Entwickler der Projekte Debian und KDE haben gemeinsam eine neue Initiative ins Leben gerufen, um zusammen ein Linux-basiertes Desktop-Betriebssystem für große Unternehmen anzubieten. Gemeinsam will man eine integrierte Lösung liefern, die den Bedürfnissen von öffentlicher Verwaltung, Bildungseinrichtungen und Unternehmen entspricht.
Vor dem Hintergrund der sich ändernden Situation im Linux-Markt hat Bruce Perens, einer der Gründer der Open-Source-Initiative und der Linux Standard Base sowie Direktor des Desktop Linux Konsortiums, auf der Desktop Linux Konferenz im November die Entwicklung einer unabhängigen Linux-Distribution - UserLinux - gefordert. Jetzt hat Perens einen ersten konkreten Entwurf für ein solches UserLinux vorgelegt.
Vor knapp zwei Wochen wurde ein Einbruch in einige Server des Debian-Projekts bekannt. Dabei wurde offenbar eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel ausgenutzt, die es lokalen Nutzern erlaubt, Root-Rechte zu erlangen. Im Fall des Debian-Projekts wurde der Account eines Entwicklers genutzt.
Das Debian-Projekt hat nach kurzer Verzögerung nun ein zweites Update der freien Linux-Distribution Debian GNU/Linux 3.0 (r2) veröffentlicht. Das Release fasst in erster Linie Sicherheitsupdates und Bugfixes für die im Juli 2002 erstmals erschienene Distribution zusammen.
In einige Server des Debian-Projekts wurde kürzlich eingebrochen, warnen die Entwickler der freien Linux-Distribution. Das Haupt-Archiv (main) sei davon zwar nicht betroffen, wohl aber zahlreiche andere Archive, darunter der Server für Sicherheitsupdates.
Die Fachbuchhandlung Lehmanns bringt jetzt ihre 11. Debian-GNU/Linux-Distribution auf den Markt. Dabei handelt es sich allerdings um keine offizielle Debian-GNU/Linux-CD/DVD, vielmehr hat man bei Lehmanns eine aktualisierte Version von Debian 3.0 aufgelegt, die nicht nur Sicherheitspatches enthält.
Mit Knoppix V3.2-2003-09-05 ist eine erste experimentelle Vorabversion von Knoppix 3.3 erschienen. Die direkt von CD laufende, auf Debian basierende Linux-Distribution wartet dabei mit neuen Funktionen auf, die es unter anderem erlauben, das CD- bzw. DVD-Laufwerk unter Knoppix frei zu verwenden, von dem zuvor das Betriebssystem gestartet wurde.
Am 16. August 2003 feiert das Debian-Projekt sein zehnjähriges Bestehen. Um dies zu feiern, sind an dem betreffenden Samstag weltweit zahlreiche Feiern auch in Deutschland geplant. Das am 16. August 1993 durch Ian Murdock ins Leben gerufene Debian-Projekt zählt derzeit über Tausend beteiligte Personen, die eine freie GNU/Linux-Distribution pflegen oder weiterentwickeln.
Das Trusted Debian Projekt hat mit Trusted Debian 1.0 sein erstes offizielles Release freigegeben. Im Kern der Bemühungen der Entwickler stand die Beseitigung vieler, wenn auch nicht aller Buffer-Overflow-Probleme. Diese dienen immer wieder als Weg, um die Sicherheit von Systemen zu durchbrechen.
XRhino bietet mit BlackRhino jetzt eine auf Debian GNU/Linux basierende Linux-Distribution für Sonys PlayStation 2 an. BlackRhino kommt in Form eines nur 21,8 MByte großen Basis-Images für die Basis-Installation und kann mittels Debians Paketmanagement Apt bequem um einzelne Pakete erweitert werden.
Mit Debian GNU/Linux 3.0 Revision 1 hat das Debian-Team jetzt ein erstes Update für die Version 3.0 (Codename "Woody") der freien GNU/Linux-Distribution veröffentlicht. Das Update enthält hauptsächlich Sicherheits-Aktualisierungen sowie Korrekturen einiger schwerwiegender Fehler.
Das Debian Installer Projekt hat jetzt eine erste Alpha-Version des neuen Debian-Installers veröffentlicht. Der neue Installer soll die alten "Boot-Floppies-Installer" ersetzen und die Installation von Debian vereinfachen, einschließlich eines grafischen Front-Ends.
Das neue Debian Desktop Subprojekt will die freie Linux-Distribution Debian fit für den Einsatz im Desktop-Bereich machen. Vor allem will man Neulingen den Einstieg in Debian erleichtern und die Distribution dazu mit einer verbesserten Installation und Konfiguration ausstatten.
Das Debian-Projekt hat nach einigen Verzögerungen nun Debian GNU/Linux 3.0 alias "Woody" offiziell freigegeben. Debian ist eine freie Distribution des Betriebssystems GNU/Linux und mittlerweile auf insgesamt elf Prozessorarchitekturen verfügbar.
Ab Juni 2002 will die Fachbuchhandlung Lehmanns die Final-Version der freien Linux-Distribution Debian GNU Linux 3.0 alias "Woody" anbieten. Debian 3.0 ist fast fertig und sollte eigentlich bereits am 1. Mai veröffentlicht werden, wurde aber auf Grund kleinerer Probleme bei einigen wenigen Paketen nochmals verschoben.
Der europäische Free-Software-Dienstleister Alcove verstärkt sein Engagement für die Debian-GNU/Linux-Distribution und erweitert sein Service-Angebot für diese Variante des freien Unix-Derivates. Debian GNU/Linux soll in Zukunft den strategischen Kern der IT-Infrastruktur-Angebote von Alcove bilden.
Nach dem Erscheinen von Debian Revision 2.2r5 bietet die Linux Information Systems AG jetzt ihr volles Supportprogramm auch für die aktuellste Version der herstellerunabhängigen GNU/Linux-Distribution an. Dazu gehören Angebote wie "Kooperative Administration", "Admin By Call" oder eine kostenpflichtige Hotline.
Auch Linux-Anwender müssen mit der neuen europäischen Währung arbeiten. Eventuell noch vorhandene Probleme auf den Systemen können aber in aller Regel schnell ausgebessert werden. Ein Programm zur automatischen Umstellung wurde jetzt für Debian-Anwender veröffentlicht.
Die Fachbuchhandlung Lehmanns packt jetzt eine neue Version ihrer Lehmanns-Debian-Distribution zusammen. Ab Januar ist die deutlich erweiterte, auf Debian "Woody" basierende Linux-Distribution zu haben.
Seit ersten Oktober 2001 hat Progeny die Entwicklung seiner Linux-Distribution Progeny Debian eingestellt, die letzten Pakete wurden am Montag verkauft. Usern will man ab Ende Oktober bei der Migration auf Debian woody helfen.
Die Fachbuchhandlung Lehmanns bietet zum LinuxTag 2001 in Stuttgart einen Satz Open-Source-CDs an. Im Paket enthalten sind "OpenMusic - Am Rande der digitalen Revolution", die LinuxTag-CD und die LinuxTag-Debian-GNU/Linux-CD.
Wie der Debian-Entwickler Bruce Perens jetzt mitteilte, setzt HP in Sachen Linux auf die Debian-Distribution. HP verwendet Debian für sein internes Design-Center, sprich entwickelt auf Debian, zielt aber damit auf alle LSB-(Linux-Standard-Base-)konformen Distributionen ab, zu denen unter anderem Debian, Red Hat, TurboLinux, SuSE, Mandrake und Caldera zählen.
Nach etwa 18 Monaten Entwicklungszeit hat das nicht-kommerzielle Debian-Projekt die neueste Version des Debian GNU/Linux-Distribution fertig gestellt. Neu ist unter anderem die Unterstützung für PowerPC- und ARM-Architekturen, so dass Debian GNU/Linux 2.2 für insgesamt sechs Plattformen zur Verfügung steht.