Die Grafikbibliothek Gtk+ 3.2 integriert HTML5 und Wayland als Backends. Die Unterstützung für CSS-Themes wurde verbessert und ausgebaut. Das Aussehen zahlreicher Widgets wurde überarbeitet.
Desktop Summit 2011 Libreoffice läuft vollständig als Webapplikation in einem Browser. Gnome-Entwickler Michael Meeks hat einen ersten Prototyp auf dem Desktop Summit 2011 in Berlin präsentiert. Dabei handelt es sich nicht um eine Minimalimplementierung mit HTML-Interface, denn Libreoffice lässt sich in gewohnter Weise nutzen.
Wer für das jüngst erschienene Gnome 3 entwickeln will, der findet eine umfassende Einleitung und einen Überblick über die benötigten Werkzeuge auf einer Webseite speziell für Programmierer.
Die Entwicklung der Python-Bindungen für GTK+ wird mit der Veröffentlichung von PyGTK 2.24 eingestellt. Die Schnittstelle zwischen dem GTK+-Toolkit und der Skriptsprache Python wird höchstwahrscheinlich nicht mehr an GTK+ 3.0 angepasst.
Das GUI-Toolkit GTK+ ist nach einigen Jahren Entwicklungszeit in der Version 3.0 erschienen. GTK+ kommt in zahlreichen kleinen und großen Applikationen zum Einsatz, darunter Gnome und Gimp. Die Version 3.0 bringt grundlegende Neuerungen.
Nokias Linux-Plattform für mobile Geräte, Maemo, wird in Zukunft auf das GUI-Toolkit Qt setzen. Die nächste Version wird jedoch erst einmal Gtk+ als Basis behalten, so dass Entwickler genug Zeit haben, auf Qt umzustellen.
Canonical, die Firma hinter Ubuntu, will Entwickler und Designer einstellen, die sich der Benutzerfreundlichkeit freier Software widmen. Die Entwickler sollen dabei mit den freien Projekten zusammenarbeiten. Im Juli 2008 hatte Canonical-Chef Mark Shuttleworth gefordert, der Linux-Desktop müsse sich mehr an Apple orientieren.
Trolltechs Anwendungsframework Qt wird sich in der Version 4.5 besser an die Gnome-Umgebung anpassen. Dafür haben die Entwickler die Erweiterung "QGtkStyle" integriert.
Mozilla-Entwickler haben den Browser Firefox 3 auf das GUI-Toolkit Qt portiert. So soll sich der Browser unter Linux besser in die Desktopumgebung KDE integrieren und langfristig auf Nokias Embedded-Linux Maemo laufen.
Der Gründer des Gnome-Projektes, Miguel de Icaza, ist nicht begeistert von den Plänen, das Toolkit Gtk+ 3.0 zu veröffentlichen. Denn dabei soll die API-Kompatibilität auf der Strecke bleiben. De Icaza sieht technische und strategische Probleme aufkommen.
Das Toolkit Gtk+ wird in der Version 3.0 erscheinen - und der Gnome-Desktop folgt. Lange wurde darüber diskutiert, ob dieser Schritt gewagt werden soll. Die Kompatibilität mit alten Anwendungen wird dabei nicht erhalten bleiben.
Trolltech hat ein neues Plug-in für das Anwendungs-Framework Qt 4.4 veröffentlicht, mit dem sich Qt-Anwendungen unter Gnome dem verwendeten GTK+-Theme anpassen. Noch ist "QGtkStyle" in der Entwicklung.
Bisher setzte Nokias Maemo-Plattform auf die GUI-Bibliothek GTK+ für die grafische Oberfläche und Anwendungen. Doch nach der Trolltech-Übernahme Anfang 2008 will Nokia Maemo nun auch mit dem neu erworbenen Qt-Toolkit ausrüsten, das Entwickler dann für ihre grafischen Bedienoberflächen verwenden können. Der Handyhersteller will so auch ausloten, inwiefern das S60-Betriebssystem und die Linux-Plattform Maemo zusammenarbeiten können.
Um die Leistungsfähigkeit des GTK-Toolkits zu demonstrieren, hat der Entwickler Andrea Cimitan die Murrine-Theme-Engine um Unterstützung für transparente Widgets erweitert. Der Aufwand für diese Änderung soll sehr gering gewesen sein. Da es sich aber noch um eine Entwicklerversion im Alpha-Stadium handelt, hat Cimitan bisher keinen Code veröffentlicht.
Das Linux-Smartphone Neo1973 bekommt eine neue Bedienoberfläche verpasst. Die vielen Beschwerden über die schlecht gestaltete und langsame Oberfläche nahmen die Entwickler von OpenedHand zum Anlass, Gestaltungsrichtlinien und ein neues GUI zu entwickeln. Erste Anwendungen wurden schon auf das künftige Framework portiert.
Gnome soll zunehmend auch mobile Endgeräte erobern. Dazu kündigte die Gnome-Foundation heute auf der Embedded Linux Conference die "GNOME Mobile & Embedded Initiative" (GMAE) an, eine Softwareplattform für mobile Geräte. Unterstützt wird die Initiative von zahlreichen Unternehmen.
Wer bisher das freie Bildbearbeitungsprogramm Gimp unter MacOS X nutzen wollte, benötigte dafür einen X-Server. Durch die Portierung der Grafikbibliothek GTK+ lässt sich aber nun auch Gimp nativ unter MacOS X verwenden, ohne dass X11 eingerichtet werden muss.
Für die wenigen grafischen Dialoge, die der Flash Player unter Linux nutzt, wird die nächste Version GTK+ verwenden. Dennoch gibt es auch die Überlegung, gleichzeitig Qt zu unterstützen. Hierfür müsste der Flash Player aber zur Laufzeit erkennen können, wo er in einer GTK- oder Qt-Umgebung läuft.
Die Software zum Erstellen grafischer GTK-Oberflächen Glade ist in der Version 3.0 erschienen. Darin ist nun das Hilfesystem Devhelp integriert und die Plug-In-Entwicklung soll mit Glade 3.0 einfacher sein. Das Programm speichert seine Daten in XML-Dateien und kann beispielsweise C-Code generieren.
Das GUI-Toolkit GTK+ ist jetzt in der fertigen Version 2.10 verfügbar, die einige neue Funktionen bietet. Dennoch soll sie komplett binärkompatibel zum Vorgänger GTK+ 2.8 sein. Das unter anderem von der Desktop-Umgebung GNOME verwendete Toolkit bietet neue Widgets und eine neue Druckunterstützung.
Das vektorbasierte Rendering-API Cairo ist in der Version 1.2 verfügbar. Mit der Bibliothek ist die einheitliche Ausgabe von beschleunigter 2D-Grafik auf verschiedenen Plattformen möglich. Die neue Version enthält neue, stabile Backends für PDF, PostScript und SVG. Auch experimentelle Backends sind hinzugekommen.
Das GUI-Toolkit GTK+ ist in Version 2.9 erschienen, der ersten Entwicklerversion, die als Basis für die nächste Hauptversion 2.10 dient. Das unter anderem von der Desktop-Umgebung GNOME verwendete Toolkit bietet neue Programmierschnittstellen und setzt an weiteren Stellen auf Drag-and-Drop.
Das unter der GPL veröffentlichte Xynth-Projekt bietet ein System zur Grafikdarstellung auf eingebetteten Geräten. Neben Linux unterstützt es auch Windows, Sonys PlayStation sowie die Sony PlayStation Portable (PSP). Auch Gtk+-Programme laufen unter Xynth.
Die Firma Imendio AB hat damit begonnen, das GTK+-Toolkit auf MacOS X zu portieren. Dabei setzt sie auf Apples objektorientiertes Cocoa-API, um eine native GTK+-Version zu erstellen. Anwendungen, die das GIMP-Toolkit nutzen, könnten damit neben Linux und Windows bald auch nativ auf Apples Betriebssystem laufen.
Drei Sicherheitslücken im Grafik-Toolkit GTK+ können zu einem Pufferüberlauf führen. Dazu genügt es, den Anwender zum Öffnen eines manipulierten XPM-Bildes in einem Programm, das GTK+ benutzt, zu bringen. Auch fremder Programmcode lässt sich so ausführen.
Das GUI-Toolkit GTK+, unter anderem die Basis des Desktops GNOME, erschien jetzt in der Version 2.8. Die neue Version soll die Grundlage von GNOME 2.12 darstellen und bringt einige neue Funktionen mit, bleibt aber binär- und quelltextkompatibel zu GTK+ 2.6.
Das freie und für diverse Plattformen erhältliche GUI-Toolkit GTK+ ist jetzt in der stabilen Version 2.6 erschienen. Es stellt unter anderem die Basis für den freien Unix- und Linux-Desktop Gnome dar und soll in Gnome 2.10 enthalten sein. Die Version 2.6 von GTK+ hält zahlreiche Neuerungen bereit, bleibt aber kompatibel zu GTK+ 2.4.
Nokia hat mit Gtk+ WebCore jetzt eine Portierung der HTML-Rendering-Engine KHTML auf GTK veröffentlicht. Gtk+ WebCore setzt auf Apples WebCore auf, das wiederum auf der Rendering-Engine des KDE-Projekts basiert. Auch die Referenzimplementierung eines Browsers wird mitgeliefert.
Die X.Org-Foundation warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke in der Bibliothek libXpm, die Teil ihres X Window Systems ist und in vielen Applikationen zum Einsatz kommt. Mit speziell präparierten XPM-Grafiken lassen sich entsprechende Applikationen zum Absturz bringen und möglicherweise auch fremder Code ausführen.
Die freie GUI-Bibliothek GTK+ ist jetzt in der Version 2.4 erschienen. Das Release umfasst das Widget-Toolkit sowie die zugehörigen Bibliotheken GLib, Pango und ATK. GTK+ 2.4 wartet dabei zwar mit zahlreichen neuen Funktionen auf, bleibt aber binärkompatibel zu GTK+ 2.2 und 2.0.
Mit seiner GTK Theme Engine bietet der Entwickler David Sansome eine Software an, die es erlaubt, GTK-Applikationen im aktuell gewählten QT-Stil darzustellen. Damit bietet die Software eine Möglichkeit, GNOME-Applikationen auch optisch in KDE einzupassen.
Am Wochenende wurde die freie GUI-Bibliothek GTK+ (Gimp Tool Kit) in der Version 2.0 freigegeben. Aber auch das darauf basierende Unix-Desktop GNOME liegt nun in einer zweiten Beta-Version vor.
Das Paket gdkxft versorgt nun auch den GNOME-Desktop mit geglätteten (Anti-Aliased) Schriften. Ist gdkxft installiert, stehen die geglätteten Schriften transparent in nahezu allen existierenden gtk+-Applikationen zur Verfügung - ohne gtk+ oder die Applikationen neu zu kompilieren.
PHP wird in der Regel als reine Scriptsprache für in HTML eingebettete Server-Applikationen betrachtet. Das man mit PHP aber auch normale Client-seitige Applikationen mit einem entsprechenden grafischen User-Interface schreiben kann, will das Projekt PHP-GTK zeigen.
Der Musikstreamingdienst Simfy schränkt seinen kostenlosen Zugang Simfy Free deutlich ein. Bei den nicht zahlenden Nutzern stößt das auf wenig Verständnis.
(Simfy)
Pornovideoangebote machen 30 Prozent des Datentraffics des gesamten Internets aus. Das hat das Onlinemagazin Extremetech aus Daten von Googles Doubleclick Ad Planner und Angaben von Youporn berechnet.
(Xvideos)
Mit Verspätung verkündet Samsung die Verfügbarkeit des Galaxy Y Duos. Das Android-Smartphone mit Dual-SIM-Technik soll im GSM-Betrieb mit einer Akkuladung eine vergleichsweise lange Sprechzeit von knapp 18 Stunden erreichen.
(Galaxy Y Duos)
Googles Play Store unterstützt ab sofort zahlungspflichtige In-App-Abos für Android-Anwendungen. Anbieter können dann aus Android-Anwendungen heraus digitale Güter als Monats- oder Jahresabo verkaufen.
(Play Store)
Wer bisher GEZ-Gebühren boykottiert hat, muss sie nicht nachzahlen, wenn ab dem 1. Januar 2013 die neue Gebühr des "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" fällig wird - obwohl die Behörde die Daten der Einwohnermeldeämter abfragen darf.
(Rundfunkbeitrag)
Samsung hat mit dem Galaxy S2 Plus ein neues Smartphone-Modell vorgestellt. Der Produktname verheißt, eine erweiterte Fassung des Galaxy S2 zu erhalten. Zum Großteil ist es aber nur identisch zum Galaxy S2 mit zum Teil schlechterer Hardwareausstattung.
(Samsung Galaxy S2 Plus)
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