BEA Systems baut sein Open-Source-Engagement aus: Neben dem von BEA gegründeten Projekt Apache Beehive, dessen Code jetzt verfügbar ist, hat man mit Apache XMLBeans ein weiteres Inkubator-Projekt unter dem Dach der Apache Software Foundation gestartet.
Sun hat seine visuelle Entwicklungsumgebung für Java, den Java Studio Creator, veröffentlicht. Die Software bietet Sun im Rahmen eines Abo-Modells an: Kunden, die das Sun Developer Network für 99,- US-Dollar im Jahr abonnieren, erhalten die Software kostenlos.
Sun und Vodafone kooperieren bei der Entwicklung der nächsten Java-basierten Generation der Vodafone-live!-3G-Services. Das System namens Vodafone VFX soll vor allem Verbesserungen bei Datenservices und der Sicherheit, aber auch bei den Abrechnungsmöglichkeiten bieten.
Sun veröffentlicht vier Java-Projekte als Open Source, dies betrifft den 3D-Desktop "Looking Glass" und weitere Java-3D-Technik sowie die JDesktop Network Components (JDNC) und die JDesktop Integration Components (JDIC).
Sun hat - wie vorab angekündigt - eine neue Version seiner Java 2 Platform Standard Edition 5.0 (J2SE) alias "Tiger" vorgestellt, laut Sun das wichtigste Update für Java seit der Einführung vor rund zehn Jahren. Die neue Java-Version verspricht eine deutlich vereinfachte Verteilung von Java-Applikationen, neue Monitoring-Möglichkeiten sowie Management-Funktionen. Sun zielt damit vor allem auf den Desktop-PC ab.
Mit dem neuen Projekt JDesktop Integration Components (JDIC) will Sun die Integration von Java-Anwendungen in den jeweiligen Desktops verbessern, ohne dabei Abstriche an der Plattformunabhängigkeit zu machen. Auf diesem Wege lässt sich beispielsweise ein auf dem System installierter Web-Browser in eine Java-Applikation einbinden oder der Standard-Mail-Client aufrufen.
Das Siemens-Handy S55 weist ein Sicherheitsleck auf, worüber Angreifer unbemerkt vom Nutzer Kurzmitteilungen versenden können, berichten die Sicherheitsspezialisten von SecuriTeam.com. Dazu werden Fehler bei der Ausführung von Fremd-Applikationen ausgenutzt.
Sun hat eine erste Vorabversion des Java Studio Creator alias "Project Rave" veröffentlicht. Die Software erlaubt es - ähnlich wie ein GUI-Creator - Java-basierte Webanwendungen mit der Maus zusammen zu klicken.
PalmOne bietet für das PalmOS-Smartphone Treo 600 nun die Java 2 Micro Edition an, um auch auf diesen mobilen Geräten Java-Applikationen ausführen zu können. Neben der Java-Runtime wurde auch ein Entwickler-Kit veröffentlicht, das bei der Entwicklung von Java-Applikationen helfen soll. Die aktuelle Java-Version lässt sich zudem auf den Tungsten-Modellen von palmOne nutzen.
Nachdem Microsoft vor einer Woche ein kostenloses Tool veröffentlicht hat, um Microsofts eigene Java Virtual Machine deinstallieren zu können, wurde diese Software nun überarbeitet. Welche Änderungen genau daran vorgenommen wurden, ist derzeit nicht bekannt. Vermutlich sind es nur geringe Änderungen, denn die Versionsnummer erhöhte sich nur von 1.0 auf 1.0a.
Microsoft hat überraschend ein kostenloses Tool bereitgestellt, um damit Microsofts eigene Java Virtual Machine deinstallieren zu können. Der Hersteller selbst bezeichnet diesen Weg als einzige unterstützte Methode, diese Java Virtual Machine wieder loszuwerden.
In einem offenen Brief an Sun forderte IBMs Vizepräsident für "Emerging Technology", Rod Smith, die gemeinsame Entwicklung einer Open-Source-Umsetzung von Java. Eine freie Java-Implementierung könne eine enorme Bedeutung für die gesamte Industrie haben und die Akzeptanz von Java deutlich steigern, so Smith in seinem Brief an den Sun-Vizepräsident Rob Gingell.
Mit neuen Techniken will Sun die Leistung von Java auf Handys deutlich steigern und verspricht einen Leistungszuwachs um das bis zu Sechsfache. Zudem sollen die Java-Funktionen, die auf Mobiltelefonen zur Verfügung stehen, erweitert werden.
Open-Source-Verfechter Eric S. Raymond fordert Sun-Chef Scott McNealy in einem offenen Brief auf, Java als Open Source freizugeben. Sun habe oft seine Unterstützung für Open Source unterstrichen, in Bezug auf Java bleibe aber einige Verwirrung.
Sun hat eine erste Beta der Java 2 Platform, Standard Edition (J2SE) in der Version 1.5 veröffentlicht. Die neue Version bringt zahlreiche neue Funktionen und führt unter anderem neue Metadaten und Typen in die Sprache ein.
Für den Web-Browser Safari hat Apple eine neue Version veröffentlicht, welche eine verbesserte Kompatibilität bei der Anzeige von Webseiten liefert, aber auch einige neue Funktionen bringt. Ferner hat Apple ein Update für die Java-Engine bereitgestellt.
Microsoft hat kürzlich angekündigt, zum 23. Dezember 2003 den Support für Windows 98 und einige andere Produkte einzustellen. Schuld an der Einstellung der Produkte, so Microsoft, sei Sun, die dies ihrerseits energisch bestreiten.
Während es für Besitzer von PalmOnes PDA-Modellen der Tungsten-Serie bereits Java-Unterstützung gibt, soll dies im Frühjahr 2004 auch für das Smartphone Treo 600 gelten. Dann wird es für die Geräte auch die Java 2 Micro Edition als echte ARM-Runtime und Entwicklerpaket geben - Letzteres ist nun schon als Beta für Entwickler verfügbar.
Apple bietet ab sofort ein Java-Update für MacOS X 10.3 und höher an, das die Zuverlässigkeit und Stabilität bei der Nutzung von Java-Applets verbessern soll.
Sun bietet ab sofort einen Patch für die Java Virtual Machine an, um ein Sicherheitsloch zu stopfen, worüber Angreifer die Sandbox-Restriktionen umgehen und so auf prinzipiell alle Bereiche des Rechners zugreifen können. Entdeckt wurde das Sicherheitsloch von Last Stage of Delirium (LSD) bereits Anfang Juni 2003, allerdings hat man mit einer Veröffentlichung der betreffenden Informationen gewartet, bis nun entsprechende Patches zum Download bereitstehen.
Palm bietet ab sofort kostenlos die von IBM lizenzierte Java Virtual Machine für aktuelle Palm-PDAs zum Download an. So gibt es die Software für die Tungsten-Modelle C, W, T2, T3 und E. Für die übrigen PDAs mit PalmOS steht kein entsprechender Download bereit.
Apple bietet ab sofort ein Java-Update für MacOS X 10.2.6 und neuer an, das zahlreiche kleine Fehler bereinigt und eine bessere Unterstützung für die Java-Nutzung in Web-Browsern bringen soll, sofern diese das Java-Plug-In verwenden.
FreeBSD erhält direkte Java-Unterstützung, eine entsprechende Binärversion des Java Development Kit 1.3.1 steht jetzt zur Verfügung, das kündigte die FreeBSD Foundation an. Damit steht ein einfach zu installierendes Paket nativer Java-Unterstützung für FreeBSD zur Verfügung.
Sun Microsystems will in Kooperation mit AMD Java für AMDs 64-Bit-Prozessor Opteron sowohl für Linux als auch für Windows anbieten. Damit soll Unternehmen der Weg geebnet werden, um ihre Java-Applikationen mit minimalen oder gänzlich ohne Änderungen des Sourcecodes auf AMDs 64-Bit-Plattform zu migrieren.
SGI und Sun wollen OpenGL und Java zusammenbringen. Die beiden Unternehmen kündigten auf der Siggraph an, Java-Bindings für das Grafik-API OpenGL entwickeln zu wollen. Damit wird es möglich, aus Java auf das plattformunabhängige API für 3D-Grafik zuzugreifen.
Der Distributor MacLand bietet ab sofort das Java-Office-Paket ThinkFree Office mit einer deutschen Bedienerführung an. Die als Java-Applikation ausgelegte Office-Suite soll sowohl auf Windows-Systemen als auch unter MacOS X laufen und dabei kompatibel zu Microsofts Office-Dateien sein. Der Hersteller erwähnt für Linux zumindest eine englischsprachige Version der Software.
Ein US-Bundesberufungsgericht hat eine einstweilige Verfügung aufgehoben, die Microsoft gezwungen hätte, die Java-Software von Sun in seine Windows-Betriebssysteme aufzunehmen. In ihrem Urteil erklärten die Richter auch, dass Microsoft weiterhin per einstweiliger Verfügung untersagt ist, seine eigenen Java-Versionen in Windows zu integrieren und damit die Urheberrechte von Sun zu verletzen.
Sun startet mit java.net eine neue Website, die Informationen, Code und Kommunikationsmöglichkeiten für Java-Entwickler, einschließlich Wikis und Blogs, bündeln soll. Die neue Open-Source-Community rund um Java wird dabei von James Gosling, dem Vater von Java, angeführt. Sun selbst steuert einige Millionen Codezeilen zu der neuen Community bei.
Sun hat auf der JavaOne neue Produkte und Programme rund um Java vorgestellt, mit denen Sun die Zahl der Java-Entwickler von heute drei Millionen auf 10 Millionen steigern will. Wachstumspotenzial sieht Sun vor allem bei Entwicklern, die sich heute vorwiegend mit "weniger effizienten Plattformen wie Scriptsprachen" beschäftigen.
Sun gibt auf der JavaOne Konferenz erste Ausblicke auf neue Java-Technologien, die in der kommenden Java 2 Standard Edition (J2SE) 1.4.2 enthalten sein werden. Dabei soll Java vor allem im Desktop-Bereich zulegen und sich unter anderem im Aussehen dem genutzten Betriebssystem anpassen.
Nokia kündigte jetzt eine neue Version seiner J2ME-Entwicklungsumgebung an, die nun das Spezifikation Mobile Information Device Profile 2.0 (MIDP 2.0) unterstützt. Die Nokia Developer Suite Java 2 Micro Edition 2.0 bietet darüber hinaus einen erweiterten Funktionsumfang und ist in zwei Versionen sowohl für Windows als auch für Linux kostenlos erhältlich.
Sun und Intel wollen gemeinsam multimediale Java-Applikationen auf mobile Endgeräte mit Intels XScale-Prozessor bringen, das gaben die Unternehmen im Vorfeld der JavaOne-Konferenz bekannt.
Der PDA-Hersteller Palm hat jetzt IBM WebSphere Micro Environment für seine Tungsten-PDAs lizenziert. Damit lizenziert Palm erstmals eine Java Virtual Machine, um diese mit seinen PalmOS-PDAs auszuliefern.
Galileo Computing bietet jetzt die 3. Auflage des Buches Java ist auch eine Insel von Christian Ullenboom als Openbook in einer HTML-Version zum Download an. Die 3. Auflage des Buches wurde vollständig durchgesehen und überarbeitet und bietet jetzt u.a. auch Ausführungen zu Eclipse und Ant.
Das Jazilla-Projekt bietet ab sofort mit dem Milestone 1 (M1) eine erste Alpha-Version des auf Mozilla beruhenden Java-Browsers Jazilla im Sourcecode als Download an. Noch bietet die Software nicht den vollen Funktionsumfang, den man von Mozilla gewohnt ist, aber die Alpha-Version zeigt schon die Richtung des Projekts.
Siemens mobile startet ein Testverfahren für Java-Anwendungen auf Mobiltelefonen. Mit dem Logo "Optimized for Siemens mobile" will man ein Gütesiegel anbieten, mit dem Entwickler die besondere Qualität ihrer Produkte belegen können.
Von dem US-Unternehmen Tipic stammt ein Instant Messenger Programm namens TipicME, das für Java-fähige Handys geeignet ist. Das als Java 2 Micro Edition oder in einer pJava (Personal Java) Version erhältliche Programm soll je nach Funktionsumfang maximal 60 KByte Speicher benötigen und arbeitet mit dem Open-XMPP-Protokoll sowie GPRS.
Auf Grund eines weiteren Sicherheitslochs in der Java Virtual Machine von Microsoft veröffentlichte der Hersteller nun einen Sammel-Patch, der auch alle kürzlich veröffentlichten Sicherheits-Updates umfasst. Die neue Sicherheitslücke erlaubt es einem Angreifer, Daten zu verändern, Programme auszuführen oder die Festplatte zu formatieren.
Oracle hat die Oracle9i Application Server Java Edition angekündigt. Das neue Angebot beinhaltet alles, was Unternehmen für die Entwicklung und den Einsatz von Java-Anwendungen und Web-Services benötigen.
Sun und SAP haben ein gemeinsames Java-Technologiezentrum am SAP-Stammsitz Walldorf gegründet. Das Hauptinteresse gilt hierbei der Bewertung, Förderung und Optimierung der Java-Technologie für die Integration in die SAP-NetWeaver-Technologieplattform.
Microsoft überarbeitete das im September 2002 veröffentlichte Service Pack 1 (SP1) für Windows XP leicht und stellt dies nun als Service Pack 1a (SP1a) zum Download bereit. Das Service Pack 1a enthält keine Java VM mehr, die noch im Service Pack 1 enthalten war - weitere Änderungen gibt es nicht.
Die JBoss Group, der Entwickler des gleichnamigen J2EE Application Servers, hat heute eine Möglichkeit angekündigt, mit der man kostenlos Applikationen, die auf dem BEA WebLogic laufen, auf JBoss 3.0 portieren kann. Diese Lösung soll es Unternehmen erlauben, ihre existierenden Anwendungen auf dem Open-Source-JBoss-Server laufen zu lassen, ohne die Kostenbürde von BEA WebLogic tragen zu müssen.
Für das Nokia-Handy 6310i bietet das US-Software-Haus Reqwireless einen Java-Browser, der normale HTML-Seiten darstellen kann, so dass man mit dem 6310i nicht mehr allein auf WAP-Seiten angewiesen ist. Der HTML-Browser WebViewer Lite bietet neben einer HTML-Darstellung die üblichen Funktionen wie Lesezeichen und Verlauf.
Gleich sieben Sicherheitslücken behebt Microsoft in der Java Virtual Machine aus Redmond mit einem passenden Patch. Einige der Lecks geben einem Angreifer sogar die komplette Kontrolle über ein anderes System. Die Virtual Machine (VM) liefert Microsoft in zahlreichen Windows-Versionen und auch mit dem Internet Explorer aus. Der aktuelle Patch behebt auch gleich frühere Sicherheitslücken, weswegen Microsoft die Installation dringend empfiehlt.
Sun Microsystems aktualisierte die Java-Variante Mobile Information Device Profile (MIDP) und hievt sie auf die Versionsnummer 2.0. Zu den Neuerungen der Software für mobile Endgeräte wie PDAs und Handys zählen eine überarbeitete Bedienoberfläche, Unterstützung für Musikdaten und Spiele sowie erhöhte Sicherheitsfunktionen.
"Galileo Computing" bietet ab sofort die zweite, aktualisierte Auflage des Titels "Java ist auch eine Insel" von Christian Ullenboom zum Download an. Dabei handelt es sich um ein Kompendium zur Programmierung mit Java, das sich an Einsteiger mit Programmierkenntnissen, aber auch an fortgeschrittene Java-Programmierer wendet.
Ab sofort ist der Openwave-Download-Manager verfügbar, teilte der Hersteller mit. Mit dem Download-Manager lassen sich Java- und Multimedia-Inhalte, wie zum Beispiel Spiele, Klingeltöne oder Bilder, auf das eigene Handy herunterladen.
Ein neues Security Bulletin enthüllt, dass Microsofts Java-Implementierung drei Sicherheitslücken enthält, worüber Angreifer entweder Programmcode starten oder sogar beliebige Aktionen auf dem betreffenden System ausführen können. Bereitgestellte Patches sollen die Sicherheitslöcher schließen.
Die "Java PDF Extraction Decoding Access Library", kurz JPedal, erlaubt es, Text und Bilder aus PDF-Dateien zu extrahieren. Die vollständig in Java realisierte Bibliothek steht unter der LGPL und kann somit frei verwendet werden.
Sun Microsystems Open-Source-Projekt "NetBeans" wurde jetzt durch 18 neue Module erweitert. Über einen neuen Prozess ist es jedem Mitglied der Entwickler-Community möglich, eigene Beiträge per Upload unmittelbar der gesamten Community zur Verfügung zu stellen.
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