Google hat eine Entwicklerversion seines Chrome-Browsers veröffentlicht, der HTML5 mitsamt VP8-Codec unterstützt. Den VP8-Codec hatte Google mit der Übernahme von On2 erworben und vor wenigen Tagen als Open Source freigegeben.
Samsung hat mit der NX5 eine Hybridkamera mit Wechselobjektiven vorgestellt, die etwas preiswerter als die weiterhin angebotene NX10 ist. Dafür muss der Anwender nur wenige Abstriche bei den Displays machen.
Intel wird für den VP8-Codec eine Hardwarebeschleunigung in die Plattform Atom CE4100 integrieren, sofern der Codec Verbreitung findet. Die Plattform Atom CE4100 soll in sogenannten "Smart TVs" und in Set-Top-Boxen eingebaut werden.
Mit der Freigabe der ersten Vorabversion des bevorstehenden Linux-Kernels 2.6.35 hat Linus Torvalds die Aufnahme von weiteren Neuerungen dafür abgeschlossen. Das Netzwerk-Subsystem wurde beschleunigt und die Fragmentierung des Arbeitsspeichers reduziert, um mehr Platz für große Speicherbereiche zu schaffen.
Sanyo hat einen Camcorder vorgestellt, der bis zu einer Wassertiefe von drei Metern genutzt werden kann. Der Sanyo Xacti CA100 filmt mit 1.920 x 1.080 Pixeln und nimmt auf Speicherkarten auf.
Das Internettablet und Handy Streak von Dell, das früher als Mini 5 bekannt war, kommt bereits in wenigen Tagen auf den Markt. Das Android-Gerät ist technisch auf der Höhe der Zeit, nur die WLAN-Ausstattung könnte besser sein.
Apple mag Flash nicht und sperrt es grundsätzlich auf iPhone und iPad aus. Jetzt kündigt Flash-Großnutzer Youporn an, nach und nach sein gesamtes Sexfilmarchiv mit dem offenen Standard HTML5 darstellen zu wollen.
Der x264-Entwickler Jason Garrett-Glaser hat eine technische Analyse des von Google als Open Source freigegebenen Codecs VP8 veröffentlicht. Sein Urteil fällt kritisch aus. Vor allem die Spezifikation des Codecs sei katastrophal und die Qualität des Encoders liege irgendwo zwischen Xvid und Microsoft VC-1.
Der Internet Explorer 9 soll auch Videos mit dem von Google als Open Source freigegebenen Codec VP8 abspielen können, kündigt Microsoft an. Broadcom will mit seinen Videocore-Chips in Kürze die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von WebM erlauben und GStreamer kann ab sofort Videos im neuen Format codieren und abspielen.
Die Entwicklerin Maya Posch will mit Wild Fox eine Firefox-Variante veröffentlichen, die den umstrittenen Codec H.264/MPEG-4 AVC unterstützt. Mozilla-Entwickler weigern sich bislang aus patentrechtlichen Gründen, den Codec in Firefox einzubinden. Dennoch verzeichnet das Angebot H.264-codierter Videos im Internet einen deutlichen Anstieg.
Im Streit mit Apple melden sich nun auch die Adobe-Gründer John Warnock und Chuck Geschke zu Wort, worauf Adobe in Anzeigen unter dem Motto "Wir lieben Apple" hinweist. In einer FAQ nimmt sich Adobe zudem den von Steve Jobs geäußerten Vorwürfen an.
Adobe hat sein digitales Rechtemanagement-System für die Flash-Plattform ausgebaut. Unter anderem bietet Flash Access 2.0 Rechteinhabern und Distributoren die Möglichkeit, den analogen Videoausgang von Anzeigegeräten zu deaktivieren.
Nach der WB5000 bringt Samsung mit der neuen WB5500 eine Bridgekamera auf den Markt, die einen noch größeren Brennweitenbereich hat: Die Kamera verfügt über einen 26fachen Zoom, der bei 26 mm anfängt.
Intel hat seine unter dem Namen Moorestown entwickelte Atom-Plattform für Smartphones und Tablet-PCs offiziell vorgestellt. Kernstück ist der Atom Z6xx, der dank neuer Stromsparmodi deutlich effizienter sein soll als bisherige Atom-Chips, dabei aber Multitasking, Videowiedergabe in Full-HD mit 1080p und 3D-Spiele unterstützen soll.
Der Nachfolger des Video-Kompressionsstandards H.264 soll auf Basis des am Heinrich-Hertz-Institut (HHI) entwickelten Codecs HEVC (High Efficiency Video Coding) entstehen. Darauf hat sich das gemeinsame Standardisierungsteam der ITU und ISO/IEC verständigt.
Derzeit wird ein Patentpool zusammengestellt, um gegen Theora und andere "Open-Source-Codecs" vorzugehen, schreibt Apple-Chef Steve Jobs in einer E-Mail und sorgt damit für Wirbel. Xiph.org, die Macher des freien Codecs, zeigen sich unbeeindruckt.
Microsoft meldet sich in Sachen HTML5-Video zu Wort und heizt damit die Codec-Diskussion an. Denn Microsoft stellt klar, der Internet Explorer wird nur einen Videocodec für HTML5-Video unterstützen: H.264.
Im Streit zwischen Apple und Adobe um Flash auf dem iPhone und iPad hat sich Steve Jobs mit einem offenen Brief zu Wort gemeldet. Er lässt kein gutes Haar an Flash und macht deutlich, dass Apple Entwicklerwerkzeuge, mit denen sich plattformübergreifende Applikationen entwickeln lassen, aus Prinzip ablehnt.
Mit der neuen Catalyst Software Suite 10.4 bringt AMD den Radeon-Grafikkarten Neues bei. Sie können damit nun auch Videos mit H.264-Level-5.1-Kompression und sehr hohen Auflösungen wiedergeben, zudem läuft das Spiel Stalker: Clear Sky nun schneller.
Adobe hat unter dem Codenamen Gala eine Vorabversion des Flash Players für Mac OS X mit hardwarebeschleunigter H.264-Wiedergabe veröffentlicht. Möglich macht dies eine Zusammenarbeit von Apple und Adobe in Sachen Flash.
Das Videolan-Team, von dem auch VLC stammt, hat seinen x264-Encoder um Blu-ray-Unterstützung erweitert. Die Software erlaubt die Erstellung von Blu-ray-Filmen auch auf Medien wie CDs und DVDs.
In einer Technical Note beschreibt Apple, wie Softwareentwickler auf die Hardwarebeschleunigung moderner GPUs zugreifen können, um so H.264-codierte Inhalte ohne große CPU-Last abzuspielen. Das funktioniert aber nicht auf allen Macs.
Das Artigo A1100 ist ein Rechner-Selbstbaukit von VIA, das besonders klein ist. Im fertigen Zustand soll ein Rechner dann deutlich weniger als ein Liter Volumen haben und dennoch als HD-Zuspieler dienen können.
Das US-Unternehmen Ubiquity will mit Weav die Videoübertragung zu mobilen Endgeräten revolutionieren. Doch obwohl das "Internet Broadcast Network" Weav nun die Betaphase erreicht hat, bleibt es bei inhaltsarmen Ankündigungen und Werbefilmchen.
VLC soll effizienter werden. Dazu wird die in Entwicklung befindliche Version 1.1.0 "The Luggage" ein schnelleres CPU-Decoding und - unter Windows und Linux - zudem erstmals auch GPU-Decoding bieten. Eine Testversion für die Entwickler existiert bereits, auf eine Beta muss noch etwas gewartet werden.
Toshiba hat zwei neue Minicamcorder mit Kartenspeicher vorgestellt. Der Camileo SX500 und der SX900 nehmen Videos mit 1.920 x 1.080i/p auf und können Fotos mit 12 Megapixeln machen.
Bis zu vier Stunden hochauflösendes H.264-Video kann Ciscos neue Flip-Minikamera Slide HD aufnehmen. Mittels Touchscreen und Sensorfeld sollen die aufgezeichneten Videos auch ohne PC bequem betrachtet werden können.
Google plant, den mit der Übernahme von On2 gekauften Videocodec VP8 als Open Source freizugeben, meldet das Blog Newteevee unter Berufung auf mehrere nicht genannte Quellen.
Sanyo hat zwei Camcorder vorgestellt, die gleichzeitig noch als Digitalkameras eingesetzt werden. Der DMX-CG100 und der DMX-GH1 nehmen beide in Full-HD auf und können Standbilder mit 14 Megapixeln fotografieren.
Google hat die Förderung des Projekts TheorARM übernommen, das den freien Videocodec Ogg Theora auf die ARM-Plattform portieren soll. Ogg Theora gilt als Alternative zu H.264 bei der Implementierung des HTML5-Standards.
Adobe hat einen Release Candidate für den Flashplayer 10.1 veröffentlicht. Er enthält zahlreiche Korrekturen von Fehlern, die im Betaprogramm gefunden wurden. Unter anderem wurden Videowiedergabeprobleme bei Websites beseitigt.
Nero hat ein Paket aus drei Hauptprodukten geschnürt, die für den Videoschnitt, die Erstellung von Backups und das Brennen optischer Medien gedacht sind. Nero will sich damit von seiner Politik von integrierten 'All-in-One'-Lösungen trennen. Die Multimedia Suite 10 enthält Nero Vision Xtra, BackItUp & Burn und Nero Burning ROM.
Bislang führt HTML5-Video ein Nischendasein. Doch mit dem iPad könnte die noch junge Technik deutlich an Zulauf gewinnen. Mit Brightcove kündigte der erste große Infrastrukturanbieter für Webvideos an, die Technik zu unterstützen.
Die kostenpflichtige Codecsammlung für Linux von Fluendo verwendet ab der aktuellen Version 11 die nativen APIs VDPAU und VA-API, um über die entsprechenden Treiber die Videodarstellung zu beschleunigen. Außerdem wurden die Codecs für Microsofts WMV7- und WMV8-Formate verbessert.
VIAs Embedded-Prozessoren sollen bald Full-HD-Video ruckelfrei wiedergeben können. Dazu muss ihnen allerdings der VIA VX900 Media System Processor als Partner zur Seite gestellt werden.
Unter dem Namen Media Center für Linux hat die Firma Fluendo ihren DVD-Player mit ihrer eigenen Codec-Sammlung vereint. Damit lassen sich nicht nur verschlüsselte DVD-Filme unter Linux, sondern auch Mediadateien über Samba, UPnP und DAAP im Netzwerk abspielen.
Microsoft hat auf seiner Entwicklerveranstaltung MIX10 eine erste Vorabversion des Internet Explorer 9 veröffentlicht. Er soll dank HTML5 und einer schnellen Javascript-Engine die Grenzen des Web erweitern.
Mit DivX Plus liefert DivX Inc. ein neues Softwarepaket aus Codec, Player, Webplayer und Videokonverter. Der Umgang mit DivX-Videos soll damit einfacher und komfortabler werden - bisher jedoch nur unter Windows.
Cyberlinks neue Wiedergabesoftware PowerDVD 10 ist mit Facebook und Twitter vernetzt, entwackelt selbstgedrehte Videos und versteht deutlich mehr Videoformate. Zu 3D-Filmen auch auf Blu-ray-Disc wird sie mit einem kostenlosen Update kompatibel werden.
Cebit Creative zeigt die dritte Version seiner einfachen 720p-Videokamera Vado HD. Ebenfalls neu auf der Cebit vorgestellt wird die hochauflösende Webcam Live! Cam Socialize HD.
Cebit Der taiwanische Hersteller Mio zeigt in Hannover sein neues Tablet Moov V780. Dank Nvidias Tegra-Bausteinen beherrscht das Gerät HD-Videos, die es auch per HDMI ausgeben kann. Die GPS-Funktionen und vor allem der präzise Touchscreen überzeugen.
Mit der NX10 hat Samsung eine Hybridkamera vorgestellt, die in einem Kompaktgehäuse sitzt und mit Wechselobjektiven ausgerüstet ist. Da Samsung sich entschloss, ein eigenes Bajonettsystem einzusetzen, müssen neue Objektive her. Bislang gibt es zu wenige und das bietet Zubehörherstellern wie Novoflex die Möglichkeit, Adapter für andere Objektive anzubieten.
Cebit Terratec präsentiert in Hannover drei neue Produkte. Darunter der neue Full-HD-Mediaplayer Noxon M520, ein neuer Dual-DVB-T-Stick und ein mobiler Lautsprecher mit Resonanztechnik.
Mit der Beta 3 des Flash Player 10.1 baut Adobe die Zahl an Grafikchips aus, mit denen sich die Videowiedergabe beschleunigen lässt. Unter anderem wird nun auch Intels integrierter Grafikkern GMA 500 unterstützt, der in aktuellen Netbooks zu finden ist.
Polycom setzt bei der Videokommunikation künftig auf H.264 High Profile, um hohe Videoqualität bei verringerter Bandbreite zu ermöglichen. So hofft Polycom, das Thema Telepresence auch für kleinere Unternehmen attraktiv zu machen.
Nach Abschluss der Übernahme von On2 durch Google appelliert die Free Software Foundation an den Suchmaschinenbetreiber, den proprietären On2-Codec VP8 freizugeben und statt Flash und H.264 auf Youtube einzusetzen.
Sanyo hat drei neue Camcorder vorgestellt, die das Videomaterial auf SD-Speicherkarten sichern und mit voller HD-Auflösung mit 1080i (1.920 x 1.080 Pixel) aufnehmen können.
Die Firma Nuanti hat einen Decoder für das Videoformat Ogg Theora entwickelt, der in einem Silverlight-Plugin eingebettet ist. Damit sollen Browser mit Silverlight-Plugin in HTML5 eingebettete Videos im freien Ogg-Theora-Format abspielen können.
Der Video-Codec AVC/H.264 (MPEG-4 Part 10) kann auch über 2010 hinaus kostenlos für Web-Videos genutzt werden. Die MPEG LA, die den Patentpool rund um H.264 verwaltet, wird auch in der kommenden Lizenzperiode keine Gebühren verlangen.
Die freie Audio- und Videowiedergabesoftware VLC ist in der Version 1.0.5 veröffentlicht worden. Verbesserungen bringt sie vor allem für Mac- und Windows-Nutzer.
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