Ein US-Bundesberufungsgericht hat eine einstweilige Verfügung aufgehoben, die Microsoft gezwungen hätte, die Java-Software von Sun in seine Windows-Betriebssysteme aufzunehmen. In ihrem Urteil erklärten die Richter auch, dass Microsoft weiterhin per einstweiliger Verfügung untersagt ist, seine eigenen Java-Versionen in Windows zu integrieren und damit die Urheberrechte von Sun zu verletzen.
Sun startet mit java.net eine neue Website, die Informationen, Code und Kommunikationsmöglichkeiten für Java-Entwickler, einschließlich Wikis und Blogs, bündeln soll. Die neue Open-Source-Community rund um Java wird dabei von James Gosling, dem Vater von Java, angeführt. Sun selbst steuert einige Millionen Codezeilen zu der neuen Community bei.
Sun hat auf der JavaOne neue Produkte und Programme rund um Java vorgestellt, mit denen Sun die Zahl der Java-Entwickler von heute drei Millionen auf 10 Millionen steigern will. Wachstumspotenzial sieht Sun vor allem bei Entwicklern, die sich heute vorwiegend mit "weniger effizienten Plattformen wie Scriptsprachen" beschäftigen.
Sun gibt auf der JavaOne Konferenz erste Ausblicke auf neue Java-Technologien, die in der kommenden Java 2 Standard Edition (J2SE) 1.4.2 enthalten sein werden. Dabei soll Java vor allem im Desktop-Bereich zulegen und sich unter anderem im Aussehen dem genutzten Betriebssystem anpassen.
Nokia kündigte jetzt eine neue Version seiner J2ME-Entwicklungsumgebung an, die nun das Spezifikation Mobile Information Device Profile 2.0 (MIDP 2.0) unterstützt. Die Nokia Developer Suite Java 2 Micro Edition 2.0 bietet darüber hinaus einen erweiterten Funktionsumfang und ist in zwei Versionen sowohl für Windows als auch für Linux kostenlos erhältlich.
Sun und Intel wollen gemeinsam multimediale Java-Applikationen auf mobile Endgeräte mit Intels XScale-Prozessor bringen, das gaben die Unternehmen im Vorfeld der JavaOne-Konferenz bekannt.
Der PDA-Hersteller Palm hat jetzt IBM WebSphere Micro Environment für seine Tungsten-PDAs lizenziert. Damit lizenziert Palm erstmals eine Java Virtual Machine, um diese mit seinen PalmOS-PDAs auszuliefern.
Galileo Computing bietet jetzt die 3. Auflage des Buches Java ist auch eine Insel von Christian Ullenboom als Openbook in einer HTML-Version zum Download an. Die 3. Auflage des Buches wurde vollständig durchgesehen und überarbeitet und bietet jetzt u.a. auch Ausführungen zu Eclipse und Ant.
Das Jazilla-Projekt bietet ab sofort mit dem Milestone 1 (M1) eine erste Alpha-Version des auf Mozilla beruhenden Java-Browsers Jazilla im Sourcecode als Download an. Noch bietet die Software nicht den vollen Funktionsumfang, den man von Mozilla gewohnt ist, aber die Alpha-Version zeigt schon die Richtung des Projekts.
Siemens mobile startet ein Testverfahren für Java-Anwendungen auf Mobiltelefonen. Mit dem Logo "Optimized for Siemens mobile" will man ein Gütesiegel anbieten, mit dem Entwickler die besondere Qualität ihrer Produkte belegen können.
Von dem US-Unternehmen Tipic stammt ein Instant Messenger Programm namens TipicME, das für Java-fähige Handys geeignet ist. Das als Java 2 Micro Edition oder in einer pJava (Personal Java) Version erhältliche Programm soll je nach Funktionsumfang maximal 60 KByte Speicher benötigen und arbeitet mit dem Open-XMPP-Protokoll sowie GPRS.
Auf Grund eines weiteren Sicherheitslochs in der Java Virtual Machine von Microsoft veröffentlichte der Hersteller nun einen Sammel-Patch, der auch alle kürzlich veröffentlichten Sicherheits-Updates umfasst. Die neue Sicherheitslücke erlaubt es einem Angreifer, Daten zu verändern, Programme auszuführen oder die Festplatte zu formatieren.
Oracle hat die Oracle9i Application Server Java Edition angekündigt. Das neue Angebot beinhaltet alles, was Unternehmen für die Entwicklung und den Einsatz von Java-Anwendungen und Web-Services benötigen.
Sun und SAP haben ein gemeinsames Java-Technologiezentrum am SAP-Stammsitz Walldorf gegründet. Das Hauptinteresse gilt hierbei der Bewertung, Förderung und Optimierung der Java-Technologie für die Integration in die SAP-NetWeaver-Technologieplattform.
Microsoft überarbeitete das im September 2002 veröffentlichte Service Pack 1 (SP1) für Windows XP leicht und stellt dies nun als Service Pack 1a (SP1a) zum Download bereit. Das Service Pack 1a enthält keine Java VM mehr, die noch im Service Pack 1 enthalten war - weitere Änderungen gibt es nicht.
Die JBoss Group, der Entwickler des gleichnamigen J2EE Application Servers, hat heute eine Möglichkeit angekündigt, mit der man kostenlos Applikationen, die auf dem BEA WebLogic laufen, auf JBoss 3.0 portieren kann. Diese Lösung soll es Unternehmen erlauben, ihre existierenden Anwendungen auf dem Open-Source-JBoss-Server laufen zu lassen, ohne die Kostenbürde von BEA WebLogic tragen zu müssen.
Für das Nokia-Handy 6310i bietet das US-Software-Haus Reqwireless einen Java-Browser, der normale HTML-Seiten darstellen kann, so dass man mit dem 6310i nicht mehr allein auf WAP-Seiten angewiesen ist. Der HTML-Browser WebViewer Lite bietet neben einer HTML-Darstellung die üblichen Funktionen wie Lesezeichen und Verlauf.
Gleich sieben Sicherheitslücken behebt Microsoft in der Java Virtual Machine aus Redmond mit einem passenden Patch. Einige der Lecks geben einem Angreifer sogar die komplette Kontrolle über ein anderes System. Die Virtual Machine (VM) liefert Microsoft in zahlreichen Windows-Versionen und auch mit dem Internet Explorer aus. Der aktuelle Patch behebt auch gleich frühere Sicherheitslücken, weswegen Microsoft die Installation dringend empfiehlt.
Sun Microsystems aktualisierte die Java-Variante Mobile Information Device Profile (MIDP) und hievt sie auf die Versionsnummer 2.0. Zu den Neuerungen der Software für mobile Endgeräte wie PDAs und Handys zählen eine überarbeitete Bedienoberfläche, Unterstützung für Musikdaten und Spiele sowie erhöhte Sicherheitsfunktionen.
"Galileo Computing" bietet ab sofort die zweite, aktualisierte Auflage des Titels "Java ist auch eine Insel" von Christian Ullenboom zum Download an. Dabei handelt es sich um ein Kompendium zur Programmierung mit Java, das sich an Einsteiger mit Programmierkenntnissen, aber auch an fortgeschrittene Java-Programmierer wendet.
Ab sofort ist der Openwave-Download-Manager verfügbar, teilte der Hersteller mit. Mit dem Download-Manager lassen sich Java- und Multimedia-Inhalte, wie zum Beispiel Spiele, Klingeltöne oder Bilder, auf das eigene Handy herunterladen.
Ein neues Security Bulletin enthüllt, dass Microsofts Java-Implementierung drei Sicherheitslücken enthält, worüber Angreifer entweder Programmcode starten oder sogar beliebige Aktionen auf dem betreffenden System ausführen können. Bereitgestellte Patches sollen die Sicherheitslöcher schließen.
Die "Java PDF Extraction Decoding Access Library", kurz JPedal, erlaubt es, Text und Bilder aus PDF-Dateien zu extrahieren. Die vollständig in Java realisierte Bibliothek steht unter der LGPL und kann somit frei verwendet werden.
Sun Microsystems Open-Source-Projekt "NetBeans" wurde jetzt durch 18 neue Module erweitert. Über einen neuen Prozess ist es jedem Mitglied der Entwickler-Community möglich, eigene Beiträge per Upload unmittelbar der gesamten Community zur Verfügung zu stellen.
Sun Microsystems hat jetzt ein Stipendien-Programm mit einem Volumen von 3 Millionen US-Dollar ins Leben gerufen, um ehrenamtlichen Open-Source-Entwicklern Zugang zu Suns Java-Technologien und Support-Dienstleistungen zu ermöglichen.
Der von IBM entwickelte Open-Source-Java-Compiler Jikes liegt jetzt nach neun Monaten Entwicklungszeit in der Version 1.16 vor. Diese enthält mehr als 4 MByte an Patches und etwa 100.000 neue Codezeilen.
Die Palm-Tochter PalmSource hat mehrere Partnerschaften mit Unternehmen geschlossen, die dem PalmOS neue Funktionen und Applikationen bescheren sollen, die vor allem für den Unternehmenseinsatz wichtig sind.
Auf Cobol basierende Mission-critical-Anwendungen lassen sich dreimal schneller webfähig machen als mit Java - und das zu einem Drittel der Kosten. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das DePaul University's Laboratory in Chicago durchgeführt hat.
Microsoft legt jetzt sein Java Language Conversion Assistant (JLCA) in einer zweiten Beta-Version vor. JLCA ist eines der entscheidenden Stücke im Rahmen von Microsofts "Java User Migration Path to Microsoft .NET"-(JUMP-to-.NET-)Strategie, mit dem Microsoft Java-Nutzer für seine .NET-Plattform gewinnen will.
Mobiltelefone mit integrierter Java-Technologie sind zwar noch selten, sollen aber nach dem Willen der Hersteller bald weit verbreitet sein. Da vermutlich erst eine kritische Menge von Anwendungen existieren muss, bis die Käufer zu den Java-Handys greifen, werden nun immer mehr Java-Applikationen vorgestellt, die auf Handys laufen sollen. Nun gibt es einen Lokalisierungsservice, der per Handy oder PDA den Standort von Bekannten, die ebenfalls die Software einsetzen, auffinden kann.
Sun hat die neue Version 2.2 seiner Java-Card-Technologie angekündigt, mit der Smart Cards mit Javaanwendungen versehen werden können. Mit dem Versionswechsel sollen nach Angaben des Unternehmens zahlreiche Verbesserungen kommen, die sich vor allem auf die vereinfachte Programmierbarkeit, eine erweiterte Interoperabilität mit Smart-Card-Anwendungen anderer Hersteller und Unterstützung für drahtlose Datenfunkanwendungen beziehen.
Die ATG (Art Technology Group) unterstützt die Vodafone Pilotentwicklung GmbH aus München bei der Entwicklung einer Plattform für personalisierte Mobilfunkdienste. Damit wird eine Umgebung geschaffen, in der Prototypen von mobilen Anwendungen wie Routenplanung, Messaging, Informationsdienste und andere "Location Based Services" zügig entwickelt werden können.
Siemens hat auf der Entwicklerkonferenz JavaOne in San Francisco sein neues Siemens Mobility Toolkit (SMTK) angekündigt, mit dem Drittanbieter Applikationen auf Basis von Java 2 Micro Edition (J2ME) entwickeln können. Das SDK soll kostenlos erhältlich sein.
Auf der Entwicklerkonferenz JavaOne in San Francisco kündigte Sun mit der Sun Chili!Soft ASP Software v3.6.2 eine plattformunabhängige Implementierung von Microsofts Active Server Pages (ASP) an. Diese soll es sowohl Java- als auch ASP-Entwicklern ermöglichen, gemeinsam portable ASP-Applikationen für diverse Plattformen zu entwickeln.
Kurz nachdem Sun vor einem Sicherheitsloch innerhalb von Java gewarnt hat, berichtet der Hersteller über eine Sicherheitslücke innerhalb von Java Web Start. Über das Java Networking Launching Protocol (JNLP) geladene, nicht vertrauenswürdige Java-Web-Start-(JWS-)Applikationen können die Sicherheitsmechanismen der JWS-Umgebung unterlaufen und auf geschützte Ressourcen des beherbergenden Systems zugreifen.
Wie Sun in einem aktuellen Security Bulletin mitteilt, wurde jüngst eine Sicherheitslücke in dem Java Runtime Environment (JRE) gefunden, die es Angreifern erlaubt, gefährlichen Programmcode auf einem befallenen System auszuführen. Sowohl Sun als auch Microsoft bieten bereits passende Patches an; nur Netscape lässt hier noch auf sich warten.
Microsoft bietet jetzt eine zweite Beta von Visual J# .NET an, einem Entwicklungstool, mit dem sich Applikationen und Dienste für Microsoft .NET in Java realisieren lassen. Visual J# .NET bietet dabei native Unterstützung für XML Web Services.
Zur CeBIT hat das Fraunhofer-Institut für Sichere Telekooperation (SIT, Darmstadt und St. Augustin) gemeinsam mit der Secude GmbH (Darmstadt) eine Anwendung mit elektronischen Signaturen fertig gestellt, mit der Behördengänge in der Zukunft überflüssig werden könnten. Der Bürger füllt in seinem Internetbrowser Formulare der Kommune aus und setzt dann ein Applet ein, das ihn durch die normalerweise recht aufwendige und schwer durchschaubare Erstellung bzw. Überprüfung einer elektronischen Signatur benutzerfreundlich und sicher geleitet. Ganz neu ist dabei, dass es sich abhängig von der jeweiligen kommunalen Anwendung bei den zu signierenden Formularen wahlweise um ASCII-, HTML- oder PDF-Texte handeln kann.
Auf der CeBIT 2002 präsentiert Nokia das 3410, ein Handy, das Java 2 Micro Edition (J2ME) unterstützt. Darüber hinaus verfügt es über dreidimensionale Grafik im Display und einen Bildeditor.
Sun Microsystems hat am Freitagabend eine private Kartellklage gegen Microsoft eingereicht. Im Verfahren vor dem United States District Court im kalifornischen San Jose will Sun Schadensersatz in Milliardenhöhe gegen den Redmonder Softwarekonzern durchsetzen.
Bei der Ausführung von Java-Applets innerhalb des Internet Explorers können Angreifer eine Sicherheitslücke in der Java Virtual Machine von Microsoft ausnutzen, um an persönliche Daten zu gelangen. Microsoft selbst stuft das Sicherheitsloch als kritisch ein und bietet für die meisten Systeme einen passenden Patch an.
Die E-Learing-Kurse "Programmieren in Java" und "Screendesign und Webpublishing" starten im April 2002. Die beiden Fortbildungsmaßnahmen werden an der Tele-akademie der FH Furtwangen durchgeführt. Den Javakurs, der sich an Informatiker richtet, gibt es seit mittlerweile drei Jahren.
Ab 1. Februar will T-Mobile Dienste auf Basis der Programmiersprache Java anbieten. Zwar beschränkt man sich zunächst auf einige Java-Spiele, will aber das Angebot zügig ausbauen. Zugleich will T-Mobile mit dem Siemens SL42i das erste Java-fähige Handy anbieten, mit dem sich die Dienste nutzen lassen.
Bereits kurz nach Veröffentlichung eines Release Candidate kündigte Sun jetzt die fertige Version der Java 2 Platform, Standard Edition (J2SE) in der Version 1.4 für Windows, Linux und Solaris zum Download an.
Mit seiner iNET-Technologie bietet die Firma Halcyon Software jetzt eine erste kommerzielle, Java-basierte Implementierung von Microsofts .NET-Framework an. Damit sollen Nutzer von Microsoft VisualStudio.NET in der Lage sein, sowohl ihre Client/Server- als auch Web-Service-Lösungen auf jeder Plattform anzubieten.
Mit dem Java Language Conversion Assistant (JLCA) hat Microsoft jetzt das letzte und entscheidende Stück im Rahmen seiner "Java User Migration Path to Microsoft .NET"-(JUMP to .NET-)Strategie veröffentlicht. Damit will Microsoft Nutzer von Java für seine .NET-Plattform gewinnen.
Das Institut für Mechatronische Systeme IMS der Zürcher Hochschule Winterthur (Schweiz) hat mit dem SmartParking ein System entwickelt, das Fahrzeuge automatisch seitlich einparkt. Das IMS hat für dieses Projekt den Innovationspreis von "Technologiestandort Schweiz" erhalten.
Sun bietet auf seinen Seiten einen Release Candidate der Java 2 Platform, Standard Edition (J2SE) in der Version 1.4 für Windows, Linux und Solaris zum Download an.
Der Instant-Messenger-Hersteller ICQ hat jetzt ein browserbasiertes Java-Applet herausgebracht, das die wichtigsten Features des Programms zur Verfügung stellt. Dadurch erübrigt sich die Installation der Software für diejenigen Personenkreise, die auf dem gerade benutzten Rechner vielleicht keine Software installieren können oder dürfen.
Hewlett-Packard hat ein Software Development Kit (SDK) für die HP-LaserJet-Anwendung Chai Virtual Machine vorgestellt. Mit dem Software-Entwicklungswerkzeug lassen sich Java Applets für alle HP-Laserdrucker erstellen, die mit einem integrierten Web-Server und einer Embedded Virtual Machine (EVM) ausgestattet sind wie der HP LaserJet 4100. So kann man zum Beispiel den Drucker dazu bringen, bestimmte Webseiten wie die einer Tageszeitung zeitgesteuert abzurufen und auszudrucken.