2011 war gerade aus der Perspektive der Internetsicherheit ein besonders anstrengendes und nerviges Jahr. Nie zuvor wurde in so kurzer Folge eine Firma nach der anderen gehackt, Passwörter gestohlen, Zertifikate gefälscht und Kreditkartennummern entwendet.















Das US-Patentamt hat wenige Tage vor Weihnachten nach einer Überprüfung des Sun-Patents 6,192,476 wesentliche Teile der darin erhobenen Patentansprüche zurückgewiesen. Damit ist Oracles Position im Streit mit Google geschwächt.
Auch 2011 bewegte kein Unternehmen die Leser von Golem.de so sehr wie Apple. Aber auch Anonymous, Paypal, ein Ultrabook, Firefox 4, Windows 8 und ein Notebook mit sagenhaften 33 MHz schafften es in die Top 10 unserer Jahrescharts.
Mit Projekten wie Boot to Gecko, der BrowserID und HTML5-Apps will Mozilla weiterhin die Freiheit der Internetnutzer verteidigen. Mozilla-Mitarbeiter David Ascher erklärt diesen Prozess und bittet um Verständnis dafür, dass Mozilla mehr ist als ein Browserhersteller.
Die Bezirksregierung Düsseldorf hat 2010 in mehreren Fällen die Sperrung des Internetzugangs zu Glückspielanbietern rechtswidrig angeordnet, hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden.
Bei Onlineüberweisungen sind die Euros ab 2012 schneller auf dem Konto des Empfängers als bislang: Spätestens nach einem Geschäftstag muss das Geld gutgeschrieben sein - bislang sind es drei.
2011 war voll von Klagen über Patentverletzungen bei Smartphones und Tablets. Apple klagte gegen Samsung und HTC. Oracle forderte ein paar Milliarden für Java von Google. Und Microsoft muss 290 Millionen an einen kleinen kanadischen Softwarehersteller zahlen.
Für Anfang 2012 hat Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger eine Initiative gegen den Missbrauch des Abmahnwesens, gegen Abofallen am Telefon und unseriöse Inkassounternehmen angekündigt.
Keine Games, sondern Begriffe rund um Filme und DVDs stehen offenbar auf der Liste der am meisten auf Torrent gesuchten Stichworte. Eine der großen Suchmaschinen hat ihre Top 50 veröffentlicht.
Statt an 300 ehemalige Zeitungsleser ging eine Mail mit Werbung an acht Millionen Kunden der New York Times. So harmlos der Vorgang scheint: Eine Publikation wie die NYT mit großer Breitenwirkung hätte auch ernsthaften Schaden anrichten können.
28C3 Ihnen ist die Welt Algorithmus. Auf dem Chaos Communication Congress trifft sich die Avantgarde der Computerszene: die Hacker. Sie sind wichtig für unsere Gesellschaft.
Immer öfter treffen sich Mitarbeiter und ihre Ex-Arbeitgeber vor Gericht, um Streitigkeiten über Social-Media-Kontakte schlichten zu lassen. Die Firmen wollen Geld für die im Job gesammelten Freunde und Follower.
28C3 Durch Hash-Kollisionen können Webserver lahmgelegt werden. Betroffen sind fast alle Webserver etwa mit PHP, ASP.Net und Java. Die Kollisionen können durch POST-Abfragen ausgelöst werden.
Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner geht mit dem Internetkonzern Facebook hart ins Gericht. Dabei kritisiert die CSU-Politikerin vor allem die neue Timeline-Funktion des sozialen Netzwerks.
A bis M: Daten von Privatpersonen, deren Namen mit diesen Buchstaben beginnen, haben Hacker nach dem Einbruch bei US-Unternehmen Stratfor mittlerweile veröffentlicht. Die Firma warnt unterdessen davor, sie ohne Schutzmaßnahmen öffentlich zu unterstützen.
Andreas Bogk ist bekannter Hacker, Sprecher des Chaos Computer Clubs - und als Stratfor-Kunde ein Opfer der Anonymous-Aktivisten. Im Interview prangert er "peinliche Fehler" des US-Unternehmens an und sagt, warum er von der Aktion nichts hält.
Einige Betreiber von Flugsuchmaschinen werfen Google Machtmissbrauch vor, bindet Google doch seit einiger Zeit die Ergebnisse seiner eigenen Flugsuche ganz oben in seinen Suchergebnisseiten ein und linkt direkt auf die Fluggesellschaften.
Sharp liefert angeblich die Displays für die Fernseher, die Apple Meldungen zufolge im zweiten oder dritten Quartal 2012 unter der Bezeichnung iTV anbieten wird. Bislang sollen zwei Größen geplant sein.
Am 2. März 2011 hat Apple das iPad 2 vorgestellt. Kein Wunder, dass sich allmählich Spekulationen um eine Neuauflage des Tablets mehren. Angeblich will das Unternehmen Ende Februar 2012 sein iPad 3 präsentieren - am Geburtstag des verstorbenen Steve Jobs.
28C3 White-IT ist eine gut gemeinte Initiative gegen Kinderpornos. Doch die Betreiber haben gefährliche Pläne: Sie wollen das gesamte Netz ohne Anlass und Verdacht überwachen.
Der neue Vertrag zwischen Mozilla und Google hat in einigen Medien zu teilweise merkwürdigen Darstellungen geführt. Denen treten Google in Form von Chrome-Entwickler Peter Kasting und Mozilla-Sprecher Asa Dotzler entgegen.
Der Angriff auf Stratfor löste über die Weihnachtsfeiertage viel Wirbel aus, auch innerhalb von Anonymous. Zunächst verkündeten Anonymous-Mitglieder den Angriff, dann dementierten andere das Mitwirken von Anonymous. Dem aber widersprechen die Angreifer und lachen über das Dementi.
Anonymous ist am 24. Dezember 2011 in die Server des Unternehmens Strategic Forecasting, kurz Stratfor, eingedrungen und hat Kunden- und Kreditkartendaten veröffentlicht. Das Privatunternehmen Stratfor bietet geheimdienstähnliche Dienstleistungen an und wurde in der Vergangenheit bereits als "Schatten-CIA" bezeichnet.
In den nächsten Tagen kann Bing Maps Streetside in Deutschland genutzt werden. Microsoft hat verraten, in welchen Städten der Geodatendienst zuerst zur Verfügung steht.
Ein Manager der Deutschen Telekom hat sich öffentlich zu Tests für eine DSL-Datenübertragungsrate von 100 MBit/s im Kupferkabel geäußert.
Büroangestellte bei Volkswagen müssen sich künftig nach der Arbeit nicht mehr mit E-Mails am Blackberry befassen. Der Dienst wird 30 Minuten nach Arbeitsschluss abgeschaltet.
Verbrecher waren in wenigen Fällen mit Skimmingangriffen auf Fahrkarten- und Tankautomaten erfolgreich. Insgesamt ist 2011 die Zahl der Skimmingfälle um 45 Prozent zurückgegangen.
"Facebook muss von Behördenwebseiten verschwinden", fordert der Berliner Landesdatenschützer Alexander Dix und geht wie sein Kollege Thilo Weichert aus Schleswig-Holstein gegen den Einsatz von Facebooks Like-Button vor.
Rund 300 Millionen US-Dollar pro Jahr lässt sich Google die Zusammenarbeit mit Mozilla in den kommenden Jahren kosten, deutlich mehr als bisher. Auch Microsoft hat mitgeboten.
Nutzer von Streamingplattformen laden dort zeitweise auch illegale Filmkopien herunter. Diese Ansicht vertrat der Richter bei der vierten Verurteilung von Beschäftigten von Kino.to.
Die Recording Academy vergibt 2012 auch einen Grammy an den verstorbenen ehemaligen Apple-Chef Steve Jobs. Damit soll Jobs' Revolutionierung des Musikvertriebs gewürdigt werden.
Die Google-Entwickler Matthew Steele und Bryan McQuade haben mit mod_spdy ein Modul für den Webserver Apache veröffentlicht, das diesem Googles HTTP-Alternative SPDY beibringt.
Facebook verstößt nicht gegen irisches und europäisches Datenschutzrecht. Das hat die monatelange Betriebsprüfung in Irland ergeben. Änderungen wird es dennoch geben.
Das Siegerbild eines Unicef-Fotowettbewerbs greift die Rolle der IT-Branche bei der Umweltzerstörung in Entwicklungsländern auf.
5.000 Euro zahlen oder bei Google schlechter oder gar nicht mehr gefunden werden: Damit drohte ein Erpresser einem deutschen Onlineshop für Holzspielzeug, nun ermittelt die Kriminalpolizei.
Gandalf zaubert weiter: Der erste Trailer zu Peter Jacksons Verfilmung von Der Hobbit ist erschienen. Er zeigt eine Welt, die noch stärker als erwartet der Tolkien-Filmtrilogie Der Herr der Ringe ähnelt.
Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat Anklage gegen die Brüder Andreas und Manuel Schmidtlein, ihren Anwalt Olaf Tank und Alexander Varin erhoben. Die vier sollen hinter den Abofallen opendownload.de und softwaresammler.de stecken.
Mozilla hat einen neuen Vertrag mit Google ausgehandelt, der Mozilla für drei weitere Jahre mit erheblichen Einnahmen versorgen wird. Google ist der wichtigste Geldgeber der Firefox-Macher.
Die Gema hat einen Tarif für die Musiknutzung in werbefinanzierten Streamingdiensten veröffentlicht. Anders als der Tarif für kostenpflichtige Onlinemusik ist er nicht mit dem Branchenverband Bitkom abgestimmt.
Dem saudischen Prinzen Alwaleed gehören jetzt 3,6 Prozent an Twitter. Alwaleed hatte mehrere Monate verhandelt, um diese Anteile zu bekommen.
Strom aus der Wasserleitung, gedankenlesende Smartphones und nur noch relevante Informationen im elektronischen Briefkasten - IBM-Vordenker haben Trends für die technischen Entwicklungen in den kommenden fünf Jahren vorhergesagt.
Langsame Internetzugänge sind in Deutschland weit verbreitet. Analoges Modem, ISDN-Modem, ISDN-Karte und GPRS machen 13 Prozent der Zugangsarten aus.
Mit der semantischen Suchmaschine "Quote" wird es möglich sein, deutschsprachige Zitate von Personen des öffentlichen Interesses automatisch zu recherchieren. Zudem lassen sich Steckbriefe bestimmter Personen wie beispielsweise Angela Merkel oder Joachim Löw abrufen.
Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) hofft, dass sich das Bundeskartellamt bald auch Kabel Deutschland vornimmt. Im Zusammenschlussverfahren von Liberty Global (Unitymedia) und Kabel BW haben die Wettbewerbshüter bereits Exklusivverträge mit der Wohnungswirtschaft untersagt.
Google+ gibt Nutzern künftig die Möglichkeit, ihren Nachrichtenstrom zu filtern, was für mehr Übersicht sorgen soll. Für Google+ Pages lassen sich zudem mehrere Administratoren bestimmen.
Im Streit zwischen HTC und Apple um die Verletzung von HTC-Patenten in iPods, iPhones und iPads hat die US-Handelskommission überraschend angekündigt, die mögliche Verletzung eines HTC-Patents erneut zu prüfen.
Friends of Wikileaks, kurz FoWL, ist ein soziales Netzwerk für Unterstützer der Whistleblower-Plattform Wikileaks. Erklärtes Ziel ist es, Wikileaks und Partnern Unterstützung und Hilfe zukommen zu lassen.
Mit MITx will das Massachusetts Institute of Technology (MIT) ab 2012 kostenlose Onlinekurse über eine interaktive Lehr- und Lernplattform anbieten, inklusive der Möglichkeit, Zertifikate für die Teilnahme zu erhalten. Die Software der Plattform soll als Open Source veröffentlicht werden.
KLM-Passagiere sollen bald Langeweile auf Langstreckenflügen mit interessanten Sitznachbarn überbrücken: Sie sollen sie sich anhand ihres Profils in einem sozialen Netzwerk selbst auszusuchen.
Walter Isaacsons Buch über das Leben von Steve Jobs ist ein solcher Erfolg, dass der Autor über eine Fortsetzung nachdenkt. Isaacson glaubt, die Lebensgeschichte werde die Menschen noch in einem Jahrhundert beschäftigen.
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