Das US-Marktforschungsunternehmen DisplayBank erwartet, dass Sony im kommenden Monat Mai 2008 einen intensiven Preiskrieg um große LCD-Fernseher anzettelt. Wettbewerber wie der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung werden sich dem Sog einer "aggressiven Preisstrategie" nicht entziehen können, so DisplayBank weiter.















In der vergangenen Woche wurde angekündigt, dass die Kinderfernsehserie "Sesame Street" ab August 2008 in HDTV-Qualität ausgestrahlt werden wird. In Deutschland - genauer gesagt in der "Sesamstraße" - wird davon in absehbarer Zeit nichts zu sehen sein, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) gegenüber Golem.de bestätigte.
Auch das ehemals zum HD-DVD-Lager zählende Filmstudio Universal Studios Home Entertainment hat nun seine Blu-ray-Pläne für die kommenden Monate bekanntgegeben. Unter anderem werden die erste und die zweite Heroes-Staffel gleichzeitig auf Blu-ray Disc erscheinen - zudem sollen künftig Filme und Fernsehserien zeitgleich auf DVD und Blu-ray in den Handel kommen.
Panasonic hat mit der LUMIX TZ50 seine erste Digitalkamera mit WLAN-Anschluss vorgestellt. Über WLAN-Hotspots kann die Kamera ihre Bilder direkt in das Fotoalbum des Fotografen bei Google Picasa zum weltweiten Abruf heraufladen.
Wie angekündigt hat Sony Computer Entertainment nun die neue PlayStation-3-Firmware-Version 2.30 und auch den überarbeiteten PlayStation Store veröffentlicht. Erstere erweiterte die PS3 um DTS Master Audio und Letzerer läuft nun nicht mehr im PS3-Browser, sondern als eigenständige Anwendung mit einfacherer Bedienung.
Ernie und Bert, Super-Grobi, der kleine rote Elmo, der Riesenvogel Bibo, das seiner Kekse beraubte Krümelmonster und ihr Gast Kermit der Frosch vollziehen den Wechsel in das HDTV-Zeitalter. Nachdem viele "erwachsene" US-Serien längst in hoher Auflösung ausgestrahlt werden, folgt nun auch die Sesamstraße.
Noch bis 2010 müssen sich Besitzer moderner Flachbildfernseher und Projektoren gedulden, ab dann will neben der ARD auch das ZDF auf Seiten der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender regulär in hoher Auflösung senden. Im Rahmen eines Symposiums der Deutschen TV-Plattform erklärte ZDF-Intendant Markus Schächter: "Die Zeit ist reif für HDTV, für eine wichtige Säule in der veränderten digitalen Welt."
Der bei der Blu-ray Disc und HD-DVD zum Einsatz kommende AACS-Kopierschutz wird wieder einmal erneuert - so dass für die Wiedergabe neuer Filme Updates für Hard- und Software nötig werden. Slysoft will den neuen Schutz mit dem in Deutschland verbotenen AnyDVD HD schon umgehen können - und prangert Cyberlink an, die bereits den HD-DVD-Support beendet haben, obwohl noch Filme verkauft werden.
Cyberlink erweitert seine Wiedergabe-Software PowerDVD Ultra um Unterstützung für BD Live (Blu-ray Disc Profile 2.0). Damit lassen sich auch weitergehende interaktive Extras und Online-Bonusmaterial von Blu-ray-Filmen mit PowerDVD Ultra nutzen.
Ab sofort können Entwickler die ersten Muster der "SpursEngine" von Toshiba beziehen. Es handelt sich um einen abgespeckten Cell-Prozessor mit 4 Kernen auf einem Die, der für Geräte der Unterhaltungselektronik gedacht ist. Die Lösung soll nur zwischen 10 und 20 Watt elektrischer Leistung aufnehmen.
Kurz vor dem Ende der HD-DVD hatte Toshiba die Preise seiner Abspielgeräte deutlich gesenkt - mittlerweile sind die HD-DVD-Player noch günstiger geworden. Interessant sind sie trotz des Blu-ray-Sieges nicht nur wegen der aktuellen Spielfilmschnäppchen, sondern auch weil sie DVDs in guter Qualität auf HD-Auflösungen skalieren können.
Das Ende der HD-DVD hat im Handel dazu geführt, dass die Verkäufe von Filmen auf Blu-ray Disc deutlich zugelegt haben. Da es die meisten HD-DVD-Filme jedoch derzeit schon für unter 10,- Euro gibt, sind auch bei dem sterbenden Format die Verkaufszahlen gestiegen.
Sony hat wie versprochen die neue Firmware 2.20 für die PlayStation 3 herausgebracht. Mit dem Update rüstet Sony das Blu-ray Disc Profile 2.0 nach, das auch unter dem Namen "BD-Live" bekannt ist.
Noch im März 2008 wird die PlayStation 3 durch ein Software-Update in die Lage versetzt, mit dem Blu-ray Disc Profile 2.0 bzw. "BD-Live" umgehen zu können. Damit kann die Spielekonsole dann auch die mittels "BD-Live" realisierten Onlineextras von Blu-ray-Filmen wiedergeben und wird als Blu-ray-Player aufgewertet.
Toshiba hat die Prognose für sein im März 2008 endendes Geschäftsjahr 2007/2008 vorgelegt - und muss wie erwartet durch das HD-DVD-Ende einen Umsatz- und Gewinnrückgang verbuchen. Auch die sinkenden Preise für NAND-Flash-Speicher wirken sich auf das Geschäftsergebnis des Elektronikriesen aus.
Laut Angaben des Softwareherstellers SlySoft kopiert deren Windows-Treiber "AnyDVD" zum Auslesen von optischen Medien nun auch mit BD+ geschützte Blu-ray-Titel. Durch die Konzeption von BD+ ist aber nicht sicher, ob das Verfahren damit auf Dauer als geknackt bezeichnet werden kann.
Buhl Data hat die unter enger Einbeziehung der Kunden entwickelte Version 4 seiner Mediacenter-Software "Sceneo TVcentral" veröffentlicht. Dabei haben die Anwender weitgehend bestimmt, welche Funktionen bei der TV-Wiedergabe, -Aufzeichnung und Medienverwaltung benötigt werden - dennoch lässt sich auch TVCentral v4 durch Plug-ins erweitern.
Vier Wochen nachdem Toshiba im Formatkrieg die Waffen streckte, beginnt der Ausverkauf von Geräten und Software. Das PC-Laufwerk "Toshiba SD-H802A" ist bei mehreren Versendern schon für rund 30,- Euro zu haben, Filme auf HD-DVDs im stationären Einzelhandel für 10,- Euro.
Private DivX-Videosammlungen können bald auf mehr Blu-ray-Playern abgespielt werden. Bisher konnten selbst Einsteiger-DVD-Player mehr PC-übliche Formate abspielen - einschließlich hochauflösender DivX-Filme.
Die ARD plant, ab der Osterwoche 2008 schrittweise die Bildqualität der digitalen Programme zu erhöhen. Dabei geht es nicht etwa um die Einführung von HDV-Sendungen, sondern um die Steigerung der Bitrate bei DVB-S und DVB-C.
Acer stellt auf der CeBIT 2008 in Hannover einen besonders kleinen DLP-Projektor vor, der mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln daherkommt. Das auch für Heimkinos gedachte Gerät soll ein Kontrastverhältnis von 2.000:1 sowie eine maximale Helligkeit von 2.000 ANSI-Lumen erzielen.
Auch seinen schweizerischen Kunden bietet Sony nun - nach dem Ende der HD-DVD - eine Eintauschaktion, um ihren vorhandenen HD-DVD-Player gegen einen Blu-ray-Player von Sony zu ersetzen. Dafür gibt es dann eine Gutschrift und Filme.
Hauppauge hat auf der CeBIT 2008 ein USB-Gerät mit Video-Encoderchip vorgestellt, welches das eingehende Videosignal mit H.264 in Echtzeit auf der PC-Festplatte aufzeichnen soll. Der Hauppauge HD-PVR kann analoge Videoinhalte in Echtzeit in HD-Qualität bis zu einer Auflösung von 1080i aufnehmen.
AVM erweitert mit einem neuen WLAN-Router, einem WLAN-Repeater und einer Set-Top-Box für IPTV- und Multimedia-Wiedergabe sein Angebot rund um den Funkstandard IEEE 802.11n mit bis zu 300 MBit/s. Anlässlich der CeBIT 2008 zeigte sich AVM-Geschäftsführer Johannes Nill zudem stolz, dass das Berliner Unternehmen im Jahr 2007 rund 5 Millionen Geräte (2006: 3 Millionen Geräte) ausgeliefert hat und damit weiterhin Marktführer in Europa ist.
Auch TechniSat bietet nun an die USB-Schnittstelle anzuschließende HDTV-fähige Satelliten- und Kabel-Fernsehtuner, die mit CI-Slot (Common Interface) ausgestattet sind und sich damit für den Pay-TV-Empfang eignen. Ähnliche Produkte liefern die Konkurrenten Hauppauge und TerraTec bereits seit einigen Monaten aus.
Toshiba widmet sich mit einem Firmware-Update seinen mittlerweile eingestellten HD-DVD-Player-Modellen HD-E1, HD-XE1 und HD-EP10. Es könnte das letzte Update gewesen sein, denn die Blu-ray Disc hat sich durchgesetzt, das HD-DVD-Format gilt offiziell als tot und Stück für Stück werden für die HD-DVD eigentlich geplante Filme wieder abgesagt.
Die Deutsche Telekom senkt die Preise für die T-Home-Entertain-Komplettpakete, das kleinste Paket mit 16-MBit/s-DSL und IPTV gibt es damit fortan ab monatlichen 49,95 Euro. Dazu kommen noch neue Funktionen und die Möglichkeit, bald auch eine zweite Set-Top-Box nutzen zu können. Damit mehr Kunden auf T-Home Entertain zugreifen können, soll zudem das Netz weiter ausgebaut werden.
Nach dem Ende der HD-DVD bleiben laut New Medium Enterprises (NME) nur noch zwei hochauflösende DVD-Nachfolger übrig: die Blu-ray Disc - und die DVD-basierte VMD von NME, die nun die von der HD-DVD hinterlassene Lücke schließen soll.
Paramount stellt laut US-Medienberichten seine HD-DVD-Produktion ein - dies gilt auch für das Tochterunternehmen Dreamworks, das bis vor kurzem noch durch einen Exklusivvertrag gebunden war. Ein Teil der bereits angekündigten HD-DVD-Filme wird demnach nicht mehr auf den Markt kommen.
Die MPO Group investiert in die Blu-ray Disc: Als laut eigenen Angaben erster unabhängiger Hersteller errichtet MPO in Europa eine komplette Blu-ray-Fertigungskette vom Mastering bis zur Vervielfältigung.
Das als externes Zubehör von Microsoft angebotene HD-DVD-Laufwerk für die Xbox 360 wird nicht mehr länger hergestellt. Nachdem Toshiba das Format für endgültig tot erklärte, hat nun auch Microsoft offiziell reagiert - und will dem Kunden dennoch die Möglichkeit geben, hochauflösende Filme und Fernsehserien auf verschiedenen Wegen auf der Spielekonsole zu betrachten.
Nachdem Toshiba die HD-DVD für tot erklärt hat, beginnen nun auch andere einstige Verfechter des Formats mit den Begräbnisvorbereitungen. Onkyo hat die Produktion seiner HD-DVD-Player gestoppt und will auch keine weiteren Geräte mehr entwickeln.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie finanziert ein Vorhaben zur drahtlosen Anbindung von Geräten der Rundfunk- und Unterhaltungselektronik in Heimnetzwerken. Beim Projekt WiMAC@home (Wireless Media and Control at Home) steht der Fernseher im Mittelpunkt. Allerdings ist dies kein gewöhnliches Gerät.
Bisher sind einmal beschreibbare Blu-ray-Medien mit 25 GByte nur zu Preisen um 9,- Euro zu haben und damit pro GByte ein Mehrfaches teurer als DVD-Rohlinge. Das soll sich durch den Wechsel der Beschichtung ändern. Bisherige Brenner und auch nur lesende Laufwerke benötigen jedoch ein Firmware-Update.
In einer knappen Mitteilung äußert sich Sony zu Toshibas Entscheidung, die Entwicklungen rund um die HD-DVD einzustellen. Der Blu-ray-Erfinder führt den Sieg seines Formats vor allem auf seine Beliebtheit bei den Kunden zurück.
Nach einigen Wochen des Zögerns hat Toshiba sich nun entschieden: Das Unternehmen will keine Geräte mehr für die Wiedergabe von HD-DVDs herstellen - damit ist der Blu-ray-Konkurrent endgültig tot. Wie Toshiba im HD-Markt weiter mitspielen will, gab der japanische Elektronikriese noch nicht bekannt.
Am Wochenende meldete der japanische Nachrichtensender NHK, Toshiba habe sich entschlossen, die Produktion und Weiterentwicklung von HD-DVD-Geräten zu stoppen. Das wäre das Ende für den Blu-ray-Konkurrenten. Toshiba weist den Bericht aber zurück - noch sei nichts entschieden.
Toshiba, der bislang größte Verfechter der HD-DVD, gibt im Kampf um den DVD-Nachfolger angeblich auf. Der japanische Fernsehsender NHK meldet, Toshiba stelle die Produktion und Entwicklung von HD-DVD-Produkten ein.
Den Marktforschern von GfK International zufolge wurden in Europa bereits über 2 Millionen Blu-ray-Filme verkauft. Ein sprunghaftes Wachstum brachte dabei vor allem das Geschäft zum Ende des Jahres 2007, angetrieben von Hollywood-Streifen.
Das US-Unternehmen Vmedia hat auf dem Mobile World Congress 2008 in Barcelona ein kleines optisches Laufwerk für Handys vorgestellt. Es misst gerade mal 36 x 36 mm, die Discs haben einen Durchmesser von 32 mm. Die Qualität der darauf gespeicherten Filme soll DVD-Qualität haben. Die Vmedia-Discs sollen übrigens nicht nur auf dem Handy laufen, sondern auch auf Home-Entertainment-Systemen zu Hause sein.
Völlig überraschend bestätigt die ProSiebenSat.1 Media AG, was schon seit einigen Wochen in Foren gemunkelt wird: Zum 16. Februar 2008 stellt das Unternehmen die HD-Ausstrahlung seiner beiden Hauptprogramme ein. Als Grund führt die Sendergruppe an, dass noch zu wenige Zuschauer die Sendungen in HD empfangen könnten.
Mit neuen blau-violetten Halbleiterlasern verspricht Sharp, das Beschreiben von Blu-ray-Scheiben deutlich zu beschleunigen. Mit den neuen Lasern bestückte Blu-ray-Brenner für Notebooks und Desktop-PCs sollen damit vier- bis sechsmal schneller als bisherige Laufwerke sein.
In den USA hatte Microsoft bereits den Preis für das als externes Zubehör angebotene HD-DVD-Laufwerk für die Xbox 360 gesenkt. Nun bieten auch erste Händler in Deutschland das Gerät für unter 100,- Euro an.
Nach Blockbuster wendet sich in den USA auch dessen Konkurrent Netflix, laut eigenen Angaben die weltweit größte Online-Videothek, von der HD-DVD ab. Netflix sieht das Blu-ray-Format als Gewinner im Wettstreit um die DVD-Nachfolge und will damit laut offizieller Ankündigung dem Wunsch der Industrie und der Kunden entsprechen.
Noch vor einigen Monaten konnte sich das HD-DVD-Lager einer starken Unterstützung von europäischen Filmstudios rühmen. Diese wandern aber - nach Warner Brothers Wechsel zur exklusiven Blu-ray-Unterstützung - Stück für Stück ins Blu-ray-Lager ab und kehren der HD-DVD den Rücken. In Großbritannien reagierte ebenfalls mit Woolworths der erste Händler und will HD-DVDs aus den Regalen verbannen.
Auf der CeBIT 2008 will Buffalo Technology seinen externen Blu-ray-Disc-Brenner zeigen, der auch HD-DVD-Medien lesen kann. Damit bringt das japanische Unternehmen seine optischen Laufwerke nun auch nach Europa, wo das Buffalo-Angebot sich bisher noch auf externe Festplatten, Netzwerkspeicher und Router beschränkte.
Mit einer groß angelegten US-Werbekampagne wollte Toshiba anlässlich des Super Bowl für die HD-DVD werben. Die Werbung ist gelaufen und HD-DVD-Fans äußern sich eher enttäuscht - sie hatten etwas anderes erwartet.
Auf der CeBIT 2008 will Devolo wieder neue In-House-Powerline-Produkte aus seiner dLAN-Serie vorstellen. Darunter befinden sich der neue "dLAN 200 AV Wireless extender" für bessere WLAN-Abdeckung und "dLAN TV Sat" für die Verteilung eines DVB-S-Fernsehsignals über das heimische Stromnetz.
Kunden, die über den Kauf eines Blu-ray-Players von Sony nachdenken, werden im Rahmen einer Aktion von Saturn und Sony nicht nur mit acht beiliegenden Filmen geködert, sondern können ihren gebrauchten HD-DVD-Player für 150,- Euro in Zahlung geben. Etwas geschmälert wird der Vorteil allerdings durch den Gerätepreis, den Saturn verlangt.
Beim kommenden Saison-Endspiel der professionellen US-Football-Liga, dem so genannten "Superbowl", will Toshiba noch einmal mit großem Aufwand für sein Format der HD-DVD werben.