Red Hat entschloss sich 2003, seine Linux-Distribution für Endanwender in ein Communityprojekt umzuwandeln - und so entstand die Fedora-Distribution. Fedora nimmt ausschließlich Software auf, die unter einer freien Lizenz erhältlich ist. Das Projekt wird vom Fedora Project Board geleitet, in dem neben Red-Hat-Mitarbeitern auch Mitglieder der Community sitzen.
Auf dem Ubuntu Developer Summit diskutieren Canonical-Entwickler erneut über die Integration der X.org-Alternative Wayland. Bislang funktioniert jedoch noch nicht einmal die im aktuellen Ubuntu 12.04 integrierte Preview-Version.
In der Beta von Fedora 17 ist Gnome 3.4 sowie der Release Candidate von Gimp 2.8 enthalten. Außerdem ist die Energiesparoption RC6 für Intels Sandy Bridge integriert.
Die Geräteverwaltung des Linux-Kernels, Udev, ist nun in den Code von Systemd integriert. Die Programme sollen aber weiterhin getrennt einsetzbar sein.
Noch hat die übernächste Version von Fedora keinen Namen, schon stehen erste Funktionen fest, die in Fedora 18 eingebaut werden sollen. Die Softwarepakete sollen umorganisiert werden und ARM wird verstärkt unterstützt.
Der Displayserver Wayland und der Compositor Weston sind ab sofort in den Quellen von Ubuntu 12.04 verfügbar. GTK-Anwendungen können Wayland jedoch nicht nutzen, GTK müsste dazu neu kompiliert werden.
Im aktuellen Grafiktreiber für Linux-Gastsysteme hat VMware hardwarebeschleunigte 3D-Unterstützung implementiert. Ein entsprechendes Kernel-Modul ist bereits in Linux 3.2 enthalten.
Die erste Alphaversion des kommenden Fedora 17 enthält aktuelle Entwicklungsversionen von Gnome 3.4 und Gimp 2.8. Außerdem wurden die Bibliotheken und Binärdateien in das Usr-Verzeichnis verschoben.
Erstmals steht ein Überprüfungstool für das Linux-Dateisystem Btrfs öffentlich bereit. Es befindet sich im Entwicklungszweig "Danger, don't ever use" und ist als entsprechend experimentell einzustufen.
Der Bildschirmschoner in einigen Linux-Distributionen kann ohne Passwort deaktiviert werden. Ein Fehler im X-Server von X.org ermöglicht das Entsperren des Bildschirms mit einer Tastenkombination.
Das Steering-Komitee des Fedora-Projekts hat weitere Komponenten festgelegt, die in Fedora 17 alias Beefy Miracle eingebaut werden. Darunter ist die kommende Version 2.8 der Bildbearbeitung Gimp mit dem Ein-Fenster-Modus.
Der Init-Dämon Systemd enthält in der aktuellen Version erstmals den Protokollierungsdienst Journal. Dieses soll bisher genutzte Syslog-Dienste ersetzen, speichert Einträge jedoch in einem Binärformat.
Das Steuerungskomitee des Fedora-Projekts hat die Neuerungen für Fedora 17 festgelegt. Dabei werden sämtliche ausführbaren Dateien in /usr zusammengefasst. Die Umstellung auf Systemd soll abgeschlossen werden.
Der Informatiker Silvio Cesare entwickelt ein System zum Auffinden von unter Linux eingebundenen Bibliotheken. Diese werden dann automatisch nach bekannten Sicherheitslücken und Fehlern durchsucht.
Mit einem neuen Journal-Dämon wollen die Entwickler Lennart Poettering und Kay Sievers die Nachteile des Syslog-Protokolls überwinden. Dazu implementierten sie eine Erweiterung für den Init-Dämon Systemd.
Mit aktuellem Linux-Kernel 3.1 und Gnome 3.2 ist Fedora 16 erschienen. Ab sofort setzt die Distribution den Bootloader Grub 2 ein und enthält viele Cloud-Funktionen.
Die Gnome Shell im übernächsten Fedora 17 soll auf allen Geräten laufen, auch auf Hardware, die keine 3D-Beschleunigung bietet. Eine erste Version ist bereits im Rawhide-Repository verfügbar.
Künftig sollen alle Binärdateien von Fedora im Ordner /usr/bin abgelegt werden. Das schlagen einige Entwickler der Linux-Distribution vor und verweisen auf diverse Vorteile.
Das Opensuse-Team hat die Veröffentlichung der ersten Beta von Opensuse 12.1 um zwei Wochen verschoben. Dadurch sollen die Entwickler Zeit bekommen, Systemd in Opensuse zu stabilisieren. Der Erscheinungstermin der finalen Version soll aber nicht verschoben werden.
Die Alpha zu Fedora 16 nutzt Linux 3.0 und eine aktuelle Entwicklerversion des Desktops Gnome 3.2.. Als Bootloader wird Grub 2 eingesetzt.
Der Sprung des Linux-Kernels auf die Versionsnummer 3.0 bereitet den Entwicklern der Linux-Distribution Fedora offensichtlich Probleme. Fedora will den aktuellen Linux-Kernel zwar verwenden, ihm aber die Versionsnummer 2.6.40 geben.
Mit einem Patch für X.org soll es unter Linux-Distributionen mit der Dienstverwaltung Systemd möglich sein, Mehrfachsitzungen samt Hotplugging zu verwenden. Für das Hotplugging ist Udev zuständig.
Das Linux-Dateisystem Btrfs soll in Fedora 16 zum Standard werden und das bisherige Ext4 ersetzen. Das hat die technische Leitung des Fedora-Teams beschlossen. Allerdings müssen zuvor noch bestimmte Bedingungen erfüllt werden.
Mit Systemd hat Lennart Poettering den Start von Systemdiensten unter Linux gründlich umgekrempelt. Ziel ist, den Systemstart zu beschleunigen, zu vereinfachen und darüber hinaus Linux weiter zu standardisieren.
Die Entwickler von Fedora 15 waren äußerst experimentierfreudig. Als erste Linux-Distribution nutzt Fedora den Desktop Gnome 3.0.1, die Startumgebung Systemd und GCC 4.6 als Standard.
Für die Beitragenden zum Fedora-Projekt gibt es eine neue Vereinbarung. Die alte wurde den Anforderungen nicht mehr gerecht. Standardlizenzen sind die MIT-Lizenz und CC-BY-SA 3.0.
Mit der Veröffentlichung der Beta von Fedora 15 stehen die letzten neuen Funktionen fest. Als Desktop wurde die aktuelle Version 3.0 von Gnome samt Gnome-Shell integriert. Für den Systemstart sorgt Systemd.
Das Fedora-Team hat über einen Codenamen für Fedora 16 entschieden. Die für November 2011 geplante Version soll den Namen Verne tragen.
Der Initialisierungsdämon Systemd legt ab sofort das Verzeichnis /run im Dateibaum an. Das ist zwar nur eine kleine technische Änderung, kommt jedoch einer politischen Revolution für Linux gleich.
Fedora 15 Alpha ist komplett mit GCC in Version 4.6 veröffentlicht worden. Als Startumgebung haben die Entwickler Systemd integriert, als Desktop kommt Gnome 3 zum Einsatz. Zudem setzen die Entwickler auf das Büropaket Libreoffice.
Das Sicherheitswerkzeug SQLNinja ist wieder in die offiziellen Softwarequellen des Fedora-Projekts aufgenommen worden. Anwälte hatten die rechtlichen Bedenken der Fedora-Entwickler ausgeräumt.
Red Hat hat zahlreiche Open-Source-Anwendungen aus dem Fedora-Projekt unter dem Namen Extra Packages for Enterprise Linux (EPEL) zusammengestellt und für die aktuelle Version 6 seiner Linux-Distribution RHEL veröffentlicht.
Der größte Teil der Open-Source-Entwickler programmiert, um zu lernen und mit schlauen und interessanten Menschen zusammenzuarbeiten. Das ergab eine Studie einer amerikanischen Soziologiestudentin über die Fedora-Community.
Das Projekt Appstream will die Verteilung und Installation nicht nur vereinfachen, sondern auch für alle Linux-Distributionen vereinheitlichen. Vertreter etlicher Distributionen haben bereits die Rahmenbedingungen festgelegt.
Die Software SQLNinja hat den Vorstand des Fedora-Projekts dazu veranlasst, eine neue Richtlinie für den Ausschluss von Software aus dem Fedora-Projekt zu beschließen. Nach reichlicher Kritik rechtfertigt der Vorstand jetzt den Ausschluss.
Fedora soll bereits in der Version 15 eine experimentelle Version des Wayland-Grafikservers bekommen. Das teilte Adam Jackson in einer E-Mail an die Entwicklermailingliste mit. Langfristig könne Wayland als Standardgrafikserver Einzug in die Linux-Distribution halten.
Die Version 14 der Linux-Distribution Fedora bringt in erster Linie aktuelle Entwicklungswerkzeuge und ein neues Sicherheitsframework mit. Fedora 14 läuft mit dem Kernel 2.6.35. Auf Systemd als neue Startumgebung haben die Entwickler verzichtet, sie setzen weiter auf Upstart und SysV-Init.
Das Fedora-Projekt sollte die Cloud-Welle nicht verschlafen und mehr auf die Entwicklung von netzbasierten Anwendungen mit HTML5 setzen. Das schreibt der Entwickler McGrath in einer E-Mail an das Fedora-Projekt. Zudem schlägt er vor, das Fedora-Projekt nach dem Vorbild der Apache-Foundation zu strukturieren.
Mit neuen Entwicklerwerkzeugen und Versionen für Sugar und Meego soll die künftige Version 14 von Fedora im November 2010 erscheinen. Das Fedora-Team hat jetzt die erste und letzte Betaversion veröffentlicht.
Vortexbox 1.5 verteilt Musik im Netzwerk. Dazu verwendet die Linux-Distribution unter anderem das Digital Audio Access Protokoll (DAAP), das auch iTunes versteht. Als Basis für Vortexbox dient Fedora 11.
Die erste und letzte Alphaversion von Fedora 14 bringt die neue Startumgebung Systemd mit. Der Linux-Kernel wurde auf Version 2.6.35 aktualisiert. Der Desktop Gnome liegt in Version 2.30, die KDE SC in Version 4.5 bei.
Zu den geplanten neuen Funktionen für die bevorstehende Version 14 der Linux-Distribution Fedora soll auch eine Meego-Benutzeroberfläche gehören. Darüber hinaus soll es einen Compiler sowie eine Runtime-Bibliothek für die Programmiersprache D geben.
Jared Smith wird künftig das Fedora-Projekt lenken. Er löst Paul Frields ab, der über zwei Jahre lang Projektleiter war. Smith war bisher nicht für Red Hat tätig.
Die Linux-Distribution Fedora 13 alias Goddard bringt quelloffene 3D-fähige Nouveau-Treiber und den aktuellen Kernel 2.6.33.3 mit. Bei den Desktopanwendungen hat Goddard neben Neuigkeiten aber auch Ärgernisse zu bieten.
Fedora ist mit einiger Verspätung in der Version 13 freigegeben worden. Sie bringt eine neue Version der freien Nouveau-Treiber, die auf manchen Nvidia-Grafikchips eine 3D-Beschleunigung bieten. Und die Entwickler haben neue Programme integriert, unter anderem Shotwell für digitale Photos.
Der durch Pulseaudio bekannte Entwickler Lennart Poettering hat das Projekt Systemd vorgestellt, das ein neues Init-System für Unix-Systeme entwickeln soll. Systemd soll besser sein als die bisher verwendeten Systeme Upstart und Sysvinit. Das neue System ist bisher noch sehr experimentell.
Die aktuelle Betaversion der Linux-Distribution Fedora 13 bringt bereits eine neue Version der freien Nouveau-Treiber mit, die auf manchen Grafikchips 3D-Unterstützung liefert. Zusätzlich haben die Entwickler etliche neue Programme integriert, unter anderem Simple Scan und Pino für Twitter und Identi.ca.
Fedora hat diese Woche zur Grafiktestwoche erklärt und fordert Nutzer auf, daran teilzunehmen. Dabei sollen verschiedene Funktionen der Grafiktreiber getestet werden, um diese dann zu verbessern. Die Ergebnisse und Änderungen werden an die Treiberprogrammierer übermittelt.
Mit zahlreichen neuen Funktionen im Anwender- und Entwicklerbereich hat das Fedora-Team die erste und letzte Alpha der bevorstehenden 13. Ausgabe seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Besitzer einer Grafikkarte mit Nvidia-Chipsatz können die experimentelle 3D-Unterstützung des freien Nouveau-Treibers testen.
Das Unity-Projekt hat einen sogenannten Respin von Fedora 12 veröffentlicht. Das DVD-Image enthält über 360 aktualisierte Pakete. Das Rawhide-Repository wurde in zwei neue Zweige aufgeteilt, eines ist bereits für Fedora 13 eingefroren.
In wenigen Stunden werden Pakete im Rawhide Repository der Linux-Distribution Fedora umgestellt. Die Paketverwaltung RPM wird auf Version 4.8.0 Beta 1, die Dienstverwaltung Upstart in einer Woche auf Version 0.6.3 gehievt.
Die Linux-Distribution Fedora ist in der Version 11 erschienen. Mit der neuen Ausgabe festigen die Entwickler den Ruf als Bleeding-Edge-Distribution und liefern einige aktuelle Programme und Techniken mit. Viele Neuerungen betreffen das System und sind für Nutzer nicht direkt bemerkbar.
Max Spevack ist Fedora-Projektleiter und wird dafür von Red Hat bezahlt. Bei ihm laufen also die Fäden in Bezug auf die Linux-Distribution zusammen. Seine Aufgabe ist, das Projekt zu leiten, egal ob im Hinblick auf die beteiligten Red-Hat-Mitarbeiter oder die Community-Entwickler und auch die Beziehung zwischen Fedora und Red Hat Enterprise Linux pflegt er. Auf dem Red Hat Summit 2007 in San Diego sprach Golem.de Anfang Mai mit Spevack unter anderem über die Umstrukturierung des Projekts im Zuge der Entwicklung von Fedora 7, das am 31. Mai 2007 erscheinen soll. Aber auch Patente und proprietäre Komponenten kamen zur Sprache.
Wie angekündigt hat Red Hat den von AOL übernommenen Netscape Directory Server unter dem Namen Fedora Directory Server in Version 1.0 komplett als Open Source freigegeben. Der LDAP-Server soll das Management durch Zentralisierung von Anwendungseinstellungen, Benutzerprofilen, Gruppendaten, Richtlinien und Zugriffskontrollinformationen in einer netzwerkbasierten Datenbank vereinfachen.
Google hat die Verteilung von Android 4 für das Nexus S pausiert. Zunächst will Google beobachten, ob das Update Probleme macht. Erst dann werden es weitere Nexus-S-Besitzer erhalten.
(Google Android Update News)
Ein tolles scharfes Display, mehr Gewicht und neue Funktechnik, die in Deutschland nicht brauchbar ist: Apples iPad 3 zeigt sich im Golem.de-Test als seltsamer Mix aus deutlichen Verbesserungen und Verschlechterungen, die eine Entscheidung für oder gegen das neue iPad schwermachen.
(Ipad 3 Testberichte)
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