In Ghana, wo Elektronikschrott ganze Regionen verseucht, startet das Öko-Institut ein Projekt für nachhaltiges Recycling von Platin und Indium. Doch dabei geht es nicht um den Elektronikschrott aus der EU.
Schätzungsweise 75 Prozent des Elektronikschrotts der Europäischen Union landen in den Ländern des Südens. Das Team des Dokumentarfilms Behind The Screen ist zu den Menschen nach Ghana gereist, um dort das Ende des Lebenszyklus von PCs und Notebooks zu filmen.
Das Siegerbild eines Unicef-Fotowettbewerbs greift die Rolle der IT-Branche bei der Umweltzerstörung in Entwicklungsländern auf.
In Computern, Mobiltelefonen und anderen Geräten stecken ein Menge wertvoller Rohstoffe. Eine Hamburger Wissenschaftlerin entwickelt Verfahren, um diese wiederzuverwerten.
Über den Boom der Solarenergie werden die negativen Auswirkungen der Produktion von Photovoltaikmodulen oft vergessen. Eine aktuelle Studie aus den USA warnt vor Umwelt- und Gesundheitsschäden, die durch die Solarmodule auftreten können.
Der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin fordert von Microsoft, das Betriebssystem Windows speichereffizienter zu gestalten. Die Energiekosten für die Herstellung des ansonsten billigen Arbeitsspeichers würden bei der Entwicklung übersehen, so der Grünen-Politiker.
Zwei EU-Verordnungen, die zur Umweltfreundlichkeit der Elektronik beitragen sollten, sind relativ wirkungslos verpufft. Weder die 2003 in Kraft getretene Elektro- und Elektronikschrottrichtlinie, noch die EU-Stoffverbotsrichtlinie (RoHS) aus dem Jahr 2006 haben die Hersteller zum Umdenken gezwungen, so ein Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration.
Giftiger Elektronikschrott aus Europa landet weiter in afrikanischen Kinderhänden. Das haben Recherchen der Umweltschutzorganisation Greenpeace in Ghana ergeben. Die EU-Gesetzgebung verbietet zwar den Müllexport, erlaubt aber die Ausfuhr vermeintlich wiederverwertbarer Secondhandwaren. Doch die meisten Geräte sind kaputt. Greenpeace sieht die Verantwortung für die Misere bei den Herstellern.
Elektromüll-Entsorgung ist weniger teuer als befürchtet. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie von HP. Insbesondere in den Ländern, die den Wettbewerb bei Recycling fördern, liegen die Kosten im Cent-Bereich. Elektronik-Hersteller müssen sich an der späteren Entsorgung ihrer verkauften Geräte finanziell beteiligen, so will es eine Richtlinie der EU.
Die Entsorgung nach dem Elektro- und Elektronikgeräte-Gesetz (ElektroG) ist nun 100 Tage alt - Zeit für die Industrie, eine erste Bilanz zu ziehen. Diese fällt grundweg postitiv aus, wie aus dem ZVEI-/Bitkom-Vorstandskreis verlautet.
Eigentlich sieht das Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG) eine "Wiederverwendung oder hochwertige Verwertung" von Elektro-Altgeräten vor. Doch die Überwachung des Gesetzes lässt in einigen Bereichen zu wünschen übrig, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH), was dem Grundgedanken des Gesetzes zuwider laufe.
Seit dem Start der Rücknahmepflicht für Elektro- und Elektronik-Altgeräte am 24. März 2006 wurden bereits über 7.500 Behälter mit Altgeräten durch die Hersteller bei den Kommunen abgeholt und der Demontage oder dem Recycling zugeführt, meldet die Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR). Die Stiftung ist für die Registrierung, Mengenerfassung und Abholkoordination zuständig.
Am kommenden Freitag, dem 24. März 2006, tritt das "Elektro- und Elektronikgerätegesetz" (ElektroG) in Kraft. Ab dann ist es verboten, elektronische Geräte über den Hausmüll zu entsorgen. Elektrogeräte müssen bei den lokalen Sammelstellen abgegeben werden. Die Hersteller müssen dann die Wiederverwertung übernehmen.
Das vor zwölf Monaten vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V. und dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) gemeinsam gegründete Projekt zum Aufbau eines Elektro-Altgeräte-Registers (EAR) hat nach Angaben der Verbände zwischenzeitlich große Fortschritte gemacht.
Für die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie zur Entsorgung gebrauchter Elektro- und Elektronikgeräte haben der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V. und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) die Projektgesellschaft "Elektro-Altgeräte Register - EAR" gegründet. Sie soll eine branchenübergreifende Registrierungs- und Koordinierungsstelle aufbauen, welche die Finanzierung und Abwicklung der von der Industrie zu verantwortenden Rücknahme-Prozesse überwachen und sicherstellen soll.
Jedes Jahr werden allein in Deutschland rund zwei Millionen Computer, drei Millionen Faxgeräte und mehr als sechs Millionen Telefone und Handys entsorgt und das mit steigender Tendenz. Sinnvolle Recyclingkonzepte werden deshalb immer notwendiger. Nach einem Bericht von "ComputerPartner" wollen Forscher nun Geräte entwickeln, die sich nach ihrer Ausmusterung selbst zerlegen.
Eine an der Cornell Universität entwickelte und Alpha-Terp ("Terpineol Epoxy Monomer") getaufte Epoxy-Verbindung soll das Potenzial haben, eine der Hürden für komplett recyclebare zukünftige Computer zu beseitigen: Bisher ist es nur unter äußersten Schwierigkeiten möglich, Platinen und Chips voneinander zu trennen, da die neben den per Hitze zu beseitigenden Lötverbindungen meist verwendeten schützenden Klebstoffe nur schwer zu zerstören sind. Oft noch funktionierende und wieder einsetzbare Schaltkreise landen so auf der Mülldeponie.
Mit der neuen Version 2.1 von Skype für Android lässt sich die Videotelefonfunktion auf Geräten mit Android 2.2 nutzen, allerdings nur mit Einschränkungen. Komfortable Videotelefonfunktionen erfordern zwingend Android 2.3 alias Gingerbread.
(Android Skype Versionen)
Reicht eine 200 Euro teure Xbox 360 für Battlefield 3 aus, oder müssen sich Grafikfans doch einen High-End-PC kaufen? Golem.de zeigt im Vergleichsvideo die Unterschiede zwischen beiden Konsolenversionen und zwischen der Low- und Ultragrafik am PC.
(Grafikkarte Für Battlefield 3)
Ein kleines Gerät soll die Interaktion mit dem Computer revolutionieren, verspricht das Startup Leap Motion: Leap erlaubt eine millimetergenaue Steuerung des Computers mit der Hand, ohne dass dieser dabei berührt wird.
(Leap Motion)
In Deutschland hat Samsung das Update auf Android 4.0.4 für das Galaxy Note veröffentlicht. Im Unterschied zum Android-4.0.3-Update gibt es zwei neue Funktionen und viele Fehlerkorrekturen. Das Android-Smartphone soll nach dem Update allgemein flüssiger reagieren.
(Android 4.0.4)
ProSiebenSat.1 kann nicht mehr mit Save.tv aufgezeichnet werden, andere Sender sind weiter verfügbar. Das Landgericht München wollte das Recht auf Privatkopie nicht gelten lassen.
(Save.tv)
Sony hat einen Vollformatsensor in eine Kompaktkamera gesteckt. Bei der Cybershot DSC-RX1 ist das Objektiv im Gegensatz zu einer DSLR fest fixiert und bietet keinen Zoom. Preiswert ist die Kamera jedoch nicht.
(Sony Rx1)
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