Sun hat mit NetBeans 6.0 die erste Version der Entwicklungsumgebung veröffentlicht, die sowohl unter der CDDL als auch der GPL steht. Zu den neuen Funktionen zählt die Unterstützung von Ruby, JRuby und Ruby on Rails. Außerdem gibt es neue Möglichkeiten für die Entwicklung grafischer Oberflächen.
Asus hat auf Vorwürfe reagiert, nicht den kompletten Quelltext für das auf seinem Eee-PC verwendete Linux-Betriebssystem veröffentlicht zu haben. Nun findet sich ein neues Archiv auf den Asus-Servern. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen ein Software Development Kit an.
Asus soll bei seinem Eee-PC angeblich gegen die GNU General Public License (GPL) verstoßen, unter der das freie Betriebssystem Linux veröffentlicht wird. Ein Blogger wirft dem Hersteller vor, nicht alle veränderten Komponenten im Quelltext auszuliefern.
Das Software Freedom Law Center (SFLC) hat im Namen der Busybox-Entwickler Erik Andersen und Rob Landley Klage gegen die Unternehmen Xterasys und High-Gain Antennas eingereicht. Produkte beider Firmen sollen gegen die Auflagen der GPL und damit die Urheberrechte der Busybox-Entwickler verstoßen.
Die Klage der Busybox-Entwickler gegen das Unternehmen Monsoon wegen einer GPL-Verletzung wird zurückgezogen. Das Software Freedom Law Center (SFLC) als rechtlicher Vertreter des Busybox-Projektes erzielte eine Einigung mit dem Multimedia-Anbieter.
Die von Microsoft versprochene Interoperabilitäts-Lizenz, um an Protokollspezifikationen zu gelangen, könnte für Linux-Anbieter nutzlos sein. Davon gehen jedenfalls Open-Source-Experten aus. Microsoft und die Europäische Kommission hatten Anfang der Woche verkündet, dass das Softwareunternehmen von nun an den Forderungen der Kommission nachkommen würde.
Unter dem Projektnamen "Amigo" sponsert die Europäische Union die Entwicklung eines Standards für die Heimvernetzung. Beteiligt sind Hersteller von Unterhaltungselektronik sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen. Die Ergebnisse sollen als quelloffene Software veröffentlicht werden.
Als das Software Freedom Law Center (SFLC) Klage wegen einer GPL-Verletzung gegen das Unternehmen Monsoon einreichte, erklärte dieses bald darauf, den Forderungen nachzukommen und mit den Entwicklern zu verhandeln. Dies bedeute aber noch nicht, dass die Klage zurückgezogen wird, heißt es nun vom SFLC.
Laut einer Studie von Evans Data haben sich bisher nur wenige Open-Source-Entwickler für die GPLv3 entschieden. Viele der befragten Programmierer wollen die GPLv3 überhaupt nicht verwenden, heißt es weiter von den Marktforschern. Allerdings gibt es auch andere Zahlen.
Als Reaktion auf die im Namen der Busybox-Entwickler eingereichte Klage gegen das Unternehmen Monsoon versprach dieses nun, den entsprechenden Quelltext zu veröffentlichen. Das Busybox-Team hatte dem Unternehmen eine GPL-Verletzung vorgeworfen.
Das Software Freedom Law Center (SFLC) hat im Auftrag der Busybox-Entwickler Klage gegen die Firma Monsoon Multimedia eingereicht. Diese soll in einem ihrer Produkte eine geänderte Busybox-Version verwenden, ohne die Quellen offen zu legen.
Sun hat eine erste Beta-Version der Entwicklungsumgebung NetBeans 6.0 veröffentlicht. Die neue Version unterstützt Ruby, JRuby und Ruby on Rails und bringt neue Funktionen zur Entwicklung grafischer Bedienoberflächen mit. NetBeans 6.0 wird zudem die erste Version der IDE sein, die unter zwei Open-Source-Lizenzen veröffentlicht wird.
Trolltech hat die Qtopia Phone Edition für das Linux-Smartphone Neo1973 angepasst. Zudem ist die Softwareplattform für Mobiltelefone ab sofort unter den Bedingungen der GPL verfügbar.
Im Juni 2007 stellte die Free Software Foundation (FSF) die Neufassungen der GPL und der LGPL vor. Nun hat die Open Source Initiative (OSI) sich der beiden Texte angenommen und sie als Open-Source-Lizenzen eingestuft.
Der freie Flash-Player Gnash wurde in der Version 0.8.1 veröffentlicht, die bei Bedarf Codecs nachinstallieren kann. Die Entwickler sehen Gnash noch immer als Alpha-Version, derzeit gibt es Versionen für Linux- und BSD-Varianten.
Als Reaktion auf die Veröffentlichung der GNU General Public License v3 (GPLv3) erklärte Microsoft, man fühle sich durch die Softwarelizenz zu nichts verpflichtet. Die Free Software Foundation (FSF) sieht dies anders: Das Unternehmen könne sich nicht von den Bestimmungen der GPLv3 ausnehmen. Dass Microsoft sich an die Lizenz hält, will die FSF selbst sicherstellen.
Die nächste Version der Entwicklungsumgebung NetBeans könnte Sun unter zwei Lizenzen veröffentlichen. Außer der zurzeit verwendeten CDDL würde es dann auch eine Version unter der GPL geben.
Der Kernel-Entwickler Christoph Hellwig wirft VMware vor, mit ihrem Produkt ESX die GPL zu verletzen. VMware ESX soll einen Linux-Kernel verwenden und selbst von Linux abgeleiteter Code sein, so dass auch ESX unter der GPL veröffentlicht werden müsste.
Die Free Software Foundation (FSF) hat den zweiten und gleichzeitig letzten Entwurf der GNU Affero General Public License v3 (AGPLv3) vorgelegt. Er entspricht der fertigen Fassung der GPLv3 und enthält eine zusätzliche Regel für Software, die über ein Netzwerk verwendet wird.
Trolltech hat die Version 4.3.1 seines C++-Frameworks Qt und des für Linux-Geräte gedachten Qtopia veröffentlicht. Die größte Änderung darin ist eine neue Ausnahmeregelung, die es Open-Source-Entwicklern erlaubt, sich für eine andere Lizenz als die GPLv2 zu entscheiden.
Black Duck hat die neue Version seiner Lizenz-Management-Software ProtexIP angekündigt, mit der Unternehmen sicherstellen können, beim Einsatz von Quelltexten bei der Software-Entwicklung nicht gegen deren Lizenzbestimmungen zu verstoßen. ProtexIP beachtet dabei die Änderungen, die die GPLv3 mit sich bringt.
Die Spieleschmiede id Software verkauft seit kurzem ihre Klassiker über Valves Steam-System. Damit die alten Spiele auch laufen, kommt Berichten zufolge die Open-Source-Software DOSBox zum Einsatz. Die nötigen Lizenztexte sollen den Paketen aber fehlen.
SugarCRM will die Community Edition seiner gleichnamigen Customer-Releationship-Management-Software unter der GPLv3 veröffentlichen. Durch diesen Schritt erhofft sich das Projekt unter anderem eine leichtere Zusammenarbeit mit anderen Open-Source-Projekten, die ebenfalls diese Lizenz verwenden.
Einmal mehr hat ein deutsches Gericht die Gültigkeit der GPLv2 bestätigt. Das Landgericht München verurteilte Skype wegen der Verletzung der GPL, was vor allem deshalb interessant ist, weil es sich dabei um ein ausländisches Unternehmen handelt.
Die Programmierern eher unter dem Kürzel "TBB" bekannten "Threading Building Blocks" von Intel hat das Unternehmen nun unter die GPLv2 gestellt. Damit kann man die Bibliotheken, die für schnellen Code auf Mehrkern-Prozessoren sorgen sollen, nun frei im Sinne der GPL verwenden.
Die GNU Compiler Collection (GCC) ist in der Version 4.2.1 erschienen, die ausschließlich Fehler korrigiert. Wichtiger als diese Änderungen an der Software ist die Lizenzierung: GCC 4.2.1 wird die letzte Version sein, die noch unter der GPLv2 erscheint.
Nach einer Übersicht von Palamida haben bereits 122 Open-Source-Projekte zur GPLv3 gewechselt. Der Großteil der in der Statistik erfassten Projekte verwendet jedoch weiterhin die GPLv2 mit dem Zusatz "oder neuer", womit dem Nutzer überlassen ist, welche Lizenzfassung er wählt.
Der freie SMB-Server für Netzwerkdateifreigaben, Samba, wird künftig unter der GPLv3 lizenziert. Zu diesem Zweck ändert sich auch die Versionierung der Software. Frühere Versionen unterliegen auch weiterhin der GPLv2 und werden mit Sicherheits-Updates versorgt.
Als Antwort auf Microsofts Äußerungen zur GPLv3 hat Novell erklärt, dass sich aus der neuen Version der Lizenz keine Probleme ergeben. Man werde Suse Linux weiter komplett vertreiben, inklusive Updates für gegebenenfalls GPLv3-lizenzierte Software.
Viel wurde im Vorfeld über die GNU General Public License v3 (GPLv3) im Zusammenhang mit dem Microsoft-Novell-Deal geredet. Nachdem die Lizenz für freie Software nun fertig ist, äußerten sich die Redmonder dazu. Die GPLv3 habe keine Auswirkung auf Microsoft - dennoch wird es eine Änderung geben.
Bei der Veröffentlichung der Virtualisierungssoftware Parallels Desktop 3.0 für Intel-Macs war die neue 3D-Unterstützung eine der neuen Funktionen, die im Vordergrund standen. Nun wird dem Anbieter vorgeworfen, die Open-Source-Lizenz GNU Lesser General Public License (LGPL) zu verletzen - die eingesetzten Bibliotheken stammen vom Wine-Projekt.
Wie mit dem letzten Entwurf angekündigt, hat die Free Software Foundation (FSF) die neue Fassung der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht. Diese wurde in einigen Kernpunkten an heutige Rahmenbedingungen angepasst, um auch künftig sicherzustellen, dass freie Software frei bleibt.
Die Entwickler des Content-Management-Systems Joomla wollen, dass auch Erweiterungen künftig unter der GNU General Public License (GPL) lizenziert werden. Dabei war in Diskussionen zuvor noch entschieden worden, dass proprietäre Erweiterungen auch in Zukunft erlaubt bleiben. Die Vereinigung der kommerziellen Entwickler zeigt sich enttäuscht.
Als Antwort auf einige Kritik von Linus Torvalds an Suns Verhalten gegenüber der Linux-Community hat Suns Chef Jonathan Schwartz die Zusammenarbeit vorgeschlagen. So könnten beide Parteien profitieren. Einige Linux-Entwickler hoffen, dass Sun OpenSolaris unter der GPL veröffentlicht, um so das Dateisystem ZFS integrieren zu können.
Mit der so genannten Tivoization-Klausel widmet sich die GPLv3 explizit der Vorgehensweise des US-Herstellers TiVo, der digitale Videorekorder mit Linux vertreibt. Dieser sieht durch die neue Version der Open-Source-Lizenz nun sein Geschäft gefährdet, wie im Geschäftsbericht zu lesen ist.
Der freie Flash-Player Gnash macht weiter Fortschritte und ist nun in der Version 0.8.0 erschienen, die auch Video-Streams von Seiten wie YouTube abspielt. Gnash unterstützt mittlerweile Flash 7 sowie ActionScript und läuft auch auf 64-Bit-Systemen und Nicht-x86-Systemen.
In einer Diskussion auf der Linux-Kernel-Mailingliste (LKML) hat Linux-Chefentwickler Linus Torvalds eine Dual-Lizenz für den Kernel als theoretisch möglich bezeichnet. Dennoch hält er diesen Schritt für unwahrscheinlich und sieht nach wie vor keinen Grund, um die Lizenzierung unter der GPLv3 in Erwägung zu ziehen.
Die Unix-Audio-Architektur Open Sound System (OSS) wird unter Open-Source-Lizenzen gestellt. Bereits ab nächster Woche soll der Quelltext der Firma 4Front Technologies freigegeben werden.
Nach mehreren Entwürfen der GNU General Public License in der Version 3 (GPLv3) hat die Free Software Foundation (FSF) nun auch die darauf aufbauende Affero GPL in der Version 3 als Entwurf veröffentlicht. Diese enthält eine zusätzliche Regelung in Bezug auf Software, die über ein Netzwerk genutzt wird.
Der Chef des Linux-Distributors Linspire, Kevin Carmony, hat in einem offenen Brief den aktuellen Entwurf der GPLv3 kritisiert. Bestimmungen zu Softwarepatenten, DRM und Ähnlichem würden die Wahlfreiheit einschränken und eine größere Verbreitung von Linux auf Desktop-Systemen verhindern.
Eben Moglen ist Professor für Recht und Rechtsgeschichte an der Columbia Law School in New York und hat für die Free Software Foundation (FSF) mit an der GNU General Public License v3 (GPLv3) gearbeitet. Sobald die Lizenz fertig ist, will sich Moglen aus dem Vorstand der FSF zurückziehen und sich seinem Software Freedom Law Center (FSLC) widmen, das freien Projekten Rechtsunterstützung bietet. Auf dem Red Hat Summit 2007 Anfang Mai in San Diego sprach Golem.de mit ihm über die GPLv3, über Digital Rights Management (DRM) und Softwarepatente.
Die Free Software Foundation (FSF) hat den letzten Entwurf der GPLv3 veröffentlicht. Damit ist nun auch die Kompatibilität zur Apache-Lizenz 2.0 sichergestellt, die zuvor nicht erreicht werden konnte. Für einen knappen Monat steht der vierte Entwurf nun zur Diskussion, bevor Ende Juni 2007 die finale Fassung veröffentlicht werden soll.
Welche Regelungen wollen Open-Source-Entwickler in einer Software-Lizenz? Dieser Frage geht eine Studie nach, die sich in erster Linie mit der GPLv3 beschäftigt. Um Softwarepatente soll sich eine Lizenz demnach nicht kümmern, heißt es. Geschrieben wurde die Arbeit von einem Professor der Harvard Business School - der dafür von Microsoft bezahlt wurde.
Wie im November 2006 angekündigt, hat Sun nun eine vollständig übersetzbare Version der Java Standard Edition (Java SE) als Open Source unter der GPLv2 veröffentlicht. Damals hatte Sun bereits die OpenJDK-Community ins Leben gerufen und angekündigt, Java unter die GPLv2 zu stellen. Nun steht der Quelltext unter dem Dach des OpenJDK-Projekts zum Download bereit.
Auf den dritten Entwurf der GNU General Public License v3 (GPL) folgt nun auch eine neue Vorabfassung der GNU Lesser General Public License v3 (LGPL). Hieran nahmen die Verantwortlichen der Free Software Foundation (FSF) allerdings nur kleine Änderungen vor.
Nach der Veröffentlichung des dritten Entwurfs der neuen GPL haben sich einige Firmen dazu geäußert. Darunter auch Microsoft und Novell, die in der neuen GPL-Fassung besonders bedacht werden.
Die Free Software Foundation (FSF) hat am heutigen Mittwoch einen dritten Vorentwurf für die Neufassung der wichtigsten freien Software-Lizenz, die GPL, online gestellt. Hierin reagiert die FSF unter anderem auf den Deal zwischen Novell und Microsoft, indem solche Vereinbarungen nach der neuen Lizenz verboten werden.
Der freie Flash-Player Swfdec ist in der aktuellen Entwicklungsversion in der Lage, YouTube-Videos wiederzugeben. Swfdec kommt sowohl als eigenständige Applikation als auch in Form eine Plug-Ins daher. Die Unix- und Linux-Software unterliegt den Bestimmungen der GNU General Public License.
Sun ist "Corporate Patron" der Free Software Foundation geworden und will auf dieser Basis enger mit der Organisation zusammenarbeiten. Sun nutzt die von der Free Software Foundation geschaffene Open-Source-Lizenz GPL seit einiger Zeit für Java.
Die Community-Edition der Dokumentenverwaltung Alfresco ist künftig unter der GNU General Public License (GPL) erhältlich. Damit verabschiedet sich der Anbieter von der Mozilla Public License (MPL), um sicherzustellen, dass das Projekt in jedem Fall frei bleibt. Zudem möchte man es Entwicklern somit erleichtern, Alfresco in andere GPL-Software zu integrieren.
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