Für den insolventen deutschen Speicherchiphersteller Qimonda soll es zwei weitere Kaufinteressenten geben. Neben dem chinesischen Serverhersteller Inspur spricht Insolvenzverwalter Martin Jaffé mit Unternehmen in Taiwan und Russland.
Josef Lutz, Professor für Leistungselektronik, plädiert für den Erhalt des Qimonda-Werks in Dresden. Denn dort sei eine Technologie entwickelt worden, die die Leistungsaufnahme von Arbeitsspeicher um 40 Prozent verringere. Für den Erhalt der Umwelt sei es erforderlich, diese Technologie so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen.
Die Arbeitsnehmerorganisation IG Metall hat die sächsische Regierung aufgefordert, eine Beteiligung des chinesischen Serverherstellers Inspur an dem insolventen deutschen Speicherchiphersteller Qimonda zu unterstützen. Microsoft ist an Inspur beteiligt.
Der DRAM-Hersteller Qimonda wird auch mit einem neuen Investor weiter entlassen. Das gab das Unternehmen heute in München bekannt. Die Gleichung der Belegschaft, nach der staatliche Kredite oder neue Geldgeber die Rettung der Arbeitsplätze bedeutet, geht damit nicht auf.
Der angeschlagene Chiphersteller Infineon baut sein Backend-Werk für elektronische Bauteile im ungarischen Cegléd aus. Bis 2012 sollen dort 17 Millionen Euro investiert werden, so das Unternehmen. Das ungarische Wirtschaftsministerium subventioniert den deutschen Konzern mit 1,4 Millionen Euro.
Der insolvente Speicherchiphersteller Qimonda hat in seinem Dresdner Werk die Waferstarts auf etwa ein Viertel der vorhandenen Kapazitäten gesenkt. Durch die dramatische Krise auf dem Markt für Speicherchips muss die Infineon-Tochter ihre Produkte unter dem Herstellungspreis verkaufen.
Ein chinesischer Investor hat Interesse, den insolventen deutschen Speicherchiphersteller Qimonda zu kaufen. "Wir haben bis in den Januar hinein mit einem Investor aus einer chinesischen Provinz verhandelt", sagte Infineon-Aufsichtsratschef Max Dietrich Kley.
Der Halbleiterkonzern Infineon häuft weiter Verluste an. Im ersten Quartal verzeichnete die Firma einen Fehlbetrag in Höhe von 404 Millionen Euro. Die DAX-Firma habe zwar die Rückstellungen erhöht, es gebe aber "keine Sicherheit, dass diese Summe ausreicht, um allen Verpflichtungen nachzukommen", hieß es.
Der Speicherchiphersteller Qimonda, der zuletzt 150 Millionen Euro aus dem sächsischen Landeshaushalt gefordert hatte, ist trotz massiver staatlicher Finanzhilfe in die Insolvenz geraten. Für die Fertigung in Dresden waren zuvor schon insgesamt 218,7 Millionen Euro Subventionen geflossen. 46-nm-DRAMs will die Firma nun trotz Insolvenz fertigen.
Der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) sieht durch die Pleite bei Qimonda Europas Wettbewerbsfähigkeit bedroht. Asien drohe als Gewinner aus der Krise hervorzugehen.
Die Insolvenz des Speicherchipherstellers Qimonda gefährdet mittelfristig auch den Mutterkonzern Infineon. Dem drohen neue Belastungen in dreistelliger Millionenhöhe für die Rückgabe von öffentlichen Fördermitteln und für Abfindungen.
Das Überleben von Qimonda ist von strategischer Bedeutung für den Hightech-Standort Deutschland, meint der IT-Branchenverband Bitkom. Die IG Metall spricht von "einer schier endlosen Serie von Managementfehlern".
Der angeschlagene Speicherchiphersteller Qimonda ist insolvent. Die Infineon-Tochter hat den Insolvenzantrag im Eilverfahren beim Amtsgericht München gestellt.
Der Rettungsplan für den angeschlagenen Chiphersteller Qimonda lässt weiter auf sich warten. Die sächsischen Regierungsparteien CDU und SPD haben heute im Landtag überraschend eine Entscheidung vertagt. Derweil bekämen Schwangere und Schwerbehinderte im Dresdner Werk die Kündigung, erfuhr Golem.de.
Eine Rettung des Chipherstellers Qimonda mit Steuergeld steht wieder in Frage. Im Freistaat Sachsen hatten die Koalitionspartner SPD und CDU Ende Dezember 2008 einen Kredit über 150 Millionen Euro zugesagt. Der Nachtragshaushalt scheiterte, die Opposition spricht von einem "Fass ohne Boden".
Die EU-Kommission ermittelt gegen mehrere Chiphersteller wegen des Verdachts auf Verstöße gegen die Wettbewerbsrichtlinien der Gemeinschaft. Europäische und nationale Ermittler durchsuchten deshalb die Geschäftsräume von mehreren Unternehmen, darunter auch die von Infineon.
Der Speicherchiphersteller Qimonda ist vorerst gerettet. Der Freistaat Sachsen, Infineon und ein portugiesisches Kreditinstitut stellen Qimonda insgesamt 325 Millionen Euro zur Verfügung.
Der bedrohte Chipherstellers Qimonda erhält womöglich Hilfe aus einer unerwarteten Richtung. Infineon will sich weiterhin um das Unternehmen bemühen, an dem es immerhin 77,5 Prozent der Anteile hält. Nun soll sich ein neuer Investor gefunden haben.
Die Zukunft des Speicherchiphersteller Qimonda bleibt weiter ungewiss. Zwar bietet der Freistaat Sachsen dem Unternehmen einen Kredit an, besteht aber darauf, dass dessen Muttergesellschaft Infineon mitzieht. Die sieht sich dazu nicht imstande und setzt auf eine Teilverstaatlichung.
Der Chiphersteller Qimonda steht Anfang kommenden Jahres möglicherweise vor der Insolvenz. Im ersten Kalenderquartal drohten "Liquiditätsengpässe", die den Geschäftsbetrieb in Frage stellen könnten, gab das Unternehmen bekannt.
Die Führungsspitze des Chipherstellers Qimonda hat von Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) staatliche Finanzhilfen eingefordert. Am 27. November 2008 gab es ein Treffen von Konzernchef Peter Bauer und Aufsichtsratschef Max Dietrich Kley mit Glos.
Nach einer außerordentlichen Betriebsversammlung haben 500 Infineon-Beschäftigte mit einer spontanen Demonstration gegen den Tarifausstieg der Konzernführung protestiert. Die IG Metall fordert Verhandlungen, um die Tarifbindung wieder herzustellen.
Der Chiphersteller Infineon ist aus dem Tarifverband der bayerischen Metallarbeitgeber ausgetreten. Damit muss das Unternehmen die von der IG Metall im Pilotbezirk Baden-Württemberg vereinbarte Gehaltserhöhung nicht zahlen. Ziel sei es, die Gehälter der Beschäftigten flexibel an die Schwankungen des Halbleitermarktes anpassen zu können.
In einem internen Betriebsräte-Schreiben ist von einem drohenden Aus für den Chipkonzern Qimonda mit seinen 13.000 Beschäftigten die Rede. Ein Unternehmenssprecher sagte: "Die Situation ist sehr ernst."
600 Beschäftigte haben ihre Arbeitsplätze bei Infineon gegen Zahlung einer Abfindung aufgegeben. Arbeitsnehmervertreter beklagen, dabei sei Druck ausgeübt worden. In Dresden gab es bei der Konzerntochter Qimonda Proteste zum Schichtwechsel.
Wenn GPS-Funktionen in Mobiltelefonen integriert sind, macht sich das oft in entsprechend voluminösen Geräten bemerkbar. Mit Hilfe von Infineon-Technik soll das bald der Vergangenheit angehören, so dass auch kompakte, kleine Handys integrierte GPS-Funktionen erhalten können.
Die Infineon-Tochter Qimonda verkauft große Geschäftsbereiche, schließt eine Fabrik und baut weltweit 3.000 Stellen ab. In Dresden wird die Backend-Fertigung von Komponenten und Modulen bis Ende März 2009 eingestellt. Qimonda will sich künftig auf Infrastruktur- und Grafikprodukte konzentrieren. Finanzchef Michael Majerus gibt seinen Job auf.
Der Chiphersteller Micron Technology verhandelt über eine Übernahme der Mehrheit an Qimonda. Einen entsprechenden Bericht der taiwanischen Branchenzeitung Digitimes haben Kreise bei Infineon teilweise bestätigt.
Die zweistelligen Wachstumsraten in der Halbleiterbranche sind nach Ansicht des neuen Infineon-Chefs Peter Bauer für immer vorbei. "Die ganz großen Sprünge wird es nicht mehr geben", sagte der Vorstandssprecher des Münchner Chipherstellers. Im Interview mit dem Handelsblatt erklärt er außerdem, warum er für den Chipstandort Deutschland eine Zukunft sieht.
Peter Bauer, der neue Chef des Halbleiterkonzern Infineons, will im Unternehmen 3.000 Arbeitsplätze abbauen. "Infineon muss seine Größe den heutigen Marktbedingungen anpassen. Ein Personalabbau von etwa 3.000 Stellen brutto ist unumgänglich, er betrifft alle Standorte", sagte er.
Forscher von Infineon und dem Fraunhofer ESK wollen mit Phantomkreisen auf zwei realen Leitungen drei Übertragungsstrecken aufbauen und so die Kapazität moderner DSL-Leitungen erhöhen. Das Prinzip ist aus den Anfängen der Telekommunikation bekannt und wurde neu aufgegriffen.
Das Bundesinnenministerium will deutsche IT-Unternehmen wie Infineon, Rohde & Schwarz und die Bundesdruckerei vor Übernahmen durch Microsoft, Intel und Cisco schützen. Auch gegen Staatsfonds aus Abu Dhabi oder China will Innenstaatssekretär Hans Bernhard Beus eine Abschottung.
Der Chef des Chipkonzerns Infineon gibt sein Amt zum 1. Juni 2008 offiziell auf. Wie das Unternehmen mit für solche Anlässe ungewöhnlicher Offenheit mitteilt, sind "unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige strategische Ausrichtung" der Firma die Ursache. Seine Nachfolge tritt der bisherige Vorstand der Automobilsparte, Peter Bauer, an.
Auslöser für die laufende Demontage von Infineon-Chef Wolfgang Ziebart soll eine interne Intrige sein. Der Vorstand der Automobilsparte, Peter Bauer, soll laut einem Bericht der Wirtschaftswoche intern massiv Stimmung gegen Ziebart gemacht und für sich selbst als Nachfolger geworben haben.
Nach dem anstehenden Rückzug von Infineon-Chef Wolfgang Ziebart hat man wieder nur einen Übergangskandidaten für die Firmenleitung gefunden: den ehemaligen Siemens-Vorstand Klaus Wucherer. Das berichtet der Spiegel aus Unternehmenskreisen.
Bei Europas zweitgrößtem Chiphersteller Infineon steht Vorstandschef Wolfgang Ziebart offenbar kurz vor seiner Ablösung. Nach Informationen der Börsenzeitung wird der 58-Jährige bereits zum 1. Juni 2008 die krisengeschüttelte Firma verlassen.
Im November 2006 machte der russische Mischkonzern Sistema schon einmal Schlagzeilen, als er Interesse an einem Aktienpaket der Deutschen Telekom zeigte. Der Deal kam damals nicht zu Stande, nicht zuletzt wegen Widerständen aus der Politik. Nun ist der angeschlagene Halbleiterhersteller Infineon ins Interesse der Russen gerückt.
Apple könnte noch im laufenden Quartal mit der Produktion eines UMTS-iPhones beginnen. Das berichtet das Magazin Wirtschaftswoche unter Berufung auf Informationen aus dem Umfeld des Chipherstellers Infineon. Die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal, die Infineon Ende April 2008 vorgelegt hatte, würden bereits belegen, dass der Start des neuen iPhones unmittelbar bevorstehe.
Infineon, Intel, Panasonic und Texas Instruments haben das HomeGrid Forum ins Leben gerufen, das einen weltweiten Standard für die Multimedia-Heimvernetzung über Koaxialkabel, Telefonleitungen und Stromleitungen entwickeln und etablieren soll. Dabei soll der Transport beispielsweise von Filmen, Musik und Bildern unabhängig von der zum Datentransport umfunktionierten bestehenden heimischen Verkabelung ermöglicht werden.
Der deutsche Chiphersteller Infineon Technologies übernimmt den US-Experten für Power-Management-Applikationen Primarion. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Primarion ist in den Bereichen Design, Fertigung und Marketing von Chips für digitales Power-Management in Computer-, Grafik- und Kommunikationsanwendungen aktiv.
Qimonda, die ehemalige Halbleitersparte von Infineon, musste im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2008 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Der Umsatz des Unternehmens sank auf 412 Millionen Euro. Das sind 58 Prozent weniger als im Jahr zuvor und 20 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Infineon nahm das Unternehmen nun aus seiner Kernbilanz und muss 1 Milliarde Euro abschreiben.
Infineons Vorstandschef Wolfgang Ziebart steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor seiner Ablösung. Grund soll die finanzielle Situation des Chipherstellers sein, die nicht zum Besten steht. Die Sanierungserfolge lassen auf sich warten, der anhaltend hohe Preisdruck in der DRAM-Branche macht Qimonda, der ehemaligen Halbleitersparte von Infineon, zu schaffen. Im abgelaufenen Quartal musste Qimonda fast 600 Millionen Euro Verlust einstecken.
Infineon demonstriert auf dem Mobile World Congress in Barcelona E-Mail- und Chat-Funktionen für "ultrapreiswerte Telefone" bzw. so genannte "Smart-Entry-Handys". Die zusammen mit Tjat Systems entwickelte Technik soll es erlauben, mit Billig-Handys per Instant-Messaging via MSN, ICQ, Chikka oder Yahoo zu kommunizieren.
In einigen Fahrzeugen der Oberklasse gibt es sie bereits: Radarsysteme tasten die Umgebung des Fahrzeugs kontinuierlich ab und können dem Fahrer, aber auch dem Fahrzeug helfen, sicherer zu fahren. Noch ist die Technik aber sehr teuer und auch voluminös, doch das soll sich mit einem hoch integrierten Schaltkreis von Infineon nun ändern.
Die Qimonda AG ist die ehemalige Speichersparte von Infineon, die mittlerweile ausgegründet wurde. Das Unternehmen ist unter dem Namen Qimonda mittlerweile selbst an der Börse notiert und begrüßte die aktuelle Entscheidung von Infineon, Aktien von Qimonda zu veräußern.
Der Halbleiter-Hersteller Infineon übernimmt das Mobilfunk-Geschäft der LSI Logic Corporation (LSI), um seine Aktivitäten im Kommunikationsbereich weiter zu stärken. Der Übernahmepreis beträgt rund 330 Millionen Euro plus eine bedingte erfolgsabhängige Zahlung von bis zu 37 Millionen Euro.
Nokia stellt die Entwicklung eigener Handy-Chips in Teilen ein und will künftig auf Chips verschiedener anderer Hersteller setzen. Lediglich Modem-Technik einschließlich Protokollsoftware für WCDMA und GSM wollen die Finnen noch selbst entwickeln und darüber hinaus auf Produkte von Dritten setzen.
Infineon will sich schneller als bisher geplant von seiner ausgegründeten Speichersparte trennen, die unter dem Namen Qimonda mittlerweile selbst an der Börse notiert ist.
Apple verkauft sein iPhone mit 8 GByte für 599,- US-Dollar, die darin steckende Hardware kostet jedoch weniger als die Hälfte, so die Marktforscher von iSuppli. Dabei dürfen sich neben Apple und AT&T auch die Komponentenzulieferer über den Erfolg des Mobiltelefons freuen.
Infineon hat das DSL-Endgeräte-Geschäft von Texas Instruments übernommen. Nachdem die Verträge jetzt unterzeichnet wurden, wird der Abschluss der Transaktion im Sommer 2007 erwartet.
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