Die International Game Developers Association (IGDA) hat ein Komitee zur Entwicklung von Programmierschnittstellen für Künstliche Intelligenz ins Leben gerufen. Die Schnittstellen sollen es Spieleentwicklern erleichtern, die künstlichen Charaktere in ihren Spielen intelligenter, eigenständiger und somit glaubwürdiger zu machen.















Mittels des noch nicht erhältlichen Open-R Software Development Kit (SDK) sollen Programmierer in Zukunft eigene Programme für Sonys AIBO Roboter entwickeln und untereinander austauschen können. Das Open-R SDK richtet sich an C++-Programmierer, insbesondere aus akademischen Einrichtungen und dem Hobby-Bereich.
Unter der Web-Adresse www.chatterboxchallenge.com startet in diesem Jahr zum dritten Male der international größte öffentliche Wettbewerb um künstliche Intelligenzen, die in natürlicher, menschlicher Sprache kommunizieren können. Bislang sind über 50 Chat-KIs, auch Chatterbots oder Lingo-Bots genannt, für den Wettbewerb angemeldet. Den Siegern winken 2.000,- US-Dollar an Geldprämien sowie Sachpreise.
Professor John G. Taylor und Dr. Neill Taylor, beides KI-Forscher vom King's College London und Gründer des britischen Unternehmens Lobal Technologies, haben ein ehrgeiziges Ziel: Ihre Technologie soll Computern nicht nur das Verstehen, Sprechen und Lernen beibringen, sondern letztendlich auch das Denken. Großes Interesse zeigen dabei Spielehersteller, die ihre virtuellen Geschöpfe damit natürlicher machen wollen.
Das Freiburger Roboter-Fußball-Team "CS Freiburg" von der Fakultät für Angewandte Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität hat beim RoboCup 2001 in Seattle gewonnen. Mit 1:0 besiegten die Roboter-Fußballer "Sepp", "Otto", "Jupp" und "Franz" im Finale ihre japanischen Konkurrenten und verteidigten ihren Weltmeisterschafts-Titel vom vergangenen Jahr erfolgreich.
Roboter, die nicht nur aussehen wie ein Mensch, sondern dank Künstlicher Intelligenz auch so denken und handeln, gehören zwar eher in den Bereich der Wunsch- bzw. Albträume, doch an der Universität Würzburg wird per Computersimulation schon untersucht, wie sich das Verhalten von solchen Maschinen steuern ließe.
Creature Labs stellt mit "Creatures Docking Station" sowohl ein kostenloses, eigenständiges Spiel, als auch ein Add-on für Creatures-3-Fans zur Verfügung. Die Creatures Docking Station ermöglicht es Creatures-Neulingen in die Welt der intelligenten Norns einzutauchen und erfahrenen Creature-3-Spielern, ihre sorgsam aufgezogenen und gezüchteten Kreaturen per Internet auszutauschen bzw. zu paaren.
Das Kölner Unternehmen vista*new media hat seine Softwareprodukte für virtuelle Agenten fertig gestellt, mit deren Hilfe kommerzielle Websites um lebendig wirkende künstliche Berater und Entertainer erweitert werden können. Zum Aufpeppen von privaten Websites sind die "VirtualFriends" allerdings noch etwas zu teuer.
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