Der Gesetzgeber erwartet von der Deutschen Nationalbibliothek, dass sie das Internet regelmäßig abspeichert. Dafür müsste sie aber gegen das Urheberrecht verstoßen. Eine groteske Situation, sagt der Bibliothekar Eric Steinhauer im Interview mit iRights.info.
Das geplante EU-Verbraucherrecht auf digitales Vergessen hält Verbraucherministerin Ilse Aigner für gefährlich: Sie fürchtet, dass damit Onlineredaktionen zur Löschung unerwünschter Nachrichten in ihren Archiven gezwungen werden könnten.
Die EU-Justizkommissarin Viviane Reding will das Recht auf Vergessen im Internet durchsetzen. Jeder EU-Bürger soll jederzeit selbstbestimmt seine persönlichen Daten löschen können - auch wenn ein Unternehmen außerhalb Europas sitzt.
62 Prozent der Deutschen würden gern alle Angaben zu ihrer Person im Internet löschen. 38 Prozent können dagegen mit ihren persönlichen digitalen Spuren gut leben.
Die Schweizer Scip AG hat nach eigenen Angaben eine Schwachstelle in X-pire gefunden. Die Software wurde als "digitaler Radiergummi" vorgestellt und soll dafür sorgen, dass in sozialen Netzwerken veröffentlichte Bilder nach einer gewissen Zeit unkenntlich werden.
Technik kann helfen, das Netz Vergessen zu lehren, sagt Viktor Mayer-Schönberger, Erfinder der Idee des digitalen Vergessens. Vor allem sei aber eine Debatte nötig.
Mit dem Computer sprechen und nichts mehr vergessen: IBM hat die "IBM Next Five in Five" veröffentlicht. Fünf Erfindungen, die nach Meinung des Unternehmens Leben, Arbeit und Freizeit in den kommenden fünf Jahren entscheidend verändern werden.
Sind Daten einmal im Internet gelandet, ist es schwierig, sie wieder zu entfernen. Erinnerung, kritisiert Viktor Mayer-Schönberger, ist im digitalen Zeitalter die Regel und das Vergessen die Ausnahme. Er fordert deshalb die Einrichtung von Verfallsdaten an Informationen. Warum digitales Vergessen so wichtig ist und wo Gefahren im Internet lauern, erklärt Mayer-Schönberger im Gespräch mit Golem.de.
Wälder und Wasserfälle, Berge und Bäche - keine andere Aufbaureihe ist so penetrant idyllisch wie Die Siedler. Mit Teil 7 will Blue Byte jetzt eine generalüberholte Traumgrafik bieten und gleichzeitig eine Reihe neuer Spielmechaniken etablieren.
(Die Siedler 7)
Das Lutea 2 von Base ist mit einem großen Display ausgestattet, hat aber nur einen Einkernprozessor mit schwachen 800 MHz. Trotz einiger Schwächen ist das Android-Smartphone der Mittelklasse preislich in Ordnung.
(Base Lutea)
Ein kleines, aber feines Detail will Capcom in Resident Evil 6 gegenüber dem Vorgänger ändern: Spieler können ihre Gegner künftig auch beim Laufen unter Beschuss nehmen. Außerdem hat der Publisher über weitere Details des Horrorspiels gesprochen.
(Resident Evil 6)
Einem britischen Gericht zufolge muss Apple auf der eigenen Homepage und durch Zeitungsanzeigen Kunden darüber informieren, dass das Galaxy Tab von Samsung keine Apple-Patente verletzt. Der iPad-Hersteller hat Berufung eingelegt.
(Apple Vs Samsung)
Für Intels nächste CPU-Architektur, Codename Haswell, gibt es nun aus anonymen Quellen einen ersten Termin: Ab dem 2. Juni 2013 dürfen PCs mit den Prozessoren beworben werden. Auch Modellnummern zu ersten Notebook-CPUs gibt es.
(Intel Haswell)
Nikons neue D7100 ist eine digitale Spiegelreflexkamera mit APS-Sensor, der eine Auflösung von 24,1 Megapixeln erreicht. Den Tiefpassfilter vor dem Sensor hat Nikon trotz Moirée-Gefahr weggelassen. So soll die Bildqualität deutlich erhöht werden.
(Nikon D7100 Test)
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