auf fremde Rechner zu schleusen und verhilft diesem zu einer umfassenden Kontrolle über fremde Systeme.
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der finnische Anbieter von Antiviren-Lösungen F-Secure bereits Anfang Oktober 2005 eine Warnung an Sony BMG gerichtet, um auf das Problem des umstrittenen DRM-Systems XCP hinzuweisen. Allerdings wollte Sony BMG das Problem offenbar aussitzen und reagierte erst, als der öffentliche Druck immer stärker wurde.
Sicherheitsexperte Bruce Schneier geht mit Herstellern von Sicherheitssoftware in Bezug auf den von Sony BMG eingesetzten XCP-Kopierschutz hart ins Gericht. Mit geschätzten 500.000 infizierten Systemen handle es sich um eine der schlimmsten Epidemien, doch die Hersteller von Anti-Viren-Software bemerkten davon offenbar nichts.
Kaum schien der Ärger rund um das von Sony BMG auf Musik-CDs eingesetzte DRM-System XCP etwas abgeebbt, sorgt ein weiteres Sicherheitsrisiko für eine Welle der Entrüstung. Der XCP-Deinstaller agiert per ActiveX-Control und öffnet damit den Rechner für Angreifer, die so Programmcode einschleusen können. Zu allem Überfluss scheint XCP widerrechtlich Lame-Code zu verwenden. Sony BMG beginnt derweil damit, Audio-CDs mit der XCP-Software aus dem Handel zu nehmen.
Unter anderem im deutschsprachigen Bereich des Internets machen seit den frühen Morgenstunden des 15. November 2005 gleich drei neuer Sober-Ableger die Runde, die allesamt über Spam-Listen versendet wurden. Die Würmer verschicken sich mit deutschsprachigem Nachrichtentext, in dem die Empfänger durch Tricks zum Öffnen des verseuchten Anhangs gebracht werden sollen. Im Vorfeld hatte das LKA Bayern bereits davor gewarnt, dass am heutigen 15. November 2005 eine neue Sober-Welle zu erwarten sei.
Nachdem Microsoft seit ein paar Tagen darüber grübelt, ob der Software-Gigant das von Sony BMG verwendete DRM-System XCP als Schadsoftware einstuft, steht die Entscheidung nun fest: Die von Microsoft kostenlos angebotenen Windows-Werkzeuge zur Erkennung und Eliminierung von Schadsoftware werden demnächst das DRM-System als Schädling einstufen. Sony BMG hat auf Grund des öffentlichen Drucks die Produktion von mit XCP versehenen Musik-CDs vorerst gestoppt.
Sony BMG hat sich auf Grund einer auf Audio-CDs zum Einsatz kommenden, von Antiviren-Software-Entwicklern auf Grund ihrer fragwürdigen Funktionsweise als Schadsoftware klassifizierten DRM-Software XCP mittlerweile sogar eine Warnung vom Chef des US-Department of Homeland Security eingefangen. Der ganze Trubel hat das Musiklabel nun mittlerweile dazu veranlasst, die Produktion von mit XCP versehenen Musik-CDs zu stoppen.
Nach einem Tagesschau-Bericht will Sony BMG das in die Kritik geratene DRM-System XCP auch in Europa einführen. In den USA wurde bereits eine Klage gegen Sony BMG eingereicht, in der dem Plattenkonzern vorgeworfen wird, Rechnersysteme widerrechtlich mit der DRM-Software zu infizieren.
Microsoft erwägt gegen die in Verruf geratene DRM-Software "XCP1 Burn Protect" vorzugehen, berichtet das Online-News-Magazin eWeek.com. Die von Sony BMG auf einigen Musik-CDs zu findende DRM-Verwaltung sorgte in den vergangenen Tagen für Unmut, weil typische Schadsoftware-Routinen darin zum Einsatz kommen. Aus diesem Grunde wurden in den USA bereits Klage gegen Sony BMG eingereicht.
Das AntiSpyware-Tool von Microsoft befindet sich weiterhin im Beta-Test, allerdings steht nun der endgültige Name der Software fest, die in der Final-Version als "Windows Defender" auf den Markt kommen soll. Die aktuelle Beta-Version trägt weiterhin die Bezeichnung "Windows AntiSpyware".
Das in die Kritik geratene von Sony BMG eingesetzte DRM-System "XCP1 Burn Protect" lässt sich dazu missbrauchen, um Cheat-Programme für das Spiel World of Warcraft zu verstecken, berichten die Sicherheitsspezialisten von Security Focus. Das DRM-System nutzt Schadsoftware-Merkmale und wird somit seit Kurzem von einer Reihe von Anbietern von Antiviren-Software als Schadsoftware identifiziert.
Trend Micro hat seine "Mobile Security 2.0" veröffentlicht. Die Sicherheitslösung ist für die Geräte mit Symbians Series 60 gedacht, von denen es mittlerweile mehr als 25 Millionen Geräte gibt.
Sony BMG ist durch den Einsatz eines sich vom Nutzer unbemerkt tief ins Windows-System grabenden Musik-CD-Kopierschutzsystem in die Kritik geraten. Nachdem Winternals-Chef Mark Russinovich und etwas später auch F-Secure auf die fragwürdige Software hinwiesen, reagierten das Musik-Label und auch der Entwickler des "XCP1 Burn Protect" getauften DRM-Systems halbherzig.
Auf zumindest einer Musik-CD des Platten-Labels Sony BMG befindet sich eine DRM-Software (Digital Rights Management), die sich so tief ins System einbindet, wie man es sonst nur von Schadsoftware kennt. Bemerkt hat dies der Chef der Softwareschmiede Winternals, der seine Erfahrungen ausführlich in einem Blog-Eintrag beschreibt. Sony BMGs DRM-Software gibt sich viel Mühe, damit der normale Anwender ihre Existenz nicht bemerkt.
Der für den privaten Einsatz kostenlose Virenscanner "AntiVir PersonalEdition Classic" von H+BEDV erhält eine neue Update-Abwicklung. Virensignaturen werden spätestens ab dem 21. Oktober 2005 als inkrementelle Updates angeboten, was den Datenverkehr drastisch verringert, weil die Signaturdatei dann nicht mehr komplett geladen werden muss.
Die USA sind Spitze, zumindest was das Versenden von Spam angeht, allerdings mit deutlich rückläufigen Zahlen. Laut Sophos kamen zwischen April und September rund 26,35 Prozent der Spam-E-Mails aus den USA, im Vorjahr waren es noch 41,50 Prozent.
Die Homebrew-Szene bringt nicht nur Anwendungen zur Zweckentfremdung von Spieleelektronik zutage. Der für das Knacken des Nintendo DS bekannte Tüftler Darkfader hat eine Schadsoftware für das Spiele-Handheld veröffentlicht, die es ähnlich dem kürzlich aufgetauchten PSP-Trojaner beschädigt - damit sollen offenbar diejenigen abgeschreckt werden, die nur ein Interesse an unerlaubten Kopien von Original-Software haben.
Wer nach Mitteln sucht, um seine PlayStation Portable auch in Verbindung mit selbst geschriebener Software oder mit unerlaubten Kopien zu nutzen, verliert unter Umständen nicht nur die Garantie, sondern verwandelt auch das Spiele-Handheld in einen nicht mehr funktionierenden Klotz. Passend bezeichnete Symantec den ersten PSP-Trojaner als "Trojan.PSPBrick" - anstatt die Firmware auszutauschen, löscht er wichtige Systembestandteile und macht die PSP damit zum Reparaturfall.
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