Canon hat bei seinen neuen Modellen aus der Pixma-Serie an der Geschwindigkeit gedreht: So sollen die Multifunktionsdrucker Pixma MP210 und MP220 binnen zwei bis vier Sekunden nach Einschalten des Geräts loskopieren können, die Kopiergeschwindigkeit soll bei 22 Schwarz-Weiß- bzw. 17 Farbseiten pro Minute liegen.









Wie die New York Times aus der 12-Millionen-Stadt Shenzhen in Südchina berichtet, plant die chinesische Regierung dort eine umfassende Überwachung der Bürger. Neben zehntausenden Überwachungskameras fällt vor allem ein mit einem Chip versehener Personalausweis auf, der diverse persönliche Daten speichert.
Die Samsung i85 dürfte als Hybridgerät durchgehen. Sie ist sowohl Digitalkamera mit durchaus respektablen Werten wie einem 5fach-Zoom und 8 Megapixeln, verfügt über ein 3 Zoll großes Touchscreen-Display aber auch über einen internen Speicher von 173 MByte und der Möglichkeit MP3s, Videos und Texte wiederzugeben. Darüber hinaus beinhaltet das Gerät einen Reiseführer.
Fujifilm hat mit der FinePix S8000fd zum Zoom-Spitzenfeld aufgeschlossen, das von Panasonics Lumix FZ18 und der Olympus SP-550 UZ angeführt wird. Auch Fujis Neue hat ein Objektiv mit 18fachem Zoomfaktor und wie die Lumix einen 8 Megapixel Sensor in der Größe 1/2,35 Zoll.
Mit der FinePix F50fd bringt Fujifilm eine Digitalkamera mit einem 12 Megapixel Super CCD Sensor sowie optischem Bildstabilisator auf den Markt. Die Kamera verfügt über eine verbesserte Gesichtserkennung die Gesichter auch von der Seite oder im Liegen erkennt und erlaubt eine die Einstellung einer Lichtempfindlichkeit bis zu ISO 6400.
Nicht nur der Megapixel-Wahn hat die Hersteller ergriffen, nein - auch bei den Objektiven wird mit immer höheren Vergrößerungsfaktoren versucht, sich von der Konkurrenz abzuheben. Samsung machte es mit dem 15fach-Zoom der Digimax Pro815 vor. Nun hat Panasonic mit der Lumix FZ18 nachgelegt und bringt eine 8 Megapixel-Kamera mit einem 18fach-Zoom auf den Markt.
Casio hat zwei neue Kameras vorgestellt, die mit 8,1 Megapixeln (Exilim Card EX-S880) bzw. 7,2 Megapixeln Auflösung (Exilim Zoom EX-Z77) daherkommen. Ansonsten sind 3fach-Zoomobjektive verbaut, die in Kompaktkameras üblich sind. Die H.264-Kodierung der Videofunktion hingegen hebt die Kameras aus der Masse ab und soll sie besonders für YouTube, iPod und Co. prädestinieren.
Das Bundeskriminalamt (BKA) führte von Oktober 2006 bis Januar 2007 im Auftrag des Bundesinnenministeriums im Mainzer Hauptbahnhof ein Biometrieprojekt durch. Dabei wurde versucht, 200 freiwillige Testpersonen aus der Masse der Reisenden automatisch per Video-Überwachung herauszufinden. Nun liegt der Bericht zur "Foto-Fahndung" vor - und ist ernüchternd für die Fahnder.
Das neue Passgesetz wurde vom Bundesrat akzeptiert, so dass im Reisepass künftig neben einem digitalen Foto auch Fingerabdrücke gespeichert werden sollen. Der Chaos Computer Club (CCC) hält dies für unnötig und ruft kurzerhand zum Boykott auf - mit einem einfachen Rezept.
Die europäische Suchmaschine Exalead hat ihre Bildersuche um eine Gesichtserkennung erweitert. Damit lassen sich gezielt Fotos finden, auf denen Menschen dargestellt werden. Anders als etwa die vergleichbare Funktion bei Google ist die Exalead-Funktion offiziell verfügbar und über die Oberfläche bequem einstellbar.
Die Testphase für die neue elektronische Gesundheitskarte ist in Deutschland angelaufen. Voraussichtlich ab 2008 soll die neue Karte dann flächendeckend bei 80 Millionen Versicherten die bisherige Krankenversichertenkarte ablösen. Die neue elektronische Gesundheitskarte unterscheidet sich unter anderem durch das Lichtbild des Inhabers von der alten Krankenversichertenkarte, was dem Einzelhandel viel Geld in die Taschen spülen dürfte.
Mit der Digitalkamera Exilim Zoom EX-Z1200 stellt Casio sein neues Top-Modell vor. Die Kompaktkamera wartet mit einer Auflösung von 12,1 Megapixeln auf, bringt einen Bild-Stabilisator mit und verfügt über neue Technik, die für scharfe Fotos sorgen soll.
Canon hat mit der PowerShot S5 IS die Nachfolgerin der Bridge-Kamera S3 IS vorgestellt, die vor einem Jahr im Mai 2006 auf den Markt kam. Die Neue verfügt wieder über ein 12fach-Zoom, doch wurde die Auflösung von 6 auf nunmehr 8 Megapixel (1/2,5-Zoll-Sensor) erhöht. Auch sonst sind zahlreiche Veränderungen hinzugekommen.
Sony bringt drei neue HD-Camcorder auf den Markt, darunter die "Handycam HDR-CX6EK", den bislang kleinsten HD-Camcorder, der in AVCHD aufzeichnet - und das auf Memory Stick. Hinzukommen zwei Modelle mit integrierter Festplatte.
Sanyo hat mit der Xacti S70 eine kompakte Digitalkamera vorgestellt, die es mit ihrem 1/2,5-Zoll-CCD auf eine Auflösung von 7 Megapixeln bringt. Die Kamera ist mit einem 3fach-Zoomobjektiv ausgerüstet, das eine Brennweite von 38 bis 114 mm (bezogen auf das Kleinbild) bei F3,1 bis F5,9 bietet. Die Makro-Nahgrenze liegt bei 5 Zentimetern.
Mit der FinePix Z5fd erweitert Fujifilm sein Angebot an Digitalkameras mit integrierter Gesichtserkennung. Das 6,3-Megapixel-Modell bietet eine Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 1.600 sowie ein Objektiv mit optischem 3fach-Zoom.
Die neue Agfa DC-630i ist eine 6-Megapixel-Digitalkamera mit einem optischen 3fach-Zoom, das einen Brennweitenbereich von 37,5 bis 112,5 mm (bei 35-mm-Film) bei F2,8 bis F5,2 abdeckt. Nach dem optischen setzt noch ein 4fach digitales Zoom ein.
Ricoh bringt mit der Kompaktkamera Caplio R6 die etwas dünnere Nachfolgerin der R5 heraus. Wie schon bei der Vorgängerin ist in das kompakte Modell ein 7,1faches Zoomobjektiv eingebaut worden. Die Kamera bringt neben dem für ihre Klasse sehr weiten Brennweitenbereich auch noch eine Bildstabilisierungsfunktion mit, die durch ein beweglich aufgehängtes CCD Zitterbewegungen entgegenwirkt.
Bisher markierten kompakte Digitalkameras mit rund 10 Megapixeln das Maß der Dinge. Nun hat Sony mit der W200 eine Digitalkamera mit 12,1 Megapixeln Auflösung vorgestellt, die mit einer maximalen Lichtempfindlichkeit von ISO 6400 auftrumpfen soll. Außerdem wurden noch zwei weitere Modelle der W-Serie vorgestellt, die mit 7,2 (DSC-W80) und 8,1 Megapixeln (DSC-W90) auskommen.
Sony hat für seine Cyber-shot-T-Serie zwei neue Modelle vorgestellt. Beide Modelle sind sehr flach - die Ausstattung ist jedoch sehr verschieden. Während die DSC-T20 ein 3fach-Zoom und ein 2,5-Zoll-Display besitzt, stecken in der DSC-T100 ein 5fach-Zoom sowie ein 3-Zoll-Display.
Mit der Pentax Optio W30 bringt der japanische Hersteller den Nachfolger der staub- und wasserfesten Digitalkamera W20 auf den Markt. Gegenüber der Vorgängerin W20 ist die Neue jetzt für 3 Meter Tauchtiefe (JIS-Class 8) ausgelegt, in der sie zwei Stunden pro Tauchgang sein darf. Vorher waren nur 1,5 Meter Tauchtiefe drin. Unverändert bleibt es bei einer Auflösung von 7 Megapixeln.
Ein nun vom US-Patentamt gelisteter Microsoft-Patentantrag beschreibt eine Zwangswerbemethode, mit der Internet Service Provider oder Leasingfirmen dafür sorgen könnten, dass Kunden auf ihren Computern Werbung anschauen - sei es, weil es sich um mit Hilfe von Werbung kostenlos oder günstiger angebotene Geräte handelt oder weil es für das Betrachten der Werbung eine Vergütung gibt.
Mit der Optio T30 hat Pentax schon nach ungefähr einem halben Jahr den Nachfolger der T20 angekündigt. Die neue Digitalkamera bringt im Vergleich zu ihrer Vorgängerin zwar wieder einen 7-Megapixel-Sensor mit und den berührungsempfindlichen Bildschirm, doch sind einige Funktionen wie Gesichtserkennung und Motivverfolgung dazugekommen.
Pantech hat ein Klapphandy mit Gesichtserkennung angekündigt, das neue Möglichkeiten bei Handyspielen eröffnen soll. Die integrierte 2-Megapixel-Kamera registriert die Bewegungen von Augen sowie Mund und nutzt sie für interaktive Befehle, die sonst üblicherweise über einen Controller gesteuert werden. Glaubt man Pantech, so sollen die Mimik-Befehle in Echtzeit ausgeführt werden.
Mit der Finepix F40fd erweitert Fujifilm sein Angebot an Digitalkameras mit integrierter Gesichtserkennung. Das 8,3-Megapixel-Modell bietet eine Lichtemfpindlichkeit von bis zu ISO 2.000 sowie ein Objektiv mit optischem 3fach-Zoom. Der Blitz soll seine Leistung automatisch so anpassen, dass vor allem Hauttöne naturgetreu aufgenommen werden. Zudem erlaubt es die Kamera, Fotos im 3:2-Format aufzuzeichnen.
Fujifilm hat weitere Informationen zu seiner digitalen Spiegelreflexkamera FinePix S5 Pro mitgeteilt. Bislang war wenig über das Modell bekannt, dessen Entwicklung zur Photokina 2006 angekündigt wurde. Die Kamera löst die FinePix S3 Pro ab und ist mit einem 12-Megapixel-CCD-Sensor von Fuji ausgerüstet. Durch die Einteilung in 6,17 Millionen S-Pixel (für normale Bildinformationen) und die gleiche Anzahl so-genannter R-Pixel (für besonders helle Bildbereiche) soll ein hoher Dynamikumfang erreicht werden.
Fujifilm hat in Japan die Z5fd vorgestellt. Die Digitalkamera mit 6,3 Megapixeln ist mit einem Autofokus samt Gesichtserkennung ausgestattet und erreicht eine Lichtempfindlichkeit von ISO 1600. Die Gesichtserkennung soll bis zu zehn Personen erkennen können und ihre Arbeit innerhalb von nur 0,05 Sekunden erledigen.
Fuji bringt mit der FinePix S5 Pro das Nachfolgemodell der FinePix S3 Pro auf den Markt. Das Modell, das dank R- und S-Pixel-Aufzeichnung 12 Millionen "halbe Pixel" speichert, gehört in die Kategorie 6-Megapixel-Kamera. Fujifilm empfiehlt den Apparat vor allem für das Fotografieren von Menschen. Hierfür steht eigens ein Modus für Gesichtserkennung sowie eine Filmsimulation für Studioporträts zur Verfügung.
Die kleinste Kamera aus Canons Ixus-Reihe gibt es jetzt in Form der i7 Zoom mit 7,2 Megapixeln Auflösung. Die Vorgängerin des Gerätes hatte noch einen 5-Megapixel-Sensor intus. Das 2,4fach-Zoom deckt einen Brennweitenbereich von 38 bis 90 mm (äquivalent Kleinbildformat) ab. Die Anfangslichtstärke reicht von F3,2 bis F5,4.
Canon hat mit der PowerShot G7 sein neues Modell der G-Serie vorgestellt. Die Kompaktkamera ist mit einem 6fach-Zoomobjektiv mit optischem Bildstabilisator ausgestattet, das einen Brennweitenbereich von umgerechnet 35 bis 210 mm bei Anfangsblendenöffnungen von F2,8 bis 4,8 abdeckt.
Oki liefert dem koreanischen Handyhersteller Pantech eine Gesichtserkenungs-Engine. Die Koreaner wollen das Modul in Zukunft in ihre Handys einbauen. Ein erstes Mobiltelefon mit der neuen Technik gibt es bereits: das Sky IM-R100. Die Software erkennt statische Gesichter, kann aber auch Bewegungen aufzeichnen und daraus Bilder erstellen.
Im September 2005 brachte Nikon mit der S4 eine Klapp-Kamera heraus - Display und Objektiv befinden sich in zwei getrennten Gehäuseteilen, die gegeneinander verdreht werden können. So lassen sich Fotos auch aus der Hüfte oder von oben aufnehmen, ohne dass dabei das Display als Sucherersatz ausfällt. Auch Selbstporträts sind so einfacher möglich. Nun ist der Nachfolger Nikon Coolpix S10 erschienen.
Pentax hat mit der M20 eine neue Schnappschuss-Kamera vorgestellt, die eine Auflösung von 7 Megapixeln mit einem 1/2,5-Zoll-CCD erzielt. Das Objektiv der M20 deckt einen Brennweitenbereich von 38 bis 114 mm (35-mm-Kleinbild) bei Anfangsblendenöffnungen von F3,1 bis F5,9 ab. Der Makrobereich beginnt ab 5 cm Motivabstand.
Mit der Übernahme von Neven Vision hat sich Google Technik zur Bild-Analyse hinzugekauft. Die Software von Neven Vision kann Objekte und Gesichter in Bildern erkennen und soll die Suche in Bildern deutlich vereinfachen. Google will die Technik in seine kostenlose Foto-Software Picasa integrieren.
Mit der Pentax Optio W20 setzt der japanische Hersteller die Serie seiner staub- und wasserfesten Digitalkameras fort. Gegenüber der Vorgängerin W10 ist die Neue mit einem 7-Megapixelsensor ausgestattet. Sie verfügt weiterhin über ein innenliegendes 3fach-Zoomobjektiv mit einer Kleinbild-Brennweite von 38 bis 114 mm bei F3,3 bis F4
Pentax hat mit der Optio S7 nach knapp einem Jahr ein weiteres Modell der S-Serie vorgestellt. Die neue Kamera ist mit einem 7-Megapixel-Sensor ausgerüstet und verfügt darüber hinaus über ein 3fach-Zoom mit einer Brennweite von 37,5 bis 112,5 mm (35 mm KB) mit Anfangsblendenöffnungen von F2,7 bis F5,2.
Mit der FinePix S6500fd stellt Fujifilm eine Bridgekamera vor, die mit einem enormen Brennweitenbereich ausgestattet ist. Er deckt umgerechnet auf das Kleinbildformat eine Spanne von 28 bis 300 mm bei F2,8 bis F4,9 ab. Der Sensor löst 6,3 Megapixel auf und soll eine Lichtempfindlichkeit bis zu ISO 3200 bieten.
Vodafone vertreibt ab sofort das Mobiltelefon 904SH von Sharp. Das UMTS-Handy sticht mit seinem Display aus der Masse der Mobiltelefone hervor: Es bietet volle VGA-Auflösung von 480 x 640 Pixeln, die bislang nur bei einigen Windows-Mobile-Smartphones zu finden ist, wie etwa dem MDA Pro. Außerdem hat Sharp eine Software zur Gesichtserkennung, eine 3,2-Megapixel-Kamera und einen Bewegungssensor in das Handy gepackt.
Nikon hat mit den neuen Modellen Coolpix L2, L3 und L4 seine Einsteigerserie erweitert. Die Geräte unterscheiden sich vornehmlich durch ihre Auflösungen - allen ist ein 3fach-Zoom sowie ein 2-Zoll-Display gemein, das allerdings bei der L2 und L3 86.000 Bildpunkte besitzt und bei der L4 114.000 Pixel.
Zuletzt hatte Nikon mit der Coolpix SQ Anfang 2003 eine Kamera im Klapp-Design auf den Markt gebracht. Die neue Coolpix S4 setzt diese Tradition nun fort: Display und Objektiv befinden sich in zwei getrennten Gehäuseteilen, die gegeneinander verdreht werden können. So können Fotos auch aus der Hüfte oder von oben gemacht werden, ohne dass dabei das Display als Sucherersatz ausfällt. Auch Selbstportraits sind so einfacher möglich.
Die deutschen Botschaften werden mit biometrischer Erkennungsmethoden ausgerüstet, um Visabetrüger leichter identifizieren zu können. Von April 2004 bis zum März 2005 wurde das Verfahren durch die deutsche Vertretung in Nigeria in einem Pilotversuch getestet, so der Spiegel.
Mit der Software SpyToy sollen Kinder die PlayStation 2 zur Überwachung ihres Zimmers einsetzen können - inklusive Gesichtserkennung und Bewegungsmelder. Allerdings wird die Software mit der alten EyeToy-Kamera wohl weniger Spaß machen als mit einer neuen Kamera, die Sony Computer Entertainment für die PlayStation 2 herausbringen will.
Mit der Integration des Fingerabdrucks neben dem bereits beschlossenen, zur Gesichtserkennung geeigneten Digitalfoto als biometrische Merkmale in den Personalausweis wollen die Innenminister der G5-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien) mehr Sicherheit schaffen. Dieser Auffassung widerspricht der Chaos Computer Club (CCC), denn die biometrischen Merkmale lassen sich nach Ansicht des CCC einfach fälschen.
Dmitry Gorodnichy vom Institute of Information Technology in Ottawa, Kanada, hat nach einem Bericht des New Scientists eine neuartige Maussteuerung entwickelt. Anstelle eines Eingabegerätes sorgt seine Software in Verbindung mit einer Kamera dafür, dass man den Mauszeiger mit der Nasenbewegung über den Bildschirm steuern kann. Die Mausklicks werden mit dem linken und rechten Auge ausgeführt.
Der Datenschutzbeauftragte des Bundes, Peter Schaar, hat davor gewarnt, dass durch digitale Fotos im Reisepass in Verbindung mit der Ausweitung der Videoüberwachung die Erstellung von umfassenden Bewegungsbildern möglich werden könnte. Überlegungen zur Biometrisierung von Ausweisfotos sind angesichts der verschiedenen Verfahren zur maschinellen Identifizierung mit am aussichtsreichsten, da sie keine Neuerfassung der Bevölkerung anhand anderer Merkmale notwendig machen würden.
NEC präsentiert zur CeBIT 2004 ein erstes funktionsfähiges System für eine dreidimensionale Gesichtserkennung. Das 3D-System verbessert gegenüber einem 2D-System die Erkennungsleistung und erlaubt den simultanen Abgleich von 2D- und 3D-Daten.
Der neue Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, hat Zweifel an der Tauglichkeit der geplanten biometrischen Merkmale in Ausweisen geäußert. Bei der diskutierten Gesichtserkennung etwa genügten die Systeme kaum den Anforderungen und wiesen eine viel zu hohe Fehlerquote auf, sagte Schaar dem "Tagesspiegel am Sonntag".
Visumpflichtige Ausländer, die in Staaten des Schengener Abkommens wie Deutschland, Frankreich oder Italien einreisen wollen, sollen künftig ihren Fingerabdruck und ein Passfoto zum Scannen abgeben. Diese Entscheidung will die EU-Kommission gleich nach der Sommerpause fällen, schreibt der Spiegel. Auf den neuen Sichtvermerken sollen Fotos und Fingerrillen in digitalisierter Form abgespeichert werden.
Biometrische Systeme sind insbesondere seit den Terroranschlägen vom 11. September letzten Jahres ein auch in der Politik und im gegenwärtigen Wahlkampf kontrovers diskutiertes Thema. Iriserkennung, digitale Fingerabdrücke und Gesichtserkennung werden bereits bei der Zugangskontrolle von Passagieren an manchen Flughäfen eingesetzt und sollen in Zukunft unter anderem auch bei der Erstellung von Personaldokumenten zur Anwendung kommen.
Fujitsus Entwicklungslabor hat die Entwicklung einer angeblich hochpräzisen biometrischen Erkennungstechnik angekündigt, welche Personen an den Mustern ihrer Venen auf der Handinnenfläche identifizieren soll. Laut Hersteller soll die Technik so genau sein, dass in einem Test mit 700 Personen alle korrekt erkannt worden sein sollen.
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