Golem.de durchwühlt die TV-Zeitschriften auf der Suche nach interessanten, deutschsprachigen Dokumentationen, Magazinen und Filmen rund um die Themen Computer, Wissenschaft und Science-Fiction und präsentiert eine kleine, durchaus subjektive Auswahl.
Die Radio- und TV-Woche vom 13. bis 19. Februar wartet mit zwei Topdokumentationen über Facebook beziehungsweise über Wikileaks auf. Beide auf aktuellem Stand und beide mit Interviews der jeweiligen Internetegomanen.
Die Radio- und TV-Woche vom 6. bis zum 12. Februar bringt einen Film, dessen ambitionierter Plot Feminismus, Klondebatte und Porno irgendwie miteinander kombiniert. Wem davon der Kopf raucht, der sollte lieber Vogelstimmen anhören.
Die Radio- und TV-Woche vom 30. Januar bis 5. Februar befasst sich gleichberechtigt mit heilenden Genen wie mit zerstörerischen Bakteriophagen, bösen und guten Aliens, Piraten und echten Revolutionären.
Die Radio- und TV-Woche vom 23. bis 29. Januar ist moralisch wertvoll. Sei es, dass über die Professionalität von NGOs diskutiert wird oder dokumentarische Trickfilme gezeigt werden. Spaß gibt es dann trotzdem noch mit einer Neutronenbombe.
Die Radio- und TV-Woche vom 16. bis 22. Januar kümmert sich um die tatsächliche Zukunft des europäischen GPS, des eigenen Aussehens und potenzieller grüner Männchen.
Die Radio- und TV-Woche vom 9. bis 15. Januar steht ganz im Zeichen der außereuropäischen Berichterstattung. Mal geht es um den nigerianischen Wahlkampf, dann wieder um die iranischen Studentenrevolten und schließlich um einen Sci-Fi-Abend der kritischen Art.
Die Radio- und TV-Woche vom 2. bis 8. Januar rechnet ab mit Coupon-Anbietern, illustriert den Weltuntergang, versöhnt mit ein wenig Poesie und klingt aus mit singendem Zahlenwerk.
Ijon Tichy, Roboterregatten und ein verkannter Unix-Pionier: Manche Artikel, die uns wichtig waren, sind 2011 in der Masse der Nachrichten einfach untergegangen. Hier kann das Verpasste nachgeholt werden.
Die Radio- und TV-Woche vom 26. Dezember 2011 bis 1. Januar 2012 zeichnet sich vorhersehbar nicht durch Tiefsinn aus, deswegen gibt es vor allem unterhaltsame Filme, die sonst nicht groß beworben werden.
Die Radio- und TV-Woche vom 19. bis 25. Dezember kommt um Weihnachten nicht herum und bietet unter anderem Sendungen zur Bewältigung des Trubels. Das Radio schafft es sogar, eine IT-gerechte Weihnachtssendung auszustrahlen.
Die Radio- und TV-Woche vom 12. bis zum 18. Dezember steht im Zeichen des Last-Minute-Weihnachtsgeschenks. Und natürlich muss alles auch noch pünktlich zu Hause ankommen.
Die Radio- und TV-Woche vom 5. bis zum 11. Dezember führt in die Kanalisation, klärt über die Risiken der Gentechnik auf, erzeugt besondere Begabungen und berichtet über Hacker.
In der Radio- und TV-Woche vom 28. November bis 4. Dezember werden Rohstoffe außerhalb von China gesucht, Uran unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut und sehr sozial Äpfel in Kreuzberg geerntet.
Die Radio- und TV-Woche vom 21. bis zum 27. November 2011 bringt dem ultimativen Godzilla-Film. Doch es geht auch vernünftiger, nämlich mit einer Dokumentation des menschlichen Sterbeprozesses und der Erkundung der Pressefreiheit in Frankreich.
Die Radio- und TV-Woche vom 14. bis 20. November wartet mit einer virtuellen Oscar-Gewinnerin und einer real gewinnenden Jungkünstlerin auf. Wer einmal einem Wikipedia-Admin zuhören will, der kommt auch auf seine Kosten.
In der Radio- und TV-Woche vom 7. bis zum 13. November wird der Ausdruck Feuerwasser in einer Reportage wörtlich genommen. Daneben geht es um erwünschten wie auch unerwünschten Lärm und das süße Nichtstun.
Der Blick auf das Programm der Radio- und TV-Woche vom 31. Oktober bis zum 6. November hat es geschafft: Der Autor ist der Vampire und Zombies jetzt schon überdrüssig. Diese Woche gibt es offenbar mehr Filme und Dokus zu diesen Themen als das übliche Bouquet an Dritte-Reich- und Zweiter-Weltkrieg-Kost im deutschen Fernsehen.
Die Radio- und TV-Woche vom 24. bis zum 30. Oktober bietet moderne deutsche Science-Fiction mit 50er-Jahre-Touch, leckerstes, koreanisches Vampirgesudel und anderen Ekel.
Die Radio- und TV-Woche vom 17. bis 23. Oktober klärt auf über Überfischung, Krebstumor-Genetik und Mobbing im Internet. Und die Erde wird die Woche von Andromeda bedroht.
In der Radio- und TV-Woche vom 10. bis 16. Oktober bietet die Dokusektion von Wissenschaft über Künstlerisch bis Investigativ alles, was das Herz begehrt. Und Ijon Tichy steht bald auf dem Programm.
In der Radio- und TV-Woche vom 3. bis 9. Oktober macht Arte uns das Essen madig. Das DLF erzählt, warum der Neubau des Betonsarkophages in Tschernobyl sinnlos ist und 3Sat bringt eine Bürokomödie.
Die Radio- und TV-Woche vom 26. September bis zum 2. Oktober liefert für jeden etwas: einen abgedrehten Sci-Fi-Film, eher Nachdenkliches mit Robin Williams, Gott spielende Biologen und fast vergessene Maßnahmen der Finanzkrise.
Die Radio- und TV-Woche vom 19. bis 25. September wird von der Zukunft und der Raumfahrt dominiert. Filmisch durch Star Trek und Dark City, und bei den Dokumentationen geht es um die Maßnahmen von heute für die Welt von morgen.
Die Radio- und TV-Woche vom 12. bis zum 18. September beschäftigt sich mit Elektroautos. Schließlich steht die IAA in Frankfurt ins Haus. Dazu gibt es noch den Lebensbericht eines Comiczeichners, einen Libyenüberblick und russische Science-Fiction-Literatur.
In der Radio- und TV-Woche vom 5. bis zum 11. September bekommt der Zuschauer die Gelegenheit, fast eine Stunde lang Heft- und Buchcover im TV anzuschauen. Genauso bildgewaltig kommt ein Wim-Wenders-Film daher. Ansonsten wird im Programm eher geredet.
Die Radio- und TV-Woche vom 29. August bis zum 4. September macht weiter mit Godzilla. Dazu gibt es noch viel menschliche Statistik, ein wenig friedliche Nutzung der Atombombe und einen umfassenden historischen Abriss über das Internet.
Die Gamescom war bereits Teil der breiten Berichterstattung, deshalb gibt es in der Radio- und TV-Woche vom 22. bis zum 28. August lediglich bei den Pixelmachern einen Nachklapp. Ansonsten geht es um die menschliche Reproduktion und ums Anbaggern.
Die Radio- und TV-Woche vom 15. - 21. August ist recht ZDFkultur-lastig. Dabei sticht die Übertragung der Computerspielliga ESL aus dem Programm heraus.
Die Radio- und TV-Woche vom 8. bis zum 14. August ist zwar etwas schmalbrüstig, aber doch abwechslungsreich: mit Pressesprechern, Vampiren und einem Ausflug ins Ballett. Aber es gibt eine interessante Meldung zu Welt am Draht.
Radio- und TV-Woche vom 1. bis zum 7. August: Arte veranstaltet am Samstag die Nacht der Sterne, denn der August ist die Zeit der Sternschnuppen. Von Mittag bis Mitternacht gibt es deshalb Magazine und Dokumentationen über die Astronomie.
Die Radio- und TV-Woche vom 25. bis 31. Juli pendelt irgendwo zwischen den Ideen für schlechte Urlaubsziele bei X:enius und der Erkenntnis, dass von der Literatur in die Realität nur die Erfindung und Lüge überschwappt.
Die Radio- und TV-Woche vom 18. bis 24. Juli beginnt mit einer Serienpremiere, die hoffentlich nicht in die übliche Pro7-Verheiz- und Absetzmaschinerie gerät. Aber damit hält Pro7 zumindest am Sci-Fi-Montag fest.
Die TV-Woche vom 11. bis zum 17. Juli deckt zwar das komplette Spektrum an Zombies, Sci-Fi und Wissenschaft ab, aber das Sommerloch macht sich durch ausufernde Wiederholungen bemerkbar. Das Radiowoche ist da deutlich interessanter.
Neues geht dem Ende entgegen und bringt deshalb einen Rückblick. Ansonsten wartet die TV- und Radio-Woche vom 4. bis 10. Juli mit zwei Animes auf - zumindest fast.
In der TV- und Radiowoche vom 27. Juni bis 3. Juli wird es mal wieder etwas endzeitlich, sei es im Film, in der Raumfahrt oder beim Klima.
Die TV- und Radiowoche vom 20. bis zum 26. Juni wartet auf mit einer investigativen Dokumentation über die "legale" Folter während der Bush-Regierung.
Die TV- und Radiowoche vom 13. bis zum 19. Juni zeigt das Körperinner von Bill Murray. Was nach Splatter klingt, ist zur besten Sendezeit in gewissen Grenzen sogar pädagogisch wertvoll.
Die TV- und Radio-Woche vom 6. bis zum 12. Juni zeigt wieder einmal, dass Radio-Hörspiele oft zu wenig beachtet werden. Informationsfluss AG nimmt viel von der heutigen Datenschutzproblematik voraus.
Die TV-Woche vom 30. Mai bis zum 5. Juni wartet mit der TV-Premiere eines Films von 1929 auf. Allerdings zu nachtschlafender Zeit. Es lohnt sich aber trotzdem, wachzubleiben, denn beim Ansehen drängt sich der Gedanke auf, dass Max Frisch nur geklaut hat.
In der TV- und Radiowoche vom 23. bis 29. Mai macht das ZDF zu viel auf virtuelle Jugend; Arte demonstriert, wie ein Fernsehsender mit einem umstrittenen Film umgehen kann, und Deutschlandfunk versucht sich mit subtilem Food-Horror zur besten Hörzeit.
ZDFkultur ist nur wenige Tage alt, aber platziert sich in der TV-Woche vom 16. bis zum 22. Mai gleich mit einem Magazin und zwei Filmen bei Golem.de guckt. Lassen wir uns überraschen, ob das so weitergeht.
Die TV-Woche vom 9. bis zum 15. Mai versucht sich an der Regulierung von Biobanken, löst einen Krimi auf, den kaum jemand gesehen hat und bietet einen Simpsons-Film-Referenzen-Tag. Und präsentiert Sperma, Knochenmark und Masturbation in einem Satz ganz ohne Giggity Giggity Goo.
Für Monty-Python-Fans wird die TV-Woche vom 2. bis zum 8. Mai ein Fest. Nicht nur zeigt Arte die Filme, sondern im Anschluss daran alle Folgen der dazugehörigen Dokumentation.
In der TV-Woche vom 25. April bis zum 1. Mai guckt der Autor dauernd aus dem Bürofenster, um die Fortifikation des Oranienplatzes zu verfolgen. Parallel dazu erreicht die mediale Tschernobylisierung des TV-Programms ihren Höhepunkt.
Die TV-Woche vom 18. bis zum 24. April endet mit dem Osterfest. Das verspricht jede Menge alter Bibelschinken, aber auch Fans unmonumentaler Filme kommen auf ihre Kosten. Golem.de guckt versucht trotzdem, auch etwas abseits von Hasen und Eiern zu finden.
Sky überraschte mit der Meldung, dass jetzt zwei Programme beim Einsatz zweier Geräte gleichzeitig geschaut werden können. Und Youtube plant eigene Fernsehkanäle. Da hat das Old-School-TV vom 11. bis 17. April 2011 natürlich schlechte Karten.
Wenn selbst die Tagesschau über neue Windows-Versionen berichtet, dann scheint Neues tatsächlich überflüssig zu sein. Die TV-Woche vom 4. bis 10. April zeigt aber deutlich, dass das Restprogramm den Verlust nicht unbedingt auffangen kann.
Für die TV-Woche vom 28. März bis zum 3. April eine Warnung vorweg: Weinland Südafrika: Reif für Ubuntu handelt tatsächlich von Wein und nicht vom Linux-Derivat. So möge es der Leser als Empfehlung sehen, die guten Dinge des Lebens abseits von Open Source zu suchen.
Nach aufmerksamer Verfolgung des TV-Programms über Monate hinweg ist auffällig: Die thematische Ausrichtung der Dokumentationen in den öffentlich-rechtlichen Programmen unterliegen scheinbar wiederkehrenden Zyklen. Auf in eine wässrige TV-Woche vom 21. bis 27. März.
ARD und ZDF überraschen mit zunehmender Sonderberichterstattung, allerdings nur bei Kernschmelzen, Revolutionen und Schneefällen. Selbst RTL rafft sich heute, am 12. März, zu einer Sondersendung auf. Die TV-Woche vom 14. bis 20. März kommt deshalb ohne Gewähr.
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