IBM hat seine Server auf Basis der Power6-Prozessoren aufgewertet, nachdem die x86-Prozessoren im Bereich der Supercomputer und Enterprise-Server ihre Marktanteile ständig ausbauen. Neue Prozessorkarten steigern die Zahl der Kerne pro Rechner auf bis zu 32. Dafür sind aber 16 Höheneinheiten nötig.
Numiton hat eine Java-Version der bekannten Blogsoftware Wordpress vorgestellt. Dafür nutzt das Unternehmen eine selbst entwickelte Portierungssoftware. Durch die Portierung auf Java lässt sich die Software in bestehende Java-Umgebungen integrieren.
Sun hat das Lightweight UI Toolkit (LWUIT) als Open Source veröffentlicht. LWUIT bezeichnet eine Bibliothek sowie verschiedene Werkzeuge, mit denen sich grafische Bedienoberflächen für mobile Geräte erstellen lassen. Erstmals wurde LWUIT auf der JavaOne 2008 vorgestellt.
Sun hat eine Vorschau auf JavaFX veröffentlicht, mit der Entwickler sich mit der neuen Java-Technik vertraut machen können. Enthalten sind verschiedene Komponenten, darunter auch Suns freie Entwicklungsumgebung NetBeans.
Im aktuellen Ubuntu-Entwicklungszweig ist das OpenJDK in das "Main"-Repository vorgerückt. Damit wird die kommende Ubuntu-Version 8.10 das OpenJDK offiziell unterstützen. Für Paketbetreuer ändern sich dadurch einige Dinge.
Die Eclipse Foundation hat unter dem Namen "Ganymede" 23 Projekte zeitgleich veröffentlicht. Diese sind aufeinander abgestimmt, was sicherstellen soll, dass sie miteinander funktionieren. Auch die Installation ist so einfacher. Die Eclipse Foundation will nun in Erfahrung bringen, wie weit ihre Entwicklungsplattform verbreitet ist.
Wie lautete die PIN für die EC-Karte? Wie das Passwort für das elektronische Postfach? Vor diesen Problemen haben viele Nutzer von Diensten mit Passwortschutz schon gestanden. Forscher des Darmstädter Fraunhofer-Instituts für Sichere Informations-Technologie (SIT)haben eine Software entwickelt, die Passwörter verwaltet. Damit die Nutzer ihre PIN am Geldautomaten parat haben, läuft das Programm auf mobilen Endgeräten.
Qt Jambi 4.4 bietet Java-Entwicklern die Funktionen, die Trolltech bereits mit dem C++-Framework Qt 4.4 vorgestellt hat. Dazu gehört die integrierte HTML-Rendering-Engine WebKit.
Das schwedische Start-up Squace hat eine Java-Anwendung für Mobiltelefone vorgestellt, die den Zugang zu Webseiten, Spielen oder Widgets vereinfachen soll. Mit Squace wird auf dem Handydisplay ein Raster aus kleinen Kästchen dargestellt. Jede dieser Boxen ist mit einer Webseite, einem Newsfeed, Spiel oder Widget verknüpft. Ein schneller und direkter Zugang, ohne Eintippen von Webadressen.
Sony hat angekündigt, einen Standard zu entwickeln, der es ermöglicht, digitale Dienste ohne Set-Top-Box auf dem Fernseher empfangen zu können. Dabei will der Elektronikkonzern mit den führenden Kabelnetzbetreibern in den USA zusammenarbeiten.
Xdev hat das gleichnamige Java-Application-Framework unter einer eigenen Lizenz als Open Source freigegeben. Das Framework ist Teil der Xdev2-Entwicklungsumgebung und als Basis für Swing-Anwendungen gedacht.
Die Dokumentenverwaltung OpenKM ist in der Version 2.0 erschienen. Die Websoftware kann nun eine Vorschau auf Multimedia-Dateien geben und mit Zip-Dateien umgehen. Neben der kostenlosen Community-Edition gibt es auch kommerzielle Fassungen der Software.
Sun hat eine Technology Preview des Application Servers Glassfish v3 veröffentlicht. Darin kommt eine neue modulare Architektur zum Einsatz, um optimierte Java-Versionen verwenden zu können. Mit dem Glassfish Communications Server hat Sun zudem einen Server für das Session Initiation Protocol (SIP) angekündigt.
Lang hat's gedauert, nun aber bietet Apple Java SE 6 für MacOS X 10.5 offiziell zum Download an. Bislang war die aktuelle Version der Programmiersprache nur in Form einer Preview verfügbar. Sun veröffentlichte Java SE 6 bereits im Dezember 2006.
Sun hat die fertige Version seiner freien Entwicklungsumgebung NetBeans 6.1 veröffentlicht. Die Software bietet neue Funktionen und einige Verbesserungen. So wurde die Startzeit reduziert, die MySQL-Integration verbessert und das Spring-Framework wird unterstützt. Außerdem kann nun auch in JavaScript entwickelt werden.
Sun will auch die letzten Teile von Java als Open Source veröffentlichen, so dass auch freie Linux-Distributionen künftig mit Suns OpenJDK ausgeliefert werden können, berichtet InfoWorld. Bereits Ende 2006 hat Sun angekündigt, Java ME, SE und EE unter der GPLv2 zu veröffentlichen.
Sun hat das sechste Update für die Java Standard Edition 6 veröffentlicht. Korrigiert werden einige Fehler, Informationen zu geschlossenen Sicherheitslücken gibt es nicht.
Unter dem Namen "Java Platform Standard Edition For Business" verkauft Sun ein neues Support-Abonnement. Damit gibt es bis zu 15 Jahre Unterstützung für die Java-Plattform.
Die freie Onlinebanking-Software Hibiscus ist in der Version 1.8 erschienen, die ein neues Backup-System einführt. Gezeichnete Diagramme werden ab sofort mit Anti-Aliasing geglättet und die Software verwendet ein neues Datenbankformat, wodurch Nutzer bisheriger Versionen ihre Datenbestände umwandeln müssen.
Um Entwicklern den Einstieg in MySQL und die Java-Plattform zu erleichtern, hat Sun eine Kombination aus der Datenbank und dem Applikationsserver GlassFish vorgestellt. Die Software soll für die gängigen Plattformen zum Download angeboten werden.
Sun will Java auf das iPhone bringen und dieses wohl im Sommer 2008 anbieten. Mit einer entsprechenden Java Virtual Machine (JVM) lassen sich dann auch endlich Java-Applikationen auf dem iPhone nutzen. Bislang fehlt dem iPhone eine JVM, so dass sich mit dem Apple-Handy als eines der ganz wenigen Mobiltelefone auf dem Markt keine Java-Applikationen nutzen lassen.
An einen fremden Rechner schnell per FTP eine Datei zu übertragen, erfordert normalerweise einen FTP-Client oder einen Zugang zur Kommandozeile. Mit AnyClient ist eine Alternative in Form eines Java-Applets entwickelt worden, die kostenlos online zur Verfügung steht.
Sun hat nun auch den Quelltext der Java-3D-Bibliothek als Open Source veröffentlicht. Die Kernkomponenten sind dabei unter der GPL erhältlich, die zusätzlichen Werkzeuge wurden unter die BSD-Lizenz gestellt. Aus markenrechtlichen Gründen hat Sun für die freie Version jedoch einen anderen Namen gewählt.
Unter dem Namen "Virtualization 2.0" will BEA sein Virtualisierungsangebot für Java-Anwendungen vervollständigen. Dafür gibt es eine Virtual Edition des WebLogic Server und vor allem die Software Operations Control, die den Anwendungen unter anderem Ressourcen dynamisch zur Verfügung stellen soll.
Auf dem Mobile World Congress hat der Chip-Entwickler ARM drei neue Entwicklerpakete für die Grafikdarstellung auf Smartphones vorgestellt. Die Software basiert auf offenen Standards und soll die Entwicklung von neuen Benutzerschnittstellen vereinfachen.
Das Web-Framework Grails (früher Groovy on Rails) wurde in der Version 1.0 freigegeben, die nun auch REST unterstützt. Das Framework basiert auf der Skriptsprache Groovy und orientiert sich an Ruby on Rails.
Sun hat die Komponenten des SPOT-Projektes als Open Source veröffentlicht. SPOT ist eine batteriebetriebene Plattform für drahtlose Sensorennetzwerke, Robotik und Heimanwender-Elektronik. Auf den kleinen Geräten läuft eine Java-Virtual-Machine.
Springsource hat mit Covalent ein Unternehmen gekauft, das Support für Apache-Produkte anbietet. Damit will der Hersteller des Spring-Frameworks seine Möglichkeiten vergrößern, Dienste rund um Apache-Software anzubieten.
Die Java-Bibliothek Apache Lucene ist in der Version 2.3.0 erschienen. Die Software zum Suchen in Texten soll vor allem einen Geschwindigkeitszuwach bringen. Alte Versionen können die neu erzeugten Indizes allerdings nicht mehr lesen.
Sun hat ein viertes Update für Java 6 veröffentlicht, das knapp 380 Fehler beseitigt. Dadurch soll die Software zuverlässiger arbeiten und weniger Probleme machen.
Apple hat erneut eine Vorschauversion von Java 6 für MacOS X 10.5 veröffentlicht. Entwickler haben hier bisher das Problem, dass die aktuelle Version der Programmiersprache nicht verfügbar ist.
Die objektorientierte Skriptsprache Groovy wurde in der Version 1.5 veröffentlicht, die nun einige Funktionen aus Java 5 enthält und damit kompatibel zu Frameworks wie Seam wird. Die Groovy-Skripte werden dynamisch in Bytecode übersetzt, so dass sie in einer Java Virtual Machine ablaufen
Java-Entwickler, die MacOS X 10.5 nutzen, stehen vor dem Problem, dass Apple in der aktuellen Version seines Betriebssystems keine aktuelle Version der Programmiersprache mitliefert. Auch Sun bietet für MacOS X keine Java-Version an, sondern überlässt dies Apple. Nun gibt es zumindest eine experimentelle, inoffizielle Version.
Der Verlag Galileo Computing stellt nun die aktualisierte 7. Auflage von Christian Ullenbooms Buch "Java ist auch eine Insel" kostenlos zum Download bereit. Wie von Galileo gewohnt, gibt es das Buch auch als Online-Lektüre.
Der Linux-Distributor Red Hat hat Suns Contributor Agreement unterschrieben, womit seine Entwickler sich an dem Open-Source-Java-Projekt beteiligen können. Sun hatte Java vor einem Jahr unter die GPL gestellt.
Sun plant, die Java Micro Edition (ME) für mobile Geräte nach und nach durch die Standard Edition (SE) zu ersetzen und letztlich die Micro Edition einzustellen. Möglich wird dies, da moderne Smartphones zunehmend hohe Rechenleistung vorzuweisen haben. Auch soll so der Fragmentierung von Java entgegengewirkt werden.
Die Entwickler-Vereinigung Javalobby vermisst Java auf dem 100-Dollar-Laptop der Initiative One Laptop per Child (OLPC). Um dies zu ändern, hat sie nun angeboten, ein Projekt, das an einer entsprechenden Portierung arbeitet, finanziell zu unterstützen.
Das Eclipse-Projekt Rich Ajax Plattform (RAP) ist nun in der Version 1.0 verfügbar und soll Programmierern die Arbeit an Ajax-Anwendungen mit der freien Entwicklungsumgebung erleichtern. Web-Entwickler können so das Eclipse-Komponenten-Modell verwenden, das auf dem OSGi-Standard basiert.
Sun schließt mit einem Update gleich drei Sicherheitslücken im Java Runtime Environment (JRE). Eine der Sicherheitslöcher kann unter bestimmten Umständen zum Ausführen von Programmcode missbraucht werden.
Die Aktien des Softwareunternehmens Sun werden künftig unter dem Tickersymbol "JAVA" gehandelt. Die Marke sei mittlerweile bekannter als der Firmenname und repräsentiere besser, was das Unternehmen heute mache, lautet die Begründung.
Unter dem Namen "Light Weight Profiling" (LWP) plant AMD eine mögliche Erweiterung des Befehlssatzes seiner Prozessoren - für welche kommenden Modelle, ist noch nicht bekannt. LWL soll dafür sorgen, dass sich Software besser an die Auslastung der Einheiten einer CPU anpassen kann, dafür muss aber auch das Betriebssystem mitspielen.
Wie erwartet hat Sun seine Lizenz für das Java Compatibility Kit (JCK) geändert. Java-Implementierungen, die die GPL als Lizenz verwenden, dürfen es nun einsetzen, um ihre Kompatibilität zu Suns Java-Variante zu überprüfen.
Sun soll angeblich noch heute eine Lizenzänderung vorstellen, die es GPL-Projekten ermöglicht, das Java Compatibility Kit (JCK) zu verwenden. Dieses können bisher nur Java-Lizenznehmer verwenden, worüber sich bereits das Apache-Harmony-Projekt beschwerte.
Die freie Online-Banking-Software Hibiscus kann in der neu erschienenen Version 1.7 ihre Daten in eine MySQL-Datenbank schreiben. Damit wird der Zugriff von mehreren Arbeitsplätzen möglich. Das Programm setzt auf das Java-Framework Jameica, das zur neuen Hibiscus-Veröffentlichung in der Version 1.5 freigegeben wurde.
Red Hat hat die JBoss Enterprise Application Platform 4.2 freigegeben, ein Paket, das verschiedene Komponenten miteinander verknüpft. Mit der Software lassen sich alle J2EE-1.4-Dienste nutzen und auch die allgemeinen Funktionen von Java EE 5 unterstützt die Enterprise Application Platform.
Sun hat das zweite Update für die Java SE 1.6 veröffentlicht. Damit werden etliche Fehler behoben, als Sicherheitslücke wird dabei keines der Probleme beschrieben.
Fast ein Jahr lang befand sich Qt Jambi im Betatest, nun ist das Qt-Toolkit auch für Java-Entwickler verfügbar. Durch Jambi kann in C++ und Java geschriebener Code in einem Projekt nebeneinander existieren und auch die Integration in die Entwicklungsumgebung Eclipse ist nun fertig.
Sun hat auf der JavaOne-Konferenz eine Java-Variante speziell für Endanwender angekündigt. Diese soll leichtgewichtiger, modular aufgebaut und damit auch schneller sein. Warten muss man jedoch noch bis 2008.
Wie im November 2006 angekündigt, hat Sun nun eine vollständig übersetzbare Version der Java Standard Edition (Java SE) als Open Source unter der GPLv2 veröffentlicht. Damals hatte Sun bereits die OpenJDK-Community ins Leben gerufen und angekündigt, Java unter die GPLv2 zu stellen. Nun steht der Quelltext unter dem Dach des OpenJDK-Projekts zum Download bereit.
Mit JavaFX will Sun Java im mobilen Bereich einen Schritt voranbringen und kündigt mit JavaFX Mobile eine umfassende Open-Source-Plattform für Mobiltelefon-Hersteller, Netzbetreiber und Inhalte-Anbieter an. Mit dabei ist auch JavaFX Script, eine Scriptsprache, um auf einfache Weise so genannte "Rich Internet Applikationen" aufzusetzen.
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