Silicon Integrated Systems (SiS) hat mit dem SiS Xabre400 einen neuen Grafikchip angekündigt, der nicht nur AGP 8X, sondern auch DirectX-8.1-3D-Grafikeffekte unterstützen soll. Im Gegensatz zu den bereits zur CeBIT 2002 erstmals angekündigten Grafikchip-Serie SiS 330 sollen die Xabre-Chips auch über eine T&L-Engine verfügen.















RealNetworks hat seine Audio- und Videokompression verbessert und verspricht, dass seine neue Kompressionstechnik RealVideo 9 bis zu 30 Prozent kleinere Videostreams als der Vorgänger RealVideo 8 ermöglicht. Ebenfalls neu ist, dass mit dem neuen "RealAudio Surround" Mehrkanal-Raumklang für Audiostreams (ab 44 Kbps) möglich wird.
Ende letzten Jahres kündigte Microsoft eine neue Version seiner Windows Media Software an, die unter dem Codenamen Corona Videostreams in hoher Qualität und ohne Wartezeiten ermöglichen soll. Corona wird neue DirectX-Funktionen nutzen, bei der Videoberechnungen komplett von der Grafikkarte übernommen werden und PCs damit selbst Digitalvideos mit HDTV-Auflösung bis 1080 Bildpunkten (vertikal) ruckelfrei darstellen können sollen. Mit ATIs Radeon 8500 und NVidias GeForce4-Chips wurde Corona nun kürzlich auf der WinHEC 2002 vorgestellt.
Sieben Unterhaltungselektronik- und Technik-Unternehmen haben das japanische Joint-Venture-Unternehmen e-BOX gegründet, das amerikanischen und asiatischen Kabelfernsehanbietern in Zukunft eine komplette MPEG4-basierte Infrastruktur für Video-on-Demand- und interaktive Unterhaltungsdienste bringen soll. Geboten werden soll alles von der Set-Top-Box über die Server-Hardware bis zur Systemsoftware inklusive Kopierschutz.
Das US-Unternehmen Pulsent hat eine neue Videokompressionstechnik angekündigt, die für das Versenden von hochqualitativem Video über Breitband-Netzwerke gedacht ist und in Konkurrenz mit MPEG2 treten soll. Erstmals soll hochauflösendes Video in Auflösung und Brillanz des Fernsehbildes mit 1,1 Mbps ins Heim "gestreamt" werden können, sofern eine entsprechend schnelle Anbindung vorhanden ist.
Apple-Chef Steve Jobs präsentierte auf der MacWorld Expo in Tokio einen neuen 23-Zoll-Flachbildschirm, der eine maximale Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln ermöglicht. Damit sei nicht nur das Betrachten von High Definition Television (HDTV) möglich, auch lassen sich HDTV-Inhalte direkt in der originären Größe bearbeiten.
Seit mehr als hundert Jahren werden Kinobilder auf Film gebannt. Neue digitale Kino-Technologien könnten das jedoch bald ändern. Ein deutsches Forschungskonsortium will die technischen Grundlagen schaffen.
Neben den GeForce4-Grafikchips für stationäre Rechner hat Nvidia nun auch eine mobile Variante mit der Bezeichnung GeForce4 Go vorgestellt. Trotz des Versionssprungs im Namen kommt beim GeForce4 Go - wie beim GeForce4 MX - bekannte, aber optimierte GeForce2-Technik zum Einsatz.
Nachdem bereits so gut wie alle Informationen vorab bekannt wurden, hat nun auch NVidia offiziell seine neue GeForce4-Grafikchipfamilie angekündigt. Diese löst dabei die Vorgänger GeForce2 und GeForce3 komplett ab.
Die LG-Electronics-Tochter Zenith hat den ersten HDTV-kompatiblen Digitalvideorekorder angekündigt, der allerdings nur den amerikanischen ATSC-Standard unterstützt. Zenith setzt beim "HD-VDR" getauften Gerät auf optische Medien mit einer Kapazität von 23 GByte, was für mehr als zwei Stunden Video in hoher HDTV-Qualität ausreichen soll.
Das koreanische Unternehmen LG Philips LCD hat mehrere 16:10- bzw. 16:9-Breitbild-LC-Panels vorgestellt. Die Panels sollen dem Format entsprechend vor allem für LCD-TVs oder Monitore genutzt werden, auf denen Filmmaterial dargestellt wird.
Constellation 3D will eine HDTV-ROM-Speichertechnologie auf Basis seiner Fluorescent Multilayer Discs (FMD) entwickelt haben, mit der die extrem hohen Datenmengen, die beim High Definition TV anfallen, bewältigt werden können sollen. Zudem kündigte das Unternehmen die entsprechenden Laufwerke an.
AOL Time Warner und Samsung Electronics haben ein strategisches Marketingabkommen geschlossen, dem zufolge sich die Unternehmen gegenseitig bei der Markenpromotion helfen wollen.
Der neue Flachbildschirm T220 von IBM erreicht die bisher höchste Auflösung: Rund zwölfmal schärfer als bislang erhältliche Monitore präsentiert der T220 die digitalen Bilddaten auf einem 56,4 Zentimeter großen Display.
Mit der Expert3D-Lite hat Sun eine neue Profi-Grafikkarte angekündigt, die mit einem Preis von knapp 1.000,- US-Dollar den Low-End-PC-Workstation-Markt anpeilt. Geeignet sein soll sie insbesondere für Anwendungen in den Bereichen Mechanical Computer-Aided Design (MCAD), Geographische Informations-Systeme (GIS), medizinische Bildverarbeitung und Ähnliches.
Nachdem Apple gemeinsam mit NVidia auf der Mac World Tokyo 2001 den neuen GeForce3-Grafikprozessor angekündigt und der Öffentlichkeit vorgestellt hat, gibt es nun einige weitere, allerdings eher oberflächliche Informationen zu den Features des Chips. Der GeForce3 soll weitaus realistischere Echtzeit-3D-Grafik hervorbringen als konkurrierende Grafikchips und diesen weit überlegen sein.
Der Toshiba-Geschäftsbereich Professional Visual Products hat mit dem neuen Daten- und Video-Projektor TDP-P4 ein Gerät vorgestellt, das gerade einmal 1,4 Kilogramm wiegt. Die Lichtleistung beträgt 1.100 ANSI-Lumen.
Der LV-5100 ist das neueste Mitglied in der Familie der Canon-LCD-Projektoren. Mit einer Lichtleistung von 700 ANSI Lumen und einer kompakten Bauweise mit einem Gewicht von nur 2,7 kg soll das Gerät vor allem auch im mobilen Einsatz verwendet werden können.
Der Grafikkartenhersteller 3dfx teilte heute mit, dass die VoodooTV-FM-Karte noch im November auch in Deutschland zum Kauf erhältlich sein wird. Dabei handelt es sich um eine TV-Karte für PCs, die über einen bereits im Chip integrierten Stereo-Tuner verfügt und als digitaler Videorekorder fungieren kann.
Bereits Ende letzten Jahres hatte Sony Computer Entertainment Inc. (SCEI) auf dem Microprocessor-Forum seine Pläne angekündigt, eine Reihe von Workstations mit PlayStation-2-Technologie entwickeln zu wollen. Heute hat Sony mit "GScube" erstmals ein konkretes Produkt angekündigt, das insbesondere für die Erschaffung dreidimensionaler Inhalte vom Spiel bis zum Spielfilm dienen soll.
ATIs nächste Grafikkartengeneration "Radeon" wird im August zu einem Preis auf den Markt kommen, der deutlich unter den derzeitigen Preisen für Grafikkarten mit NVidias seit Mai/Juni erhältlichem GeForce2-GTS-Grafikprozessor liegt. Da die Radeon-Grafikkarten ebenfalls mit einer Transform & Lighting Engine (T&L) und zahlreichen Effekten aufwarten können, bekommt NVidia erstmals einen ernst zu nehmenden Konkurrenten.
Mit dem Radeon256 hat ATI auf der WinHEC-Entwicklerkonferenz nun seinen ersten Grafikprozessor mit integrierter Transform-&-Lightning-Engine vorgestellt, der sowohl für anspruchsvollste 3D-Spiele als auch für den Einsatz in professionellen 3D-Workstations geeignet sein soll. Der zuvor unter dem Codenamen Rage6C bekannte Grafikprozessor soll die schnellste T&L-Engine der Welt bieten und neue Maßstäbe setzen.
Anlässlich des Intel Developer Forums in Palm Springs demonstrierte ATI eine DTV-Lösung, die den Empfang und die Wiedergabe von digitalem Fernsehen auch auf Mainstream-PCs erlauben soll. Kern der DTV-Lösung sind die Rage-128-Pro-Grafikchips und -karten von ATI.
Eine mit vorkonfiguriertem Linux und Breitband-Internetzugang ausgestattete Spielekonsole hat das Anfang 2000 gegründete Unternehmen Indrema vor kurzem angekündigt. Basierend auf PC-Hardware, die in einem schicken Chrom-Gehäuse sitzt, soll die Indrema L600 sowohl leistungsfähige 3D-Spiele-Grafik als auch einen schnellen Internet-Zugang bieten.
Mit den Rage SDTV und Rage HDTV Grafikchips stellt ATI zwei hochintegrierte Video-/Grafikbeschleuniger für Set-Top-Boxen vor. Parallel zur Ankündigung der neuen Chips bietet ATI dem OEM-Markt mit Set-top-Wonder HDTV auch eine neue Set-Top-Referenz-Plattform auf MIPS-Basis an.
MadOnion.com hat bereits Ende letzten Jahres mit dem 3D-Benchmarkprogramm 3DMark 2000 für Wirbel gesorgt und scheint das nun fortsetzen zu wollen: Mit Video2000 liefert das Unternehmen nun das erste frei verfügbare Benchmark-Programm, mit dem PCs und insbesondere Grafikkarten auf ihre DVD-Wiedergabe-Tauglichkeit getestet werden können.