Die neue Version 4.4 des Rohdaten-Fotoentwickler Raw Photo Processor für Mac OS X ist da. Die Oberfläche wurde vollkommen neu gestaltet. Auf Schieberegler wurde verzichtet, und das Programm unterstützt Rohdaten neuer Digitalkameras.
Quark hat einen neuen Eigner. Der Hersteller von DTP-Layoutprogrammen will jetzt durch Zukäufe zum Marktführer aufsteigen.
Motion Capturing soll künftig nicht mehr nur im Studio durchgeführt werden. Ein neues Verfahren, das Forscher einer US-Universität und von Disney entwickelt haben, ermöglicht es, Bewegungen auch unter freiem Himmel aufzuzeichnen. Dazu wird der Schauspieler mit zahlreichen Kameras behängt.
Auf der Grafikkonferenz Siggraph will Nvidia seine Lösung für "Virtual Graphics" vorstellen. Demnächst sollen mobile Geräte mit Tegra-Chips von Nvidia grafische Berechnungen von Servern im Internet anstellen lassen können.
Forscher bei Microsoft haben ein System entwickelt, das die Mimik menschlicher Gesichter in hohem Detailgrad erfassen und wiedergeben kann. Die Technik könnte unter anderem die Darstellung von virtuellen computergenerierten Gesichtern in Spielen und Filmen natürlicher erscheinen lassen.
Die Khronos Group hat ihre freie Grafikschnittstelle OpenGL in der Version 4.2 veröffentlicht. Die neue Version ist abwärtskompatibel, macht aber neue GPU-Funktionen über OpenGL verfügbar.
Viele Canon-Spiegelreflexkameras können nun vom Android-Tablet aus ferngesteuert werden. Möglich macht das die App "DSLR Controller". Damit kann die Kamera vom Tablet-Bildschirm aus eingestellt und ausgelöst werden.
Das lästige Verschlagworten von Fotos per Hand soll durch die App Eyeem durch automatische Methoden ergänzt werden. Eyeem für Android und iOS nutzt das GPS, die Uhrzeit und ähnliche Daten, die das Handy von sich aus erfassen kann.
Maxon hat die Cinema 4D Release 13 (R13) angekündigt. Die neue Version der 3D-Software für Mac OS X und Windows erleichtert die Charakteranimation, bietet eine bessere 3D-Stereo-Unterstützung und einen physikalischen Renderer.
Adobe hat sein Animationswerkzeug für HTML5, Edge, in einer ersten Vorabversion veröffentlicht. Statt Flash-Animationen erstellt Edge HTML5, Javascript und CSS3.
Malen und Zeichnen kann nicht jeder - aber Digitalfotos bieten eine gute Grundlage für computergenerierte Kunstwerke. Mit Alien Skin Snap Art 3 können Bilder in Zeichnungen und Gemälde umgewandelt werden. In der neuen Version kann der Anwender selbst zum Pinsel greifen.
Microsoft erweitert Windows 7 und Vista um eine Unterstützung für Raw-Dateien. In diesem Format vorliegende Fotos können dann auch direkt im Explorer angezeigt und in Windows Live Photo Gallery 2011 bearbeitet werden.
Portrait- und Landschaftsfotos sollen durch Kameraprofildaten mit wenigen Handgriffen künstlerisch bearbeitet werden können, verspricht das israelische Entwicklerteam, das damit den typischen Adobe-Arbeitsablauf auf den Kopf stellt.
Die Bildbearbeitung Rawtherapee 3.0 ist in der stabilen Version für Windows, Mac OS X und Linux erschienen. Damit lassen sich Rohdatenbilder von Digitalkameras bearbeiten und in andere Formate wie JPEG und TIFF umwandeln.
Pictarine soll als einheitliches Interface zur Verwaltung verschiedener Bilderdienste dienen und unterstützt Flickr, Picasa, Facebook, Google Mail oder Yahoo. In der neuen Version können nun auch Fotos auf Twitter und Instagram verwaltet werden, weitere Anbieter sollen dazukommen.
Adobe hat einen ersten Schritt in den Mac App Store gemacht und verkauft dort die Bildbearbeitungssoftware Adobe Photoshop Elements 9 vergünstigt. Bislang war Adobe nur mit einigen iOS-Produkten im iTunes-App-Store vertreten.
Der Farbspezialist Pantone hat eine neue Version seiner mobilen Anwendung Mypantone für iOS und erstmals auch Android-Geräte vorgestellt. Das iPhone-Display kann mit Hardwarekalibrierungswerkzeugen des Unternehmens nun auch justiert werden.
Die freie Bildverwaltung Digikam 2.0.0 ist als erster Release Candidate freigegeben worden. Neben einer Gesichtserkennung für die Erfassung von Bildern hat Digikam 2.0 weitere Tagging-Funktionen integriert.
Apple hat für seine Bildverwaltungs- und Bearbeitungssoftware Aperture ein Update veröffentlicht, das die Unterstützung des Vollbildmodus von Mac OS 10.7 alias Lion aktiviert. Außerdem soll es die Stabilität des Programms verbessern und einige Fehler beseitigen.
Vom Rohdaten-Fotoentwickler Raw Photo Processor wurde eine neue Version vorgestellt. Erstmals ist das Programm als 64-Bit-Fassung erschienen. Darüber hinaus unterstützt das Programm Rohdaten neuer Digitalkameras. Der Konverter ist kostenlos und nur für Mac OS X erhältlich.
Onone hat eine Zusatzsoftware vorgestellt, die den Fotobearbeitungsprogrammen Adobe Lightroom und Apple Aperture eine Ebenenfunktion implantiert. Perfect Layers kann auch als separate Anwendung ohne die beiden Programme genutzt werden.
Die Bilddatenbank Media Pro von Phase One war nach der Veröffentlichung von Version 1.0 mit großen Problemen behaftet, die das Starten des Programms verhinderten und sich durch zahlreiche Abstürze äußerten. Nun hat der Hersteller nachgebessert und gelobt mit Version 1.0.1 Besserung.
Die Niederländer Marc Groothelm und Rafaël Redczus haben eine Videotechnik entwickelt, mit der sie Aufnahmen machen können, die einen Aufnahmewinkel von 360 Grad ermöglichen. Beim Abspielen kann der Betrachter die Perspektive jederzeit beliebig ändern.
Mit Distributed Scene Graph (DSG) sollen die Berechnungen von Massive Multiplayer Virtual Environments auf mehrere Server verteilt werden können. Damit sollen sich die Teilnehmerzahlen um das Zwanzigfache erhöhen lassen. Intel hat DSG und den fotorealistischen Raytracer Embree als Open Source veröffentlicht.
Adobe will die Kritik an Apples Videoschnittprogramm Final Cut Pro X nutzen, um neue Anwender für sein Konkurrenzprodukt Premiere Pro CS5.5 und die Creative Suite 5.5 Production Premium zu gewinnen. Umsteiger werden mit einem Preisnachlass von 50 Prozent angelockt.
Phase One hat seine iOS-App Capture Pilot um eine neue Funktion erweitert, mit der Kameras direkt vom iPad oder iPhone ausgelöst werden können. Auch die Aufnahmeparameter wie Blende, Zeit und Lichtempfindlichkeit können über den Touchscreen justiert werden.
Forscher der Duke Universität im US-Bundesstaat North Carolina haben eine Methode entwickelt, mit der das lästige Verschlagworten von Fotos per Hand durch automatische Methoden ergänzt wird. Sie nutzen Sensoren in Handys und binden sogar die der fotografierten Personen mit ein.
Think Vitamin bietet einen kostenlosesn Videokurs zu CSS3 an. Dieser besteht aus rund 50 einzelnen Videotutorials.
Der Dienst FWP Screenshots soll Webdesigner bei ihrer Arbeit unterstützen und fertigt dazu Screenshots der Webseiten in den gängigsten Browsern an. Auch kleine Unterschiede in der Darstellung unterschiedlicher Browser werden dabei sichtbar.
Das Plugin IEWebGL bringt dem Internet Explorer WebGL bei. Zwar unterstützt der Internet Explorer 9 zahlreiche moderne Webstandards, WebGL gehört aber nicht dazu.
Mit Paper.js haben die Designer Jürg Lehni und Jonathan Puckey ein Webframework für das HTML5-Canvas-Element vorgestellt, das mit Javascript generative Gestaltung ermöglichen soll. Das Framework soll eine Art Schweizer Messer für skalierbare Vektorgrafiken werden.
Zoner hat mit Photo Studio Free 13 die neue Version seiner kostenlosen Bildbearbeitungs- und Verwaltungssoftware vorgestellt. Damit lassen sich nicht nur Fotos verbessern, sondern auch Puzzle, Rahmen und Postkarten erzeugen.
Google hat mit Swiffy ein Werkzeug veröffentlicht, mit dem sich SWF-Dateien in HTML5 und SVG umwandeln lassen. Gedacht ist Swiffy vor allem, um in Flash realisierte Werbung auf Geräten ohne Flash-Unterstützung anzuzeigen.
Das iPad kann über iTunes mit Videos versorgt werden, die dann auch offline zur Verfügung stehen. Webvideos von Youtube und Co. können hingegen nur angesehen werden, wenn eine Internetverbindung besteht. Mit der App Roadshow ändert sich das.
Mit Blender 2.58 sind Funktionen nachgereicht worden, die es in die erste stabile Version der 2.5er Reihe nicht geschafft haben, darunter ein effizienteres Render Baking. Insgesamt haben die Entwickler nach eigenen Angaben 200 Fehler korrigiert.
Der Windows-Bildbetrachter Irfanview ist in der Version 4.30 erschienen. Als wichtigste Neuerung wurde eine schnellere JPEG-Darstellung realisiert. Außerdem wurden die Plugins und Funktionen überarbeitet und teilweise zusammengefasst.
Dxo Labs hat mit dem Filmpack 3 den Nachfolger seines Filterpakets vorgestellt, der Filmemulsionen und das Filmkorn von zehn bekannten Farb- und Schwarz-Weiß-Filmen aus dem Chemiefilmzeitalter simuliert. Wer will, kann auch eigene Filmfilter erstellen.
Microsoft hat wie angekündigt 16 Patches veröffentlicht, um insgesamt 34 Sicherheitslecks zu beseitigen. Besonders viele Fehler betreffen die Windows-Plattform Office sowie den Internet Explorer.
Nik Software hat mit Snapseed seine erste iPad-App vorgestellt. Sie ist zum Bearbeiten von Fotos auf dem Tablet von Apple gedacht, wobei der Anwender die Effekte für einzelne Bereiche eines Bildes anpassen kann, ohne Masken zu malen. Die komplette Bedienung ist auf Mehrfingergesten ausgelegt worden.
Die Bildbearbeitung Pixelmator für Mac OS X soll noch im Sommer in der Version 2.0 erscheinen. Die Entwickler haben schon jetzt einen Ausblick auf die künftigen Funktionen wie Content-Aware-Fill und die überarbeitete Oberfläche gewährt.
Softwarehersteller Cyberlink will seine Rohdaten-Fotobearbeitungssoftware Photodirector 2011 für rund 100 US-Dollar verkaufen. Wer der Firma allerdings in der Betaphase eine schriftliche Rückmeldung zu dem Windows-Programm und seinen Funktionen schickt, erhält die Software mit Erscheinen kostenlos.
Das iPad-Display lässt sich anwenderseitig nicht kalibrieren und steht ernsthaften Fotoanwendungen damit im Wege. Datacolor hat nun eine Kalibrierungslösung für Apples Tablet vorgestellt, mit der dieses Manko beseitigt wird.
Project Photofly 2.0 heißt ein Cloud-basiertes System von Autodesk, welches es ermöglicht, aus normalen Digitalfotos hochaufgelöste 3D-Modelle zu erstellen. Diese können anschließend auch auf einem 3D-Drucker ausgegeben werden.
Zwei Forscher haben einen neuen Algorithmus entwickelt, der eine auflösungsunabhängige Vektordarstellung aus Pixel-Kunstwerken (Pixel Art Images) erstellt. Aus einem kleinen pixeligen Supermario-Sprite wird so eine beliebig vergrößerbare, gestochen scharfe Comic-Grafik.
Unter dem Namen AdaptableGIMP haben Entwickler die Open-Source-Bildbearbeitungssoftware Gimp so modifiziert, dass in der Benutzeroberfläche nicht die Werkzeuge, sondern die Aufgaben im Vordergrund stehen.
Adobe-Mitarbeiter Tom Hogarty weist in einem Blogbeitrag darauf hin, dass es möglicherweise einen schweren Fehler in der Bildbearbeitungssoftware Lightroom 3.4 und dem Rohdatenentwickler Camera Raw 6.4 von Photoshop CS5 gibt, durch den Fotos unlesbar werden.
Mit mehr oder weniger Rauschen sind alle Digitalfotos behaftet. Mit Neat Image 7 ist eine neue Version einer Software erschienen, die das digitale Schneegestöber reduzieren soll. Sie entfernt auch Filmkorn-Artefakte in Scans und JPEG-Blöcke in zu stark komprimierten Fotos.
Als Bilddatenbank kann Media Pro Fotos nach Stichworten und technischen Aufnahmedaten suchen und arbeitet mit der Fotobearbeitung Capture One nahtlos zusammen. Gedacht ist das Programm für Anwender, deren Organisation in Ordnern an ihre Grenzen stößt. Doch das Programm hat seine Tücken.
Deutsche Forscher haben ein dreidimensionales Modell des Mount Everest mit einer Genauigkeit von 50 Zentimetern Kantenlänge errechnet. Grundlage sind Bilder von Satelliten. Nun können gefahrlos Touren in hoher Auflösung am Bildschirm verfolgt werden, an denen sonst nur Extrembergsteiger teilnehmen können.
Corel hat eine neue Version seiner digitalen Malsoftware für Windows und Mac OS X vorgestellt. Corel Painter 12 ahmt nicht nur Pinsel, Farben und Maluntergründe nach, sondern kann in der neuen Version auch mit einem Spiegelmodus automatisch symmetrische Zeichnungen und Mandalas anfertigen.
E-Mail an news@golem.de