Google will das Web schneller machen und setzt dazu an verschiedenen Stellen an, auch bei der Grundlage des Internets, dem Transmission Control Protocol (TCP).















Mark Nottingham, Vorsitzender der IETF-Arbeitsgruppe "HTTPbis", die sich um die Überarbeitung des Webprotokolls HTTP/1.1 kümmert, regt die Entwicklung von HTTP/2.0 an.
Es hat einige Monate gedauert, doch nun hat sich Google dazu durchgerungen, Pseudonyme auf Google+ zuzulassen. Bislang bestand Google auf Realnamen, was zu massiver Kritik führte.
Bei seiner Festnahme hatte Kim Schmitz, Chef von Megaupload, eine Schrotflinte in der Hand. Mit derartigen Schießprügeln kann er zumindest virtuell offenbar gut umgehen: Ein Video zeigt ihn, wie er es unter dem Pseudonym Megaracer auf die Nummer-1-Position bei Modern Warfare 3 gebracht hat.
Googles soziale Suche könnte viel besser sein, wenn Google nur Ergebnisse aus dem gesamten Web berücksichtigen würde, meinen einige Entwickler von Facebook, Twitter und Myspace und zeigen zum Beweis, wie das aussehen würde.
160.000 Studenten haben Sebastian Thrun und Peter Norvig mit ihrer Onlinevorlesung "Introduction to Artificial Intelligence" erreicht. Thrun zieht daraus Konsequenzen und hat seine Tätigkeit an der Universität Stanford zugunsten des Unternehmens Know Labs aufgegeben.
Nach einer Simulation des ersten Flugs der Raumsonde Dragon zur ISS hat sich das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX mehr Vorbereitungszeit ausbedungen. Dragon wird deshalb frühestens am 20. März 2012 starten, wie SpaceX mitgeteilt hat.
Für die Angriffe auf das FBI und Justice.gov als Reaktion auf die Schließung von Megaupload soll sich Anonymous einer neuen Taktik bedient haben: Der Besuch einer Webseite reicht dabei, um einen Angriff zu starten, von dem der Angreifer nichts weiß.
Die Biografie des verstorbenen Apple-Mitgründers Steve Jobs wurde von sechs Übersetzern ins Deutsche übersetzt. Dabei kam es nach Angaben eines Übersetzerverbandes zu einigen groben Schnitzern, die wohl aufgrund des hohen Drucks wegen des bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts entstanden.
Richter David McNaughton hat in der Frage, ob Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom auf Kaution freikommt, am Montag keine Entscheidung getroffen. Damit bleibt Schmitz erst einmal weiter im Gefängnis.
In den USA sind Gerichtsdokumente aufgetaucht, die belegen, dass es Absprachen zwischen etlichen der großen IT-Firmen gegeben hat. Demnach gab es keine gegenseitige Abwerbung von Mitarbeitern. Das hätte den Wettbewerb um Talente ausgehebelt, heißt es in einer Sammelklage gegen die betroffenen Unternehmen.
Die Funkzellenauswertung anlässlich der antifaschistischen Proteste in Dresden im Februar 2011 war kein Einzelfall. Auch in Berlin wurde diese Form der Überwachung mit namentlicher Erfassung aller Mobilfunkteilnehmer, ihrer Verbindungen untereinander und ihrer Aufenthaltsorte massenhaft angewandt.
Unter dem Eindruck der breiten Proteste gegen die Internetsperrgesetze Sopa und Pipa werden sich US-Senat und das Repräsentantenhaus wohl im Jahr 2012 nicht mehr trauen, die Gesetze abzustimmen.
Nach dem heutigen Bericht der Internet-Enquête-Kommission im Bundestag forderte Leutheusser-Schnarrenberger eine klare Zuständigkeit für das Thema Internet in der Bundesregierung. Die Internet-Enquête forderte ein staatliches Programm für ein Notebook oder Tablet für alle Schulkinder.
Die Festnahme von Kim Schmitz in seinem Anwesen in Neuseeland gestaltete sich nicht ganz einfach. Letztendlich musste die Polizei ihn aus einem Panikraum schneiden, in den sich der Megaupload-Gründer zurückgezogen hatte.
Vor dem Landgericht in Mannheim hat Samsung eine erste Niederlage erlitten. Der zuständige Richter erkannte keine Verletzung durch Apple bei der Verwendung eines der sieben Patente an, zu denen Samsung Klage eingereicht hat.
Karl-Theodor zu Guttenberg, der einmal Doktor und Minister war, trat seinen neuen Job als EU-Berater für Freiheit im Internet verunsichert an. Das geht aus seiner E-Mail-Korrespondenz mit dem Team von Neelie Kroes, der EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, hervor.
Die Reaktionen auf die Schließung von Megaupload könnten nicht unterschiedlicher ausfallen als die der GVU auf der einen und der Piratenpartei auf der anderen Seite. Mit welchen Konsequenzen aber müssen die Nutzer rechnen?
Ein iranischer Webprogrammierer soll hingerichtet werden, weil seine Software angeblich private Webcams ferngesteuert und die Bilder auf eine Pornoseite gestellt habe. Sein Geständnis sei unter Folter entstanden, beteuert Saeed Malekpour.
Nach außen stellte sich Megaupload als legaler Anbieter dar, der lediglich eine technische Dienstleistung erbrachte und sich an die Vorgaben des DMCA hielt. Das aber war der Anklageschrift zufolge nur Fassade: Die Macher sollen mit absichtlichen Urheberrechtsverletzungen Millionen verdient und diese gefördert haben.
Die Suchmaschine Google bezieht bei der Ermittlung der relevantesten Suchergebnisse künftig auch das Layout einer Webseite mit ein. Seiten, auf denen der eigentliche Inhalt vor lauter Werbung kaum gefunden werden kann, werden herabgestuft.
Die Schließung des Filehosters Megaupload hat Anonymous in Rage versetzt. Das Kollektiv reagiert mit massiven DDoS-Angriffen auf Websites von FBI, US-Justizministerium, der US-Musik- und Filmindustrie sowie von einigen Plattenfirmen. Es war mit 5.636 Beteiligten der bisher größte Angriff von Anonymus dieser Art.
US-Behörden haben den Filehoster Megaupload geschlossen und vier Mitarbeiter des Unternehmens festgenommen, darunter auch Megaupload-Chef Kim Schmitz alias Kim Dotcom. Die Megaupload-Betreiber sollen rund 175 Millionen US-Dollar mit dem Dienst verdient haben.
Apple hat mit iBooks 2 für das iPad eine neue Version seiner E-Book-Plattform vorgestellt. Neu dabei sind "iBooks Textbooks", eine neue Art von Schulbuch.
In Kansas City will Google in einem Pilotprojekt zeigen, dass der Internetkonzern eine ganze Stadt mit 1-GBit/s-Zugängen versorgen kann. Doch das Fibre-To-The-Home kommt nicht voran.
Klingt wie ein Aprilscherz, ist aber ernst gemeint: Microsoft hat eine Erweiterung für Visual Studio veröffentlicht, die - ähnlich wie Achievements in Computerspielen - bestimmte Erfolge beim Entwickeln von Software freischaltet.
Betrüger in Kanada kaufen iPad 2, füllen die Verpackungen mit Knete, versiegeln sie professionell und bringen sie in Elektronikmärkte zurück. Sie kamen in vielen Fällen ungeprüft wieder in die Regale. Apple ist an den Ermittlungen beteiligt.
Unsere privatesten Daten - wie gut schlafe ich, wie viel rauche ich, wie schwer bin ich - sind für andere ein lukratives Geschäftsfeld. Wie können wir von uns selbst erhobene Körperdaten schützen - und sollten wir das überhaupt?
Die Geschmacksmuster, gegen die laut Apple der koreanische Konzern Samsung mit zehn Mobiltelefonen verstoßen soll, sind ausfindig gemacht worden. Der Verhandlungstermin ist auf den 28. August 2012 festgelegt.
Was Andreas gut findet, mag Bettina auch - vielleicht jedenfalls. Wissenschaftler von Microsoft Research versuchen mit einfachen Spielen wie Prediction Square und Project Waterloo zu lernen, wie man den persönlichen Geschmack von Menschen voraussagen kann.
Mehrere einflussreiche US-Abgeordnete haben nach den Onlineprotesten erklärt, die beiden Gesetzesentwürfe zum Schutz des Urheberrechts nicht mehr zu unterstützen. Unter den neuen Gegnern sind auch Parlamentarier, die an den Entwürfen mitgearbeitet haben.
Facebook öffnet seinen neuen, mit der Timeline vorgestellten Open Graph für alle Entwickler weltweit. Sie können die neue Schnittstelle nutzen, um in die Timeline, hierzulande Chronik genannt, von Facebook-Nutzern zu schreiben.
Polizei und Geheimdienst in Hamburg überwachen Verdächtige massiv mit der stillen SMS. Eine Antwort auf die Frage, wie viele Handyortungen wegen "Gefahr im Verzug" ohne richterliche Überprüfung von der Polizei durchgeführt wurden, wurde vom Hamburger Senat als zu aufwendig abgelehnt.
Die Versorgung mit Fibre-To-The-Home und Fibre-To-The-Building ist auch 2011 in Deutschland kaum verbessert worden. Schuld seien lange Vertragslaufzeiten und fehlende Informationen für die Haushalte, so eine Branchenorganisation.
Die englische Wikipedia ist am heutigen Mittwoch aus Protest gegen zwei US-Gesetzesentwürfe unerreichbar. Es gibt aber dennoch Wege, Inhalte aus der Onlineenzyklopädie aufzurufen.
Auf der Cebit 2012 soll es erstmals ein flächendeckendes kostenloses WLAN für alle Besucher geben. Für Zugangsdaten müssen sich Interessierte nur mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren.
Die Musik-Streaming-Plattform Grooveshark zieht sich aus Deutschland zurück und meckert dabei über die Gema. In den USA muss sich das Unternehmen mit Klagen der Musikindustrie auseinandersetzen.
Die technischen Hürden einer Linux-Installation auf UEFI-Geräten werden sich überwinden lassen. Nutzerfreundlich wird das wohl aber nicht, befürchtet Entwickler Matthew Garrett.
Herzfrequenz, Blutzucker, Schrittzahl, Schlafverhalten: Selbstvermessung kommt in Mode. Unsere Sehnsucht nach Fitness und Selbstbestimmung eröffnet App-Anbietern einen gigantischen Markt - und schafft ebenso enorme Mengen persönlicher Daten.
Die ARD-Mediathek wird auch in absehbarer Zeit noch nicht für die Xbox 360 verfügbar sein. Anders als die ZDF-Mediathek.
Die Internet Society ruft zusammen mit einigen Providern, großen Websites und Routerherstellern den 6. Juni 2012 zum Starttag für IPv6 aus. Anders als zum IPv6-Tag im Jahr 2011 soll IPv6 dann dauerhaft aktiviert bleiben.
Die für den heutigen Mittwoch angekündigten Proteste gegen die US-Gesetze Sopa und Pipa haben begonnen. Websites wie Wikipedia, Wordpress.org und BoingBoing sind schwarz, andere wählen eine etwas weniger drastische Art des Protests.
Apple wird laut unbestätigten Berichten am kommenden Donnerstag ein Bündnis mit Schulbuchverlagen und Tools zur Entwicklung interaktiver Schulbücher auf dem iPad vorstellen.
Aus Protest gegen zwei US-Gesetze zum Schutz des geistigen Eigentums wollen die englische Wikipedia sowie weitere US-Websites am 18. Januar 2012 offline gehen. US-Präsident Obama hat durchblicken lassen, dass er die Gesetze mit einem Veto stoppen will.
Vor dem Landgericht Düsseldorf hat Apple erneut eine Klage gegen Samsung wegen Designverletzungen eingereicht. Diesmal stehen Smartphones des koreanischen Herstellers im Fokus.
Innenminister Friedrich soll in seiner Behörde aus Sicherheitsgründen die Nutzung von Smartphones und Tablets von RIM und Apple untersagt haben. Die Behörde setze auf HTC-Geräte mit spezieller Sicherung.
Der gestern bekanntgewordene Dienst Google Sesame ist schon wieder eingestellt worden. Google bezeichnet Sesame als Experiment und bedankt sich für die Mitarbeit daran. Bisher war davon ausgegangen worden, dass Sesame eine reguläre Funktion für die Anmeldung bei Google ist.
Vivek Kundra, bis vor kurzem noch erster Chief Information Officer der USA, wechselt zu Salesforce. Sein Nachfolger als CIO war früher Microsoft-Manager.
Forscher der Universität Heidelberg wollen in Openstreetmap auch Innenräume aufnehmen. Eine Onlinedemo zeigt das Prinzip am Beispiel ihres Institutsgebäudes.
Mit Google Sesame gibt es nun eine Methode, das Anmelden bei Google auf fremden Computern besser abzusichern. Benötigt wird dazu ein mobiles Gerät mit einer Kamera und einer Scansoftware für QR-Codes.
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