Rechenzentren verbrauchen sehr viel Strom und kosten damit viel Geld. Wissenschaftler in den USA haben eine Möglichkeit ersonnen, wie sich die Betriebskosten senken lassen: Eine Software soll den Internettraffic in die Rechenzentren leiten, an deren Standort der Strom gerade günstig ist.

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US-Präsident Barack Obama hat ein milliardenschweres Förderprogramm für die Entwicklung von Hybrid- und Elektroautos angekündigt. "Aufgrund der weltweit härteren Konkurrenz können wir es uns nicht leisten, das Rennen mit halber Kraft oder halber Geschwindigkeit zu fahren", so Obama bei einer Rede.
Nissan will mit dem Leaf im kommenden Jahr das erste "bezahlbare" Elektroauto auf den Markt bringen. Mit rund 110 PS soll der Leaf eine Reichweite von rund 160 km haben, fünf Personen Platz bieten und nicht mehr kosten als ein vergleichbarer Benziner.
Der japanische Autobauer Mitsubishi Motors will sein Elektroauto i-Miev ab Ende kommenden Jahres auch in Deutschland verkaufen. Das kündigte Firmenchef Osamu Masuko im Handelsblatt-Interview an. Darin spricht er auch über die Zukunft des Elektroautos und das Ende des bisherigen Geschäftsmodells der Branche.
Der Chiphersteller Intel investiert über seine Investmentsparte Intel Capital in fünf Unternehmen, die sich mit sauberer Energie beschäftigen. Die Unternehmen aus den USA und Irland bekommen insgesamt 10 Millionen US-Dollar von Intel.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat den Hardwarehersteller daran erinnert, dass er keine giftigen Stoffe mehr bei der Herstellung seiner Computer verwenden will. Mitglieder schrieben in riesigen Lettern "Hazardous Products" auf das Dach der HP-Zentrale und schickten eine Botschaft von Captain Kirk.
Da Intel schweigt, sickern immer mehr Informationen zur ersten Intel-Grafikkarte seit zehn Jahren durch. Diesmal will ein US-Journalist erfahren haben, dass der Chip zwei HD-Decoder besitzt. Das soll eine kurzfristige Entscheidung gewesen sein, um die Leistungsaufnahme einzudämmen.
Nissan stellt im August ein neues Elektroauto vor. Es soll nicht mehr über Kabel mit einer Ladestation verbunden werden, sondern per magnetischer Induktion kabellos geladen werden. Nissan stellt sich vor, dass die drahtlosen Ladegeräte in Zukunft auch in die Straße integriert werden.
Audi hat ein Entwicklungsprojekt für ein Elektroauto ins Leben gerufen. An dem Projekt beteiligt sich auch das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering.
Geht es nach dem Designer Chiyu Chen, werden Radfahrer künftig Busse antreiben. Busse werden allerdings nicht mit Pedalen ausgestattet, sondern Fahrräder mit Generatoren und Stromspeichern. An Fahrradständern wird der Strom ins Netz eingespeist, um die Akkus von Hybridbussen zu laden. Der Radfahrer bekommt den erzeugten Strom gutgeschrieben - als Busfahrkarte.
Um den Verkauf von Elektroautos anzukurbeln, sollten sie ohne Akkus verkauft werden. Wenn diese verleast würden, sänken die Kosten für die Autos. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität von Kalifornien in Berkeley.
Samsung will in Kürze eine Festplatte auf den Markt bringen, die im 1,8-Zoll-Formfaktor nicht nur 250 GByte unterbringt, sondern außerdem mit einem nativen USB-Controller arbeitet. Damit empfiehlt sich die Festplatte für externe Lösungen, die besonders stromsparend sein müssen.
Samsung will in Europa bald ein fingerdickes 23-Zoll-LED-Display auf den Markt bringen. Damit ist das Wettrennen bei der Gehäuse- und Paneltiefe auch beim Computerzubehör angekommen.
Informationstechnologie hat einen Anteil von 10,5 Prozent am gesamten Stromverbrauch in Deutschland, so eine Fraunhofer-Studie. Damit werden bisherige Prognosen übertroffen. Schuld sind vor allem Flachbildschirmfernseher, Computer und daran angeschlossene große Displays.
Der IT-Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hat die grüne Schönfärberei, das sogenannte "Green Washing", in Rechenzentren kritisiert. Wer meist menschenleere Serverhallen auf Zimmertemperatur abkühle, könne nicht von Green IT reden, sagte Hans-Joachim Popp.
Die netzwerkfähigen Stromzähler von Yello Strom können bald über die persönliche Google-Homepage abgelesen werden. Dazu kooperiert der Stromanbieter mit Google.
Microsoft hat eine kostenlose Anwendung zur Verfügung gestellt, mit der US-Bürger ihren Energieverbrauch kontrollieren sollen. Hohm ist eine Cloud-Anwendung, die anhand der Ausstattung eines Haushalts, der Verbrauchsdaten und anhand von Informationen über das Klima Empfehlungen gibt.
IBM will Akkus für Elektroautos entwickeln, die die Reichweite der Fahrzeuge drastisch erhöhen. Mit an dem Projekt beteiligt sind fünf Forschungseinrichtungen und Universitäten.
Die britische Regierung will wegkommen vom Verbrennungsmotor. Sie hat heute ein Pilotprojekt für umweltfreundliche Mobilität mit 340 Hybrid- und Elektroautos in acht Städten ins Leben gerufen.
IBM baut zusammen mit der ETH Zürich einen Supercomputer, der mit heißem Wasser gekühlt wird und dessen abgeführte Wärme direkt für die Beheizung der ETH-Gebäude genutzt wird. Der Prototyp mit Namen Aquasar soll den Energieverbrauch im Vergleich zu ähnlichen Systemen um 40 Prozent senken.
Die Schlammschlacht um Tesla Motors geht in die nächste Runde. In einem Blogpost hat sich Elon Musk, Chef des Elektroautoherstellers, zu den Vorwürfen von Gründer Martin Eberhardt geäußert. Der erzähle eine Version der Tesla-Geschichte, die nicht der Wahrheit entspreche.
Deutschland ist bei Supercomputern wieder in der Weltspitze: Dem auf IBMs Blue Gene/P basierenden Jugene des Forschungszentrums Jülich gelang der Sprung auf Platz drei der Top 500, der Liste der schnellsten Supercomputer der Welt.
Mit den Elektroautos kommen auf die Autoindustrie und andere Branchen Herausforderungen zu. Die Fraunhofer Gesellschaft will die Industrie bei der Suche nach Lösungen unterstützen und hat das Forschungsprojekt "Systemforschung Elektromobilität" ins Leben gerufen.
Das Urban Car des britischen Unternehmens Riversimple soll nicht nur umweltfreundlich durch die Stadt fahren. Wer möchte, kann das Auto nachbauen: Es ist Open Source, die Pläne sind im Internet abrufbar.
Schlammschlacht um dem Elektroautohersteller Tesla Motors: Mitbegründer und Ex-Chef Martin Eberhard verklagt sein Ex-Unternehmen wegen Verleumdung. Das weist die Vorwürfe zurück und droht mit Gegenklage.
Mitsubishi hat angekündigt, in diesem Sommer ein Auto mit Elektroantrieb in Japan auf den Markt zu bringen. Das Elektroauto trägt die Bezeichnung i-MiEV und basiert auf einem Kleinwagen des japanischen Herstellers.
Immer mehr Netbooks sollen mit Breitbandmobilfunk ausgerüstet werden. Ericsson hat dazu mit dem Breitbandmodul F3307 eine Lösung vorgestellt, die besonders günstig und stromsparend sein soll.
Wissenschaftler am Massachusetts Institute of Technology haben einen Funkchip entwickelt, der leistungsfähiger und gleichzeitig energiesparender als andere Spektrumanalysatoren sein soll. Der Chip, der nach einem menschlichen Organ modelliert ist, soll Mobilfunk, drahtloses Internet, Radio- und Fernsehsignale empfangen können.
Mit rund 115 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II fördert das Bundesverkehrsministerium acht Regionen in Sachen Elektromobilität. Die Modellregionen für Pilotprojekte gab Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee am Dienstag bekannt.
Amsterdam hat ein Pilotprojekt für Elektromobilität gestartet. Im Rahmen des Projektes werden bis Herbst die ersten Ladestationen für Elektrofahrzeuge aufgestellt. Bis 2040 soll Amsterdam frei von Verbrennungsmotoren sein.
Andreas Gutsch, Chef des Batterieherstellers Li-Tech, fordert staatliche Zuschüsse beim Kauf von Elektroautos. Die Autos werden, wenn sie ab 2012 auf den Markt kommen, deutlich teurer sein als ihre benzinbetriebenen Konkurrenten. Das Ausland fördert den Verkauf - in Deutschland ist das bislang nicht geplant.
BMW will seine künftigen Elektroautos mit Antrieben aus eigener Produktion bestücken. Die Kernkompetenz Motorenbau will der Autohersteller auch bei einem Technikwandel weiterhin im eigenen Haus entwickeln.
Ein französischer Hardwarehersteller hat ein eigenes Modem für Haushaltsgeräte entwickelt, die über die Stromleitung von einem Computer gesteuert werden können. So soll es Nutzern möglich sein, ihren Haushalt zu automatisieren und Strom zu sparen.
Der deutsche Autohersteller Daimler übernimmt 10 Prozent der Anteile am kalifornischen Unternehmen Tesla Motors, das mit seinem Elektrosportwagen Tesla Roadster bereits für viel Aufsehen sorgte.
Die Energie-, Elektronik- und Autoindustrie hat eine Initiative gegründet, die dem Durchbruch des Elektroautos den Weg bahnen soll. Die Initiative mit dem Namen "ELAN 2020" (für "Elektrofahrzeuge intelligent am Netz") besteht zunächst aus 15 Unternehmen aus sechs Branchen.
Das Schweizer Unternehmen GreenGT hat einen elektrisch angetriebenen Rennwagen entwickelt. Das Fahrzeug könnte 2010 in der Le-Mans-Serie antreten. Der Rennsport solle wieder zum Labor für die Serie werden, sagte einer der GreenGT-Gründer Golem.de.
Der Dokumentarfilm Home läuft am 5. Juni 2009 im Kino an und wird gleichzeitig auf Youtube abrufbar sein. Weitere Inhalte gibt es über Google Maps. Regisseur Yann Arthus-Bertrand will über diese Plattformen möglichst viele Nutzer mit seiner Botschaft, die Umwelt zu schützen, erreichen.
Seagate liefert unter dem Namen Barracuda LP eine Familie energiesparender Desktopfestplatten aus. Die Platten sollen 44 Prozent weniger Strom verbrauchen als eine Standard-Desktop-Festplatte und zudem leiser laufen als herkömmliche Platten.
Der Cabriobauer Karmann und das Energieunternehmen wollen gemeinsam ein Elektroauto bauen. Ein Modell der Pendlerlimousine haben sie auf der Hannover Messe gezeigt. Der erste Prototyp soll im Herbst auf Testfahrt gehen.
Die Auto- und Elektroindustrie hat sich auf einen gemeinsamen Ladestecker für Elektroautos geeinigt. Damit soll ein einheitlicher Standard innerhalb Europas entstehen, mit dem Akkus am Stromnetz schnell wieder aufgeladen werden können.
General Electric hat sich mit 15 Millionen US-Dollar am US-Akkuhersteller A123Systems beteiligt. Das Unternehmen stellt Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos und Hybridfahrzeuge her. Unter anderem zählen Mercedes Benz und Better Place zu den Kunden von A123.
Segway und GM haben einen elektrisch betriebenen Cityflitzer vorgestellt. In dem Fahrzeug, das ähnlich wie der Elektroroller von Segway gesteuert wird, sollen zwei Passagiere sitzend Platz finden.
Die Europäische Kommission will die Energieeffizienz externer Netzteile verbessern und hat dazu heute eine neue Verordnung verabschiedet. Die Stromverluste der Netzteile sollen bis 2020 um fast ein Drittel gesenkt werden.
Zeitgleich stellen AMD und Nvidia zwei neue Grafikkarten vor. Wann die Nvidia-Karte jedoch nach den ersten Lieferungen konstant verfügbar bleibt, ist fraglich. Zudem sind beide Produkte aus bestehenden Designs abgeleitet, die Preise sind jedoch günstig. Inzwischen gibt es auch erste Benchmarks.
Nach Wochen der gezielten kleinen Indiskretionen der Serverbranche hat Intel seine neuen Quad-Core-Xeons endlich offiziell vorgestellt. Ersten unabhängigen Benchmarks zufolge hat Intel die Rechenleistung im Vergleich zur vorherigen Generation glatt verdoppelt.
Nach seinem Sportwagen hat der US-Elektroauto-Hersteller Tesla Motors seine erste Limousine vorgestellt. Das familientaugliche Fahrzeug soll rund 43.000 Euro kosten und wird voraussichtlich ab 2011 produziert.
Um die Elektromobilität in Deutschland voranzutreiben, hat die Regierung ein Förderprogramm für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus aufgelegt. So sollen alternative Antriebstechnologien marktreif werden. Die besten Elektroautos sollen künftig aus Deutschland kommen.
Von Hitachi kommt eine schnelle Serverfestplatte im 2,5-Zoll-Format, die besonders stromsparend sein soll. Über die schnelle SAS-Schnittstelle schafft es die Festplatte, bis zu 143 MByte/s über die Leitung zu schicken.
Apples neuer Mac mini hat eine bessere Ausstattung, auch wenn der Rechner von außen kaum Unterschiede zum Vorgänger aufweist. Im Test überzeugte er mit Stromsparqualitäten und leisem Betrieb. Der Grafikkern hat auch große Sprünge gemacht. Für Büroarbeiten ist der neue Mac mini besser geeignet als der alte.
Der Elektroauto-Provider Better Place aus den USA will die europäische Elektroauto-Allianz mit ihren Standardisierungsbemühungen um Stecker, Zapfsäulen und Anschlussbuchsen unterstützen. 20 europäische Energieversorger und Autokonzerne hatten beschlossen, gemeinsame Grundlagen für die Infrastruktur zu entwickeln. Better Place war dabei außen vor geblieben.
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