Gnome (GNU Network Object Model Environment) ist eine freie Desktopumgebung für Linux sowie andere Unix-Derivate und der offizielle Desktop des GNU-Projektes. Gnome nutzt das GTK+-Toolkit und legt besonderen Wert auf Barrierefreiheit und Usability. Mit dabei sind zahlreiche Applikationen wie der Outlook-Konkurrent Evolution, der Webbrowser Epiphany und der Medienspieler Totem.
Das Gnome-Team hat weitere Details zu den geplanten neuen Fenster-Layouts veröffentlicht. Neben den meist standardmäßig maximierten Fenstern sollen einzelne Views nur relevante Befehle für den jeweiligen Fensterinhalt bieten.









Im Gnome-3-Fork Cinnamon 1.2 sind sowohl das API als auch der gesamte Desktop stabilisiert worden. Ein Applet-API soll das Programmieren von Erweiterungen erleichtern. Der Mutter-Fork Muffin ist für die Fensterverwaltung zuständig.
Der Bildschirmschoner in einigen Linux-Distributionen kann ohne Passwort deaktiviert werden. Ein Fehler im X-Server von X.org ermöglicht das Entsperren des Bildschirms mit einer Tastenkombination.
Unzufriedenheit über die Ausrichtung von Mate und Gnome hat das Linux-Mint-Team zu dem Gnome-Shell-Fork Cinnamon veranlasst. Dieser wird wahrscheinlich der Standarddesktop in kommenden Versionen von Linux Mint.
Mit Gnome 3.3.3 haben die Entwickler eine Zwischenversion veröffentlicht, die die Änderungen für Gnome 3.4 vor allem stabilisiert. Der Webbrowser Epiphany wird grundlegend überarbeitet und erhält eine reduzierte Benutzeroberfläche.
Die Erweiterungen für die Gnome-Shell der Linux-Mint-Macher stoßen an unüberwindbare Grenzen. Der Projekt-Initiator Lefebvre hat deshalb einen Fork der Gnome-Shell erstellt.
Der Login-Manager LightDM hat ein erstes KDE-Frontend erhalten. Damit sollen sich im Anmeldebildschirm Plasma Widgets aus der KDE SC nutzen lassen.
Für Linus Torvalds ist die Gnome-Shell dank der Erweiterungen und des Tweak-Tools nun "fast benutzbar". Torvalds ist einer der prominentesten Kritiker der Gnome-Shell und wechselte zum Desktop Xfce.
Das grafische Frontend Boxes für virtuelle Maschinen soll als Standardpaket in eine der nächsten Versionen von Gnome integriert werden. Boxes ist für Privatanwender gedacht und verwendet Libvirt für den Zugriff auf die KVM.
Mit der kleinen Platine Hughski Colorhug lässt sich schnell ein ICC-Profil für LC- und LED-Displays erstellen. Der Entwickler Richard Hughes hat Hardware-Layout und Software unter die GPLv2 gestellt.
Die Gnome Shell im übernächsten Fedora 17 soll auf allen Geräten laufen, auch auf Hardware, die keine 3D-Beschleunigung bietet. Eine erste Version ist bereits im Rawhide-Repository verfügbar.
Mit Gnome 3.2 ändert sich wenig am Konzept der Gnome-Shell. Viele kleine Änderungen sorgen jedoch für bessere Nutzbarkeit. Gegner der Gnome-Shell wird das aber nicht überzeugen.
Das Gnome-Team hat die finale Version 3.2 seines Linux-Desktops freigegeben. Das aktuelle Gnome bietet eine zentrale Verwaltung für Zugänge zu Onlinediensten. Außerdem haben die Entwickler einige wesentliche Detailverbesserungen integriert.
Die zweite Beta von Gnome verringert die Abhängigkeiten an Python-Sprachanbindungen. Außerdem ist der Code für Texte und Benutzeroberfläche eingefroren.
In der nächsten Gnome-Version können Webseiten als Anwendung gespeichert und als native Anwendung genutzt werden. Die Webapps laufen in einem eigenständigen Prozess und lassen sich im Dock der Gnome Shell ablegen.
Der eigentlich für Gnome 3 geplante Networkmanager 0.9 ist nun in einer stabilen Version verfügbar. Die Konfiguration soll einfacher sein und das API für Applets ist flexibler gestaltet.
Desktop Summit 2011 In den für Herbst geplanten Release 3.2 des Gnome-Desktops hat das Gnome-Team kleine Verbesserungen eingepflegt, darunter die Vergrößerung der Fensterrahmen. Künftig wollen die Entwickler die Gnome-Shell in großem Umfang erweiterbar machen.
Der leitende Kernel-Hacker Linus Torvalds hat die Gnome-Shell in Gnome 3 mit deutlichen Worten kritisiert: Er nennt die neue Benutzeroberfläche ein "großes Durcheinander." Er verwende jetzt XFCE.
Das aktuelle Sabayon Linux 6 hat die Desktops Gnome 2.32.2 und KDE 4.6.4 zur Auswahl. Die Integration von Gnome 3 haben die Entwickler auf eine der nächsten Veröffentlichungen verschoben - aus Rücksicht auf die Anwender.
Die Rechtsanwältin Karen Sandler übernimmt als Executive Director die Geschäftsführung der Gnome Foundation. Sandler ist davon überzeugt, dass sich Gnome 3 vor allem auf mobilen Geräten, aber auch auf Computern durchsetzen wird.
Auf einem KDE-Entwicklertreffen wurde ein Konzept zur Integration von Zeitgeist in KDE SC erarbeitet. KDE-Nutzer könnten damit auf die Fähigkeiten des Aktivitätentrackers zurückgreifen.
Der Activity-Log-Manager Zeitgeist zeichnet sämtliche Aktivitäten von Nutzern auf. Damit diese nicht ausspioniert werden können, arbeiten die Zeitgeist-Entwickler an einer automatisierten Verschlüsselung der Log-Datenbanken.
Der Kubuntu-Entwickler David Edmundson schlägt den Wechsel von KDM zu LightDM bei KDE vor. Das von ihm erarbeitete Konzept funktioniert bereits.
Im August 2011 findet in Berlin die größte internationale Veranstaltung um freie Desktops statt. Der Desktop Summit vereint die Konferenzen Akademy (KDE) und Gudec (Gnome) und beschäftigt sich in mehr als 170 Vorträgen nicht nur mit der Zukunft der beiden Projekte.
Gnome soll zu einem eigenständigen, auf Linux basierenden Betriebssystem werden: Gnome OS. Das zumindest schlägt Gnome-Entwickler Jon McCann vor. Andere freie Betriebssysteme sollen nicht mehr unterstützt werden.
Linuxtag 2011 Die Benutzer sind mit der neuen Version des Gnome-Desktops weit zufriedener, als das Gnome-Team erwartet hat. Das sagte der bisherige Release-Manager Vincent Untz in einem Interview mit Golem.de.
Mit einer Diskussion über kommende Funktionen eröffnet das Gnome-Team die Entwicklungsphase von Gnome 3.2, das am 28. September 2011 erscheinen soll. Zu den möglichen Verbesserungen gehört ein funktionsfähiges Zeitgeist-Framework.
Entwickler haben Gnome 3 freigegeben. Hervorstechendstes Merkmal ist die Gnome-Shell, die einen völlig anderen Desktop präsentiert als bisher: Der Anwender soll so wenig wie möglich von seiner Arbeit abgelenkt werden.
Gnome will seinen Desktop modernisieren: Taskleisten und Anwendungsmenüs sollen durch virtuelle Benutzeroberflächen und aufgeräumte Benachrichtigungsfelder ersetzt werden. Die wichtigste Funktion fehlt aber noch.
Die Gnome-Entwickler haben den gesamten Quellcode des freien Desktops Gnome 3 eingefroren und in einem Release Candidate veröffentlicht. Der Entwicklungszyklus der neuen Version von Gnome 3 nähert sich damit dem Ende.
Mit der zweiten und letzten Beta hat das Gnome-Team den Code für die Benutzeroberfläche und die Texte des freien Desktops eingefroren.
Der diesjährige Desktop Summit der beiden Communitys von Gnome und KDE findet Anfang August 2011 in Berlin statt. Die Veranstalter suchen ab sofort Redner und Vortragsthemen.
Das Gnome-Team hat die erste Vorabversion 2.91.90 der Gnome-Shell veröffentlicht, die eine wesentliche Änderung mitbringt: Aus der Titelleiste der Fenster wurden die Schaltflächen zum Maximieren und Minimieren entfernt.
Der Erscheinungstermin für Gnome ist auf den 6. April 2011 festgelegt worden. Vorher sollen auf einem Hackfest in Bangalore, Indien, letzte Fehler beseitigt werden.
Das Gnome-Projekt gibt einen Ausblick auf die kommende Version seines Desktops, Gnome 3. Die seit langem erwartete Version soll im April 2011 erscheinen.
Canonical will das Dconf-Framework so erweitern, dass es die Verwendung von Qt-Applikationen direkt unter Ubuntu ermöglicht. Über die neuen Qt-Bindings für Dconf soll später auch eine nahtlose Integration von KDE-Anwendungen möglich sein.
Künftig können Anwender die Benachrichtigungselemente aus dem Ayatana-Projekt des Ubuntu-Desktops auch in Opensuse verwenden. Dafür soll mit dem Erscheinen von Opensuse 11.4 am 16. März 2011 ein entsprechendes Repository freigeschaltet werden.
An der aktuellen Gnome-Shell-Version 2.91.2 haben Entwickler einige Änderungen an der Benutzeroberfläche vorgenommen. Die Zwischenversion enthält maßgebliche Korrekturen. Ein Skript soll künftig die Kompilierung des Quellcodes vereinfachen.
Mit dem Bretzn-Projekt soll es künftig möglich sein, Software mit nur wenigen Klicks zu publizieren, bekanntzumachen und später Feedback einzuholen. Das Projekt verwendet als Basis die Open Collaboration Services und soll für KDE, Gnome und Meego bereitgestellt werden.
Die Gnome Foundation verliert ihre Geschäftsführerin: Stormy Peters wechselt zu Mozilla, um deren Developer-Engagement-Programm zu leiten. Das Gnome-Projekt will Peters aber auch weiterhin unterstützen.
Die Mozilla-Foundation und das F123.org-Projekt haben insgesamt 15.000 US-Dollar an das Gnome-Projekt gestiftet, um den barrierefreien Zugang zum Gnome-Desktop zu verbessern. Die Entwickler wollen damit unter anderem den Orca-Screenreader beschleunigen.
Das Gimp-Toolkit ist in Version 2.90.7 erschienen und wurde damit auf dem Weg zur finalen Version 3.0 stabilisiert. Die Entwickler haben etliche veraltete APIs entfernt und das nicht mehr gepflegte Framebuffer-Backend ausgemustert.
Die Grafikbibliothek Cairo für Gnome ist in der Version 1.10.0 erschienen. Die aktuelle Version bietet die Tracing-Funktion Cairo-Trace, mit der Zeichenkommandos aufgezeichnet werden können, während eine Anwendung sie an die Vektorgrafikbibliothek weitergibt.
Entwickler haben erste Komponenten des Seedkit-Frameworks für Gnome veröffentlicht. Die Bibliothek soll ein API zwischen Gnome und in HTML5, CSS3 und Javascript erstellten Oberflächen bieten. In dem neuen Viewer können bereits einige Anwendungsbeispiele angezeigt werden.
Die Gnome-Foundation hat neue Richtlinien für die Vergabe von Copyrights veröffentlicht: Bei der Aufnahme eines neuen Moduls in den Gnome-Desktop muss dessen Copyright sowohl von der Gnome-Foundation als auch vom Release-Team geprüft und bestätigt werden.
Die Verschiebung des Erscheinungstermins von Version 3 des Gnome-Desktops von September 2010 auf März 2011 soll den Übergang auf die neue Version für Entwickler und Benutzer erleichtern. Das sagte der Release-Manager des Gnome-Projekts Vincent Untz.
Die Projekte KDE und Gnome wollen ihre zweite gemeinsame Entwicklerkonferenz Desktop Summit im kommenden Jahr in Berlin veranstalten. Es soll die größte Veranstaltung zu freier Desktopsoftware werden, die es bislang gab.
Gnome-Entwickler fordern einen Umbruch für den Gnome-Desktop: Er solle künftig auf HTML und CSS setzen statt auf GTK+ und Python. Das sagte Luis Villa, Mitglied im Gnome-Beirat, auf der Entwicklerkonferenz GUADEC.
Die Gnome-Entwickler haben beschlossen, Version 3.0 des Gnome-Desktops erst im Frühjahr 2011 zu veröffentlichen. Wesentliche Komponenten wie die Gnome-Shell und Programme zur Barrierefreiheit müssten noch verbessert werden. Ursprünglich hatte Gnome 3.0 im September 2010 erscheinen sollen.
Die LiMo Foundation und die Gnome Foundation wollen künftig enger zusammenarbeiten. Schon heute kommen in der LiMo-Plattform diverse Gnome-Komponenten zum Einsatz.
Der Unix- und Linux-Desktop Gnome ist in der Version 2.26 verfügbar, die wie üblich Verbesserungen quer durch die Komponenten der Software enthält. Dazu zählen eine Videochatfunktion in Empathy und eine bessere Exchange-Anbindung für Evolution. Andere geplante Funktionen wurden verschoben.
Auf der Linux-Desktop-Konferenz der Open Source Development Labs (OSDL) wurde das Projekt "Portland" ins Leben gerufen. Dieses will eine Schnittstelle entwickeln, die es Entwicklern erleichtern soll, Applikationen auf Linux zu portieren.
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