Die Linux-Distribution Ubuntu 8.10 ist als Release Candidate erschienen. Ubuntu enthält eine neue Gnome- sowie X.org-Version und vereinfacht die Nutzung von UMTS-Datenverbindungen. Die anderen Ubuntu-Varianten halten ebenfalls Neuerungen bereit.















Die Linux Foundation hat in einer Studie untersucht, wie viel eine aktuelle Linux-Distribution wert ist. Dafür wurde die Community-Distribution Fedora 9 genauer betrachtet. Auch die Entwicklungskosten des Linux-Kernels schätzen die Autoren ein.
Mandriva und Turbolinux treten Intels Moblin-Initiative bei. Die arbeitet an speziell auf Systeme mit dem Atom-Prozessor abgestimmten Verbesserungen für Linux. Die beiden Linux-Anbieter wollen ein gemeinsames Produkt auf Basis von Moblin vorstellen.
Die schlanke Unix-Desktopoberfläche Xfce 4.6 ist jetzt als Beta verfügbar. Die Betaversion soll schneller sein und korrigiert einige Fehler, die seit Veröffentlichung der Alphaversion gefunden wurden.
Die Linux-Distribution Mandriva ist in der Version 2009.0 erschienen. Sie enthält aktuelle Versionen der Desktops KDE und Gnome. Darüber hinaus soll Mandriva auf Asus' Eee-PCs laufen.
Die Server, auf denen die Seiten der freien Enzyklopädie Wikipedia liegen, werden auf Ubuntu Linux umgestellt. Derzeit werden die Server noch mit verschiedenen Red-Hat-Versionen betrieben.
Die Linux-Distribution Debian GNU/Linux 5.0 soll noch 2008 fertig werden. Dafür ist auch die Mithilfe der Anwender gefragt. Eigentlich war die Veröffentlichung für September geplant.
OpenSuse 11.1 ist in der zweiten Betaversion erschienen, die die Probleme mit dem e1000e-Treiber korrigiert. Außerdem wurden weitere der üblichen Komponenten aktualisiert.
Das KDE-Projekt hat erneut ein Update für die Desktopumgebung KDE 4.1 veröffentlicht. Besonders in der HTML-Rendering-Engine KHTML haben die Entwickler einige Fehler behoben.
Die Linux-Distribution Ubuntu 8.10 ist jetzt als Betaversion verfügbar. Ubuntu enthält eine neue Gnome- und eine neue X.org-Version. Die Variante Kubuntu nutzt KDE 4.1 statt Gnome. Ubuntu kann außerdem Verzeichnisse der Benutzer verschlüsseln.
Die Linux-Distribution Fedora 10 ist in der ersten und einzigen geplanten Betaversion verfügbar. Die neuen Funktionen sollen darin bereits alle enthalten sein. Der Veröffentlichungstermin für Fedora 10 wurde nach hinten geschoben.
Das Gentoo-Projekt wird die anstehende Version 2008.1 nicht veröffentlichen. Stattdessen überdenkt das Projekt seine Veröffentlichungspolitik und will in Zukunft regelmäßig aktuelle Installationsmedien zur Verfügung stellen.
Auch Mandriva hat eine speziell für Netbooks angepasste Linux-Distribution vorgestellt. Das Angebot richtet sich an Hersteller, denn gerade die Mini-Notebooks werden häufig mit Linux angeboten.
OpenSuse 11.1 ist jetzt in einer ersten Betaversion verfügbar. Die Entwickler haben dafür einige Komponenten aktualisiert und sich entschieden, die Desktopumgebung KDE in der Version 4.1 einzusetzen. Außerdem ist nun die Sicherheitserweiterung SELinux aktiviert.
Die Linux-Distribution Foresight ist jetzt in einer speziell für Mini-Notebooks angepassten Version verfügbar. Sie nutzt einen angepassten Gnome-Desktop und enthält eine kleine Auswahl an Anwendungen.
Gerüchten zufolge arbeitet Hewlett-Packard (HP) momentan an einer eigenen Linux-Variante. Die soll angeblich auf den Massenmarkt ausgerichtet sein und unter anderem dazu dienen, HPs Abhängigkeit von Windows zu verringern.
Die Entwickler der schlanken Unix-Desktop-Oberfläche Xfce geben mit einer ersten Alphafassung einen Ausblick auf die kommende Version 4.6. Darin gibt es ein überarbeitetes Konfigurationssystem und das Multimedia-Framework GStreamer wurde integriert.
Die Linux-Distribution CentOS ist in der Version 4.7 erschienen. CentOS basiert auf den frei verfügbaren Quellen von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und enthält somit dieselben Veränderungen wie RHEL 4.7.
Canonical, die Firma hinter Ubuntu, will Entwickler und Designer einstellen, die sich der Benutzerfreundlichkeit freier Software widmen. Die Entwickler sollen dabei mit den freien Projekten zusammenarbeiten. Im Juli 2008 hatte Canonical-Chef Mark Shuttleworth gefordert, der Linux-Desktop müsse sich mehr an Apple orientieren.
Das Fedora-Projekt hat sämtliche Pakete neu signiert, so dass die Anwender nun einen zweistufigen Updateprozess beginnen können. Im August 2008 wurde ein Einbruch in Fedora-Server bekannt, woraufhin die Infrastruktur neu aufgesetzt wurde.
Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth hat Details zur nächsten Version der Linux-Distribution bekanntgegeben. Ubuntu 9.04 wird demnach "Jaunty Jackalope" heißen. Damit will Ubuntu seine Chance nutzen, in den Massenmarkt vorzudringen.
Die Ubuntu-Entwickler haben die fünfte Alphaversion der Linux-Distribution veröffentlicht. Darin wurden eine neue Gnome- und eine neue X.org-Variante integriert. Ubuntu kann außerdem Verzeichnisse der Benutzer verschlüsseln.
Das KDE-Projekt hat die erste Aktualisierung für KDE 4.1 freigegeben. Damit werden einige Fehler eliminiert, aber beispielsweise auch die Geschwindigkeit der HTML-Darstellung gesteigert.
Die Entwickler der Linux-Distribution Debian haben den Codenamen für die nächste Version bekanntgegeben. Derzeit wird noch Debian "Lenny" ausführlich getestet, um noch im September 2008 veröffentlicht zu werden. Der Unstable-Zweig der Distribution ist nun komplett auf Deutsch verfügbar.
Die Vorabversion Linux-Distribution Debian 5.0 ist nun auch als Live-CD erhältlich. Damit bietet nun auch das Debian-Projekt Anwendern die Möglichkeit, das System auszuprobieren, ohne es zu installieren.
Ab OpenSuse 11.1 können Anwender der Linux-Distribution die Sicherheitserweiterung SELinux verwenden. Die bisherige Lösung AppArmor bleibt jedoch die Standardsicherheitssoftware. Das gilt auch für Suse Linux Enterprise.
Auf dem offenen Mobiltelefon Openmoko Freerunner läuft jetzt auch die Linux-Distribution Debian. Damit stehen dem Anwender fast alle Pakete der Distribution auch auf dem Freerunner zur Verfügung. Auch die Software von Freesmartphone.org für die Telefonfunktionen ist verfügbar.
Die Linux-Distribution Freespire kehrt zu ihren Debian-Wurzeln zurück. Die nächste Version soll wieder auf Debian-Basis entstehen. Momentan bildet Ubuntu die Grundlage.
Fedora 10 ist jetzt als Alphaversion verfügbar. Darin ist bereits ein Großteil der für die neue Version geplanten Funktionen enthalten. Dazu gehören ein neues grafisches Startsystem und ein überarbeiteter Soundserver.
Zusammen mit Canonical, Novell und Red Hat will IBM weltweit Desktopcomputer mit Linux anbieten. Die werden von lokalen Partnern gebaut und richten sich an Unternehmen. Gleichzeitig kündigte IBM weitere Linux-Initiativen an, unter anderem einen Open-Source-Stack für Cluster und ein Appliance-Programm.
Die Linux-Distribution Mandriva 2009.0 ist jetzt als Betaversion verfügbar. Darin wurden die Desktopoberflächen KDE und Gnome aktualisiert und der Datenabgleich mit Windows-Mobile-Geräten verbessert.
Das KDE-Projekt hat KDE 4.1 wie geplant veröffentlicht. War KDE 4.0 noch für Entwickler gedacht, soll KDE 4.1 reif genug sein, um von Endanwendern als Desktop-Oberfläche benutzt zu werden. Ein paar der Anwendungen funktionieren jetzt auch unter MacOS X und Windows.
Die Debian-Entwickler haben den aktuellen Zustand von Debian 5.0 alias Lenny eingefroren, so dass neue Pakete nicht mehr automatisch in das Archiv gelangen. Jetzt dürfen nur noch kritische Fehler korrigiert werden.
Das Debian-Projekt hat das vierte Update für die stabile Version 4.0 seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Erstmals werden für "Etch" nicht nur Sicherheitsaktualisierungen und allgemeine Fehlerkorrekturen, sondern auch neue Treiber geliefert.
Red Hat hat sein Enterprise Linux in der Version 4.7 veröffentlicht. Darin wurden nochmals neue Funktionen integriert. Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 4.x begibt sich nun in die zweite Phase des Support-Zeitraums.
Auf der O'Reilly Open Source Convention (Oscon) hat Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth dazu aufgerufen, den Linux-Desktop schöner zu gestalten. Die Entwickler sollen sich dafür an Apple orientieren. Dem MacOS-Desktop sollen sie jedoch nicht nur nacheifern, sondern ihn toppen.
Die Linux Information Systems AG hat das Linux-Paket CoreBiz 3.1 veröffentlicht. Das setzt jetzt auf Ubuntu 8.04 als Basis und bietet eine bessere Hardware-Unterstützung. Neu ist auch eine dynamische Druckerverwaltung.
Das Fedora-Unity-Projekt hat aktualisierte Installations-DVDs für Fedora 9 veröffentlicht. Darauf sind außer der Linux-Distribution schon alle Updates enthalten. Die so genannten Re-Spins stehen für die Plattformen x86 und x64 zum Download bereit.
Die Linux-Distribution CentOS 5.2 ist jetzt auch als Live-CD für x86-Rechner verfügbar. Die CD kann als Desktop-Ersatz verwendet werden, aber auch als Rettungssystem. Dafür sind einige Systemwerkzeuge enthalten.
Das Ubuntu-QA-Team ist eine neue Gruppe zur Qualitätssicherung der Linux-Distribution Ubuntu. Die Mitglieder sollen sich aus der Community rekrutieren und bereits Erfahrung mit QA-Arbeit haben.
Die Ubuntu-Entwickler haben die nächste Alphaversion ihrer Linux-Distribution vorgelegt. Darin finden sich derzeit vor allem aktualisierte Pakete. Im Oktober 2008 wird die nächste Ubuntu-Version veröffentlicht.
Das Gnome- und das KDE-Projekt veranstalten ihre Konferenzen 2009 gemeinsam. Zwar bleiben sie organisatorisch getrennt, finden aber gleichzeitig am selben Ort statt, so dass sich die beiden Communitys austauschen können.
Canonical bringt in den USA eine Boxversion von Ubuntu in den Verkauf. Darin ist ein 60-tägiges Supportangebot enthalten. Ubuntu-Sponsor Canonical will auf diesem Weg neue Anwenderschichten erreichen.
Die Gnome Foundation hat Stormy Peters zu ihrer neuen Geschäftsführerin ernannt. Sie soll die freie Desktopumgebung Gnome weiter vorantreiben und neue Entwickler und Nutzer gewinnen. Peters entwickelte einst die Open-Source-Strategie für Hewlett-Packard.
Gentoo Linux 2008.0 ist fertig. Die Veröffentlichung hatte sich durch projektinterne Probleme lange verzögert. Unter anderem wird ein überarbeiteter Installer eingesetzt, mit sich die Linux-Distribution ohne Netzwerkverbindung einrichten lässt.
Für Ubuntu 8.04 wurde das erste Update-Paket freigegeben, das die Distribution auf die Versionsnummer 8.04.1 aktualisiert. Ubuntu 8.04 ist eine Version mit Long-Term-Support (LTS), die also länger unterstützt wird als die regulären Veröffentlichungen. Alle sechs Monate soll ein Service Pack erscheinen.
Das OpenSuse-Projekt hat seinen Zeitplan für die nächste Version 11.1 konkretisiert. Die neue Version soll demnach kurz vor Weihnachten 2008 erscheinen. Sie wird die Desktopumgebung KDE 4.1 enthalten.
Xandros-Chef Andreas Typaldos hat mittlerweile bestätigt, dass sein Unternehmen den Konkurrenten Linspire gekauft hat. Die beiden Distributionen sollen jedoch nicht zusammengelegt werden. Xandros will die meisten der Linspire-Angestellten weiter beschäftigen.
Der Linux-Distributor Xandros hat angeblich seinen Konkurrenten Linspire gekauft. Dies berichtet zumindest der ehemalige Linspire-Chef Kevin Carmony. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht.
Potsdamer Studenten haben eine Software entwickelt, die die Linux-Distribution Ubuntu aus den Quellen neu übersetzt. Dies soll die Konsistenz der Pakete in der Distribution gewährleisten. Unterdessen ist die erste Alphaversion der nächsten Ubuntu-Version 8.10 erschienen.
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