Der Schweizer Domainverwalter Switch hat die Domain npage.ch vorübergehend abgeschaltet, weil darüber Malware verbreitet wurde. Der Schweizer Domainverwalter ist stolz auf diesen "weltweit einmaligen Prozess".
Auf Wunsch von Strafverfolgern wird bald jeder überprüft, der eine Webadresse will. Das soll Betrüger treffen, schadet aber Regierungskritikern.
Das sichere Peer-to-Peer-Framework GNUnet ist in Version 0.9.4 um eine dezentrale Alternative zum Domain-Name-System erweitert worden, dem GNU Alternative Domain System.
In der freien Nameserver-Software Bind ist ein Fehler, der bei manipulierten Datensätzen zum Absturz führen kann. Bereits verfügbare Updates beheben ihn. Das österreichische Cert schließt nicht aus, dass sich Angreifer über die Schwachstelle Zugriff auf betroffene DNS-Server verschaffen.
Das DNS-Protokoll ist noch nicht veraltet, könnte aber künftig durch neue Technik ersetzt werden, sagt dessen Erfinder Paul Mockapetris in einem Interview mit Golem.de. Und DNS sei der ideale Ort für Filter.
Am kommenden Montag, dem 9. Juli 2012, will das FBI die Ersatzserver für die Malware DNS Changer abschalten. Befallene Systeme, zu denen auch Router zählen können, haben dann keinen einfachen Zugriff auf Webseiten und andere Dienste mehr.
Die Zahl der Top-Level-Domains soll deutlich steigen. Die Icann hat im Rahmen des Vergabeprozesses 1.930 Bewerbungen erhalten, die heute veröffentlicht wurden. Darunter sind TLDs wie .baby, .hotel, .docs, .book und .blog sowie .berlin und .hamburg, .google, .samsung, .bing und .lidl.
Die Icann plant die Einrichtung zahlreicher neuer Top-Level-Domains, und auch Google hat einige angemeldet - darunter .google, .docs, .youtube und .lol.
Der Suchmaschinenanbieter Google will erneut seine Besucher vor Infektionen warnen. Dieses Mal ist der DNS Changer der Grund für die Warnung, denn wer einen infizierten Rechner hat, wird wohl bald nicht mehr ins Internet kommen.
In einem offenen Brief wenden sich Datenschützer gegen den Plan, der Internationalen Fernmeldeunion Kontrollrechte über das Internet zu verleihen.
Eine neue Top Level Domain soll eine komplette Sicherheitsstruktur bieten, von HTTPS bis hin zu DNSSec. Der Domainname wurde bereits bei der Icann beantragt, die gesamte Infrastruktur soll bis Mitte 2013 funktionieren.
Die US-Behörde National Telecommunications and Information Administration (NTIA) hat überraschend sämtliche Bewerber für den Betrieb der Rootzone des DNS abgelehnt, auch den bisherigen Betreiber Icann.
Zahlreiche Nutzer können seit dem frühen Morgen nicht auf Facebook zugreifen. Vermutlich handelt es sich um ein DNS-Problem.
Mit einem Angriff auf die 13 DNS-Root-Server will Anonymous angeblich am 31. März das Internet ausschalten, um gegen Sopa, die Wallstreet, unverantwortliche Politiker und Banker zu demonstrieren. Der entsprechende Aufruf erscheint gleich aus mehreren Gründen fragwürdig.
Ende 2009 startete "Google Public DNS", heute ist Googles DNS-Dienst der größte weltweit und beantwortet täglich rund 70 Milliarden DNS-Anfragen. Die meisten Nutzer kommen von außerhalb der USA.
Das BSI rät Anwendern, ihre Rechner nach der Schadsoftware DNS-Changer zu untersuchen. Im März 2012 sollen die Ersatz-DNS-Server abgeschaltet werden, die das FBI prophylaktisch eingesetzt hatte.
Die US-Regierung hat im Namen von vielen Unternehmen die Icann aufgefordert, ihre Pläne zu neuen generischen Top Level Domains (gTLD) zu überarbeiten. Die Icann will künftig jedes Wort als gTLD akzeptieren.
Die Webadresse Vatican.xxx ist nicht mehr zu haben. Die katholische Kirche wünscht, nicht mit pornografischen Abbildungen in Verbindung gebracht zu werden.
Der DNS-Spezialist OpenDNS hat mit DNSCrypt eine Technik vorgestellt, die das Domain Name System sicherer machen soll. DNSCrypt soll die Kommunikation zwischen Clients und Nameservern verschlüsseln, ähnlich wie SSL dies mit Webtraffic tut.
Domainnamen, die in offensichtlicher Missbrauchsabsicht bei der Denic registriert wurden, müssen von dieser nach Hinweis der Geschädigten gelöscht werden. Das ist die Kernaussage eines Urteils, das der Bundesgerichtshof gestern gefällt hat.
Verisign, Betreiber der Top Level Domains .com, .net und .name, hat von der Icann das Recht gefordert, Websites, die Schadsoftware verbreiten oder gegen Behörden vorgehen wollen, vom Netz nehmen zu dürfen.
Der Wissenschaftler Ogi Ogas bezeichnet Aussagen von einem Internet voller Pornografie als moderne Mythen. Von den reichweitenstärksten Websites weltweit seien nur 42.337 pornografisch.
Angelina Jolie und Barack Obama haben ihren Namen für die .xxx-Domain sperren lassen. Sie wollen nicht mit dem Adressraum für Pornografie in Verbindung gebracht werden.
Seit dem 4. September führt eine türkische Hackergruppe Angriffe auf DNS-Systeme von britischen Providern aus. Einige Webseiten wie The Register sind weiter nicht erreichbar.
OpenDNS und Google starten zusammen die Initiative "Global Internet Speedup" und arbeiten dabei mit diversen CDN-Anbietern (Content Delivery Networks) zusammen. Gemeinsam wollen die Partner dafür sorgen, dass Webinhalte schneller beim Nutzer landen.
QSC verkauft seine Tochter EPAG an das US-Unternehmen Tucows. EPAG wickelt Domainverkäufe ab und verwaltet Domains für Kunden.
ICM Registry freut sich über viele Voranmeldungen für seine Sexdomain. McAfee soll für 8 Millionen US-Dollar sicherstellen, dass keine Schadsoftware in den Angeboten versteckt wird.
Die Internetregulierung Icann (Internet Corporation For Assigned Names and Numbers) hat eine grundlegende Veränderung bei den sogenannten generellen Top-Level-Domains (gTLD) beschlossen. Künftig kann jedes beliebige Wort als gTLD genutzt werden, was den Weg für Domains wie .berlin, .film oder .google freimacht.
Die deutsche Registrierungsstelle Denic hat DNSSEC für die deutsche Top Level Domain .de aktiviert. Die .de-Zone ist ab sofort mit dem endgültigen, zur Validierung einsetzbaren öffentlichen Schlüssel bestückt.
Der Entwurf für das umstrittene Protect-IP-Gesetz hat den Rechtsausschuss des US-Senats einstimmig passiert. Der Entwurf sieht unter anderem die Beschlagnahme, Sperrung und Zensur von Webseiten vor, die mit sogenannter Piraterie in Verbindung gebracht werden.
ICM Registry und die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (Icann) haben sich auf die Verwaltung der Top Level Domain (TLD) .xxx geeinigt. Es wird also bald einen eigenen Platz im Internet geben, der für die Sexindustrie reserviert ist, obwohl dieser Industriezweig in Teilen gegen die Einführung ist.
Die Denic will zum 31. Mai 2011 DNSSEC einführen, um .de-Domains besser abzusichern.
Ägypten ist wieder im Internet. Der Chef des Mobilfunkbetreibers Mobinil gab dies heute als einer der ersten bekannt. Die Zwangsabschaltung hatte in der vergangenen Woche begonnen.
Für Bill Gates ist es keine Überraschung, dass eine Regierung die Abschaltung des Internets durchsetzen kann. Das könne aber nicht verhindern, dass Bilder der Revolution in Ägypten ins Ausland gelangen, sagt er.
Google startet einen Dienst, der die Twitter-Nutzung in Ägypten über Spracheingaben im Festnetz ermöglicht. Zugleich ging der wahrscheinlich letzte aktive Internet Service Provider des Landes offline.
Mit Route 53 erweitert Amazon sein Cloud-Computing-Angebot um einen DNS-Dienst. Dieser soll sich durch hohe Verfügbarkeit und geringe Latenz auszeichnen und wird nach Zahl der DNS-Anfragen abgerechnet.
Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde arbeitet zusammen mit anderen an einem alternativen Domain Name System (DNS) auf Peer-to-Peer-Basis, P2P-DNS genannt. Damit soll sichergestellt werden, dass das Internet nicht durch eine zentrale, von Regierungen kontrollierte Instanz wie die ICANN zensiert werden kann.
Die Icann will in einem Monat über die Richtlinie für die Anträge auf neue Top Level Domains (TLD) entscheiden. Akzeptiert das Direktorium das Dokument, das dieser Tage veröffentlicht werden soll, können Ende Mai 2011 die ersten Anträge eingereicht werden. Die ersten neuen TLDs könnten dann im Laufe des Jahres 2012 zur Verfügung stehen.
Ab 16. November 2010 wird es möglich sein, .de-Domains mit einem "ß" als selbstständiges Zeichen zu registrieren. Erste Anmeldungen für solche Domains sind ab heute möglich.
Mit der Veröffentlichung eines Schlüssels für die Root-Zones des DNS-Systems macht das Internet einen wichtigen Schritt hin zu einer sichereren Auflösung von Domainnamen. Der Schlüssel ist Voraussetzung für den breiten Einsatz des Protokolls Domain Name Server Security Extensions (DNSSEC).
Die Icann hat bei ihrer Sitzung in Brüssel den Weg für die Top Level Domain .xxx freigemacht. Sie revidierte ihre Ablehnung aus dem Jahr 2007. Antragsteller ICM Registry hofft, dass die Domain Anfang kommenden Jahres verfügbar ist.
Ein Abbruch beim regelmäßigen Kopieren von Zonendateien war schuld am Ausfall der Denic-Rootserver am 12. Mai 2010. Anfragen nach vielen Domains wurden dadurch mit "Domain existiert nicht" beantwortet.
Kryptographieexperte Whit Diffie arbeitet künftig für die ICANN. Zuvor war er bei Sun Microsystems für Sicherheit und Kryptographie verantwortlich.
Derzeit lassen sich viele .de-Domains nicht auflösen. Schuld daran könnten Probleme auf Seiten der Denic sein, die die Rootserver für die Top-Level-Domain .de betreibt. Mittlerweile ist das Problem behoben.
Spieler brauchen schnelle Netzwerkkarten. Das sagt zumindest Bigfoot Networks, ein Hersteller eben solcher Netzwerkkarten. Besonders schnell soll deren neu vorgestellte Killer 2100 sein.
Im Herbst hatte die Internetverwaltung Icann die Einführung von nichtlateinischen Länderdomains (ccTLSd) angekündigt. Drei arabischsprachige Staaten haben das nun als Erste eingeführt. Die komplett in Arabisch geschriebene URL wird von rechts nach links gelesen.
Canon will eine eigene generische Top-Level-Domain und hat bei der ICANN .canon beantragt. Dabei setzt Canon auf gelockerte Richtlinien der ICANN, was die Vergabe von Top-Level-Domains betrifft.
Das Unternehmen Dotberlin hat in einer neuen Finanzierungsrunde einen sechsstelligen Betrag erhalten. Das Geld könnte reichen, bis die GeoTLD Ende 2011 online ist.
Google macht sich für eine Erweiterung des DNS-Protokolls stark: Künftig sollen die IP-Adressen von Nutzern bei DNS-Anfragen in weiten Teilen weitergereicht werden, so dass andere DNS-Server den Aufenthaltsort der Nutzer genauer bestimmen können.
Die Denic verwendet ab dem 2. Februar 2010 ausschließlich das im November 2008 eingeführte Verfahren AuthInfo zur Beschleunigung der Übertragung von Domains bei einem Providerwechsel. Künftig kann der Domaininhaber per Passwort den Wechsel einleiten, der sofort erfolgt.
Das Telekommunikationsverzeichnis DasÖrtliche bietet unter www.dasoertliche.de ab sofort die kostenlose Rückwärtssuche, auch "Reverse-Suche" genannt, an. Bislang waren derartige Funktionen nur bei Telefonauskünften und auf CD-ROMs verfügbar.
(Rückwärtssuche Telefonnummer)
Canon hat die digitale Spiegelreflexkamera EOS 5D Mark III vorgestellt, die zwischen dem Erfolgsmodell 5D Mark II und der kommenden EOS-1D X angesiedelt ist. Sie verfügt über ein Autofokussystem mit 61 Messpunkten, nimmt 6 Bilder pro Sekunde auf und macht bessere Fotos und Videos als die 5D Mark II.
(Canon 5d Mark 3)
Nikons Vollformatkamera D700 wird bald durch ein neues Modell ersetzt, hat Nikon Rumors erfahren. Die neue Kamera soll D600 heißen, nachdem der eigentlich schlüssigere Name D800 durch ein deutlich teureres Modell besetzt wurde.
(D600)
Nokia stellt zwei neue Asha-Modelle vor, die mit einem Touchscreen versehen sind. Die Asha-Bedienoberfläche soll eine smartphoneartige Bedienung ermöglichen und auf den Geräten sind 40 Spiele von Electronics Arts (EA) vorinstalliert.
(Nokia Asha 311)
Straßen verlegen und Häuser bauen: Maxis hat seinen Städtebauklassiker als Sim City Social auf Facebook veröffentlicht - was unter anderem dafür sorgt, dass Echtweltfreunde als Sims in der Metropole auftauchen können.
(Sim City)
Ein Haus mit einer besonderen Form an einem besonderen Ort, das auf besondere Art und Weise gebaut wird: Ein niederländischer Architekt will ein Haus in der Form einer Endlosschleife per 3D-Druck aufbauen. Geplanter Standort ist die irische Küste.
(3d Druck)
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