Die Radio- und TV-Woche vom 11. bis zum 17. Juni beschäftigt sich mit Sci-Fi-Büchern, in denen nicht Aliens die Bösen sind, sondern Google, Facebook & Co. Dazu gibt es noch einen Comicfilm der anderen Art sowie sterbende Sprachen und wachsenden Lärm.












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Die Radio- und TV-Woche vom 4. bis 10. Juni ist eher mau, wartet aber mit dem Original-Welt-am-Draht auf und einer Schwarzmaler-Dokumentation über die Menschheit.
Cinemagraphen sind eine relativ neue Aufnahmetechnik, die eine Kreuzung aus Video und Foto darstellen. Dabei bewegt sich ein winziges Bilddetail in einer Endlosschleife, während der Großteil des Videos statisch ist. Adobe-Forscher haben den Aufnahmeprozess mit Software perfektioniert.
Der Snapfocus ist eine mechanische Schärfeziehvorrichtung für digitale Spiegelreflexkameras. Der Kameramann kann beim Filmen mit Hilfe zweier Fahrradbremshebel über ein Umlenksystem den Fokussierring des Objektivs fein verstellen, um Bildbereiche zu betonen oder auszublenden.
Das Videoportal Vimeo will es seinen Mitgliedern mit dem Music Store 2.0 noch einfacher machen, die eigenen Videos mit einem individuellen Soundtrack zu versehen. Verhandlungen mit Musiklabels oder Stress mit Verwertungsgesellschaften sollen ihnen dabei erspart bleiben.
Die Radio- und TV-Woche vom 28. Mai bis zum 3. Juni wartet auf mit drei Erwähnungen von Facebook und zweimal geht es um die Sicherheit von Menschen in der Öffentlichkeit. Wem das zu viel Realität ist, der guckt stattdessen Animes.
Die Radio- und TV-Woche vom 21. bis zum 27. Mai führt das Publikum in die ehemalige Sowjetunion, nach China und schließlich nach oben und unten. Und ein neues Computerspiele-Magazin gibt es auch noch.
Science-Fiction-Fans haben es nicht leicht, viele beliebte TV-Serien wurden bereits abgesetzt und im Kino gibt es oft nur Popcorn-Unterhaltung. Drei Film- und Serien-Veteranen wollen deshalb eine Serie an Filmen mit Fan-Unterstützung, Retro-Feeling und kinoreifen Effekten produzieren.
Sein Vater sei sicher gewesen, dass aus ihm nie etwas werden würde, sagte der Informatiker Joseph Weizenbaum. So machte er seinen Sohn zu einem Rebell mit einem Vermächtnis: "Ich habe Ideen hinterlassen."
Die Radio- und TV-Woche vom 14. bis 20. Mai ist recht dokumentarlastig, überraschenderweise auch durch Pro7. Familienfreundlich rumgeballert wird aber auch.
Sony und ProSiebenSat.1 haben eine Partnerschaft geschlossen. Dadurch soll die Onlinevideothek Maxdome bis zum Ende des Jahres auf vielen Sony-Geräten zur Verfügung stehen, darunter die Playstation 3, Fernseher und Blu-ray-Player.
Die Onlinevideothek Maxdome bietet künftig auch Filme und Serien aus dem Repertoire der öffentlich-rechtlichen WDR Mediagroup - darunter Der Fahnder, Käpt'n Blaubär und Produktionen von Bavaria Media, etwa Das Boot und Sandokan.
Die Radio- und TV-Woche vom 7. bis 13. Mai bietet ein kabarettistisches Programm um Bill Gates, Zombies im Strip-Schuppen und das Ende der Bildung.
Mensch und Maschine können nicht kommunizieren, wenn die Maschine nur übersetzt, aber nicht versteht, sagte der Informatiker Joseph Weizenbaum. Zwischenmenschliche Kommunikation andererseits scheitert einfach am Zuhören.
Die Radio- und TV-Woche vom 30. April bis 6. Mai bietet eine Trickfilmwoche auf 3Sat, Rohstoffe in der hintersten Provinz und Nasen.
Die wichtigen Fragen seien ungeklärt, die kommerzielle Streaming-Plattform Germany's Gold nichts als ein Frühstart, meinen die Privatsender. Im erbitterten Konkurrenzkampf hoffen sie nun auf eine Blockade vom Bundeskartellamt.
Die Radio- und TV-Woche vom 23. bis 29. April kommt vergleichsweise männlich daher. Oder anders formuliert: Wenn es im Bett nicht klappt, kann immer noch geballert werden.
Die Radio- und TV-Woche vom 16. bis zum 22. April wartet mit einer Chartshow auf, in der sich C-Promis, Verzeihung: Wissenschaftler über Erfindungen fachkundig lustig machen.
Canon hat den Proficamcorder EOS C500 angekündigt, der unkomprimiertes 4K-Video (4.096 x 2.160 Pixel) ausgeben kann. Er soll in zwei Versionen wahlweise mit EF-Mount (C500) und PL-Mount (C500 PL) erscheinen.
In der hitzigen Debatte um das Urheberrecht und Schutzfristenverlängerungen ärgert sich der Filmemacher Dietrich Brüggemann vor allem über eins: Alle reden nur über andere. Deshalb spricht er jetzt von sich.
Canon hat mit der EOS-1D C eine DSLR vorgestellt, die fast ausschließlich zum Filmen gedacht ist. Das neue Modell nimmt Video in 4K mit 4.096 x 2.160 Pixeln auf.
Eizo hat ein Display mit einer Bildschirmdiagonale von 36,4 Zoll für die Bearbeitung von hochauflösenden Videos angekündigt. Es erreicht eine Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixeln.
Die Radio- und TV-Woche vom 9. bis 15. April zeigt uns alte Rechner, reiche Menschen und taktvolles Projektmanagement.
Im Fernsehen läuft das unterste Niveau, die Gesellschaft wird verblödet, sagte der Informatiker Joseph Weizenbaum. Hauptsache, es verkaufe sich.
Das Betreiberunternehmen für die Streaming-Plattform mit dem Arbeitstitel Germany's Gold von ARD und ZDF wird noch in diesem Monat gegründet. Geboten werden auf der kommerziellen Plattform Filme, Dokumentationen und Serien. Der Besitzer der Filmbibliothek von Leo Kirch ist beteiligt.
Im Rahmen eines Lizenzabkommens zwischen Google und der Filmproduktionsgesellschaft Paramount Pictures werden künftig Spielfilme auf Youtube und innerhalb von Google Play vermietet. Kunden von Google können die Filme derzeit aber nur in den USA und Kanada ausleihen.
Die Streamingplattform mit dem Arbeitstitel Germany's Gold soll laut Angaben von Beteiligten kurz vor dem Start stehen. Das deutsche "Hulu" von ARD und ZDF ist streng kommerziell und will schnell Gewinne erwirtschaften.
Die Radio- und TV-Woche vom 2. bis 8. April erfreut die Kinder mit Ostern und verschreckt unerwarteterweise die Erwachsenen nicht mit der üblichen Dichte historischer Bibelschinken. Und alle Eier sollten blau gefärbt werden.
Der Video-on-Demand-Dienst von Lovefilm stürzt auf der Playstation 3 (PS) häufig ab. Lovefilm und Sony Computer Entertainment arbeiten an einer Lösung.
Die Radio- und TV-Woche vom 26. März bis 1. April dreht sich darum, Grenzen zu ziehen und aufzulösen, sich zu schützen und mit anderen zu verbinden. Und Udo Lindenberg passt da auch noch rein.
Der Computer hat die Welt verändert - aber auch radikale gesellschaftliche Veränderungen aufgehalten, sagte der Informatiker Joseph Weizenbaum.
Bei Myvideo.de kann die US-Fernsehserie Spartacus: Blood and Sand kostenlos und legal angeschaut werden. Die erste Staffel des US-Serienhits war im deutschen Fernsehen noch nicht zu sehen.
Philips hat einen Blu-ray-Player angekündigt, der Fotos auf die vierfache Auflösung hochrechnen und sie mit 3.840 x 2.160 Pixeln ausgeben kann. Doch es gibt bislang kaum Anzeigegeräte dafür.
Die Radio- und TV-Woche vom 19. bis zum 25. März rückt den 100. Geburtstag des Raketeningenieurs Wernher von Braun in den Vordergrund. Und dann geht es noch um Sprungschanzen in Brandenburg.
Sie sieht aus wie eine 16-mm-Filmkamera aus den 70er Jahren, aber in ihrem Inneren befindet sich modernste Technik. Die Digital Bolex nimmt Videos mit 2K unkomprimiert auf und soll dennoch nur 2.500 US-Dollar kosten.
Intel macht nach dem Ausstieg bei Google TV allein weiter. Anders als Google TV will Intel aber auch eigene Fernsehinhalte anbieten und verhandelt dafür mit den Sendern.
Adobe will das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop künftig auch zur Bearbeitung von Videos anbieten, da mittlerweile viele Fotografen mit ihren DSLRs und Kompaktkameras auch Videos drehen.
Die Radio- und TV-Woche vom 12. bis 18. März beschäftigt sich mit Lernen, der Energieerzeugung und Körperfunktionen, wobei allein bei Letzterem die Bio-Vorsilbe wenigstens wirklich passt.
Mozillas Kurzfilmwettbewerb Firefox Flicks ist mehr als eine reine Marketingkampagne. Die Jury besteht aus Hollywood-Produzenten sowie dem Schauspieler Edward Norton. Als Hauptpreis gibt es eine Videoausrüstung im Wert von 10.000 US-Dollar.
In der Radio- und TV-Woche vom 5. bis zum 11. März jährt sich zum ersten Mal die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Arte spendiert einen Themenabend am Dienstag, hier und da gibt es auch einen Bericht oder eine Doku, leerlaufende Sonderschalten bleiben uns aber erspart.
Die Radio- und TV-Woche vom 27. Februar bis 4. März lenkt den Blick und das Gehör auf Details. Zum einen gibt es ein Potpourri an Geräuschen in Sci-Fi-Produktionen, zum anderen einen öffentlich-rechtlichen Entschwörungsauftrag.
Google, Microsoft und Netflix haben beim W3C einen Entwurf für Encrypted Media Extensions vorgelegt. Damit sollen sich per DRM geschützte Audio- und Videoinhalte in HTML5 abspielen lassen.
Die Radio- und TV-Woche vom 20. bis zum 26. Februar unterhält mit Wissenschaft als Show, Kommunikationskultur im Wandel der Zeiten, Issac Asimov sowie tausend und einem James Bond.
Nach den weltweiten Demonstrationen gegen Acta stiftet eine einzelne Kopie des bekannten Anonymous-Videos "Was ist Acta?" Verwirrung. Sie wurde mit dem üblichen Gema-Hinweis gesperrt. Laut dem Produzenten dieser Fassung, Bruno Kramm, und Youtube war das ein Irrtum.
Die Radio- und TV-Woche vom 13. bis 19. Februar wartet mit zwei Topdokumentationen über Facebook beziehungsweise über Wikileaks auf. Beide auf aktuellem Stand und beide mit Interviews der jeweiligen Internetegomanen.
In der globalisierten Welt müssten Wissenschaft und Wirtschaft enorme Verantwortung übernehmen, sagte der Informatiker Joseph Weizenbaum. Enden könne das im totalen Kollaps - wenn sich nicht aus den Inseln der Vernunft "in einem riesigen Meer von Unsinn und Blödsinn" irgendwann ein Kontinent bilde.
Plattformen wie iTunes, Maxdome und Videoload konnten mit Kaufdownloads und Filmabrufen im vergangenen Jahr in Deutschland stark zulegen. Der gleichzeitige Umsatzrückgang in stationären Videotheken ist laut Filmindustrie aber die Schuld der illegalen Angebote im Internet.
Die Radio- und TV-Woche vom 6. bis zum 12. Februar bringt einen Film, dessen ambitionierter Plot Feminismus, Klondebatte und Porno irgendwie miteinander kombiniert. Wem davon der Kopf raucht, der sollte lieber Vogelstimmen anhören.
Die Radio- und TV-Woche vom 30. Januar bis 5. Februar befasst sich gleichberechtigt mit heilenden Genen wie mit zerstörerischen Bakteriophagen, bösen und guten Aliens, Piraten und echten Revolutionären.
Die Radio- und TV-Woche vom 23. bis 29. Januar ist moralisch wertvoll. Sei es, dass über die Professionalität von NGOs diskutiert wird oder dokumentarische Trickfilme gezeigt werden. Spaß gibt es dann trotzdem noch mit einer Neutronenbombe.
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