Einem unbestätigten Bericht aus China zufolge will Intel bei der nächsten Atom-Plattform "Moorestown" auch auf Knowhow von TSMC zurückgreifen, wo künftige Atom-Chips gefertigt werden. Insbesondere sollen die Ein- und Ausgabefunktionen der Chipsätze nicht mehr von Intel allein entwickelt werden.
In einer Telefonkonferenz am heutigen Dienstag, dem 23. Juni 2009, will Intel der Einladung zufolge eine "wichtige Ankündigung zum Mobilsektor" machen. US-Medien wollen bereits erfahren haben, dass es sich dabei um eine Kooperation mit Nokia für künftige Smartphones auf Basis des Atom-Prozessors handelt.
Kurz nachdem Intel einige Details der Handheld-Plattform Moorestown verriet, hat das Unternehmen nun konkrete Angaben zu dessen Netbook-Version "Pine Trail" gemacht. Die Grafikfunktionen wandern dabei in den Prozessor, sodass der Chipsatz nur noch aus einem Baustein besteht. Das hat für einige andere schon angekündigte Produkte deutliche Konsequenzen.
Vor Analysten hat Intel in der vergangenen Woche seine Roadmap für Prozessoren für Handhelds erweitert. Die ursprünglich noch für 2010 erwartete Plattform "Medfield" soll demnach erst 2011 erscheinen, und zwar als erstes Paket für diesen Formfaktor mit 32-Nanometer-Chips.
Intel und Nokia starten mit oFono.org zusammen ein Open-Source-Projekt zur Entwicklung einer freien Telefonlösung. Auf Basis von oFono.org sollen sich auf einfache Art und Weise komplexe Applikationen für GSM- und UMTS-Telefone entwickeln lassen.
Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in Peking hat der Chiphersteller zwei neue Modelle des Atom-Prozessors vorgestellt. Auch die nächste Atom-Generation "Moorestown" zeigte Intel, zudem auch ein Smartphone mit Windows XP, das noch auf den aktuellen CPUs basiert.
Intel plant für 2010 eine neue Generation von Atom-Chips, die in 32-Nanometer-Technik gefertigt werden. Medfield, so der Codename, soll als System-on-a-Chip (SoC) samt Grafikkern daherkommen.
Im Rahmen der derzeit in San Francisco stattfindenden "International Solid State Circuits Conference" (ISSCC) hat Intel nun konkrete Angaben zu Aufbau und Leistungsaufnahme des Prozessors mit dem Codenamen "Silverthorne" gemacht. Es ist Intels erstes Design, das von Grund auf für Jackentaschengeräte wie UMPCs, Smartphones und Media-Player entwickelt wurde - folglich soll die CPU im Leerlauf auch unter einem Watt verbrauchen.
Der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo will zusammen mit Intel Mobiltelefone anbieten, auf denen zwei verschiedene Betriebssysteme unabhängig voneinander laufen können. Diese Zweiteilung soll vor allem dazu dienen, private von beruflichen Daten zu trennen. Der Einsatz von Dienst- und Privat-Handy soll damit nicht mehr erforderlich sein. Eine passende Spezifikation haben die beiden Unternehmen veröffentlicht.
Nach jahrelangen Investitionen in die Fertigung von Flash-Speichern startet Intel jetzt seine erste Produktoffensive in einem für den Halbleiter-Riesen ungewohnten Markt. Eine Serie neuer Bausteine, die in Funktion und Formfaktor für Mobiltelefone optimiert wurde, soll den Handy-Markt umkrempeln.
Auf dem 3GSM World Congress in Cannes stellen Microsoft und Intel ein Smartphone-Konzept vor, das es anderen Herstellern erleichtern soll, eigene Geräte zu entwickeln. Neben einer leichten Entwicklung entsprechender Geräte soll das Konzept-Design auch Entwicklungskosten einsparen.
Intel stellte den Handy-Prozessor PXA800F vor, der einen XScale-Kern, einen Digitalen Signalprozessor (DSP) sowie Flash- und DRAM-Speicher enthält. Durch die hohe Integrationsdichte sollen sich entsprechend stromsparende, preiswerte und kleine Handys, Smartphones oder PDAs entwickeln lassen.
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