"Unsere Fanseite bleibt vorerst bestehen", heißt es auf der Facebook-Seite des Landes Schleswig-Holstein. Die Staatskanzlei trotzt damit Landesdatenschützer Thilo Weichert, der zur Abschaltung aufgefordert hat.















Weder die schleswig-holsteinische Staatskanzlei noch das Wirtschaftsministerium sind der Aufforderung des schleswig-holsteinischen Datenschutzbeauftragten Thilo Weichert gefolgt und haben ihre Fanseiten auf Facebook abgeschaltet. Weichert stellt sich auf einen langen Kampf ein.
Ein Onlinekollektiv hat nach eigenen Angaben Logfiles aus Syrien an sich gebracht und im Internet veröffentlicht. Daraus geht hervor, wie die Behörden des Landes den Internetverkehr überwachen und zensieren.
Deutsche Verbraucherschützer wollen ein Gesetz, mit dem datenschützende Voreinstellungen ("Privacy-by-Default") verpflichtend werden. Bürger können das nun durch Unterzeichnung einer Onlinepetition unterstützen.
Der Chef der Piratenpartei, Sebastian Nerz, hat zum heutigen Tag der Deutschen Einheit eine Bilanz gezogen: Die Hoffnungen der Menschen durch die Wiedervereinigung seien enttäuscht worden, sagte er. Überwachungsgierige Politiker hätten alle Lehren aus der Volksbewegung der DDR vergessen.
HTC-Smartphones sollen zu viele Informationen sammeln und diese Daten auch unzureichend schützen, so dass viele Applikationen die Logfiles auslesen können. Unter anderem sollen GPS-Koordinaten und Telefonnummern ausgelesen werden können.
Die Einbindung von Social Plugins in deutsche Webseiten ist nach Ansicht der deutschen Datenschützer nicht zulässig. Nach ihrer Argumentation dürfen gar keine auf US-Servern liegenden Inhalte in deutsche Webseiten eingebunden werden.
Facebook wird auch in Irland, wo der Konzern seinen europäischen Sitz hat, vom Datenschutzbeauftragten untersucht. Facebook hatte sich stets darauf berufen, im Einklang mit dem dortigen Datenschutzrecht zu stehen.
Wirtschaftsvertreter rufen die deutsche Politik zu einem Umdenken in Sachen Netzpolitik auf. Unter anderem fordert der CDU-Wirtschaftsrat, den ohnehin schon starken Datenschutz in Deutschland nicht weiter zu verschärfen.
Die Telekom filtert bei ihren WLAN-Hotspots, aber nur für einen Großkunden, der ausdrücklich Jugendschutzsoftware wünscht.
Aus Protest gegen die Vorratsdatenspeicherung hat Anonymous Austria die Namen und Adressen von 25.000 österreichischen Polizisten veröffentlicht. Die Daten seien nicht gehackt worden, hieß es.
Deutsche Soldaten sollen bei Kampfeinsätzen auf Smartphones verzichten, weil der Gegner sie sonst orten kann. Die Position eines Mobilfunknutzers kann jederzeit auf verschiedenen Wegen bestimmt werden.
Der EU-Rat hat einem Abkommen mit Australien über die Weitergabe von Fluggastdaten zur Auswertung und jahrelangen Speicherung zugestimmt.
Datenschützer wollen Geldbußen von 300.000 Euro gegen die deutschen Mobilfunkbetreiber, BT und M-Net durchsetzen. Die Firmen sammelten weit mehr Daten, als zu Anrechnungszwecken nötig und hielten diese zu lange vor.
Google Analytics verstößt nicht mehr gegen den Datenschutz in Deutschland. Der Suchmaschinenkonzern hat sein Webanalysesystem so geändert, dass keine personenbezogenen Daten mehr weitergegeben werden.
Easycash verwaltet Daten, die bei Geschäften mit EC-Karten anfallen. Offensichtlich eine große Versuchung: Die Firma wollte dieses Wissen um Kunden zu Geld machen.
Die IT-Expertin und Ex-SPD-Europaabgeordnete Erika Mann, die auch im Vorstand bei Icann ist, hat einen neuen Job: Sie sitzt künftig als EU-Cheflobbyistin für Facebook in Brüssel.
Google schafft für Besitzer von WLAN-Access-Points weltweit die Möglichkeit, einer Nutzung der WLAN-Daten ihres Geräts im Rahmen von Googles ortsbezogenen Diensten zu widersprechen. Das Unternehmen folgt damit den Forderungen europäischer Datenschützer.
Der demokratische Senator Richard Blumenthal hat am Donnerstag einen Gesetzentwurf eingebracht, um Datensicherheit und Datenschutz bei Unternehmen zu verbessern. Wer nachlässig mit Kundendaten umgeht, muss mit hohen Strafen rechnen.
Erst wurde Schlewsig-Holsteins Regierungsstellen Facebook verboten, jetzt zieht die Bundesregierung nach. Ilse Aigner wendet sich an alle Bundesministerien und fordert, Facebook-Seiten und Like-Buttons zu löschen.
Unter dem Motto "Freiheit statt Angst" haben in Berlin am Samstag tausende demonstriert. Die Aktion gegen staatliche Überwachung fand bereits zum fünften Mal statt. Beim Abschlussfest bis 18:30 Uhr sollte Nina Hagen auftreten.
Facebook hat sich heute mit Bundesinnenminister Friedrich getroffen. Der US-Konzern hat zugestimmt, an einem allgemeinen Datenschutzkodex für soziale Netzwerke mitzuarbeiten.
Experten von den Grünen und der Linken halten die heute bekanntgewordene Vorratsdatenspeicherung der Nutzerdaten in deutschen Mobilfunknetzen für illegal. Bis zu sechs Monate wird gespeichert, wer in jeder Funkzelle mit wem gesprochen, SMS versandt oder empfangen hat und welche IMEI-Nummer die Mobiltelefone haben.
In Schleswig-Holstein müssen alle Regierungsstellen und großen Unternehmen, die bei Facebook aktiv sind, ab dem 1. Oktober mit hohen Bußgeldern rechnen. Das hat Landesdatenschützer Thilo Weichert mitgeteilt. Facebook-Vertreter Richard Allan will eilig eine rechtliche Klarstellung liefern.
Die Generalstaatsanwaltschaft München verfügt über Daten der Mobilfunkbetreiber, die offenbar illegal erfasst werden. Aufgezeichnet werden Verbindungs- und Bewegungsdaten der Nutzer.
Der Softwareentwickler Alvar Freude vom Arbeitskreis Zensur will in Deutschland die Speicherung aller IP-Adressen durchsetzen. Er arbeitet dazu in einem beim SPD-Parteivorstand angesiedelten Gesprächskreis mit. Der Überwachungsgegner Felix von Leitner (Fefe) nennt Freude einen Verräter.
Die pakistanischen Behörden haben die Nutzung von VPNs verboten. Sie begründen diese Maßnahme mit dem Kampf gegen den Terrorismus.
Auf Flickr können die eigenen Fotos mit Standortdaten veröffentlicht werden. Mit Geofences lässt sich die Geolokalisierung in frei festgelegten Zonen für die Öffentlichkeit und die Flickr-Benutzergruppen beschränken. Dadurch soll die Privatsphäre geschützt werden.
Die Aufregung um Geodatendienste in Deutschland und verpixelte Häuserfassaden lässt nach. Der Chef des bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht sagte, bei den Widersprüchen zu Bing Maps Streetside herrsche "fast tote Hose".
Das DLR testet, ob sich Drohnen für den Einsatz in Solarthermiekraftwerken eignen. Die Drohne wird mit einer Kamera ausgestattet und soll die Spiegel kontrollieren.
Veraltete Software, vernachlässigte Server: Bei Zynga gibt es angeblich eine Reihe kritischer Sicherheitslücken. Spieler von Socialgames wie Farmville, Cityville oder Empires & Allies droht unter anderem Schaden durch Phishing-Angriffe.
Zum Konkurrenten für Steam möchte EA sein Spieleportal Origin ausbauen - und räumt sich selbst das Recht ein, Informationen über die Hardware und Software des Kunden zu sammeln. Wer das nicht möchte, bleibt unter anderem von Battlefield 3 ausgeschlossen.
Facebooks Like-Button und auch Fanseiten bei Facebook verstoßen gegen deutsches Datenschutzrecht, sagt Datenschützer Thilo Weichert. Er droht Webseitenbetreibern mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro.
Rund 27.000 iPhone-Nutzer in Südkorea haben eine Sammelklage gegen Apple eingereicht. Sie fordern von dem Technologiekonzern Schadensersatz für die heimliche Aufzeichnung von Bewegungsdaten.
Der Datenschutz in sozialen Netzwerken geht dem Bundesrat nicht weit genug. In einem Gesetzentwurf zur Änderung des Telemediengesetzes fordert er daher sichere Standardeinstellungen und einen Löschknopf für persönliche Daten.
Die Crackergruppe Teampoison warnt Research in Motion (RIM) davor, persönliche Nachrichten und Kundendaten an die britische Polizei zu übergeben. Anderenfalls würden die Adressen von RIM-Angestellten an die Randalierer von London weitergeleitet.
Facebook-Nutzer können nun auch über die mobile Webseite andere darauf hinweisen, dass sie bestimmte Fotos von sich nicht online sehen möchten. Das soll bei einem Großteil der Fälle funktionieren, ohne dass Facebook intervenieren muss.
Die Piratenpartei nennt ihn undemokratisch, die SPD naiv, die Grünen halten seine Forderungen für gefährlich: Seit Innenminister Friedrich ein Ende der Anonymität für Blogger gefordert hat, wird er von allen Seiten kritisiert.
Der Zugriff auf die von Windows-Geräten gelieferten Bewegungsdaten über die Dienste von live.com ist US-Berichten zufolge nicht mehr möglich. Wie die Daten per Internet ausgelesen werden konnten, ist derweil immer noch nicht erklärt.
Facebook ermöglicht werdenden Eltern, ihre noch ungeborenen Kinder als Familienmitglieder einzutragen. Wer will, der kann jetzt also noch mehr private Daten bei dem sozialen Netzwerk speichern.
Security-Forscher aus den USA warnen vor neuen Verfahren, mit denen die Wege von Internetnutzern verfolgt werden können. Mit Technik des Unternehmens Kissmetrics haben unter anderem Amazon, Hulu und Spotify Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre umgangen.
Facebook hat nun ebenfalls ein Belohnungssystem für gefundene Sicherheitslücken eingerichtet. Die Konkurrenten StudiVZ und Google sowie die Mozilla Foundation bezahlen bereits seit längerem Prämien für direkt gemeldete Fälle.
US-Berichten zufolge sammeln Smartphones mit Windows Phone 7 ständig ortsbezogene Daten über WLANs und übermitteln sie an Microsoft. Diese Daten sind auch von außen zugänglich, so dass sich Bewegungsprofile von Anwendern erstellen lassen.
Für seinen Ruf nach Vorratsdatenspeicherung nach den Anschlägen in Norwegen bezieht Hans-Peter Uhl von der CSU verbale Prügel. Zudem vergaß Uhl zu erwähnen, dass Norwegen die Vorratsdatenspeicherung im März 2011 beschlossen hatte.
Volker Beck von den Grünen lehnt eine Instrumentalisierung des Anschlags in Oslo und des Massakers auf der Ferieninsel Utøya für die Vorratsdatenspeicherung ab. Hans-Peter Uhl (CSU) erklärte, der Traum vom freien Internet werde zu einem Albtraum.
Damit sich EU-Abgeordnete gegen die Übermittlung von Fluggastdaten an die USA und andere Länder einsetzen, hat NoPNR zur Postkartenkampagne aufgerufen. Bürger sollen mit ihren Urlaubsgrüßen kreativ gegen die Fluggastdatenauswertung protestieren.
Google+ erlaubt es bald, das angegebene Geschlecht vor anderen zu verbergen. Das Team hinter Googles sozialem Netzwerk wird damit auf Datenschutzbedenken der Nutzer eingehen.
Mit Booz Allen Hamilton ist ein weiteres Sicherheits- und Militärberatungsunternehmen zum Ziel von Anonymous geworden. Aufgrund eines laut Anonymous "epischen Sicherheitsversagens" konnten sich die Eindringlinge unbeschränkten Zugriff auf einen praktisch ungesicherten Server verschaffen und veröffentlichten daraufhin unter anderem 90.000 Militäradressen - inklusive zugehöriger Passwörter.
Mehrere US-Bürgerrechtsgruppen haben Einzelheiten über die neue Biometriedatenbank des FBI veröffentlicht. Daraus geht unter anderem hervor, wie leistungsfähig das neue System sein wird.
Die No Name Crew hat vertrauliche Ermittlungsdaten des Zolls auf ihrer Website veröffentlicht. Die Gruppe versteht das als Protest gegen die Überwachung der Bürger durch staatliche Stellen.
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