Die Free Software Foundation oder FSF ist eine Stiftung, die das GNU-Projekt technisch, juristisch und personell unterstützt. Die FSF wurde von Richard Stallman gegründet und kümmert sich zusätzlich um die freien Lizenzen GPL, LGPL, AGLP und GFDL. Die Stiftung gibt es auch in Europa unter dem Namen Free Software Foundation Europe.
Wegen Lizenzproblemen erwägen die Kernel-Entwickler, den Floating-Point-Code für ARM-CPUs aus dem Linux-Kernel zu entfernen. Das würde die Leistungsfähigkeit des Linux-Kernels deutlich senken. Linus Torvalds ist dagegen.
Bislang seien UEFI und Secure Boot als Herausforderung aufgenommen worden, sie könnten aber auch für Linux nützlich sein, sagte Shim-Entwickler Matthew Garrett.
Unter Fedora 18 lassen sich die Sicherheitsprüfungen von Secure Boot gänzlich deaktivieren. Damit können auch unsignierte Treiber genutzt werden, etwa die proprietären der Grafikkartenhersteller Nvidia oder AMD.
Entwickler behaupten, das Android SDK sei keine freie Software mehr. Das stimmt aber nur für die Binärdaten des SDK und gilt schon länger. Der Code ist weiter frei verfügbar.
Die meisten der Kernbibliotheken des VLC-Players stehen nun unter der LGPL statt wie bisher unter der GPL. Die Free Software Foundation bezweifelt, dass der Schritt dem Projekt wirklich hilft.
Ubuntu macht einige UEFI-Rechner unbrauchbar, berichten Nutzer. Lenovos UEFI-Implementierung untersucht vermeintlich Booteinträge, was den Start fast aller Linux-Systeme verhindert.
Warum Opensuse nicht versucht, Secure Boot möglichst schnell umzusetzen, verrät Frederic Crozat im Gespräch mit Golem.de. Er bedauert zudem den Alleingang der Linux-Foundation.
Über den Bootloader Shim sollen sich eigene Secure-Boot-Schlüssel für Linux in einer Datenbank hinterlegen lassen. Andere Linux-Distributionen benötigen dann nur noch den signierten Shim-Loader von Fedora.
In Ubuntu 12.10 wird Grub 2 wieder der Standard-Bootloader. Bedenken wegen der möglichen Offenlegung der Signaturschlüssel haben Canonical und die FSF ausgeräumt.
Die dezentralen Mini-Server Freedom Boxes sollen Nutzern einen sicheren und freien Zugang zum Internet bieten. Erstmals steht ein Test-Image der Software bereit.
Die Stadtverwaltung Helsinki soll eine Migration zu Openoffice.org mehr als 21 Millionen Euro kosten. Die FSFE bezweifelt dies stark, erhält aber keine Details zur Berechnung, die von Gartner stammt.
Der UEFI-Bootloader Gummiboot ist als Referenzimplementierung gedacht. Er soll mehrere Linux-Kernel oder weitere Bootloader starten können.
In der Virtualisierungsumgebung Qemu und KVM lässt sich UEFIs Secure Boot nutzen. Der noch experimentelle Code stammt von Linux-Entwickler James Bottomley.
Ein Firewall-Server von Microsoft sortiert die Spendenwebseite der FSF als Glücksspiel ein. Bis der Fehler behoben ist, leitet die FSF Anfragen einfach um.
Statt wie Fedora auf eine Microsoft-Signatur für Secure-Boot zu setzen, definiert Canonical eigene Zertifizierungsrichtlinien. Das ähnelt dem Vorgehen von Microsoft, bis auf eine entscheidende Ausnahme.
Linux-Erfinder Linus Torvalds zeigt wenig Verständnis für die Kritik am Umgang von Fedora und Red Hat mit Secure Boot. Er könne sich sogar vorstellen, Secure Boot selbst zu nutzen.
Nachdem Red Hat und Fedora eine mögliche Lösung für die Verwendung von Linux mit UEFIs Secure Boot präsentiert haben, wächst die Kritik. Denn unabhängige Distributionen müssten den Bootloader ebenfalls von Microsoft signieren lassen.
Ein kleines Stück Software, das noch vor Grub geladen wird, soll von Microsoft signiert werden. Alles andere möchte das Fedora-Team selbst signieren und so Secure-Boot in Fedora 18 für alle nutzbar machen.
Die Free Software Foundation Europe (FSFE) startet die Kampagne "Free Your Android!", um Nutzern die volle Kontrolle über Smartphones zu verschaffen. Das soll auch den Datenschutz verbessern.
Der Streit um den Busybox-Ersatz zeigt, dass immer weniger Firmen gewillt sind, Copyleft-Lizenzen wie die GPL einzusetzen. Aus Furcht vor Klagen ziehen sie andere Lizenzen vor. Die Freiheiten der Nutzer sind gefährdet - und kaum einer merkt's!
Die technischen Hürden einer Linux-Installation auf UEFI-Geräten werden sich überwinden lassen. Nutzerfreundlich wird das wohl aber nicht, befürchtet Entwickler Matthew Garrett.
Auf ARM-basierten Geräten mit Windows 8 soll es nach den Vorgaben von Microsoft nicht möglich sein, Secure Boot auszuschalten. Damit ließe sich ein alternatives Betriebssystem nur dann installieren, wenn der Hersteller einen Schlüssel mitliefert.
Der Free-Software-Aktivist Richard Stallman wirft Facebook vor, auch die IP-Adressen von Nichtmitgliedern aufzuzeichnen und zu sammeln. Auch wenn der Internetkonzern nicht wisse, wer die Nutzer seien.
Ein angemessener Teil der für die Forschungsinitiative Horizon 2020 bereitgestellten Mittel soll an freie Projekte gehen, fordert die Free Software Foundation Europe. Horizon 2020 soll Forschung und Entwicklung in der EU vorantreiben.
Über das Urteil des Landgerichts Berlin im Rechtsstreit zwischen AVM und Cybits zeigen sich alle Beteiligten zufrieden - auch Linux-Entwickler Harald Welte, der als Streithelfer mitwirkte. Die offizielle Urteilsbegründung steht noch aus.
Die Linux Foundation und Canonical haben jeweils Vorschläge veröffentlicht, die das UEFI Secure Boot auch für offene Plattformen zugänglich machen soll. Mit Secure Boot soll die Startumgebung von Systemen mit Schlüsseln abgesichert werden.
Die Verteilung der Schlüssel für Secure Boot sei ganz einfach, sagt Entwickler Matthew Garret. Nutzer sollen weitere Schlüssel von externen Medien aus installieren können. Dazu muss die UEFI-Spezifikation leicht angepasst werden.
Mit der Funktion Secure Boot, die Windows 8 voraussetzt, könnten freie Systeme ausgeschlossen werden. Dagegen macht die Free Software Foundation mobil.
Einer der bekanntesten Aktivisten für freie Software hat sich in seinem Blog knapp und provokant zum Tod des Apple-Gründers Steve Jobs geäußert. In der Open-Source-Szene wird aus Ärger darüber nun zum Austritt aus der Free Software Foundation aufgefordert.
Die Free Software Foundation (FSF) streicht GNU PDF von der Liste der High-Priority-Projects. Denn auch freie Software unterstützt nun den ISO-Standard für das PDF-Format.
Der Gründer der Free Software Foundation, Richard Stallman, hat sich in einem Gastbeitrag für The Guardian kritisch über die Pläne für ein EU-Einheitspatent geäußert. Dadurch könnten in der EU Patentkriege wie in den USA zur Regel werden.
Die Entwickler von GNU Hurd planen die offizielle Unterstützung des Kernels in Debian 7 Wheezy. Dazu werden Prämien ausgeschrieben und Java wird als GsoC-Projekt auf Hurd portiert.
In Rechtsstreit zwischen AVM und Cybits soll es nicht um GPL-Software gehen. So argumentierte der Fritzbox-Hersteller vor dem Landesgericht in Berlin. Tatsächlich verändere Cybits mit seiner Software "Surf-Sitter DSL" proprietäre Bestandteile der Fritzbox-Firmware.
Darf AVM anderen Unternehmen die Veränderung der auf Linux basierenden Firmware seiner Fritzbox-Router untersagen oder verstößt der Hersteller damit gegen die General Public License? Dieser Frage geht ab dem morgigen Dienstag das Landgericht Berlin nach.
Richard Stallman hat zum Boykott von E-Books aufgerufen. Die Art und Weise, wie E-Books heutzutage gehandhabt würden, stelle eine unzulässige Einschränkung der Freiheit der Leser dar.
Microsoft wehrt sich vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG) gegen eine Strafe der EU-Kommission in Höhe von 900 Millionen Euro. An dem Verfahren sind auch die FSFE und das Samba-Projekt als einzig verbliebener Wettbewerber auf dem Servermarkt beteiligt.
Das Open-Source-Projekt Mediagoblin will Benutzern eine freie Alternative zu Flickr, Youtube und Co. zur Verfügung stellen. Ein fünfköpfiges Gründungsteam will in den nächsten acht Monaten die Infrastruktur für den Webdienst stabilisieren und dann anbieten.
Die Free Software Foundation Europe hat im Rahmen des Document Freedom Day 2011 das Nachrichtenportal Tagesschau.de ausgezeichnet. Das Nachrichtenportal der ARD bietet seine Inhalte auch im Ogg-Theora-Format an.
Die Free Software Foundation hat den Gnash-Entwickler Rob Savoye und das Tor-Projekt mit Preisen geehrt.
John Sullivan übernimmt ab sofort die Geschäftsführung der Free Software Foundation. Der bisherige Geschäftsführer Peter Brown gibt sein Amt nach sechs Jahren auf.
Jeder soll einen freien, unzensierten und uneingeschränkten Zugang zum Internet und zu sozialen Netzwerken bekommen. Dazu sollen die sogenannten Freedom Boxes dienen. Die kleinen privaten Server sollen das Netz wieder dezentralisieren.
Die Free Software Foundation (FSF) ist erfreut, dass Google sich für den Einsatz des offenen Webvideostandards WebM stark machen und auf den von Patenten behafteten H.264-Codec verzichten will - und will es Google nachmachen.
Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat die Europäische Kommission für den Abschluss eines Kaufvertrages für proprietäre Software scharf kritisiert. Der Vertrag mit dem Namen SACHA II fessele die Kommission erneut an Hersteller und stehe im Widerspruch zu ihren eigenen Richtlinien.
Über 2.100 Behörden und Organisationen empfehlen zum Lesen von PDFs den Adobe Reader, obwohl es freie Alternativen zu dem kostenlosen Produkt gibt. Jetzt geht die PDFreaders-Kampagne in die nächste Phase.
Die ersten einheitlichen Lizenzen zum Schutz freier Software sind ihr zu verdanken und die Idee, dass Anwender mit ihrem Computer machen können sollen, was sie wollen. Seit 25 Jahren gibt es die Free Software Foundation. Doch auch unter Verfechtern freier Software hat sie nicht nur Freunde.
Die Free Software Foundation Europe nimmt den Kampf gegen proprietäre Software zur Darstellung von PDF-Dokumenten wieder auf. Die Aktivisten fordern öffentliche Einrichtungen in Europa auf, nicht länger für Adobe Reader & Co zu werben, schließlich gebe es genügend freie Alternativen.
Kaum eine Einrichtung des Bundes unterstützt das freie Dokumentenformat ODF. Auf eine entsprechende Anfrage der Free Software Foundation Europe antworteten lediglich Bundeskanzleramt und Verbraucherministerium mit Schreiben im Opendocument-Format.
In dem Dokument Software Interactions hält das European Legal Network der Free Software Foundation Europe fest, wann die Weiterverwendung von Quellcode, der unter eine freie Lizenz gestellt ist, zu der Übernahme der Lizenz zwingt oder die Verwendung einer anderen Lizenz erlaubt.
Die von der Free Software Foundation gegründete GNU-Accessibility-Initiative hat einen Direktor: Chris Hofstader. Die Initiative soll sich künftig verstärkt um die Förderung von Software für behinderte Menschen kümmern.
Georg Greve, Gründer der Free Software Foundation Europe, wird mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Bundespräsident Horst Köhler ehrt damit Greves Einsatz für freie Software und offene Standards.
In der Europäischen Union rufen Bürgerrechtler zum Widerstand gegen das internationale Antipiraterieabkommen Acta auf. In einem Video warnen sie vor gravierenden Folgen für Privatsphäre, freie Meinungsäußerung, medizinische Versorgung und Lebensmittelversorgung von EU-Bürgern.
(Acta)
Der Onlinemarktplatz eBay stellt im Sommer seine Zahlungsabwicklung um. Künftig gilt: Käufer bezahlen an eBay und eBay zahlt die Verkäufer aus.
(Ebay Zahlungsabwicklung)
Mac OS X 10.8 alias Mountain Lion steht zum Download bereit. Die mittlerweile neunte Version bringt viele Kleinigkeiten und eine deutliche Annäherung an iOS. Sehr gut gefällt uns die neue Möglichkeit, Time-Machine-Backups auf mehrere Datenträger zu verteilen.
(Mac Os X Mountain Lion)
Adobe wird ab dem 15. August 2012 den Flash Player nicht mehr allgemein über den Play Store anbieten. Anwender, die Flash installiert haben, sollen aber noch Updates erhalten.
(Flash Player Android)
Im Oktober 2012 will Asus mit dem Padfone 2 einen Nachfolger des Smartphone-Tablets vorstellen. In Deutschland ist das Padfone mit Android 4 gerade regulär in den Handel gekommen.
(Asus Padfone 2)
Chrome 25 steht ab sofort auch für Android in der stabilen Version zum Download bereit. Die neue Version soll schneller sein, bietet eine erweiterte HTML5-Unterstützung und spielt Musik im Hintergrund ab.
(Android)
E-Mail an news@golem.de