Websites und kulturelle Artefakte aus dem Netz für die Nachwelt: Das Internet Archive hat mittlerweile 10 Petabyte an Daten archiviert.
Das Internet Archive macht Nachrichtensendungen durchsuchbar. Das neue Angebot TV News Search & Borrow umfasst rund 350.000 Sendungen aus den vergangenen drei Jahren.
Das Internet Archive bietet ab sofort Bücher, Musik und Filme via Bittorrent zum Download an. Insgesamt stehen mehr als 1 Million Torrents bereit, einschließlich Livekonzerten und Hörbüchern.
Zwei Millionen Besucher zählt das Internet Archive täglich. Um sie weiterhin mit archivierten Webseiten, Büchern, Musik und Videos versorgen zu können, bittet die globale Onlinebibliothek um mehr Spenden.
Das von Steve Souders gestartete HTTP Archive zeichnet umfangreiche Performancedaten über das Web im Zeitverlauf auf. Was mit 1.000 URLs startete, soll auf 1 Million URLs erweitert werden und künftig unter dem Dach des Internet Archive stattfinden.
Die Nasa hat zusammen mit dem Internet Archive historische Fotoalben zur Geschichte der Nasa auf Flickr veröffentlicht. Die Aufnahmen zur Raumfahrtgeschichte können in aller Regel frei verwendet werden.
Mit 301works.org ist ein Archiv für Kurz-URLs online gegangen. Verwaltet wird es vom Internet Archive, ins Leben gerufen wurde es durch Betreiber von URL-Kürzern.
Die ISO hat mit dem Dateiformat WARC alias "ISO 28500:20092" einen Standard zur Archivierung von Webseiten verabschiedet. Damit soll es einfach werden, die flüchtigen Informationen des Web für die Nachwelt verfügbar zu halten.
Das Internet Archive hat ein eigenes Angebot für E-Books aufgebaut. Über Bookserver sollen digitale Bücher verkauft oder verliehen werden.
Das Internet Archive hat ein neues Rechenzentrum bezogen, das in einem Standardcontainer 3 Petabyte Daten unterbringt. Mit weiteren Containern soll die Kapazität künftig erweitert werden, schließlich wächst das Archiv um rund 100 TByte pro Monat.
Im Frühjahr 2007 haben Wissenschaftler der Carnegie Mellon Universität reCAPTCHA ins Leben gerufen, ein System, um Bücher mit Hilfe von Spamschutzmaßnahmen zu digitalisieren. In einem Aufsatz im Wissenschaftsmagazin Science ziehen sie jetzt eine erste Bilanz des Projekts.
Sind Daten einmal im Internet gelandet, ist es schwierig, sie wieder zu entfernen. Erinnerung, kritisiert Viktor Mayer-Schönberger, ist im digitalen Zeitalter die Regel und das Vergessen die Ausnahme. Er fordert deshalb die Einrichtung von Verfallsdaten an Informationen. Warum digitales Vergessen so wichtig ist und wo Gefahren im Internet lauern, erklärt Mayer-Schönberger im Gespräch mit Golem.de.
Die NASA will zusammen mit dem Internet Archive die in den Archiven der Behörde schlummernden Fotos, historischen Film- und Video-Aufnahmen digitalisieren und im Internet frei zur Verfügung stellen. Bestehende Archive sollen zusammengefasst und so eine zentrale Anlaufstelle geschaffen werden.
Das Academic Film Archive of North America (AFANA) hat ein Projekt gestartet, um alte 16-mm-Bildungsfilme vor dem Verfall zu retten. Gegen einen geringen Beitrag von 110,- bis 244,- US-Dollar kann jeder eine Filmrettung unterstützen.
Wissenschaftler der Carnegie-Mellon-Universität wollen Websites mit "reCAPTCHAs" vor automatisierten Spam-Angriffen schützen und zugleich die Digitalisierung von Büchern vorantreiben. Dabei arbeiten sie mit dem Internet Archive zusammen und werden von Intel unterstützt.
Google hat sich mit seiner Büchersuche bislang vor allem viel Ärger eingehandelt. Viele Autoren sehen sich ihrer Rechte beraubt, obwohl die Bücher nur in kleinen Ausschnitten zur Verfügung stehen und Google vorerst das Scannen eingestellt hat. Dennoch kündigt Microsoft nun an, mit einer eigenen Büchersuche starten zu wollen und so den Zugriff auf Millionen Bücher zu ermöglichen - allerdings nicht im Alleingang.
Unter dem Namen "Open Content Alliance" will eine Gruppe von Organisationen und Unternehmen Inhalte unterschiedlicher Art und Weise frei zugänglich machen. Daran beteiligt sind neben dem "Internet Archive" auch Yahoo, Adobe, HP und die Universität Kalifornien.
Der Suchmaschinenbetreiber Yahoo bindet in seinen Cache-Seiten einen Verweis auf das Internet Archive ein, um dem Nutzer die Möglichkeit zu bieten, frühere Fassungen einer Webseite zu begutachten. Damit lassen sich bequem mehrere Versionen einer Webseite einsehen.
Eine bizarre Klage hat die Firma Healthcare Advocates gegen die Anwaltskanzlei Harding, Earley, Follmer & Frailey und das Internet Archive angestrengt. Im Kern lautet der Vorwurf, Harding, Early, Follmer & Frailey hätten durch den Zugriff auf die Wayback-Machine des Internet Archive einen Kopierschutz umgangen und so gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA) verstoßen.
Capricorn Technologies hat ein Speichersystem mit einer Kapazität von einem Petabyte, also rund einer Million Gigabyte, an das Internet Archive ausgeliefert. Das System basiert auf der PetaBox von Capricorn, einem hoch skalierbaren Speicher-Cluster, der in diesem Fall aus mehr als 600 Einzelsystemen besteht.
Mit Ourmedia startet jetzt ein Open-Source-Media-Projekt, das multimediale Arbeiten von jedermann eine Heimat geben will. Ourmedia soll aber weitaus mehr sein als nur eine dauerhaft kostenlose Hosting-Plattform für Audio- und Video-Inhalte: Das Projekt versteht sich als Plattform für eine Remix-Kultur.
Wer größere Datenmengen zum Download anbietet, steht schnell unerwartet hohen Traffic-Kosten gegenüber. Insbesondere für kleine Anbieter kann dies schnell zu einem finanziellen Problem werden. Das Internet Achive will dieses mit seinem Dienst FreeCache lösen. Damit soll es jedem möglich sein, auch größere Dateien wie Musik oder Videos zum Download anzubieten, ohne Angst vor ausufernden Kosten haben zu müssen.
Die Betreiber des Internet Archives, die unter anderem die Wayback-Engine betreiben, haben einen Open-Source-Webcrawler unter der LGPL-Lizenz (GNU Lesser Public license) veröffentlicht. Das unter Java implementierte Archivierungssystem für Websites trägt den Namen Heritrix.
Für das Internet-Archiv archive.org befindet sich derzeit eine neue Suchmaschine im Beta-Test, womit sich das Webseiten-Archiv künftig besser durchsuchen lassen soll. So liefert die neue Suchmaschine "Recall" auch Informationen dazu, wie häufig und in welchem Zusammenhang bestimmte Schlüsselworte in der Vergangenheit gesucht wurden.
Unter der Adresse Archive.org ist jetzt ein seit 1996 in Arbeit befindliches Onlinearchiv erreichbar, dessen Macher nach eigenen Angaben rund 10 Milliarden Internet-Seiten chronologisch geordnet vorhalten.
Parrots AR.Drone soll über das Elektronikgeschäft Saturn bald auf den Markt kommen. Golem.de konnte den Quadrocopter vorab Probe fliegen und war überrascht, wie gut das funktioniert.
(Fliegen)
Motorola bringt das Android-Smartphone Droid Razr Maxx demnächst auch nach Deutschland. In Europa wird das Mobiltelefon mit dem 4,3 Zoll großen Super-Amoled-Touchscreen dann Razr Maxx heißen und soll durch eine lange Akkulaufzeit überzeugen.
(Motorola Razr Maxx)
Windows 8 fehlt der Startknopf, was Tester der Vorabversion des neuen Betriebssystems irritierte. Microsofts Chefprojektleiter Chaitanya Sareen verteidigt die Entscheidung mit dem gesunkenen Gebrauch des Knopfes in Windows 7.
(Windows 8)
Am 17. August 2012 erscheint weltweit das teils deutlich an GTA erinnernde Actionspiel Sleeping Dogs - nur nicht in Deutschland. Weil die USK jetzt weitere Schnitte fordert, verschiebt sich die Veröffentlichung laut Publisher Square Enix um einige Wochen.
(Sleeping Dogs)
2.000 Spieler auf ein und derselben Multiplayer-Karte - nicht weniger als das verspricht Sony Online Entertainment mit Planetside 2, dem Nachfolger des ersten MMOFPS.
(Planetside 2)
Mit dem One X Plus hat HTC sein Modell One X aufgemotzt: Prozessor, der Akku und die Frontkamera wurden verbessert. Das Smartphone läuft außerdem mit Android 4.1 und einer neuen Sense-Oberfläche. Ob diese Verbesserungen den hohen Preis rechtfertigen, zeigt unser ausführlicher Test.
(Htc One)
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