Mit Ging steht jetzt eine Live-CD zum Download bereit, die auf Debian GNU/kFreeBSD basiert, also einem Debian-System, das den Kernel von FreeBSD zusammen mit den GNU-Tools nutzt.
Mehrere große Linux-Anbieter und gemeinnützige Organisationen versammeln sich in der Debian Common Core Allianz (DCC ). Gemeinsam wollen sie einen einfachen, auf Standards basierenden Kern für Debian-basierte Linux-Distributionen entwickeln. Mit dabei sind credativ, Knoppix, LinEx, Linspire, MEPIS, Progeny, Sun Wah, UserLinux und Xandros. Nicht mit von der Partie ist unter anderem Ubuntu.
Mit dem "Network Storage Link for USB 2.0 Disk Drives" (NSLU2) bietet Linksys ein Gerät, das die Anbindung von USB-Festplatten als Network Attached Storage (NAS) ans Netzwerk erlaubt. Peter Korsgaard hat nun Debian auf dem Gerät zum Laufen gebracht, bietet eine entsprechende Anleitung an und erweitert damit die Einsatzmöglichkeiten deutlich; immerhin stehen so rund 16.000 Softwarepakete für den NSLU2 bereit.
Debian-Entwickler Joachim Breitner will das auseinander driften von Debian und Ubuntu verhindern. Dazu gründete er das Projekt Utnubu, das die Teile von Ubuntu nach Debian bringen soll, die in Debian fehlen.
Ein Zusammenschluss von Linux-Anbietern plant die Gründung des Debian Core Consortium (DCC), das eine auf Debian basierende, für den Unternehmenseinsatz optimierte Version von Debian GNU/Linux entwickeln will. Das Gerücht, Mandriva, Progeny und Turbolinux planen eine gemeinsame, auf Debian basierende Distribution, stimmt so offenbar nicht.
Mandriva, Progeny und Turbolinux planen eine gemeinsame Linux-Distribution für den Unternehmenseinsatz auf Basis von Debian GNU/Linux 3.1 alias Sarge, will eWeek aus unternehmensnahen Quellen erfahren haben. Mit der neuen Distribution wollen die Unternehmen besser gegen Red Hat und Novell bestehen können.
Das Debian-Team hat seine Probleme im Hinblick auf Sicherheits-Updates in den Griff bekommen. Künftig sollen entsprechende Updates wieder regelmäßig zur Verfügung gestellt werden, aber bereits in den letzten Tagen erschienen einige Sicherheits-Updates.
Wieder einmal macht sich das Debian-Projekt daran, die Distribution auf eine neue, nicht binär-kompatible Version der GNU Compiler Collection (GCC) umzustellen. Da sich das C++-ABI (Application Binary Interface) ändert, müssen alle C++-Pakete neu übersetzt werden, Updates im Unstable-Zweig von C++-Pakete sind derweil nur eingeschränkt möglich.
Seit dem Release von Debian GNU/Linux 3.1 alias Sarge hat Debian Probleme mit dem Bereitstellen von Sicherheits-Updates. Schien es zunächst eher ein Frage der Organisation und mangelnder Ressourcen, mahnte der zum Debian-Security-Team gehörende Martin "Joey" Schulze nun wiederholt Probleme mit der Infrastruktur zur Bereitstellung von Sicherheits-Updates an.
Das recht junge österreichische Unternehmen Proxmox bietet auf Basis von Debian eine spezielle Linux-Distribution für Mail-Gateways an. Das System verfügt dazu über umfangreiche Spam- und Virenfilter und wird in einer freien sowie einer kommerziellen Variante angeboten.
Qualitätssicherung spielt in großen Softwareprojekten eine wichtige Rolle, Open-Source-Projekte stellt sie aber vor eine besondere Herausforderung, auch da vielfach die Arbeit Freiwilliger gefordert ist, die sich nur schwer vorhersagen lässt. Dies sind einige Themen, mit denen sich Martin Michlmayr im Rahmen seiner Forschung am Centre for Technology Management der Universität Cambridge beschäftigt.
Martin Michlmayr ist seit rund zehn Jahren an diversen freien Softwareprojekten beteiligt, zuletzt von April 2003 bis April 2005 an "Debian Project Leader". Golem.de sprach mit Michlmayr im ersten Teil dieses Interviews über die lange Verzögerung von Debian Sarge, aktuelle Herausforderungen und Probleme der freien Linux-Distribution, das Verhältnis zu Ubuntu und Gentoo sowie die weitere Entwicklung des Projekts.
Rund drei Jahre haben die Debian-Entwickler an der aktuellen Ausgabe 3.1 alias "Sarge" ihrer Linux-Distribution gearbeitet. Am Montag dann erschien das lang erwartete Release endlich. Bei den CD- und DVD-Images hat sich aber leider ein kleiner Fehler mit großer Wirkung eingeschlichen, der in Kürze mit der korrigierten Version Debian GNU/Linux 3.1r0a behoben werden soll.
Lange hat es gedauert, viel länger als geplant, doch nun hat das Debian-Team nach rund drei Jahren seine freie Linux-Distribution Debian GNU/Linux in der Version 3.1 alias "Sarge" veröffentlicht. Das freie Betriebssystem läuft auf insgesamt elf Prozessor-Architekturen, enthält unter anderem die Desktop-Umgebungen KDE, GNOME und GNUstep, entspricht dem Filesystem Hierarchy Standard (FHS) 2.3 und unterstützt Software, die im Hinblick auf die Linux Standard Base (LSB) entwickelt wurde.
Das Debian-Team hat seine Linux-Distribution Debian GNU/Linux 3.0 alias Woody wieder einmal aktualisiert. Die nunmehr sechste Sicherheitsaktualisierung soll auch einige schwerwiegende Probleme lösen und stellt die letzte Aktualisierung von Woody dar.
Ab 1. Juli 2005 wollen becom und Gonicus gemeinsam einen Full-Service-Support für den professionellen Einsatz von Debian auf IBM-Servern anbieten. Gonicus hatte im April zusammen mit Softcon die viel beachtete Ausschreibung für das Linux-Projekt der Stadt München gewonnen.
Die zuletzt für den 30. Mai 2005 geplante Veröffentlichung der freien Linux-Distribution Debian 3.1 alias Sarge wurde erneut verschoben, allerdings nur um eine Woche. Als neuer Termin wurde jetzt Montag, der 6. Juni 2005 ins Auge gefasst.
Eigentlich ist Symphony nur eine Linux-Distribution auf Basis von Debian und Knoppix, wäre da nicht der ungewöhnliche Desktop namens Mezzo. Dieser bricht mit allgemein als Standard akzeptierten Konzepten, um den Umgang mit dem Computer zu vereinfachen. Dabei basiert Mezzo auf Orchestra, einer Applikationsumgebung, die Mozillas Gecko-Engine zur Darstellung verwendet.
Nach wiederholten Verzögerungen scheint sich Debian 3.1 alias Sarge nun wirklich seiner Veröffentlichung zu nähern. Wie die Debian Release Managers jetzt mitteilten, werden nur noch Pakete und Änderungen für Sarge angenommen, die explizit per Hand zugelassen werden. Die Release Manager Steve Langasek und Colin Watson fassen dies knapp zusammen: "Sarge is now frozen! Wheeeeeee!!!"
Während Debian GNU/Linux 3.1 alias Sarge noch immer auf sich warten lässt, erschien jetzt ein fünftes Update für das aktuelle stabile Debian-Release 3.0 alias Woody.
Die Landeshauptstadt München will nicht auf eine der großen kommerziellen Linux-Distributionen zurückgreifen, sondern setzt auf die freie Distribution Debian GNU/Linux. Nach einer europaweiten Ausschreibung erhielt jetzt die Bietergemeinschaft der Firmen Softcon (München) und Gonicus (Arnsberg) den Zuschlag zur Erstellung, Konfiguration und Pflege eines auf freier Software bzw. Open Source basierenden Basis-Clients für die Stadtverwaltung.
Der Debian Installer ist jetzt in Form eines dritten Release Candidate (RC3) erschienen, womit das kommende Release von Debian zwar auf der einen Seite näher rückt, auf der anderen Seite sollte aber eigentlich bereits der RC2 der fertigen Version für Debian 3.1 entsprechen.
Das Projekt Ark Linux wurde vor rund drei Jahren gestartet, um die einfachste Linux-Desktop-Distribution für Umsteiger von anderen Betriebssystemen zu entwickeln. Nun liegt die Ark Linux mit der Version 2005.1 erstmals in einer stabilen Version vor.
Mit PocketWorkstation steht eine spezielle Version der Linux-Distribution Debian für PDAs bereit. PocketWorkstation will vor allem das umfangreiche Software-Angebot von Debian für Handhelds verfügbar machen, die Installation erfolgt wie bei Debian üblich per apt-get.
Das Debian-Team will die Zahl der offiziell mit stabilen Releases unterstützten Hardware-Architekturen reduzieren. Während Debian Sarge noch für elf Architekturen erscheinen soll, wird der Testing-Zweig danach wohl auf vier Architekturen eingeschränkt. Das bedeutet aber nicht das Aus für die übrigen Architekturen.
Jörg Schirottke alias Kano hat seine Linux-Live-CD Knotix jetzt in der Version 2005-01 veröffentlicht, erstmals auch für 64-Bit-Systeme auf Basis von AMD64. Die auf Debian Sid (alias unstable) basierende Live-CD eignet sich auch als Debian-Installer für x86er-Systeme.
Die Entwickler der Debian-basierten Linux-Distribution Ubuntu haben jetzt eine erste Live-CD der kommenden Ubuntu-Version mit Codenamen "Hoary Hedgehog" veröffentlicht. Die CD basiert auf einem von Grund auf neu gestalteten System zur Erstellung von Live-CDs.
Das Projekt "klik" war einst gestartet, um eine einfache Software-Installation für Knoppix-Live-CDs zu ermöglichen. In seiner neuen Generation zielt klik nun darauf ab, alle Debian-Applikationen "klik-able", also mit einen Klick installierbar zu machen.
Zum 1. Januar 2005 haben die Entwickler der freien Linux-Distribution Debian GNU/Linux ein weiteres Update für Debian 3.0 alias "Woody" veröffentlicht. Die neue Version Debian GNU/Linux 3.0 r4 bringt einige Sicherheitsupdates, behebt aber auch einige schwerwiegendere Probleme.
Wer noch Hoffnung hatte, die Debian-Entwickler würden "Sarge", die kommende Version der freien Linux-Distribution, noch unter den Weihnachtsbaum legen, wird enttäuscht sein. Wie Andi Barth vom Debian Release Team jetzt klarstellt, wird Debian 3.1 definitiv nicht mehr in diesem Jahr erscheinen. Die Verschiebung hat aber auch positive Seiten.
Der Debian-Installer ist jetzt in Form eines zweiten Release Candidate erschienen und scheint sich damit der Fertigstellung zu nähern. Damit rückt auch das kommende Debian-Release 3.1 alias Sarge näher.
Das Debian-Projekt hat ein drittes Update des aktuellen, stabilen Debian-Release 3.0 alias Woody veröffentlicht. Das Update umfasst vor allem Sicherheits-Updates für den stabilen Zweig sowie einige kleinere notwendige Korrekturen.
Die auf Debian basierende freie Linux-Distribution Ubuntu ist in ihrer ersten stabilen Version erschienen: Ubuntu 4.10 alias "The Warty Warthog Release". Ubuntu verspricht regelmäßige Veröffentlichungen und eine einfache Installation, beschränkt sich aber auf drei Architekturen und eine begrenzte Auswahl an Software-Paketen.
Mit Ubuntu ist jetzt eine neue, freie und auf Debian basierende Linux-Distribution erschienen. Im Gegensatz zu Debian will man mit einem festen Release-Zyklus und einer eingeschränkten, aber sehr aktuellen Paketauswahl aufwarten.
Das vom Open-Source-Pionier Bruce Perens initiierte Projekt "UserLinux" ist jetzt in einer ersten Beta-Version verfügbar. Ziel von UserLinux ist es, eine einheitliche, herstellerunabhängige Plattform zu schaffen, für die zahlreiche Unternehmen kommerziellen Support anbieten können.
Nach der Apache Software Foundation (ASF) hat sich nun auch das Debian-Projekt gegen die Einführung der von Microsoft und Pobox.com (SPF) entwickelten Sender ID ausgesprochen. Mit der Sender ID soll der Versand von E-Mails unter gefälschten Absenderadressen erschwert und Spam eingedämmt werden, wie auch die ASF hat aber auch Debian Probleme mit Microsofts Lizenzbedingungen.
Der Lehmanns-Online-Bookshop bietet jetzt eine zusammen mit dem Debian-Projekt entwickelte Debian-DVD an, die hauptsächlich auf Auszügen aus Debian Sarge alias Debian 3.1 basiert. Die DVD nutzt den neuen Debian-Installer und kann sowohl auf x86- als auch auf PowerPC-Systemen genutzt werden.
Das Debian-Team hat jetzt einen ersten Release-Candidate des neuen Debian-Installers veröffentlicht, der in der kommenden Debian-Version 3.1 alias Sarge zum Einsatz kommen soll. Der neue Installer soll vor allem mit dem Vorurteil aufräumen, Debian sei schwer zu installieren.
Das vom Open-Source-Pionier Bruce Perens initiierte UserLinux nähert sich einem ersten offiziellen Release. Für den 1. September 2004 ist eine erste große Beta-Version der auf Debian basierenden Distribution geplant. Ziel von UserLinux ist es, eine einheitliche Plattform zu schaffen, für die zahlreiche Unternehmen kommerziellen Support anbieten können.
Mehr als zwei Jahre ist es mittlerweile her, seit mit Debian 3.0 alias Woody das letzte große Release der freien Linux-Distribution erschienen ist. Nachdem Anfang Juli 2004 einige Probleme durch eine "General Resolution" aus dem Weg geräumt werden konnten, nimmt die Veröffentlichung von Debian Sarge nun konkrete Züge an.
Das kommende Release der GNU/Linux-Distribution Debian wird sich wohl doch nicht auf das Jahr 2005 verschieben. Änderungen am Debian-Gesellschaftsvertrag hatten zunächst eine Verschiebung notwendig gemacht, doch die Debian-Entwickler einigten sich jetzt auf eine Ausnahmeregelung, so dass Sarge noch in diesem Jahr erscheinen kann.
Das kommende Release der GNU/Linux-Distribution Debian könnte sich auf das Jahr 2005 verschieben. Schuld sind einige kleine Änderungen im Debian-Gesellschaftsvertrag, die je nach Auslegung umfangreiche Änderungen nach sich ziehen. Anthony Towns, Release-Manager für Debian Sarge, hält diese Änderungen für notwendig, rechnet aber nicht damit, dass diese bis zum Jahresende abgeschlossen werden können.
Debian-Gründer Ian Murdock will mit "Componentized Linux" (CL) eine neue Generation von Linux-Distributionen ins Leben rufen. Statt eine umfassende große Distribution will Murdock mit seiner Firma Progeny eine schlanke modulare Linux-Distribution entwickeln, die sich auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen lässt.
Debian-Entwickler Guillem Jover hat ein kleines Script veröffentlicht, mit dem sich Linux-Systeme, die auf Distribution wie SuSE oder Red Hat basieren, im laufenden Betrieb in ein Debian-System umwandeln lassen. Ursprünglich wollte Jover nur auf einem gemieteten WebServer Red Hat gegen Debian austauschen.
Entwickler der Projekte Debian und KDE haben gemeinsam eine neue Initiative ins Leben gerufen, um zusammen ein Linux-basiertes Desktop-Betriebssystem für große Unternehmen anzubieten. Gemeinsam will man eine integrierte Lösung liefern, die den Bedürfnissen von öffentlicher Verwaltung, Bildungseinrichtungen und Unternehmen entspricht.
Vor dem Hintergrund der sich ändernden Situation im Linux-Markt hat Bruce Perens, einer der Gründer der Open-Source-Initiative und der Linux Standard Base sowie Direktor des Desktop Linux Konsortiums, auf der Desktop Linux Konferenz im November die Entwicklung einer unabhängigen Linux-Distribution - UserLinux - gefordert. Jetzt hat Perens einen ersten konkreten Entwurf für ein solches UserLinux vorgelegt.
Vor knapp zwei Wochen wurde ein Einbruch in einige Server des Debian-Projekts bekannt. Dabei wurde offenbar eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel ausgenutzt, die es lokalen Nutzern erlaubt, Root-Rechte zu erlangen. Im Fall des Debian-Projekts wurde der Account eines Entwicklers genutzt.
Das Debian-Projekt hat nach kurzer Verzögerung nun ein zweites Update der freien Linux-Distribution Debian GNU/Linux 3.0 (r2) veröffentlicht. Das Release fasst in erster Linie Sicherheitsupdates und Bugfixes für die im Juli 2002 erstmals erschienene Distribution zusammen.
In einige Server des Debian-Projekts wurde kürzlich eingebrochen, warnen die Entwickler der freien Linux-Distribution. Das Haupt-Archiv (main) sei davon zwar nicht betroffen, wohl aber zahlreiche andere Archive, darunter der Server für Sicherheitsupdates.
Die Fachbuchhandlung Lehmanns bringt jetzt ihre 11. Debian-GNU/Linux-Distribution auf den Markt. Dabei handelt es sich allerdings um keine offizielle Debian-GNU/Linux-CD/DVD, vielmehr hat man bei Lehmanns eine aktualisierte Version von Debian 3.0 aufgelegt, die nicht nur Sicherheitspatches enthält.
Mit einigen Monaten Verzögerung ist Debian GNU/Linux 5.0 alias Lenny erschienen. Neben aktualisierten Anwendungen wurde der grafische Installer verbessert. Mit Debian Volatile soll außerdem Software, die sehr schnell veraltet, auch in der stabilen Debian-Version lange einsatzfähig bleiben.
Ein absolutes Novum: Für Debian 4.0 alias Etch legten die Entwickler erstmals schon sehr früh einen Erscheinungstermin fest. Der 4. Dezember 2006 sollte es sein. Geklappt hat das Vorhaben zwar nicht, doch nun steht Etch mit einiger Verspätung zum Download bereit. In der Version 4.0 unterstützt Debian offiziell elf verschiedene Architekturen, bringt Secure-Apt mit und ermöglicht auch schicke Effekte auf dem Desktop. Die Installation kann nun erstmals mit einem grafischen Werkzeug erfolgen. Auch den Einsatz verschiedener Virtualisierungsvarianten erleichtert Etch.
Für Debian 4.0 gaben die Entwickler der freien Linux-Distribution frühzeitig ein Veröffentlichungsdatum bekannt, welches dann doch um vier Monate verfehlt wurde. Neben diesem festen Termin als Ziel gab es im Etch-Veröffentlichungsprozess noch weitere Neuerungen. So führte Projektleiter Anthony Towns das Dunc-Tank ein, um die Release-Manager zu bezahlen. Nicht bei jedem Debian-Entwickler stieß diese Idee auf Begeisterung. Bereits Anfang Januar 2007 - nach der ersten Verschiebung von Etch - beantwortete Release-Manager Andreas Barth Golem.de einige Fragen zum Veröffentlichungsprozess, zum Verhältnis zu Ubuntu und Debians Marktposition.
Martin Michlmayr ist seit rund zehn Jahren an diversen freien Softwareprojekten beteiligt, zuletzt von April 2003 bis April 2005 an "Debian Project Leader". Golem.de sprach mit Michlmayr im ersten Teil dieses Interviews über die lange Verzögerung von Debian Sarge, aktuelle Herausforderungen und Probleme der freien Linux-Distribution, das Verhältnis zu Ubuntu und Gentoo sowie die weitere Entwicklung des Projekts.
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