Rund die Hälfte (48 Prozent) der Internetnutzer in Deutschland sind mit einem Breitbandanschluss versorgt - gegenüber 2005 sind dies 12 Prozentpunkte mehr. Praktisch die gleiche Anzahl (50 Prozent) nutzen eine Flatrate, während es 2005 nur 18 Prozent aller Nutzer waren. Dies sind Ergebnisse der ARD/ZDF-Online-Studie 2006, die die ARD/ZDF-Medienkommission in Auftrag gegeben hat.
Das Interesse der Mobilfunknutzer in Deutschland an Handy-TV steigt, darauf deuten zumindest die Ergebnisse einer Marktanalyse von TNS Infratest und Theron Business Consulting hin. Zudem lasse sich mit Handy-Fernsehen durchaus Geld verdienen, vorausgesetzt, es werden zuvor einige der noch vorhandenen Hürden überwunden.
Der Erfolg von Handy-TV ist umstritten, die Marktforscher scheinen uneins. Aussagen wie "Für Fernsehen auf dem Handy würden die Interessierten zusätzliche Gebühren bis zu 25,- Euro im Monat bezahlen" treffen auf Statements wie "Nur jeder Dreizehnte (7,6 Prozent) würde sich ein Mobiltelefon mit Fernsehfunktion kaufen".
Nach Samsung hat nun auch LG ein TV-Handy für den deutschen Markt präsentiert. Golem.de konnte beide Geräte im Vergleich testen. So unterscheiden sich das Samsung SGH-P900 und das LG V9000 nicht nur hinsichtlich des Designs, sondern auch in ein paar erstaunlichen Details wie zum Beispiel der Darstellungsgeschwindigkeit der Fernsehbilder.
Das bereits auf der IFA 2005 vorgestellte DMB-Handy V9000 von LG soll nun Mitte Juli 2006 in Deutschland in den Handel kommen. Für das Fernsehvergnügen lässt sich das 2,2 Zoll große Display um 90 Grad drehen, so dass TV-Bilder auch im Querformat angezeigt werden. Zudem verfügt das UMTS-Handy über eine 1,3-Megapixel-Kamera, einen Micro-SD-Card-Steckplatz, einen Musik-Player und eine Bluetooth-Schnittstelle.
Das Bündnis der deutschen Mobilfunker, die über das Handy-Fernsehen ihre Absatzmöglichkeiten verbessern und neue Kundenkreise ansprechen wollen, stößt auf Vorbehalte bei den Wettbewerbshütern. Wie der Focus erfahren hat, prüft das Bundeskartellamt schon seit April 2006, ob das Konsortium aus T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 den Wettbewerb behindert.
Debitel hat am heutigen 31. Mai 2006 auf den Startknopf für das mobile Fernsehen per DMB in Deutschland gedrückt. Golem.de konnte einen ersten Blick auf das erste Empfangsgerät und die Bildqualität der mobilen Fernsehunterhaltung per DMB werfen.
Nachdem die Anhänger des mobilen Fernsehen via DMB bereits vor ein paar Tagen angekündigt hatten, fit für Handy-TV zu sein, haben nun die deutschen Mobilfunknetzbetreiber nachgezogen. Zur Fußball-WM 2006 wollen sie in den Städten Berlin, Hamburg, Hannover und München mobiles Fernsehen im Standard DVB-H demonstrieren. DVB-H soll ein vielfältiges Programm- und Serviceangebot auf 16 Kanälen bieten. Das einzige, was noch fehlt, sind die Sendefrequenzen. Und ein paar Empfangsgeräte.
Nach langem Warten und einigem Rechtsstreit ist es nun offiziell: Ab Juni 2006 soll es in Deutschland mobiles Fernsehen geben. Der kommerzielle Betrieb von DMB wird im Juni an fünf WM-Standorten aufgenommen und soll bis Ende des Jahres auf weitere Ballungszentren in Deutschland ausgedehnt werden. Betrieben wird das Handy-TV von der Firma Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD).
Das Handy-TV-Unternehmen Walk'n Watch Gesellschaft für mobiles Fernsehen mbH scheint im Streit um die Sendelizenzen für das Unterwegsfernsehen zu unterliegen. Gewinner ist der Konkurrent Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD), der die Senderechte für Handy-TV über DMB in einem bundesweit abgestimmten Verfahren der Landesmedienanstalten unter Federführung der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) in Baden-Württemberg zugesprochen bekommen hat. Walk'n Watch hat Widerspruch eingelegt, der jedoch von der LFK zurückgewiesen wurde.
Nur 10 Prozent der Mobiltelefon-Besitzer, so die Untersuchungen der Marktforschungsgesellschaft TNS Infratest, wollen Handy-TV nutzen. Diese Personen zeichnen sich, so die Studie, jedoch durch eine hohe Zahlungsbereitschaft für die Nutzung mobiler TV-Dienste aus. Für eine kombinierte Handy-TV-/Internet-Flatrate würden diese potenziellen Kunden zwischen 20 und 25 Euro pro Monat berappen.
Bereits in wenigen Wochen will Debitel mit mobilem Fernsehen auf dem deutschen Markt starten. Dabei setzt das Unternehmen auf den aus Asien stammenden Standard Digital Multimedia Broadcasting (DMB), der in Konkurrenz zu DVB-H steht. Abgerechnet wird per Flatrate.
O2 wird ab Mai 2006 Genion um UMTS erweitern. Dabei sollen sowohl zeit- als auch volumenbasierte Tarife angeboten werden. HSDPA soll im Laufe des Jahres folgen, EDGE hingegen steht bei O2 nicht auf dem Plan. Dafür soll es ab Herbst DSL-Angebote geben, die der Mobilfunkanbieter über das Netz des Mutterkonzerns Telefonica realisiert.
Zusammen mit der DFL (Deutsche Fußball Liga) will Microsoft die Live-Übertragung von Bundesliga-Spielen auf Handys und anderen tragbaren Geräten anbieten. Dabei kommen Microsofts Audio- und Videoformate WMV und WMA sowie das Windows Digital Rights Management (DRM) zum Einsatz.
Auf der CeBIT 2006 werden BenQ Mobile und das Fraunhofer IIS DVB-H-Geräte vorstellen, die gemeinsam entwickelt wurden. Damit soll der Messebesucher einen Ausblick erhalten, für welche Einsatzzwecke DVB-H geeignet ist und wie ein mobiler Fernsehgenuss aussehen kann.
Auf der CeBIT 2006 wird der Zubehöranbieter AVerMedia einige DVB-H-Tuner zeigen, die für Smartphones, PDAs und Notebooks gedacht sind. Pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft soll das digitale "Handy-Fernsehen" per DVB-H-Standard in Berlin und Brandenburg in einen öffentlichen Test gehen, der offizielle Startschuss wird allerdings voraussichtlich erst zur IFA 2007 erfolgen.
DVB-H und DMB, mit dem Fernsehempfang auf dem Handy ermöglicht wird, sollen in Deutschland zunächst über Pilotprojekte getestet werden. Dazu wurden die Modellregionen Hannover, Hamburg und Berlin ausgewählt. Im niedersächsischen Hannover sind jetzt laut der zuständigen Landesmedienanstalt (NLM) insgesamt 30 Anträge eingegangen. Damit wurden die Erwartungen deutlich übertroffen.
Sony Ericsson und Nokia wollen in Sachen Handy-Fernsehen zusammenarbeiten und sicherstellen, dass ihre Endgeräte in Bezug auf DVB-H kompatibel sind. Grundlage dafür sind die "Open Air Interface Implementation Guidelines".
In der Region Berlin-Brandenburg soll der Startschuss für das Fernsehen per Handy fallen, die Medienanstallt Berlin-Brandenburg beginnt mit der Vergabe entsprechender Frequenzen im Hinblick auf einen Marktstart zur IFA 2007. Zunächst soll dabei DVB-H sowie DAB bzw. dessen Weiterentwicklung DMB parallel genutzt werden können.
Die ARD will möglichst bald auch mobiles und portables terrestrisches Fernsehen anbieten. Als größter Hörfunk- und Fernsehveranstalter in Deutschland will die ARD ihre Programme in absehbarer Zeit auch per DVB-H und DMB ausstrahlen.
Fernsehen auf dem Handy hat bei den Verbrauchern derzeit noch einen schweren Stand, die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 könnte jedoch eine geeignete Plattform sein, um das "Mobile TV" erfolgreich an den Mann zu bringen. Zu diesem Schluss kommt die Managementberatung A.T. Kearney zusammen mit der Cambridge University in ihrer Mobinet-Studie 2005.
Mit DVB-H soll pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft ab 2006 das Fernsehen in die Hosentasche gesteckt werden können. Nokia hat zwar schon DVB-H-Empfänger für auch in Berlin stattfindende Pilotversuche entwickelt, mit dem Nokia N92 stellen die Finnen nun ihr erstes Handy vor, das mit der DVB-H-Einführung auch auf dem Markt landen soll.
Auf den Medientagen München 2005, die vom 26. bis 28. Oktober 2005 liefen, diskutierten Marktteilnehmer und Experten unter über über die Chancen von Mobilen Inhalten wie dem Handy-Fernsehen, beispielsweise über DVB-H. Die dafür erforderlichen Inhalte müssen nicht nur technisch auf das Format angepasst werden sondern vor allem auch neue Inhalte entwickelt werden, die der kurzen Nutzungsdauer auf Mobilgeräten entsprechen.
Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS und der Lehrstuhl für Informationstechnik LIKE der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben einen DVB-H-Versuchssender in Betrieb genommen. Der Sender dient vorrangig zu Forschungszwecken und zur Weiterentwicklung von digitalen Übertragungsverfahren.
Das Navigationssystem Dynas soll dynamisch auf Behinderungen oder Staus reagieren und die geplante Route nach den aktuellen Verkehrsmeldungen verändern. Entwickelt wurde Dynas vom Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST in Kooperation mit Samsung, gezeigt wird das System auf der IFA in Berlin.
Fernsehen auf dem Handy könnte ein interessantes Thema für die Netzbetreiber und Inhaltelieferanten werden, wenn man den Ergebnissen einer Begleitstudie zu einem der weltweit größten DVB-H-Pilotprojekte glaubt, das in Helsinki (Finnland) läuft.
Die Europäische Rundfunkunion (EBU, European Broadcasting Union), ein in Genf ansässiger Verband staatlicher Rundfunk- und Fernsehsender, hat eine Ausschreibung für die europäischen Übertragungsrechte der nächsten olympischen Sommer- und Winterspiele auf Handy bekannt gegeben.
Microtune stellt mit dem MT2260 einen stromsparenden Multi-Band-Tuner vor, der Handys und PDAs zu mobilen Fernsehern machen soll. Der Chip stellt einen vollständigen Tuner dar und unterstützt das digitale Fernsehen DVB-H, sowohl auf den in Europa als auch den in den USA vorgesehenen Frequenzen. Er wird derzeit von Handy-Herstellern getestet.
Nokia will die Spezifikation des Air-Interface für seine mobile Fernsehlösung öffentlich zugänglich machen. Basierend auf DVB-H soll es für Betreiber und Diensteanbieter so leichter werden, Fernsehdienste anzubieten. Dabei regelt die Spezifikation, wie mobile Fernseh-Terminals mit dem Netzwerk-Backend mobiler Fernsehlösungen zusammenarbeiten.
Laut einer Mitteilung der Initiative "Partner für Innovation" wird deren Mitglied Siemens auf der CeBIT 2005 den Prototyp eines neuen mobilen Unterhaltungsgerätes zeigen, das die Funktionen eines DVB-H-Fernsehgerätes und eines Mobiltelefons verbindet. Das Gerät besitzt sämtliche Funktionen des Triband-Handys Siemens S65 inkl. einer 1,3-Megapixel-Kamera, bietet aber ein größeres, fürs Fernsehen besser geeignetes Display und soll in etwa die Abmaße eines Taschenkalenders erreichen.
Neben dem neuen Outdoor-Handy M75 will Siemens auf der CeBIT 2005 in Hannover (10. - 16. März 2005) das "Siemens Concept Device" zeigen, ein Gerät, das dank Unterstützung von DVB-H interaktives Fernsehen für die Westentasche verspricht und zudem aber auch als Spiele-Handheld genutzt werden kann. Außerdem will Siemens ein schnurloses VoIP-Telefon für zu Hause und unterwegs zeigen.
Digitales Fernsehen auf dem Handy scheint zumindest die Hersteller zu beflügeln, auch wenn den Fernsehsendern noch nicht ganz klar ist, wie die aufs Handy-Display anzupassenden Aussendungen finanziert werden sollen. Um überhaupt die nötige technische Voraussetzung zu schaffen, um Handys fernsehtauglich zu machen, hat nun auch Texas Instruments mit "Hollywood" eine entsprechende Lösung vorgestellt: den laut Hersteller ersten Ein-Chip-Digital-TV-Empfänger fürs Handy.
Sanyo hat den Prototyp eines Mobiltelefons vorgestellt, der einen eingebauten digitalen TV-Tuner beinhaltet. Das TV-Telefon empfängt H.264/MPEG-4-AVC-komprimiertes Fernsehen mit 320 x 240 Pixeln Auflösung und einer Bildwiederholrate von 15 Frames in der Sekunde. Der TV-Ton wird nach MPEG2 (24,48 kHz) wiedergegeben.
Erste Pilottests mit der digitalen Übertragungstechnik DVB-H (Digital Video Broadcasting Handheld), die Fernsehempfang in Echtzeit auf kleinen, mobilen Endgeräten ermöglicht, wurden bereits 2004 in Berlin erfolgreich durchgeführt. Ungeklärt ist allerdings bisher, wie die zukünftigen Nutzer dieser Technik gegenüberstehen? Im Rahmen einer Internet-repräsentativen Kurzbefragung wurden 500 Personen nach der Bereitschaft zur Nutzung dieses Dienstes befragt.
Nachdem Berlin bereits im August 2003 als erstes deutsches Bundesland mit dem digitalen terrestrischen Fernsehen (DVB-T) startete, bereiten sich Politik, Endgeräte-Hersteller, Telekommunikations- und Rundfunkunternehmen derzeit auf die Testphase für den "Handy-Fernsehstandard" DVB-H vor. Vom Juli bis September 2004 sollen Technik, Fernsehbild und erste Dienste im Rahmen eines Berliner Pilotprojekts getestet werden - während sich Programmverantwortliche Gedanken darüber machen, ob und wie man mit DVB-H Geld verdienen kann.
Im Rahmen eines von der Berliner Landesinitiative "Projekt Zukunft" veranstalteten DVB-H-Workshops bestätigte Nokia, dass das per Zusatzmodul DVB-H- und somit digitalfernsehfähige Multimedia-Mobiltelefon Nokia 7700 gar nicht auf den Markt kommen werde. Vom Thema DVB-H werde man sich damit aber nicht zurückziehen, bekräftigte Mika Kavanti, als Senior Manager zuständig für Produktmarketing, IP-Datacasting und neue Geschäftsfelder bei Nokia.
Nokia hat in Singapur jetzt erstmals ein TV-fähiges Handy demonstriert, das mittels DVB-H (Digital Video Broadcast - Handheld) digitale Fernsehsignale empfangen kann. Bei DVB-H handelt es sich um einen speziellen DVB-Standard, der darauf ausgelegt ist, Fernsehbilder auf Handhelds wie PDAs oder Handys zu übertragen.
Die EU-Kommission hat beschlossen, DVB-H in das EU-Verzeichnis der Normen und Spezifikationen aufzunehmen. Damit sind die EU-Mitgliedsländer aufgerufen, bei mobilem Fernsehen bevorzugt auf DVB-H zu setzen. Verbraucher sollen damit die Sicherheit erhalten, innerhalb der EU diesen Dienst nutzen zu können.
Nachdem die Anhänger des mobilen Fernsehen via DMB bereits vor ein paar Tagen angekündigt hatten, fit für Handy-TV zu sein, haben nun die deutschen Mobilfunknetzbetreiber nachgezogen. Zur Fußball-WM 2006 wollen sie in den Städten Berlin, Hamburg, Hannover und München mobiles Fernsehen im Standard DVB-H demonstrieren. DVB-H soll ein vielfältiges Programm- und Serviceangebot auf 16 Kanälen bieten. Das einzige, was noch fehlt, sind die Sendefrequenzen. Und ein paar Empfangsgeräte.
Debitel hat am heutigen 31. Mai 2006 auf den Startknopf für das mobile Fernsehen per DMB in Deutschland gedrückt. Golem.de konnte einen ersten Blick auf das erste Empfangsgerät und die Bildqualität der mobilen Fernsehunterhaltung per DMB werfen.
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