Noch ist das Fernsehen über das Internet nicht so normal wie der Empfang über das Kabelnetz, Satellit oder DVB-T. Mit steigenden Bandbreiten und moderner Netzwerktechnik wird das Thema Internet-Fernsehen bzw. IPTV allerdings immer relevanter.
Der TV-Streaming-Dienst des schwedischen Startups Magine startet in diesem Monat im Betaformat in Deutschland. Welche Sender dabei sein werden und zu welchem Preis, ist noch nicht bekannt.
Ericsson hat Microsoft das IP-TV-Produkt Mediaroom abgekauft. Auf dieser Software basiert auch Entertain von der Deutschen Telekom. Das Geschäft hat vermutlich einen Umfang von einer Milliarde US-Dollar.
Rovi hat eine offene Beta von DivX Stash vorgestellt. Der Dienst sammelt per Mausklick Filme und ist eine Art Pinterest für Videos von Youtube, Vimeo oder Dailymotion.
Ifa 2012 Das IPTV-Angebot der Telekom kann mit Entertain to go künftig auch auf dem Smartphone, Tablet oder Notebook genutzt werden, zunächst im heimischen WLAN, später auch unterwegs. Zudem soll es eine Remote Control App für Entertain geben.
Die Telekom nennt Details zu dem mobilen IP-TV-Angebot Entertain to go. Livefernsehen und Video-on-Demand kommen damit zuerst übers heimische WLAN und später auch auf Smartphones. Doch die Verhandlungen mit den Sendern sind aufwendig.
Deutsche Zattoo-Nutzer können die Sender ARD, ZDF und Arte auch als hochauflösenden Stream anschauen. Das ist allerdings noch nicht mit den Apps, sondern nur über die Website möglich.
Die Deutsche Telekom will ihr IPTV-Angebot künftig auch für PC, Tablet und Smartphone anbieten. Derzeit können die über Entertain verfügbaren Fernsehsender sowie Filme und Bundesligaspiele nur über spezielle Set-Top-Boxen empfangen werden.
Bezahlfernsehen gibt es künftig auch in Deutschland über die Xbox 360: Microsoft und Sky kooperieren. Bei der Programmauswahl hilft auf Wunsch die Bewegungssteuerung Kinect.
Microsoft bereitet sich auf den Start von Xbox TV vor. Besitzer der Xbox 360 sollen darüber ab dem Weihnachtsgeschäft Zugriff auf mehr Video-on-Demand-Inhalte und auf einige Live-Fernsehstreams erhalten.
Unmut im Nutzerforum von Entertain: IPTV-Kunden der Telekom sind unzufrieden mit der jüngsten Senderstreichung. Die Telekom hofft weiter, mit ProSiebenSat.1 eine Verhandlungslösung zu finden.
Ab August 2011 erweitert die Telekom ihr TV-Streaming-Angebot Entertain um einen eigenen 3D-Kanal namens "3D The Channel". Außerdem kommen drei weitere 2D-Sender dazu, darunter ein Sportkanal.
Zattoo will in Zukunft auch eine Android-App zum Empfang von Fernsehstreams anbieten. Vor kurzem veröffentlichte das Unternehmen eine App für iPhone und iPad.
Der IPTV-Dienst Zattoo will mit seiner iOS-App auch dann Geld verdienen, wenn die Nutzer kein Abonnement abschließen. Deshalb sind Senderwechsel seit der letzten Version nur noch mit Werbeunterbrechung möglich.
D-Links Boxee Box erhält mit der neuen Firmware 1.1 nicht nur eine ins Deutsche übersetzte Bedienoberfläche. Unter anderem wurde der Browser der Set-Top-Box aktualisiert und kommt nun besser mit HTML5 klar.
Die Google-Tochter Youtube will sich offenbar neu aufstellen und plant etwa 20 Premium-Fernsehkanäle, auf denen sie professionell produziertes Fernsehen senden will.
Die Telekom will ihr IPTV-Angebot Entertain künftig auch über Satellit verbreiten, um so einen bundesweiten Empfang sicherzustellen. Interaktive Zusatzdienste wie die Onlinevideothek sollen dabei per DSL abgewickelt werden.
Qualitativ hochwertige Liveübertragungen per IPTV verspricht Motama mit seinem Relaycaster-Streaming-Protokoll, auch bei nennenswerten Paketverlusten und schwankender Bandbreite.
Die Telekom bringt im Februar 2011 mit dem Media Receiver 303 einen neuen Festplattenrekorder für das IPTV-Angebot Entertain auf den Markt. Das Gerät hat eine größere Festplatte und wurde mit einem komplett neuen Design versehen.
Macrovision/Rovi hat Sonic Solutions gekauft. Erst vor einigen Monaten hatte Sonic Solutions den Codecsoftwarehersteller DivX Inc. übernommen. Rovi stellt Kopierschutzsoftware und DRM-Produkte her.
In Deutschland sinkt die Zahl der Kabelanschlüsse kontinuierlich. Laut Focus-Studie legen die Satellitenempfangsanlagen und die IPTV-Nutzung hingegen weiter zu.
Die Deutsche Telekom bietet ihren Entertain-Kunden ab Dezember ein aufpreispflichtiges HD-Paket. Es enthält zusätzliche HD-Sender aus den Bereichen Film, Serie, Sport, Musik und Dokumentation.
Die Boxee Box kommt nach Europa. Die von D-Link entwickelte Hardware setzt auf die Mediacenter-Software Boxee, die es auch für Linux, Windows, Mac OS X und gehackte Apple-TV-Systeme gibt.
Die Telekom bietet über ihre IPTV-Plattform Entertain ab sofort auch 3D-Inhalte an. Die bestehenden Set-Top-Boxen können dabei weiterverwendet werden, es genügt ein Softwareupdate.
Ifa 2010 Vodafone wird seinen DSL-Kunden bald auch Internetfernsehen anbieten. Die für Vodafone TV entwickelte Set-Top-Box kann auch Satelliten- und Kabelfernsehen empfangen - und soll sich später auch mit anderen Geräten im Heimnetz verbinden.
Anfang September 2010 bekommen die bereits verkauften 3D-Fernseher auch deutsche Inhalte: Dann will die Telekom ihr IPTV-Angebot Entertain mit stereoskopischen Bildern aufwerten. Der bisherige Receiver kann dazu weiterverwendet werden.
Die BBC wird sich am Projekt Canvas beteiligen, um einen Standard für Internetfernsehen zu entwickeln. Zuschauer sollen damit am Fernseher auf Internetinhalte zugreifen können, was auch herkömmliche Fernsehinhalte sowie On-Demand-Inhalte umfasst.
Computex Sigma Designs' neuer Mediaprozessor SMP8646 soll leistungsfähigere Blu-ray-Player mit Android-2.1-Betriebssystem ermöglichen. Außerdem liefert der Chiphersteller den SMP8656 aus, der mit 3D-Grafikbeschleunigung für künftige Set-Top-Boxen gedacht ist.
DivX Inc. wird von Sonic Solutions übernommen. Das Management von DivX Inc. wird die Firma nach der Übernahme verlassen. Sonic Solutions ist besonders an DivXs Kontakten zu Elektronikherstellern interessiert.
Das Eröffnungsspiel der Eishockey-WM in Deutschland wird am 7. Mai 2010 in 3D übertragen. Kunden, die den Sender Liga-Total HD der Telekom über deren IPTV-Plattform Entertain abonniert haben, sollen das Spiel in 3D verfolgen können.
Google, Intel, Sony und Logitech arbeiten gemeinsam an Technik für Fernseher mit Internetanbindung. Basis ist Googles Betriebssystem Android, Intel steuert den Atom-Prozessor bei.
Cebit Das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen hat für Sportler und Einsatzkräfte ein besonderes T-Shirt mit Sensoren entwickelt, die die Herz- und Atemaktivität des Trägers messen und an eine Basisstation funken. Über die Funksignale lässt sich auch die Position des Trägers ermitteln.
Cebit Die Telekom baut ihr IPTV-Angebot Entertain um: Ab April 2010 gibt es eine neue Paketstruktur. Dabei sinkt der Preise für das große Paket Entertain Premium.
Mehr HD für T-Home-Entertain-Kunden. Im Februar 2010 kommt hochauflösendes ARD-, ZDF- und Arte-Programm zu den IP-TV-Kunden der Deutschen Telekom. Die redet bereits mit weiteren Partnern.
Die Telekom baut ihr IPTV-Angebot Entertain aus und bietet ihren Kunden neue Funktionen wie einen vernetzten Videorekorder. Damit lassen sich mehrere Media Receiver miteinander verbinden, Serienaufnahmen einfacher verwalten und Fotos mit Verwandten und Freunden über Entertain teilen.
Die Telekom bietet ihr IPTV-Angebot Entertain ab sofort auch ohne Internetanschluss an. Das Entertain Pur genannte Paket kostet 27,95 Euro im Monat und beinhaltet einen Telefon- und Fernsehanschluss.
DivX sucht jenseits des Kerngeschäfts neue Möglichkeiten mit Blu-ray-Playern und digitalen Fernsehgeräten. Im letzten Quartal verzeichnete der Codec-Anbieter einen Umsatzrückgang.
Das Unternehmen DivX kauft trotz seiner heiklen wirtschaftlichen Situation Anysource Media, einen Hersteller von Software für Internet-TV. 15 Millionen US-Dollar soll DivX dafür zahlen.
IFA 2009 Die Telekom erweitert ihr IPTV-Angebot um drei neue Sender und bringt einen Mediareceiver mit größerer Festplatte auf den Markt. Der Programm Manager, mit dem sich Aufnahmen per Internet planen lasen, soll demnächst für alle Kunden kostenlos sein.
IFA 2009 Ab 2010 will Sony seine Fernseher, Blu-ray-Player und Heimkinosysteme mit dem neuen Dienst "Bravia Internet Video" ausstatten. Per Internet sollen kurze Clips von Videoportalen, Nachrichtensendungen oder ganze Spielfilme aus Onlinearchiven auf dem Bildschirm landen.
Die Aachener Devolo AG will mit einer Hybrid-TV-Lösung über Powerline eine flächendeckende Versorgung von Haushalten mit IPTV-Diensten über Breitband und Satellit ermöglichen.
Der Kabelnetzbetreiber Time Warner Cable startet in den USA ein Pilotprojekt für Internetfernsehen. Mehrere große US-Fernsehsender werden sich daran beteiligen und Sendungen über das Web zugänglich machen.
Über T-Home-Entertain können ab 25. September 2009 keine Fernsehsender von Sky Deutschland mehr empfangen werden. Das zuvor als Premiere bekannte Pay-TV-Unternehmen hatte im Juli 2009 bereits den IPTV-Exklusivvertrag mit der Telekom einseitig gekündigt - Anlass soll ein Telekom-Werbespruch gewesen sein.
Einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs versprechen die Entwickler der freien Web-TV-Software Miro mit der neuen Version 2.5. Vor allem Nutzer mit vielen Feed-Abos sollen profitieren.
Die Deutsche Telekom schreibt mit ihrem Bundesliga-Angebot hohe Verluste. Wie das Handelsblatt aus Branchenkreisen erfuhr, haben bisher nur rund 30.000 Kunden ein Bundesliga-Paket bei dem Bonner Konzern gebucht. Die Liga hat als Lockmittel versagt, doch der Konzern investiert weiter in Fußball.
Joost stellt sein Videoportal ein und will künftig Videodienste für andere Unternehmen anbieten. Das neue Geschäftsmodell hat auch personelle Konsequenzen: Das Unternehmen bekommt einen neuen Chef und wird Mitarbeiter entlassen.
Wollte Game-TV den Spielesender Giga tatsächlich übernehmen, oder handelte es sich bei entsprechenden Meldungen um eine PR-Aktion? Im Gespräch mit Golem.de hat sich der Geschäftsführer von Game-TV gegen entsprechende Vorwürfe gewehrt.
Giga, der Spielesender von Premiere, steht eigentlich vor dem Aus. Aber jetzt gibt es neue Hoffnung. Die Münchner Game-TV bestätigt Gerüchte, wonach sie Interesse an einer Übernahme des bisherigen Konkurrenten hat.
Der Empfang des Fernsehprogramms über das Internet gewinnt immer mehr Fans. Die Zahl der deutschen Zuschauer, die über IPTV fernsehen, hat sich innerhalb eines Jahres verdreifacht. Ende 2007 gab es in Deutschland 180.000 IPTV-Kunden, Ende 2008 hatten 536.000 Kunden Internetfernsehen im Abo.
Die Deutsche Telekom hat die Zahl ihrer IPTV-Kunden 2008 auf 500.000 steigern können. 2007 wurden erst 120.000 Verträge verzeichnet.
Der Joost-Client für Windows und MacOS X wird ab 19. Dezember 2008 nicht mehr unterstützt. Damit ist der Wandel vom Onlinefernsehen mit eigenem Peer-to-Peer-Client zum Youtube-ähnlichen Videoportal endgültig vollzogen.
Das XBMC-Team hat seinen Media-Center-Client an die Video-on-Demand-Set-Top-Box von Apple angepasst. Der neue Client läuft auf Apple TV 2G.
(Apple Tv 2 Anschließen)
Youporn ist von MySQL zur NoSQL-Datenbank Redis gewechselt. Dabei berichtete Chefentwickler Eric Pickup, dass die Plattform täglich 100 Millionen Pageviews abarbeiten muss.
(Youporn)
Die E-Plus-Marke Base bringt das Padfone von Asus ab August 2012 auf den Markt. Ohne Vertrag kann das zum 10-Zoll-Tablet umbaubare Android-Smartphone für 720 Euro gekauft werden. Für 150 Euro mehr wird aus dem Tablet ein Netbook.
(Asus Padfone)
108.200 x 81.500 Pixel misst die gigantische Aufnahme, die Forscher der europäischen Südsternwarte Eso vom zentralen Bereich unserer Milchstraße gemacht haben. Bei einer im Buchdruck üblichen Auflösung wäre sie auf Papier 9 Meter lang und 7 Meter breit.
(Milchstraße)
Unter dem Namen Windows Blue arbeitet Microsoft angeblich an der nächsten Windows-Generation. Diese soll extrem günstig, eventuell sogar kostenlos verteilt und dann jährlich aktualisiert werden.
(Windows Blue)
Invent-A-Part ist eigentlich ein 3D-Druck-Dienstleister, der für Kunden Objekte im 3D-Drucker aufbaut. Das US-Unternehmen hat mit dem Rigidbot jetzt einen eigenen 3D-Drucker entwickelt, den es mit Hilfe von Crowdfunding in Serie fertigen und im Spätsommer auf den Markt bringen will.
(3d Drucker)
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