Wie die Marktforscher der Gartner-Tochter Dataquest berichten, war der Verkauf von PDAs im vierten Quartal 2001 in Westeuropa weniger rückläufig als noch im dritten Quartal 2001, als der Markt um 38 Prozent einbrach. Zwar konnten auch im letzten Quartal des Jahres 2001 keine Zuwächse verzeichnet werden, aber der Rückgang konnte mit nur noch 5,9 Prozent vorerst abgebremst werden. Im Gesamtjahr 2001 verloren Palm und Psion Marktanteile, während Compaq, HP und Handspring zulegen konnten.
Die Halbleiterhersteller haben mit 2001 das bisher schlechteste Jahr der Branche überstanden: Die weltweiten Halbleiterumsätze gingen laut Dataquest um 33 Prozent auf 152 Milliarden Dollar zurück. Die Top-10-Hersteller verzeichneten allesamt einen Umsatzrückgang zwischen 19 und 49 Prozent.
Laut einer Studie von Gartner Dataquest ist der westeuropäische Server-Markt weiterhin am Schrumpfen. Den Analysten zufolge sind die Umsätze im 3. Quartal 2001 europaweit um 21 Prozent und in Deutschland um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
Nach einer Studie von Gartner Tochter Dataquest verzeichnete der deutsche PC-Markt im dritten Quartal 2001 erneut einen starken Rückgang um 15,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis lag deutlich unter dem negativen Wachstum des gesamteuropäischen Marktes, das bei 6,9 Prozent lag.
Wie das Marktforschungsinstitut Gartner Dataquest jetzt mitteilte, schrumpfte der weltweite PDA-Markt im dritten Quartal 2001 um 9,5 Prozent, so dass insgesamt nur 2,54 Millionen Geräte verkauft wurden. Den starken Rückgang erklären die Marktforscher mit der Ankündigung von PocketPC 2002 und den damit ausgestatteten Geräten. Dadurch hätten viele Kunden auf die neuen Geräte gewartet, was besonders Compaq zu spüren bekam.
Laut einer von Gartner Dataquest veröffentlichten Studie ist der europäische PDA-Markt im 3. Quartal 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 34 Prozent gesunken. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2001 ging der Markt um 36 Prozent zurück.
Nach Darstellung von Sun gibt es eine zunehmende Unsicherheit bei Unternehmen, die von den aktuellen Systemablösungen bei Microsoft und Compaq betroffen sind. In die Bresche will nun Sun springen und neue Programme für den Wechsel in die Sun-Computerwelt anbieten.
Laut einer heute veröffentlichten Studie von Gartner wird der weltweite Umsatz im DRAM-Markt im Jahr 2001 um 67 Prozent zurückgehen. Gartner erwartet einen Umsatz von 10,5 Milliarden US-Dollar für 2001, verglichen mit 31,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Auch für das nächste Jahr erwarten die Analysten einen Rückgang.
Im Rahmen seiner Application-Integration-(AI-)Konferenz gab Gartner die aktuellen Zahlen zum Middleware-Markt bekannt. Der Sektor für Integration Broker Suites (IBS) weist nun im zweiten Jahr in Folge die stärksten Wachstumszahlen innerhalb des deutschen Software-Marktes auf.
Nach Ansicht des Gartner-Analysten John Pescatore hat Nimda einmal mehr gezeigt, dass Administratoren kaum in der Lage sind, ihre Systeme schnell genug zu patchen. Gartner empfiehlt als Konsequenz Unternehmen, die Microsoft IIS verwenden, unverzüglich nach Alternativen zu suchen.
Laut einer Studie von Gartner Dataquest ist der europäische Servermarkt im 2. Quartal 2001 um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der deutsche Markt kann trotz sinkender Verkaufzahlen gegenüber dem vorangegangenen Quartal immer noch mit einem Stückzahlenwachstum von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aufwarten. Die Umsätze in Deutschland gingen aber um vier Prozent zurück.
Laut Gartner Dataquest sind im zweiten Quartal 2001 rund 6,02 Millionen PCs in West-Europa verkauft worden, was einem Rückgang um vier 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. In der gesamten Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) wurden 8,38 Millionen PCs verkauft, was einem Wachstum von 0,1 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2001 (3,7 Mio. PCs) entspricht.
Im zweiten Quartal 2001 verkaufte Compaq laut Dataquest in Westeuropa 153.112 Geräte und verachtfachte damit seinen Marktanteil im PDA-Markt gegenüber dem Vorjahr auf 30,2 Prozent. Das sicherte Compaq einen zweiten Platz ganz dicht hinter dem bisher unangefochtenen Spitzenreiter Palm, der nun mit einem Anteil von 32,3 Prozent (164.029 Geräte) Vorlieb nehmen muss und nur noch ganz knapp in Führung liegt.
Gartner Dataquest hat seine vorläufigen Zahlen zum weltweiten PC-Markt im 2. Quartal 2001 bekannt gegeben. Mit einem Rückgang um 1,9 Prozent gegenüber dem 2. Quartal 2000 ist der Markt zum ersten Mal seit 1986 mit einem Rückgang konfrontiert.
Die DRAM-Industrie geht in 2001 ihrem schwersten Jahr entgegen: Der Umsatz werde um 55,5 Prozent gegenüber 2000 abnehmen, so die Gartner-Tochter Dataquest. Die weltweiten DRAM-Umsätze sollen von 31,5 Milliarden US-Dollar in 2000 auf 14 Milliarden US-Dollar in 2001 sinken. Zumindest die Kunden können sich derzeit jedoch nicht beschweren: Die Speicherpreise sind so niedrig wie nie zuvor.
Gemäß des Marktforschungsinstituts Gartner Dataquest büßte Palm im aktuellen Quartal seine Marktführerschaft bezogen auf den Umsatz von PDAs ein. Die Führungsposition übernimmt hier nun Compaq, nach Stückzahlen liegt aber weiterhin Palm an der Spitze.
Durch die Konjunkturabschwächung und den übersättigten PC-Markt sind in den USA im ersten Quartal 2001 3,5 Prozent weniger Computer als im Vergleichsquartal des Vorjahres verkauft worden, berichtet das US-Marktforschungsunternehmen Dataquest, ein Unternehmen der Gartner Group.
Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat die Entwicklung des "B2B Internet-Commerce" in Europa als schwerfällig bezeichnet. Im letzten Jahr wären B2B-Internet-Transaktionen zwar um 294 Prozent auf insgesamt 81 Milliarden Euro gewachsen, machten damit aber trotzdem nur 0,3 Prozent aller europäischen B2B-Transaktionen aus.
Eine Entscheidung, welche der derzeit aktuellen DRAM-Technologien (Dynamic Random-Access Memory ) in Zukunft die Nase vorn haben wird, fällt nicht mehr in diesem Jahr, zu diesem Schluss kommt zumindest die Gartner-Tochter Dataquest. Die Kandidaten heißen aber klar Double Data Rate DRAM (DDR DRAM) und Rambus DRAM (RDRAM).
Nach den Ergebnissen des Marktforschungsinstituts Gartner soll die Rechnungsstellung per Internet in den nächsten Jahren stark zunehmen. So werden bis Ende 2002 rund ein Viertel aller befragten US-Firmen Rechnungen per Internet verschicken. Zurzeit geben 9 Prozent der Befragten an, Rechnungsstellung per Internet zu betreiben.
Einer heute von Gartner veröffentlichten Studie zufolge sehen 82 Prozent der in Europa befragten Unternehmen mobile Geräte und Anwendungen als sehr wichtig für ihr Geschäft an und erwarten, dass deren Verwendung in den nächsten drei Jahren stark zunehmen wird. Allerdings überträgt sich dieser Enthusiasmus für Mobile Business nicht auf die finanzielle Seite, denn nur 24 Prozent sind bereit, mehr Geld für 3G-Gebühren zu bezahlen.
Laut den vorläufigen Ergebnissen einer Dataquest-Studie haben die weltweiten Personal-Computer-Lieferungen im dritten Quartal 2000 die 33,9 Millionen Stück überschritten, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Steigerung um 15,2 Prozent bedeutet. Auf Grund der Sättigung von US- und europäischen Schlüsselmärkten würden viele Hersteller nun jedoch auf die nächste Upgrade-Welle warten und ihre Lieferungen drosseln.
Internet-Shopper verlieren schnell ihre Geduld, wenn sie während der Weihnachtszeit vergebens auf bestellte Produkte warten. Deshalb würden Online-Shops bis zum zweiten Quartal 2001 aus dem Rennen sein, die in diesem Jahr keine positive Einkaufserfahrung vermitteln könnten, so eine Prognose der Gartner Group. Das Marktforschungsunternehmen schätzt, dass sich die diesjährigen Online-Bestellungen für das Weihnachtsgeschäft zwar weltweit auf insgesamt 19,5 Milliarden US-Dollar belaufen werden, viele Shopping-Websites allerdings aber nicht in der Lage sein werden, die Bestellungen auszuliefern.
Gartner hat in einem neuen Forschungsbericht die weltweite Anzahl mobiler Kunden (Verbindungen) im Jahr 2003 mit mehr als einer Milliarde prognostiziert. Entwicklungen im Mobil- und Wireless-Bereich würden demnach eine bevorstehende Revolution in Europa vorantreiben und für 2003 eine durchschnittliche Durchdringung datenverarbeitender Mobiltelefone von mehr als 65 Prozent der Bevölkerung bringen, das Zwei- bis Vierfache der Internet-Durchdringung.
Nach einer Studie der Gartner Unternehmensberatung sollen die E-Commercehändler dieses Jahr zum Jahreswechsel einen Rekordumsatz von weltweit 19,5 Milliarden Dollar machen, das sind 85 Prozent mehr als im letzten Jahr, in dem zu Weihnachten 10,5 Milliarden Dollar umgesetzt wurden.