Dem KDE-Entwickler Martin Gräßlin ist es gelungen, KWin unter Weston in einem Wayland-Modus zu starten. Der Code könnte in KDE SC 4.11 für Tester zur Verfügung stehen.
Sony hat ein eigenes Android Open Source Project (AOSP) für das Xperia Z gestartet. Das Ziel ist, eine unverfälschte Android-Version wie bei Googles Nexus-Geräten zu erstellen. Eine erste Version ist bereits vorhanden, es gibt aber noch Einschränkungen.
Wegen einer sehr gefährlichen Sicherheitslücke hat sich das PostgreSQL-Team zu einem ungewöhnlichen Schritt entschieden. Die Quelltexte der freien Datenbank werden für eine Weile gesperrt. So soll verhindert werden, dass durch Codeänderungen ein Angreifer das Sicherheitsproblem zu früh entdeckt.
Qt 5.1 soll eine erste Vorschau von Qt für iOS bieten. Das Entwicklerteam hat den Code bereits eingepflegt. Vollständig unterstützt werden soll Qt für iOS dann in Qt 5.2, das bis Ende 2013 erscheinen soll.
Das Plasma-Workspaces-Team hat seine Entwicklungsumgebung Plasmate 1.0 vorgestellt, mit der sich unkompliziert Addons für die Arbeitsumgebungen von KDE entwickeln lassen.
Die neuen Funktionen für Linux 3.9 stehen fest. Linus Torvalds hat mit der Veröffentlichung des ersten Release-Kandidaten die Testphase für den nächsten Linux-Kernel eingeleitet.
Amazon ergänzt seinen Cloud-Hosting-Dienst EC2 um AWS Opsworks, eine auf Chef basierende Lösung zur Applikationsverwaltung.
Aufgrund seiner Flexibilität eignet sich der künftige Hash-Standard Keccak nicht nur als gewöhnliche Hash-Funktion. Die Entwickler von Keccak präsentierten zahlreiche weitere Einsatzzwecke auf der Fosdem 2013.
Entwickler behaupten, das Android SDK sei keine freie Software mehr. Das stimmt aber nur für die Binärdaten des SDK und gilt schon länger. Der Code ist weiter frei verfügbar.
Eine ähnliche Erweiterung wie die sogenannte Shopping-Linse in Ubuntu steht nun als Erweiterung für die Gnome-Shell bereit. Canonical hatte für die Ubuntu-Funktion viel Kritik bekommen.
In der zweiten Vorabversion von Gnome 3.8 ist erstmals der 2D-Modus nicht mehr enthalten. Zudem wird nun GStreamer 1.0 benötigt. Auch bieten die Erweiterungen einen Classic-Modus.
Microsoft verursacht bei Linux-Nutzern einige Probleme bei Erlangen einer Secure-Boot-Signatur. Ein Entwickler berichtet von Hürden und Workarounds im Fall der Linux Foundation.
Der Entwicklungszyklus von PHP 5.5 geht mit der Veröffentlichung einer ersten Alpha in die Endphase. Die Entwickler hoffen auf reges Feedback aus der Community. Der Quellcode liegt offen im Git-Verzeichnis des Projekts.
Red Hat liefert seit RHEL 6 seine Änderungen am Linux-Kernel nicht mehr als getrennte Patches aus. Über einen Dienst von Oracle sind sie nun wieder einzeln verfügbar.
Der designierte X-Server-Nachfolger Wayland 1.0 ist samt Referenz-Compositor Weston erschienen. Ab sofort soll Abwärtskompatibilität gewahrt werden.
Die Linux Foundation will einen Pre-Bootloader frei zum Download anbieten, mit dem trotz aktiviertem Secure Boot beliebige Betriebssysteme auf einem Windows-8-Rechner gestartet werden können.
Der Code des freien sozialen Netzwerks Diaspora erscheint erstmals in einer von der Community veröffentlichten Version. Vor knapp einem Monat war die Entwicklung offiziell bekanntgegeben worden.
Das FFmpeg-Projekt hat sein gleichnamiges Multimedia-Framework in der Version 1.0 fertiggestellt. Die Sammlung freier Codecs und Werkzeuge wurde nochmals erweitert.
Der Wegfall der Unterstützung für Xlib zugunsten von XCB in Qt 5 erregt Unmut. Der Grund: Ohne Xlib ist nur indirektes GLX-Rendering über den Xserver möglich, was einen Leistungsverlust für Linux-Desktops bedeutet.
Twitter hat mit Bower einen einfachen Paketmanager fürs Web veröffentlicht. Mit Bower lassen sich Bilder, CSS und Javascript für Webprojekte auf einfache Art und Weise installieren und verwalten.
Die Logdateien des Systemd-Journals lassen sich künftig nur sehr schwer von Angreifern verändern. Das Debian-Projekt testet unterdessen einen Konverter für Systemd Service Units zu Sys-V-Init-Skripten.
Der Webentwickler und Open-Data-Aktivist Stefan Wehrmeyer hat ein Git-Repository für Bundesgesetze und -verordnungen eingerichtet. Die Sourcecode-Verwaltung Git soll helfen, Änderungen an den Gesetzen nachzuvollziehen.
Fedora 18 wird das Windows-Netzwerkdateisystem mit Samba 4 unterstützen. Außerdem soll der Mate-Desktop in den Repositories erhältlich sein.
Der Mitautor der GPLv3 arbeitet an einer nächsten Version. Sie soll kompatibel zu allen bisherigen GPL-Lizenzen, leichter zu verstehen und kürzer sein.
Google hat den Quellcode zu Android 4.1 freigegeben. Damit können alternative Projekte wie Cyanogenmod an einer Portierung der aktuellen Android-Version arbeiten.
Noch ist es ein Forschungsprojekt, doch die neue Browserengine Servo, an der Mozilla derzeit arbeitet, könnte einst Gecko in Firefox ersetzen. Servo ist von Grund auf für Prozessoren mit vielen Kernen ausgelegt.
Mit einer ersten Version von Xwayland können für X.org entwickelte Anwendungen auf einem Wayland-Server gestartet und genutzt werden. Xwayland soll den Übergang von X.org zu Wayland erleichtern.
Der Fork Bitrig plant, die OpenBSD-Basis zu modernisieren und legt weniger Wert auf Sicherheit als das Original. Mit LLVMs Clang als Compiler soll das System zudem schneller werden.
Die Office-Suite Calligra läuft nun auf allen Geräten ab Android 2.2. Dafür sind die KDE-Bibliotheken in einer Datei zusammengefasst und es fehlen viele Funktionen wie Importfilter für fremde Dateiformate.
Das Unternehmen Owncloud entwickele nur Software und biete Support für Kunden, sagte Technikchef Frank Karlitschek auf dem Linuxtag 2012. Darüber hinaus verriet er einige technische Details zu Owncloud 4 und kommenden Entwicklungen.
Panic hat seinen Code-Editor Coda für Mac OS X in der Version 2 mit zahlreichen Neuerungen veröffentlicht. Mit Diät Coda gibt es zudem erstmals eine fürs iPad angepasste Version von Coda.
Für Microsofts Multitouch-Tisch Surface 2.0 gibt es einen Open-Source-Treiber. Er nutzt Libusb, um Eingaben umzusetzen. Der Code soll später im Linux-Kernel integriert werden.
Der Meego-Nachfolger Tizen erreicht die stabile Version 1.0. Sowohl der Quellcode als auch das Software Development Kit für die Version mit dem Codename Larkspur sind ab sofort verfügbar.
In nur drei Wochen ist zwei Gimp-Entwicklern die Portierung der Gimp-Funktionen auf die Gegl-Bibliothek fast vollständig gelungen. Die Funktionen werden in Gimp 2.10 bereitstehen.
Die offizielle Unterstützung für den Linux-Kernel 2.4 wird beendet. Der bisherige Maintainer Willy Tarreau pflegt jedoch einen privaten Zweig weiter.
Die Geräteverwaltung des Linux-Kernels, Udev, ist nun in den Code von Systemd integriert. Die Programme sollen aber weiterhin getrennt einsetzbar sein.
Die ASP.Net-Komponenten Web API und Web Pages hat Microsoft unter die Apache-Lizenz 2.0 gestellt und den Sourcecode auf Codeplex veröffentlicht. Auch externe Entwickler sollen an der Weiterentwicklung beteiligt werden.
Bei der Portierung der freien Büroanwendung Calligra auf Android ist Entwickler Marijn Kruisselbrink auf Probleme mit der QWidget-basierten Benutzeroberfläche gestoßen.
Unter dem Namen Anonymous OS ist eine Linux-Distribution im Umlauf, die von den Mitgliedern des Anonymous-Kollektivs erstellt sein soll. Die Gruppe meldet über Twitter, das OS sei ein Fake und mit Trojanern verseucht.
Das Open Invention Network meldet, dass sein Bestand um etwa 700 neue Softwarepakete auf 1.700 erhöht wurde, die vom Patentschutz des OIN abgedeckt werden. Dazu gehören die Kernel Virtual Machine (KVM), OpenJDK und Webkit.
Intel hat seine Open-Source-Grafiktreiber in Version 12.02 veröffentlicht. Vor allem wurde die Unterstützung für Ivy Bridge stabilisiert. Künftig sollen Updates häufiger erscheinen.
Erstmals steht ein Überprüfungstool für das Linux-Dateisystem Btrfs öffentlich bereit. Es befindet sich im Entwicklungszweig "Danger, don't ever use" und ist als entsprechend experimentell einzustufen.
Viele der Funktionen des Head-Up Displays für Ubuntu sind bereits in den KDE-Oberflächen über Plugins für KRunner integriert. Ein KDE-Entwickler arbeitet nun an einem Plugin, das auch Funktionen von Anwendungsmenüs erreichbar machen soll.
Der Displayserver Wayland soll demnächst in einer stabilen Version erscheinen. Zuletzt erhielt das Projekt Patches für Multitouch und Oberflächentransformationen. Auch der Compositing-Manager Weston läuft bereits stabil.
Desura hat den Quellcode seines Linux-Clients veröffentlicht. Dadurch erhofft sich der Internetvertrieb Verbesserungen am Code, der bislang von nur einem Programmierer entwickelt wird.
Mit Oxygen-GTK3 fügen sich Anwendungen von Gnome 3 besser in KDE SC ein. Darüber hinaus gilt der Telepathy-Client von KDE als stabil genug für den Einsatz als Instant-Messenger.
Die freie Bürosoftware Calligra wird auf Android portiert. Probleme wie die Abhängigkeiten der Desktopversion von D-Bus und Ksycoca haben die Entwickler bereits gelöst.
Bei der freien Telefonanlage Gemeinschaft 4.0 gibt es grundlegende Änderungen: Statt Asterisk wird Freeswitch verwendet und die Benutzeroberfläche wird mit Ruby-on-Rails erzeugt statt wie bisher mit PHP.
Lange war es still um den Meego-Nachfolger Tizen, nun wurden erstmals der Quellcode und eine Vorabversion der SDK der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Tizen setzt auf HTML5 und Anwendungen, die nach WAC 2.0 entwickelt werden.
Der mISDN-Treiber für Linux unterstützt künftig den Capi-Standard 2.0 des Linux-Kernels. Damit lassen sich künftig auch passive ISDN-Karten ohne zusätzliche Herstellertreiber unter Linux nutzen.
Es klingt wie ein schlechter PR-Gag: Ausgerechnet in Paris haben maskierte Unbekannte einen Laster mit 6.000 Exemplaren von Modern Warfare 3 überfallen. Außerdem gibt es Diskussionen über eine neue Flughafenszene im Spiel - und Probleme mit der PC-Version des sozialen Netzwerks Elite.
(Call Of Duty Modern Warfare 3)
Samsung wird das Galaxy S3 in blauem Gehäuse nicht rechtzeitig auf den Markt bringen können. Aber auch das Android-Smartphone in weißem Gehäuse können viele Händler zum Marktstart nicht liefern.
(Galaxy S3)
Die Android-Smartphones One V und Desire C werden von HTC kein Update auf Android 4.1 alias Jelly Bean erhalten. HTC behauptet, der RAM der Geräte sei nicht groß genug.
(Htc One V)
Das Nexus 7 soll als Referenz für Android 4.1 alias Jelly Bean und als Multimediagerät dienen. Dank seines niedrigen Preises ist das Tablet von Asus durchaus interessant. Allerdings muss auf die eine oder andere Funktion verzichtet werden.
(Nexus 7 Tablet)
Samsung hat mit dem Galaxy S2 Plus ein neues Smartphone-Modell vorgestellt. Der Produktname verheißt, eine erweiterte Fassung des Galaxy S2 zu erhalten. Zum Großteil ist es aber nur identisch zum Galaxy S2 mit zum Teil schlechterer Hardwareausstattung.
(Samsung Galaxy S2 Plus)
Mit dem bislang größten Update für Starcraft 2 will Blizzard unter anderem erste Vorbereitungen für die Erweiterung Heart of the Swarm treffen. Neben neuen Funktionen soll es Änderungen an der Benutzerführung und den Grafikopitionen geben, dazu kommen weitere Tools.
(Starcraft)
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