Oracle denkt über eine eigene Linux-Distribution nach, berichtet die Financial Times unter Berufung auf Oracle-CEO Larry Ellison. Auch eine Übernahme von Novell zieht Oracle demnach in Betracht.
Oracle will den CRM-Spezialisten Siebel Systems für 10,66 US-Dollar pro Aktie übernehmen, kündigte Oracle an. Insgesamt ergibt sich ein Kaufpreis von 5,85 Milliarden US-Dollar bzw. 3,61 Milliarden US-Dollar, verrechnet man die rund 2,24 Milliarden US-Dollar an liquidem Kapital, über das Siebel verfügt.
Nach der Übernahme von PeopleSoft will Oracle mit einem der weltweit größten Forschungs- und Entwicklungsteams Anwendungslösungen der nächsten Generation liefern. Die PeopleSoft-Produktlinie soll noch bis zum Jahr 2013 unterstützt und eine Version 9.0 von PeopleSoft Enterprise 9.0 veröffentlicht werden. Mit dem "Project Fusion" soll zudem eine fortschrittliche Applikationsarchitektur geschaffen werden, die die Vorteile von Oracles Software mit denen von PeopleSoft und J.D. Edwards verbindet.
Obwohl rund 61 Prozent der Aktionäre von PeopleSoft dem Angebot Oracles, das Unternehmen für 9,2 Milliarden Dollar zu übernehmen, zugestimmt haben, hat der Verwaltungsrat von PeopleSoft das Angebot abgelehnt. Pro Aktie will Oracle 24 US-Dollar zahlen, was dem Kontrollgremium von PeopleSoft zu wenig ist.
Zum 18. Mal wurde mit dem Webby-Award jetzt der Web-Oskar in 30 Kategorien von der International Academy of Digital Arts and Sciences vergeben. Unter den Gewinnern sind auch zwei deutsche Websites.
Oracle legt im Übernahmepoker um PeopleSoft nach. Statt bisher 16 US-Dollar pro PeopleSoft-Aktie bietet Oracle nun 19,50 US-Dollar pro Aktie. Das entspricht insgesamt 6,3 Milliarden US-Dollar.
Oracle hat im vierten Quartal seinen Nettogewinn um 31 Prozent auf 858 Millionen US-Dollar steigern können, der Umsatz legte dabei nur um 2 Prozent auf 2,83 Milliarden US-Dollar zu. In der anschließenden Telefonkonferenz gingen dann sowohl Larry Ellison, CEO von Oracle, als auch Jeff Henley, CFO von Oracle, hart mit dem Management von PeopleSoft ins Gericht.
Erst am Dienstag dieser Woche hatte PeopleSoft die Übernahme von J.D. Edward angekündigt, mit der das Unternehmen zum zweitgrößten Anbieter von Unternehmenssoftware nach SAP aufsteigen wollte. Heute kündigte Oracle an, PeopleSoft durch eine feindliche Übernahme für rund 5,1 Milliarden US-Dollar kaufen zu wollen.
Apple hat heute bekannt gegeben, dass sich Lawrence J. Ellison, CEO von Oracle, von seinem Posten als Mitglied des Board of Directors von Apple zurückzieht.
Oracle hat die vorläufigen Ergebnisse des dritten Bilanzgeschäftsquartals 2002 mitgeteilt, das am 28. Februar 2002 endete. Auf Grund der Wirtschaftslage sollen die Ergebnisse des dritten Quartals im Vergleich zum zweiten Quartal nahezu gleich geblieben sein, teilte Oracle-CFO Jeff Henley mit.
Vom 12. bis 16. November findet in Las Vegas die Comdex unter massiven Sicherheitsvorkehrungen statt. Die Veranstalter veröffentlichten jetzt eine Policy für Messebesucher. Besonders scharfe Sicherheitsvorkehrungen gibt es für die zahlreichen Keynotes.
Die IT-Krise und der Niedergang von Hightech-Titeln an den Weltbörsen haben dafür gesorgt, dass Bill Gates nicht mehr der reichste Mann der Welt ist, berichtet die britische Zeitung Sunday Times. Das Blatt führt an erster Stelle der Superreichen in diesem Jahr den Besitzer der Wal-Mart-Supermarktkette, Robson Walton. Sein Vermögen und das seiner Familie schätzt die britische Zeitung auf rund 142 Milliarden DM.
Oracle machte entgegen dem aktuellen Trend der Computerindustrie im zweiten Quartal mehr Umsatz und Gewinn als erwartet. So konnte das Unternehmen seinen Gewinn um 62 Prozent auf 623 Millionen US-Dollar bzw. 0,11 US-Dollar pro Aktie steigern. Der Umsatz lag bei 2,7 Milliarden US-Dollar.
Silicon Valley - Ort der Mythen, Geheimnisse und Geschäfte. Wer sich schon immer fragte, was hinter den Kulissen der größten amerikanischen Technologie-Konzerne wirklich passiert, findet in dem von David A. Kaplan geschriebenen Werk Silicon Valley nun eine witzig geschriebene und mit Anekdoten gespickte Geschichte.
IBM, Hewlett-Packard (HP) und Compaq sind die in der Wirtschaft mit Abstand beliebtesten Unternehmen der Informationstechnologie (IT). Das haben vergleichende Untersuchungen der Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft Giga Information Group in Europa und den USA ergeben.
Nachdem Oracle eingestanden hatte, mehre Handelsverbände und politische Gruppierungen bespitzelt zu haben, verurteilte Microsoft das Vorgehen des Softwareunternehmens heute in einer offiziellen Presserklärung.
Bedingt durch den Microsoft-Prozess haben sich die Verhältnisse an der Spitze der Liste der reichsten Männer der Welt wieder angenähert. Oracles CEO Larry Ellison konnte dicht zum derzeit reichsten Mann der Welt, Bill Gates, aufschließen.
E-Mail an news@golem.de