Die Referenzimplemtierung von Java SE 7 soll auf dem OpenJDK basieren und komplett unter der GPL stehen, kündigt Oracle an. Damit wolle man dem Java-Ökosystem einen offeneren Charakter verleihen.
Das Projekt Apache Harmony verliert seinen Project Management Chair Tim Ellison: Er hat seinen Rücktritt erklärt. Zuvor hatte schon Ellisons Arbeitgeber IBM die Unterstützung des Harmony-Projekts eingestellt und sich an Oracles Projekt OpenJDK beteiligt.
Die Apache Software Foundation (ASF) macht ihre Drohung wahr und verlässt mit sofortiger Wirkung das Exekutivkomitee des Java Community Process (JCP). Sie kündigt zugleich an, sich komplett aus dem JCP zurückzuziehen.
Im Streit um die Lizenzbedingungen für Java hat sich Oracle in einer Abstimmung des Java Community Process gegen die Forderung der Apache Software Foundation durchgesetzt.
Oracle hat auf Apaches Kampfansage offiziell reagiert und ruft Apache auf, die eigene Position zu überdenken. Es sei Zeit, nach vorn zu blicken und die Zukunft von Java zu gestalten.
Apple will wesentliche Teile seiner Java-Version für Mac OS X dem Open-Source-Projekt OpenJDK von Oracle zur Verfügung stellen. Das Projekt soll künftig eine Java-Implementierung für Apples Betriebssystem bereitstellen.
Die Apache Software Foundation (ASF) geht auf Konfrontationskurs zu Oracle und droht mit dem Ausstieg aus dem Java Community Process.
Die Apache Software Foundation steht weiterhin zu ihrer freien Java-Implementierung Harmony, obwohl Oracle dem Projekt die notwendige Lizenz verwehrt und sich IBM als bisher größter Harmony-Unterstützer entschieden hat, künftig das Konkurrenzprojekt OpenJDK zu unterstützen.
Google hat Oracles Patentklage wegen Android in allen Punkten zurückgewiesen. Doch Googles Antwort geht über das übliche Maß hinaus.
Wie erwartet hat Sun seine Lizenz für das Java Compatibility Kit (JCK) geändert. Java-Implementierungen, die die GPL als Lizenz verwenden, dürfen es nun einsetzen, um ihre Kompatibilität zu Suns Java-Variante zu überprüfen.
Sun soll angeblich noch heute eine Lizenzänderung vorstellen, die es GPL-Projekten ermöglicht, das Java Compatibility Kit (JCK) zu verwenden. Dieses können bisher nur Java-Lizenznehmer verwenden, worüber sich bereits das Apache-Harmony-Projekt beschwerte.
In einem offenen Brief beklagt Geir Magnusson vom Apache-Harmony-Projekt, dass es keine für Open Source akzeptable Lizenz für das Java Compatibility Kit gebe. Daher gelang es dem Harmony-Projekt bisher nicht, eine solche Lizenz zu bekommen, die nötig ist, um die Kompatibilität zu Java SE zu belegen.
Apache-Harmony-Projektleiter Geir Magnusson arbeitet ab sofort bei Joost, einem Anbieter von Peer-to-Peer-Videostreams. Zuvor war er bei Intel tätig. In seiner neuen Position wird er allerdings weniger Zeit für die Arbeit an der Open-Source-Java-Variante haben.
Auf der JavaOne-Konferenz in San Francisco zeigten Intel-Mitarbeiter eine komplett freie Implementierung von Swing. Die Programmierschnittstelle wird zur Entwicklung grafischer Oberflächen in Java benutzt. Intel möchte die Entwicklung nun dem Apache-Harmony-Projekt zur Verfügung stellen, das an einem Open-Source-Java arbeitet.
Das Apache-Projekt "Harmony" will eine freie Version des Java 2 Standard Environment 5 (J2SE 5) erschaffen und bekommt dabei nun offenbar Unterstützung von IBM. Zunächst soll sich ein Entwickler am Design von Harmony beteiligen, zitiert das US-News-Magazin CNet.com IBM-Vize-Präsident Rod Smith.
Ein neues Apache-Projekt namens "Harmony" schickt sich an, eine freie Version des Java 2 Standard Environment 5 (J2SE 5) zu erschaffen. Es gebe einen ganz klaren Bedarf an einer freien Implementierung der J2SE-Runtime-Plattform, so die Initiatoren, die eine kompatible und unabhängige Implementierung von J2SE 5 unter der Apache-Lizenz v2 schaffen wollen.
Ein Sicherheitsexperte hat in Android-Smartphones mit Google Wallet eine Schwachstelle entdeckt, die es einem Angreifer ermöglicht, die Pin für die NFC-Bezahlung zu bekommen. Geschützt ist der Anwender nur, wenn das Gerät nicht gerootet wurde.
(Android)
Update 1.15 steht kurz vor der Veröffentlichung, aber auch an Neuigkeiten für Version 1.2 von Star Wars: The Old Republic arbeitet Bioware bereits. Unter anderem gibt es eine Reihe von überarbeiteten Animationen.
(Star Wars)
Der Mitte 2009 veröffentlichte Taktik-Shooter Arma 2 erlebt einen späten Frühling - weil er die technische Grundlage für den Zombie-Shooter Day Z ist. Möglicherweise nicht mehr lange, denn dessen Entwickler denkt inzwischen über eine Standalone-Version nach.
(Day Z)
Falls Microsoft sein Surface-Tablet wirklich für nur 199 US-Dollar verkauft, werden sich laut Insidern die vier Anbieter von Windows-RT-Tablets, Dell, Samsung, Lenovo und Asus, geschlossen zurückziehen. Microsoft wäre dann auf dem Markt allein.
(Microsoft Surface)
Auf einer Veranstaltung in New York hat Asus neue mobile Geräte für Windows 8 vorgestellt. Nicht alle sind so teuer wie die Vivotabs oder das Dual-Screen-Notebook Taichi. Verfügbar ist noch keiner der Rechner, in Deutschland kostet das Taichi ab 1.449 Euro.
(Asus Transformer Book)
LG Electronics hat ein 23-Zoll-Display für die Touch-Bedienung von Windows 8 angekündigt. Der LG ET83 - auch Touch-10-Monitor genannt - ermöglicht im Unterschied zum Konkurrenz-Touchscreen von Dell auch den Einsatz eines Stiftes.
(Touchscreen Monitor)
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