Der Direktor der Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen hat den aus den USA stammenden Internetdienst RottenNeigbor.com als digitalen Pranger kritisiert. Auf der Internetseite können Nutzer auf missliebige Nachbarn hinweisen. Er fordert die Entfernung der denunziatorischen Möglichkeiten - aber seltsamerweise nicht etwa vom Betreiber.
Der Softwarekonzern Microsoft wird seinen Social-Bookmarking-Service wahrscheinlich im September 2008 starten. Er ist nach dem Vorbild von Yahoos Delicious aufgebaut. Bei dem neuen Nachahmerprojekt "Microsoft Social Bookmarks" hat sich der Konzern wenig Neues einfallen lassen.
Mit dem Elastic Block Store erweitert Amazon sein Angebot an Webservices um einen blockorientierten Speicherdienst. Die Volumes lassen sich mit einem beliebigen Dateisystem versehen und stehen dauerhaft zur Verfügung.
AOL, die Internetsparte des Medienkonzerns Time Warner, hat den Web-2.0-Aggregator Socialthing gekauft. Das Start-up hat entsprechende Medienberichte nun offiziell bestätigt.
Jajah kooperiert mit Intel, damit künftige Computer besser für die Internettelefonie geeignet sind. Vor allem Computerlaien soll Internettelefonie damit schmackhaft gemacht werden. Jajah verspricht, dass Intel-basierte Computer Internettelefonfunktionen von Hause aus bieten werden.
Yahoos Social-Bookmarking-Dienst Delicious erscheint seit Donnerstagabend in neuem Gewand und mit neuer Technik im Hintergrund. Das neue Delicious soll schneller und einfacher sein als sein Vorgänger.
Das Hamburger Landgericht hat dem Mobilfunkanbieter T-Mobile verboten, die iPhone-Complete-Tarife weiter damit zu werben, dass Nutzer einen Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate bekämen. Entgegen dieser Ankündigung schränkt T-Mobile die Internetnutzung über das iPhone ein. Dagegen klagte der VoIP-Anbieter Sipgate und hatte Erfolg.
Unter dem Namen "Web Dich!" bietet Strato eine kostenlose .de-Domain für die eigene Profilseite in sozialen Netzen an. Sie soll die zum Teil längeren URLs der Profilseiten ersetzen. Allerdings verlangt Strato, dass Nutzer Werbung für den Dienst machen.
Mit dem Start seiner Entwicklerplattform hat Facebook im vergangenen Jahr eine regelrechte Lawine losgetreten und zählt heute 400.000 registrierte Entwickler. Auf seiner zweiten Entwicklerklonferenz f8 stellte das Unternehmen zusammen mit 24 Partnern nun Facebook Connect vor. Damit lassen sich Websites an Facebook anbinden, so dass Facebooknutzer auch dort Informationen austauschen können.
Das Hamburger Social Network Xing hat die vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr 2008 bekannt gegeben. Danach hat Xing den Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum 2007 fast verdoppelt, das Ergebnis mehr als verdreifacht.
Der Mitbegründer der deutschen Studenten-Community StudiVZ, Ehssan Dariani, hat sich gegen Vorwürfe verwahrt, Aussehen, Funktionen und Dienste des US-Vorreiters Facebook kopiert zu haben. Natürlich sei StudiVZ an Facebook angelehnt, doch "die Software hinter der Seite kann man ja gar nicht kopieren, die muss man selbst schreiben", sagte Dariani der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Die deutsche Studenten-Community StudiVZ bekommt Ärger mit ihrem US-Vorbild Facebook. Das US-Unternehmen hat Klage gegen StudiVZ eingereicht und wirft der Site vor, Facebook kopiert zu haben, meldet die Financial Times.
Die Community Edition der Groupware-Lösung Open-Xchange unterstützt jetzt die vier großen Linux-Distributionen. Die verschiedenen Pakete erstellt der OpenSuse Build Service.
Amooma bietet über 400 deutsche Sprachbausteine für die freie VoIP-Telefonanlage Asterisk an. Sie sind kostenlos und können uneingeschränkt genutzt werden. Im Betatest befindet sich eine Software, die aus Text Sprachmodule erstellt.
Mit Lively hat Google nun auch eine verspielte 3D-Chatumgebung gestartet, die Webseitenbetreiber oder Blogger einbinden können, um damit die Kommunikation mit und zwischen den Besuchern zu fördern. Das Angebot steht allerdings noch am Anfang und es gibt bislang nur einen Windows-Client.
Die Gründer von Mister Wong haben nach dem Kauf des Portals lifestream.fm eine neue Version des Portals mit deutschen Web-2.0-Angeboten gestartet. Lifestream.fm fasst die Aktivitäten von Nutzern auf unterschiedlichen Web-2.0-Plattformen zusammen.
Die britische Regierung setzt auf die Kreativität der Bürger und hat größere Datenbestände freigegeben. Die Regierung erhofft sich davon eine bessere Nutzung der gesammelten Informationen. Die besten Ideen haben Aussicht auf ein Preisgeld im Gesamtwert von 20.000 Pfund.
Menschen, die in sozialen Netzwerken unterwegs sind, sind für Werbung und Politik eine attraktive Zielgruppe. Doch laut einer Kurzstudie der Agentur Newthinking Communications wissen Politiker und Parteien das Web 2.0 für sich nicht effektiv zu nutzen.
Open-Xchange hat eine neue Betaversion der gleichnamigen Groupware veröffentlicht. Die Serveredition setzt jetzt auf für die Hosting-Variante der Software entwickelte Komponenten. Dazu zählt die Ajax-Bedienoberfläche mit ihrem Plug-in-Konzept.
Das Internetradio Last.fm lässt sich über eine neue Version seiner Programmierschnittstelle ansprechen. Entwickler sollen ihre Anwendungen damit besser mit dem Dienst integrieren können - egal auf welcher Plattform ihre Software läuft.
Fast jedes beliebige Musikstück soll mit der Software MP3videoraptor 3.0 sofort kostenlos als MP3 abrufbar sein, wirbt der Hersteller RapidSolution. Dabei setzt die Software auf eine intelligente automatische Steuerung und Aufnahme von vielen individuellen Web-2.0-Radios.
Soziale Netzwerke erfreuen sich hierzulande immer größerer Beliebtheit. Neun Millionen Deutsche haben bereits ein Profil in einer Onlinecommunity veröffentlicht. Das sind 20 Prozent mehr als im Jahr 2007.
Die kommende Hauptversion von Skype steht als Betaversion zum Download bereit. Damit will Skype vor allem Videotelefonate in den Mittelpunkt stellen und hat die Bedienoberfläche der VoIP-Software neu gestaltet. Diese Vorabversion hat noch einen sehr experimentellen Status. Einige bisher übliche Funktionen fehlen ganz.
Das Kontakte-Netzwerk LinkedIn erhält eine Finanzspritze in Höhe von 53 Millionen US-Dollar, um damit unter anderem seine europäischen Expansionspläne zu finanzieren. Neben den Altinvestoren beteiligte sich auch der Risikokapitalgeber Bain Capital Ventures am Unternehmen.
Der Berliner VoIP-Telefonhersteller Snom will mit klarVoice "eine neue Klangdimension für die VoIP-Telefonie" eröffnen. Der Breitbandtelefonhörer deckt im Vergleich zu herkömmlichen Telefonhörern das doppelte Frequenzspektrum ab. Kombiniert mit dem Codec G.722.2 PSTN verspricht das eine deutlich bessere Klangqualität.
Der VoIP-Anbieter Sipgate hat eine Software bereitgestellt, mit der iPhone-Nutzer über das Internet telefonieren können. Die Betaversion der VoIP-Software kann kostenlos von der Website heruntergeladen werden. Die finale Version kündigte Sipgate für das "offene iPhone" an.
Das soziale Netzwerk Facebook hat seine Entwicklerplattform f8 als Open Source veröffentlicht. Entwickler sollen die Software besser verstehen können, da sie nun Zugang zum Quelltext haben. Andere soziale Netzwerke können die Plattform auf diesem Wege integrieren und Facebook-Anwendungen unterstützen.
Eine kanadische Bürgerrechtsgruppe hat bei den obersten Datenschützern des Landes Beschwerde gegen Facebook eingelegt. Ihrer Ansicht nach verletzt das Social Network das kanadische Datenschutzgesetz. Die Gruppe fordert eine Untersuchung durch die Datenschutzbehörde.
Im Rahmen der Konferenz All Things Digital (D6) hat Transmedia mit Glide OS 3.0 seinen Versuch vorgestellt, auf vielen Plattformen eine einheitliche Umgebung zur Verfügung zu stellen. So soll der Anwender seine Dateien direkt im Glide OS ablegen und damit auf verschiedenen Betriebssystemen und mobilen Geräten nutzen können. Der Umgang mit Glide OS gestaltet sich jedoch schwierig.
Google baut sein "Visualization API" aus, das nun nicht mehr nur Daten von Google-Servern verarbeiten kann. Bisher konnte der Dienst nur mit Google Spreadsheets genutzt werden, über ein JavaScript-API können Tabellen in einer Webseite erzeugt und diese Daten dann in Form von Diagrammen dargestellt werden.
Leipziger Wissenschaftler haben Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren nach ihren Mediengewohnheiten befragt. Dabei fanden sie heraus, dass der Computer mit Internetanschluss für die junge Generation zum wichtigsten Medium geworden ist. Allerdings nutzt sie darauf auch gern klassische Inhalte wie Musik oder Filme.
Der britische Telefonanbieter Truphone hat seinen Service für Internettelefonie ausgeweitet. Mit Truphone Anywhere sollen die Nutzer auch ohne Internetverbindung günstige Telefonate ins Ausland führen können. Die Verbindung wird allerdings nach wie vor per Voice over IP hergestellt - per Call-through- oder Call-back-Verfahren.
Angeblich will Facebook seine Schnittstelle offenlegen. Andere soziale Netzwerke könnten diese dann unterstützen, so dass Facebook-Anwendungen dort ebenfalls laufen würden.
Yahoos BrowserPlus schafft eine Verbindung von Webseite und Desktop. Webapplikationen erhalten Funktionen, die bislang Desktop-Applikationen vorbehalten waren. Beispielsweise wird damit Drag-and-Drop zwischen dem Desktop und einer Website möglich. Zudem erlaubt es BrowserPlus, Dienste auf einfache Weise zu installieren, ohne dass der Browser neu gestartet werden muss.
Der auf Firefox basierende sogenannte Social-Networking-Browser Flock bekommt eine kräftige Finanzspritze: 15 Millionen US-Dollar stellen die Risikokapitalgeber Fidelity Ventures, Bessemer Venture Partners, Catamount Ventures und Shasta Ventures bereit.
Die Groupware-Lösung Open-Xchange wird in Zukunft auch Apple-Programme unterstützen und eine freie Outlook-Anbindung bieten. Zudem wurde die Software gemeinsam mit Parallels in das Plesk Control Panel integriert. Hoster können Open-Xchange so einfach als Software-as-a-Service (SaaS) anbieten. Als Basis dient der Open-Xchange Server 6, der ab September 2008 auch alleine erhältlich sein soll.
Die Google-Gründer Sergei Brin und Larry Page haben bei einer Konferenz in Großbritannien gewarnt, von sozialen Netzwerken gingen Gefahren für den Datenschutz aus.
Ein großer Teil der Vorträge der Blogger-Konferenz re:publica '08 steht nun im Netz. Schon während der Konferenz wurden die Vorträge live ins Internet übertragen, nun können sie auch heruntergeladen werden.
Novell hat sein Open Workgroup Suite genanntes Linux-Paket um Team-Funktionen erweitert, mit denen Unternehmen ein eigenes soziales Netzwerk nutzen können. Zu diesen Funktionen zählt unter anderem eine Wissensdatenbank. Die Erweiterungen erwarb Novell mit der Übernahme von Sitescape.
Ein Gericht in Los Angeles hat dem Social Network MySpace die Rekordsumme von über 235 Millionen US-Dollar an Schadensersatz für Spam und Phishing zugesprochen. Die beiden Verurteilten sind bereits als notorische Spammer bekannt.
Nimbuzz will mit einer mobilen VoIP- und Instant-Messaging-Lösung kostenlose VoIP-Gespräche vom Handy, Konferenzschaltungen, Instant Messaging, Gruppen-Chats sowie Foto- und Dateiversand über mehrere Instant-Messaging-Dienste wie Skype, MSN, Google Talk, Yahoo, AIM, Jabber und ICQ sowie 23 Social-Networks wie Facebook und Myspace miteinander verbinden.
Nach MySpace kündigten auch Facebook und Google an, Dritten Zugriff auf die bei ihnen gespeicherten Nutzerdaten zu gewähren. Bei Facebook heißt die entsprechende Schnittstelle Connect, Googles Dienst hört auf den Namen Friend Connect und stellt soziale Funktionen in den Vordergrund, nicht die Nutzerdaten.
Die Macher der Star-Trek-Parodie Star Wreck beginnen die Arbeit an ihrem zweiten Filmprojekt: Iron Sky. Wie schon beim Vorgänger soll der Film "kollaborativ" entstehen, also unter Mitwirkung einer großen Internetcommunity. Die grobe Handlung erklärt ein erster Trailer: 1945 wanderten die Nazis auf den Mond aus, 2018 kommen sie zurück.
Was für den Firefox-Nutzer und Webentwickler Firebug ist, soll für Nutzer des Opera-Browsers Dragonfly werden. Die erste Alpha stellt der norwegische Browserhersteller nun bereit. Sie funktioniert nur mit dem jüngst veröffentlichten Opera 9.5 Beta 2, aus dem das Tool aufgerufen wird.
Mehr als jeder zweite deutschen Computernutzer hat keine Angst um seine persönlichen Daten im Internet: 57 Prozent halten ihre Daten im Netz für sicher oder sehr sicher. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbandes Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa, bei der rund 1.000 Bürger befragt wurden.
Im Streit um die urheberrechtliche Schutzfähigkeit einer Kopie des Kölner Doms im Online-Spiel Second Life hat das Kölner Landgericht entschieden, dass es der Textur der Kopie an "einer künstlerischen Leistung" mangelt.
Die an der Universität Potsdam entwickelte Software "Soinivis:Tool" nutzt die verfügbaren Daten sozialer Netze, um diese zu analysieren und zu visualisieren. Damit sollen sich unter anderem Quellen von neuen Ideen identifizieren lassen.
Schülerstreiche sind heutzutage immer häufiger elektronischer Natur. Um die Lehrer zu wappnen, hat der Verbund Europäisches Schulnetz (EUN) - ein Zusammenschluss von 28 europäischen Bildungsministerien - eine Internetseite namens teachtoday.eu ins Leben gerufen. Sie soll Lehrer über die Möglichkeiten des Cyberbullying aufklären. Daneben bietet die Seite auch Konzepte für den Unterricht an, mit deren Hilfe Lehrer ihre Schüler über die Gefahren des modernen Mobbings im Web aufklären können.
Die VoIP-Software Skype steht in einer Variante für Mobiltelefone als Beta-Version bereit, um auch von unterwegs über Skype zu telefonieren oder Textbotschaften auszutauschen. In Deutschland können Skype-Anrufe vom Handy aus nur angenommen, nicht aber initiiert werden.
Das Ames Research Center (ARC) der NASA und das Unternehmen Machine-to-Machine Intelligence (m2mi) wollen zusammen Satelliten im Kleinformat entwickeln, um die Telekommunikation und Datenübertragung im Weltraum zu verbessern. Die Satelliten sollen nach Angaben der NASA nur zwischen 5 und 50 Kilogramm wiegen.
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