Mit gewohnt sarkastischem Unterton weist Linux-Erfinder Linus Torvalds in einem offenen Brief die Vorwürfe von SCO-Chef Darl McBride zurück, die dieser Anfang der Woche seinerseits in Richtung Open-Source-Community abgegeben hatte.
Im Streit um Urheberrechtsverletzungen durch Linux ergreift nun auch das Samba-Team das Wort und wirft SCO Heuchelei vor. Zudem gelangten mittlerweile die gesamten Folien der SCO-Präsentation an die Öffentlichkeit, in der SCO auf seiner eigenen Hausmesse erstmals öffentlich Beweise für die angeblichen Urheberrechtsverletzungen zeigte. Doch auch diese scheinen offenbar wertlos zu sein.
Das Open Source Development Lab hat nach Linus Torvalds zwei weitere namhafte Linux-Entwickler für sich gewinnen können. So wechselt neben Andrew Morton, der die Weiterentwicklung des Linux Kernel 2.6 verantworten soll, auch Brian Grega zum OSDL. Grega war zuvor als Vice President für Business Development für MontaVista und LynuxWorks tätig.
In der am Montag von SCO eingereichten erweiterten Klage gegen IBM erhebt SCO direkt Vorwürfe gegen Linux-Erfinder Linus Torvalds, das berichtet die New York Times. Torvalds habe eine lockere Einstellung gegenüber Urheberrechten, so das Blatt unter Berufung auf ein SCO-Papier.
Linux-Erfinder Linus Torvalds verlässt den Chip-Hersteller Transmeta, das kündigte er jetzt auf der Linux-Kernel-Mailingliste an. Zugleich veröffentlichte er auch einen neuen Entwickler-Kernel, Linux 2.5.72.
In einer E-Mail an die Linux-Kernel-Mailinglist nahm Linus Torvalds jetzt Stellung zum Thema Digital Rights Management (DRM) und Linux. Nach seiner Meinung schließen sich DRM und Linux keineswegs aus. Torvalds spricht sich dagegen aus, DRM auf Kernel-Ebene auszuschließen. Persönliche Vorlieben dürften dabei keine Rolle spielen, so Torvalds.
Linux-Erfinder Linus Torvalds macht keinen Hehl daraus, dass er AMDs x86-64-Architektur (Athlon64, Opteron) gegenüber Intels IA-64-Architektur (Itanium, Itanium2) vorzieht. In einer Diskussion auf der Linux-Kernel-Mailingliste fand er einmal mehr harsche Worte für Intels 64-Bit-Prozessor.
Auch wenn die Free Software Foundation seit Jahren den Namen GNU/Linux für das freie Betriebssystem propagiert, fällt GNU doch zumeist unter den Tisch, auch wenn das Betriebssystem zu weiten Teilen aus GNU-Software besteht - Linux ist nur der Kernel. Allen voran tritt FSF-Gründer Richard Stallman dafür ein, den Anteil des GNU-Projekts zu betonen und übt in diesem Zusammenhang regelmäßig Kritik. In einem aktuellen Artikel, der unter LinuxWorld.com veröffentlicht wurde, findet Stallman harte Worte in Richtung Linux und insbesondere Linus Torvalds.
Eine Ankündigung von Alan Cox, neben Linus Torvalds der zweite Mann bei der Linux-Kernel-Entwicklung, sorgte am Wochenende für Diskussionsstoff in der Linux-Community. Denn Cox, der derzeit die Kernel-Serie 2.2.x betreut und zuvor auch den Kernel 2.0.x von Linus Torvalds übernahm, wird nicht wie erwartet die Pflege des Kernel 2.4.x übernehmen, sobald sich Linus Torvalds auf den neuen Entwicklerkernel 2.5.x konzentriert.
Bereits gegen 15.30 Uhr ließ Linux Torvalds an Sylvester den ersten Kracher los und kündigte die Version 2.4.0-prerelease des Linux-Kernels an. Noch im August hatte Torvalds die fertige Version des Kernels für 2000 versprochen, aber anklingen lassen, dass er es mit der neuen Version nicht sonderlich eilig hat.
In knappen Worten hat Linus Torvalds die Beta 10 des neuen Linux-Kernels 2.4 freigegeben. Die Version soll keine bekannten Bugs aufweisen und damit das offizielle Release des Kernel 2.4 kurz bevorstehen.
Zum ersten Mal fand vom 5. bis 7. Oktober die LinuxWorldExpo in Frankfurt am Main statt, die laut den Veranstaltern der größte europäische Linux-Event ist. Zudem konnte die Kongressmesse mit einem besonderen Highlight aufwarten: Linux-Erfinder Linus Torvalds gab sich die Ehre.
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