Diaspora ist ein verteiltes soziales Netzwerk, das von vier US-amerikanischen Informatikstudenten entwickelt und mit Spenden über das Crowd-Funding-Portal Kickstarter.com unterstützt wurde. Durch Unterstützung von Unternehmen und anderen Organisationen soll der noch in der Testphase befindliche freie Facebook-Konkurrent vorangebracht werden.
Ilya Zhitomirskiy, einer der vier Gründer des Diaspora-Projekts, ist gestorben. Der 22-Jährige war an der Entwicklung des dezentralen sozialen Netzwerks beteiligt.
Paypal hat das Spendenkonto des sozialen Netzes Diaspora gesperrt. Das bereits gespendete Geld ist für mehrere Monate eingefroren. Weitere Spenden werden nicht mehr angenommen.
Jeder soll einen freien, unzensierten und uneingeschränkten Zugang zum Internet und zu sozialen Netzwerken bekommen. Dazu sollen die sogenannten Freedom Boxes dienen. Die kleinen privaten Server sollen das Netz wieder dezentralisieren.
Das Diaspora-Team verschickt die ersten Einladungen für einen geschlossenen Alphatest. Das dezentrale freie soziale Netzwerk funktioniert bereits, einiges soll aber noch verbessert und überarbeitet werden - mit Hilfe der Community.
Pünktlich hat das Diaspora-Team eine Entwicklerversion des freien sozialen Netzwerks veröffentlicht. Diaspora soll mit Hilfe der Gemeinschaft reifen. Für die nächste Alphaversion im Oktober ist eine Facebook-Integration geplant - und Übersetzungen.
Diaspora funktioniert, das Entwicklerteam ist zufrieden und am 15. September 2010 soll das quelloffene, freie und dezentrale soziale Netzwerk starten. Für Facebook und andere kommerzielle soziale Netzwerke könnten harte Zeiten anbrechen.
Während Facebook die Nutzer wegzulaufen drohen und das Unternehmen in dieser Woche eine Krisensitzung abgehalten haben soll, nimmt Diaspora immer mehr an Fahrt auf. Das noch in Entwicklung befindliche freie, dezentrale, soziale Netzwerk wird immer bekannter und erhält auch immer mehr finanzielle Unterstützung.
Vier Informatikstudenten wollen ein offenes, sicheres, freies und dezentrales soziales Netzwerk namens Diaspora entwickeln. Inspiriert wurden sie von einem Vortrag von Eben Moglen, finanziert wird ihre Arbeit durch Spenden aus der Community. Die erste Version soll bis zum Ende des Sommers 2010 fertig werden.