NBC will seine TV-Inhalte künftig per Peer-To-Peer-Verfahren (P2P) verteilen. Dazu nutzt der Sender die Software des amerikanischen Unternehmens Pando Networks. Zuschauer können sich über die Seite NBC Direct Sendungen des Fernsehsenders herunterladen, darunter Folgen von Serien wie "The A-Team" oder "Miami Vice" sowie Episoden der Shows von Conan O'Brian und Jay Leno.















Beim Spielestudio Valve wird derzeit auch mit dem Gedanken gespielt, über den Download-Dienst Steam nicht nur Windows-Spiele, sondern auch andere Inhalte wie Videos und Musik anzubieten. In einem Interview gab Valves Marketing-Chef Doug Lombardi an, dass noch vor Ende des Jahres weitere digitale Inhalte in Form von Pilot-Programmen in Steam zu entdecken sein werden.
Die chinesische Regierung hat die Betreiber einheimischer Websites dazu aufgefordert, einen "Chinesischen Pakt zur Selbstdisziplin bezüglich audio-visueller Programme und Dienste im Internet" zu unterzeichnen. Darin verpflichten sich die Betreiber, nur noch "positive, gesunde Programme" zu verbreiten.
Ab sofort verkauft Google auch Anzeigen in Webvideos nicht mehr nur auf YouTube, sondern bietet über AdSense auch die Möglichkeit, Videos von Google vermarkten zu lassen, die auf anderen Webseiten liegen. Die Anzeigen werden wie bei YouTube über das Video geblendet.
China ist das Land mit den meisten Mobilfunknutzern der Welt. Laut dem Ministerium für Informationsindustrie nutzen etwa 530 Millionen Chinesen ein Mobiltelefon. Das auf den Mobilsektor spezialisierte Marktforschungsunternehmen M:Metrics hat nun eine Studie über die Nutzung mobiler Medien in China veröffentlicht. Danach ist das Mobiltelefon in China auch ein beliebtes Unterhaltungsgerät.
Der englische Fernsehsender BBC ist eine Kooperation mit Apples iTunes-Store eingegangen. Danach können Fernsehzuschauer in Großbritannien künftig BBC-Sendungen über iTunes erwerben. Auf diese Weise will die BBC nach eigenen Angaben sicherstellen, dass seine Inhalte einem möglichst breiten Publikum zur Verfügung stehen.
Dass mit digitalen Spiegelreflexkameras keine Videoaufnahmen gemacht werden können, ist den meisten Anwendern bekannt, doch sind die Kamerahersteller nicht untätig dabei und versuchen das Manko zu beheben. Der japanische Erfinder Hiroshi Terada hat kürzlich ein Patent zugesprochen bekommen, das einen Film-Modus für Spiegelreflexkameras beschreibt.
NXP Software hat zwei Softwarelösungen für Multimedia-Handys vorgestellt. Mit LifeVibes Video Artist soll es möglich sein, einem selbst gedrehten Kurzfilm eine bestimmte Stimmung zu verpassen - durch fließende Übergänge, Tonuntermalungen und integrierte Standbilder oder Animationen. Die Software MixDJ sorgt beim Musikhören der auf dem Mobiltelefon gespeicherten MP3-Songs für nahtlose Übergänge.
Das US-Unternehmen Vmedia hat auf dem Mobile World Congress 2008 in Barcelona ein kleines optisches Laufwerk für Handys vorgestellt. Es misst gerade mal 36 x 36 mm, die Discs haben einen Durchmesser von 32 mm. Die Qualität der darauf gespeicherten Filme soll DVD-Qualität haben. Die Vmedia-Discs sollen übrigens nicht nur auf dem Handy laufen, sondern auch auf Home-Entertainment-Systemen zu Hause sein.
Der französische Werbekonzern Publicis will zusammen mit dem US-Suchmaschinen-Anbieter Google Video-Marketing-Tools entwickeln. Derzeit ist Google vor allem bei der Textanzeigenvermarktung und mit seinem Adwords-Programm erfolgreich - bei Bildern und Videos hapert es hingegen noch.
Die nordrhein-westfälische Polizei hat zwei Serverringe ausgehoben, über die gewerbsmäßig Raubkopien von Musik, Filmen und Software vertrieben wurde. Bei der Durchsuchung von Wohnungen und Geschäftsräumen beschlagnahmten die Ordnungshüter Rechner und mehrere Terabyte an illegalen Kopien. Die Polizei stellte Strafanzeigen gegen Betreiber und Nutzer.
Wenige Tage nach Inkrafttreten neuer Regeln für das Internet, hat die chinesische Regierung diese konkretisiert - und dadurch zumindest teilweise wieder aufgehoben.
Mit der "Video S35" will NovitA zur CeBIT 2008 eine externe Festplatte mit einer Kapazität von 500 GByte vorstellen, die auch direkt an den Fernseher oder die Stereoanlage angeschlossen werden kann und diverse Multimedia-Inhalte ohne dazwischengeschalteten Rechner abspielen kann - angefangen vom Video über Musik bis hin zu Fotos.
Auf der Konferenz Linux.conf.au hat Stuart Cunningham von der BBC einen Vortrag über Ingex gehalten, eine Software, die die Rundfunkanstalt zur digitalen TV-Produktion entwickelt hat. Auf fehleranfällige Bänder kann so verzichtet werden. Die Software gibt es auch für jeden zum Download.
Ist von Zensur in China die Rede, denken hierzulande die meisten immer an die Regulierung politischer Inhalte. Aber die Behörden sorgen sich auch sehr um die Moral im Reich der Mitte.
Im Rahmen der MacWorld in San Francisco hat Carl Zeiss mit dem "Cinemizer" eine Video-Brille vorgestellt, die auch mit aktuellen iPods funktioniert. Das Gerät simuliert einen Bildschirm mit 120 cm Diagonale, soll bis März 2008 in Deutschland angeboten werden und arbeitet auch mit anderen Video-Playern zusammen.
Auf der Siggraph wurde mit Videotrace eine Anwendung gezeigt, um mit Hilfe von einfachen Videosequenzen eines Objektes komplexe und texturierte 3D-Modelle zu erzeugen. Die Forscher vom australischen Centre for Visual Technologies benötigen für das Videotracing lediglich eine Bildersequenz, die möglichst viel des gewünschten Objektes zeigt. Dazu reicht eine Rundumfahrt mit einem Camcorder oder ein Überflug aus.
China ist die zweitgrößte Internetnation der Welt. Von westlichen Kritikern wird das Land zwar immer wegen seiner Zensurmaßnahmen gescholten. Doch lieben chinesische Surfer Diskussionen im virtuellen Raum. Auch das Web 2.0 blüht im Reich der Mitte.
Die niedersächsische Online-Videothek Video Buster (Netleih.de) hat das DVD-Versandgeschäft von Glowria.de nebst Kundenstamm übernommen. Glowria konzentriert sich nach dem Kauf durch Netgem ausschließlich auf die Entwicklung schlüsselfertiger Video-on-Demand-Lösungen für Geschäftskunden.
Chinas Regierung beharrt weiterhin darauf, dass keine missliebigen Inhalte über das Internet verbreitet werden. Texte lassen sich mit Filterprogrammen einfach kontrollieren. Bei multimedialen Inhalten ist das schwierig. Deshalb regelt jetzt eine neue Verordnung, wer Videos im Internet veröffentlichen darf.
Der US-amerikanische DVD-Versandverleih Netflix entwickelt laut Agenturberichten gemeinsam mit dem koreanischen Hersteller LG Electronics eine Set-Top-Box, mit der Netflix-Kunden die Filme auch über das Internet als Stream empfangen können.
Apple will künftig auch Filme vermieten und hat dazu ein Abkommen mit dem zur News Corp. gehörenden Filmstudio 20th Century Fox geschlossen. Die Filme sollen über den iTunes Store angeboten werden, berichten unter anderem die Financial Times und das Wall Street Journal.
Von einem Spiel zum Film erwartet man mittlerweile nur noch in den seltensten Fällen etwas Gutes - zu viel überflüssiger Lizenzschrott hat immer wieder bewiesen, dass es sich bei derartigen Umsetzungen nur im Ausnahmefall um brauchbare Software handelt. Auf Beowulf von Ubisoft konnte man trotzdem zumindest ein bisschen gespannt sein; immerhin sieht die animierte Filmvorlage ja selbst über weite Strecken wie ein Computerspiel aus, und mit der Verwendung der YETI-Technologie, die auch schon im Tom Clancy's Ghost Recon Advanced Warfighter2 benutzt wurde, hätte Ubisoft eigentlich auch bei der Technik des Spiels nicht viel falsch machen können - theoretisch zumindest.
Wie werden Fernsehbilder im Internet genutzt? Wo tauchen sie auf? Werden sie getauscht oder neu zusammengemischt? Digitale Wasserzeichen ermöglichen es Autoren und Rechteinhabern, diesen Fragen nachzugehen. Nielsen hat ein System zur Kennzeichnung von Videos entwickelt. Als Kunden kommen vor allem Fernsehstationen in Frage.
Die amerikanischen Filmwirtschaft verfolgt Anwender, die Filme illegal über das Netz tauschen. Die Mittel sind jedoch dabei nicht immer einwandfrei. Der Branchenverband MPAA sieht sich nun dem Vorwurf ausgesetzt, seinerseits das Urheberrecht verletzt zu haben. Der Verband hatte ein Softwarepaket entwickeln lassen und dabei die Lizenz verletzt, unter der das Paket steht. Der Provider musste deshalb die Software von der Site der MPAA entfernen.
Die Polizeirekruten in New York bekommen von der Polizeiakademie einen iPod mit Unterrichtsunterlagen zur Verfügung gestellt. Zu dem Material gehören Gesetze oder Gerichtsdokumente, aber auch Videos der Unterrichtsstunden. Das Gerät soll den Auszubildenden ermöglichen, auch unterwegs für ihre Prüfung zu lernen.
Musiker nutzen MySpace schon länger, beispielsweise um Fans Songs vorzustellen. MySpace bietet ihnen nun die Möglichkeit, exklusive Live-Darbietungen einzuspielen und diese über das Internet zu verkaufen. Vorteil für die Künstler: Sie bestimmen, was und wo sie spielen und wie viel Geld die Nutzer für das Konzert bezahlen sollen.
Hama hat einen Kartenleser vorgestellt, der über eine analoge Videosignal-Ausgabe per Komponentenkabel Fotos mit einer Auflösung von 1080i ausgibt, die dann am heimischen Fernseher oder über den Projektor betrachtet werden können.
Bundesministerin von der Leyen hat mit Vertretern der Länder und aus der Wirtschaft über effizientere Maßnahmen zum Jugendschutz diskutiert. Dabei kamen auch die umstrittenen Testkäufe durch Jugendliche zur Sprache.
Mit einer Pitching-Plattform für die Games-, Film- und Musikbranche will Aruba Studio Entwickler, Künstler und Publisher zusammenbringen. Seit dem 1. November 2007 ist Entertainment-Projects.com online - und lädt in der offenen Betaphase zur Vernetzung ein.
Die Videothekenkette Video Buster benennt ihre Online-Videothek Netleih.de zu Videobuster.de um. Der Videoverleih soll damit künftig unter der Hausmarke abgewickelt werden - unabhängig vom Verleihweg.
Freunde des Tabletop-Spiels Warhammer 40,000 - kurz Wh40k - müssen weiter vergeblich auf die Veröffentlichung des von deutschen Fans produzierten, nicht kommerziellen Spielfilms Damnatus warten. Der Warhammer-Hersteller und Markenrechtsinhaber Games Workshop besteht weiter auf dem Filmveröffentlichungsverbot, wie die BBC berichtet. Die Filmemacher wehren sich mit Protest im Internet.
Die Aufzeichnungen der Video-Überwachung auf Bahnhöfen und Flughäfen sollen künftig einen Monat - statt bisher 48 Stunden - gespeichert bleiben. Wie der Focus berichtet, hat das Bundesinnenministerium regierungsintern einen entsprechenden Änderungsentwurf zum Bundespolizeigesetz in Umlauf gebracht.
Nach Musicload und Softwareload benennt die Telekom nun auch ihre Video-Download-Plattform entsprechend: Videoload. Das eigentliche Angebot ist nicht neu, es wurde bisher von T-Online als "Video-on-Demand-Plattform" bezeichnet.
Google hat sein Werbesystem AdSense erweitert. Werbende können darüber nun auch YouTube-Videos anzeigen und Konsumenten so mit Bewegtbildern von ihren Produkten und Diensten überzeugen. Zur Umsetzung kooperiert Google mit verschiedenen Inhalteanbietern, die dann die Werbevideos über ihre Server anbieten.
Geht es nach Sonic, wird es bald normal sein, sich Spielfilme und Serien legal über das Internet herunterzuladen, mittels PC auf kopiergeschützte DVDs zu schreiben und dann im regulären DVD-Player anzusehen. Um dem zum Durchbruch zu verhelfen, bietet Sonic gemeinsam mit Pioneer nun Software- und Hardware-Herstellern die nötigen Patente an.
Ubisoft hat angekündigt, Spiele zum neuen animierten Film "Beowulf" des Regisseurs Robert Zemeckis zu entwickeln. Die Spiele sollen in Deutschland im November 2007 passend zum hiesigen Kinostart veröffentlicht werden - nun erschien der erste Gameplay-Trailer.
Pinnacle hat eine Video-Aufnahmebox vorgestellt, mit der Mac-Anwender Fernseh-Inhalte, aber auch Videos von der heimischen Spielkonsole aufnehmen und dann auf ihrem Mac, iPod, iPhone oder Apple TV und natürlich auch auf anderen Plattformen abspielen können.
Die Benachrichtigungsfunktion Google Alert wurde ausgebaut und berücksichtigt nun neben Webseiten, Blogs und News-Berichten auch Videos. Anhand von Stichwörtern informiert der Dienst, sobald ein neues Video zu einem bestimmten Schlüsselbegriff im Web veröffentlicht wurde.
Zum Start der IFA in Berlin ging heute auch die überarbeitete Mediathek des ZDF online, ein Videoportal, das "Fernsehen auf Abruf" bietet. Das ZDF bietet seine Inhalte neben Microsofts proprietärem WMV-Format auch mit der Standard-Kompression MPEG4 AVC alias H.264 an.
Zusammen mit Disney, MTV, Nickelodeon und Paramount will Apple nun auch in Europa Fernsehserien über iTunes verkaufen. Allerdings beschränkt sich die Ankündigung derzeit auf Großbritannien.
Die DivX Labs haben die Version 6.7 des populären Codecs in einer Beta-Version veröffentlicht. Wichtigste Neuerung ist das Profil "DivX 1080HD", das Dateien in voller HD-Auflösung erzeugen kann - auch Interlaced-Material im Zeilensprung-Verfahren. Zudem kommt der Codec nun auch mit Eingangsvideos zurecht, deren Pixel nicht quadratisch sind.
Die Google-Tochter YouTube hat begonnen, Werbung in Videos zu integrieren. Bei der als "InVideo" bezeichneten Werbeform werden Werbeeinblendungen über das Video gelegt.
Adobe erweitert den Flash Player 9 um Unterstützung für den Video-Kompressionsstandard H.264, alias MPEG-4 Part 10 oder AVC (Advanced Video Coding). H.264 kommt auch bei HD-DVD und Blu-ray zum Einsatz.
Ende 2006 hatten die Entwickler von Radical Entertainment mit Scarface vor allem für Cineasten ein kleines Highlight vollbracht - die Videospielumsetzung zu Brian Da Palmas Leinwandstreifen war zwar technisch alles andere als perfekt, brillierte aber vor allem durch immens viel Atmosphäre. Weniger als ein Jahr später erscheint das Spiel nun auch für Nintendos Wii; leider ließ man bei der Umsetzung allerdings nur begrenzt viel Sorgfalt walten.
Britische Internet-Service-Provider (ISPs) fürchten, dass das neue Video-on-Demand-Angebot der BBC ihre Netzwerke zu sehr belasten wird. Nun überlegen sie laut Financial Times, ob sie den Zugang zum iPlayer der BBC limitieren, sollte die BBC sich nicht an den Kosten beteiligen.
Zum 15. August stellt Google seine kostenpflichtigen Video-Downloads via Google Video ein. Auch bereits gekaufte Videos sind nach diesem Termin nicht mehr abspielbar.
Die US-Videothekenkette Blockbuster will im Internet stärker Fuß fassen und hat dazu Movielink erworben. Das 2002 von Hollywood-Filmstudios gegründete Movielink bietet Video-Downloads zur Miete (Video on Demand) und zum Kauf (Download to own).
Das Academic Film Archive of North America (AFANA) hat ein Projekt gestartet, um alte 16-mm-Bildungsfilme vor dem Verfall zu retten. Gegen einen geringen Beitrag von 110,- bis 244,- US-Dollar kann jeder eine Filmrettung unterstützen.
Anlässlich der Veranstaltung QuakeCon 2007 hat id Software nicht nur den Liefertermin für "Enemy Territory: Quake Wars" bekannt gegeben, sondern auch einiges Neues angekündigt: So arbeiten die Entwickler an einem actionlastigen Endzeitspiel namens "Rage", Doom 3 wird bald auch über Valves Download-Plattform Steam zu beziehen sein und darüber hinaus ist eine Verfilmung von "Return to Castle Wolfenstein" in Arbeit.