Die Datenbanksoftware Filemaker wurde in der Version 11 veröffentlicht und bringt einige Neuerungen, um den Umgang mit Datenbanken zu vereinfachen. Anders als bei Filemaker 10 gibt es die neue Version zunächst wieder nur in englischer Sprache. Die deutsche Version wird Ende März 2010 erwartet.
Microsoft will beim Wechsel weg von MySQL hin zum eigenen SQL-Server helfen und hat dazu den Microsoft SQL Server Migration Assistant (SSMA) um Unterstützung für MySQL erweitert.
Die britische Hauptstadt London macht Ende Januar in großem Umfang Daten aus staatlichen Datenbanken im Internet zugänglich. Bereits jetzt sind Teile der Bestände online verfügbar.
MySQL hat sein gleichnamiges Datenbankmanagementsystem in der Version 5.5-M2 veröffentlicht. Das neue Milestone-Release bringt neue Funktionen mit. Dazu zählt unter anderem die von Google beigesteuerte semi-synchrone Replikation.
Die speziell für Datenbanken konzipierte GreenSQL Firewall ist in der Version 1.2.0 erschienen. In der neuen Ausgabe schützt GreenSQL neben MySQL auch PostgreSQL.
Die kalifornische Firma XDEV hat ihre Entwicklungsumgebung für Java-basierte Datenbanken unter die Common Public License gestellt. Die IDE soll Programmierern mit 4GL-, Basic- oder Delphi-Kenntnissen den Einstieg in Java erleichtern.
Filemakers Datenbanksoftware Bento ist in einer neuen Version erschienen, die iPhoto-Daten direkt integriert. In einem Netzwerk können bis zu fünf Nutzer auf die Daten der Mac-Software zugreifen.
Oracle hat Berkeley DB 4.8 und Berkeley DB XML 2.5 angekündigt. Beide Datenbankversionen sollen mehr Geschwindigkeit bringen und flexibler skalieren.
Oracle vermeldet "Generally Available" für die Oracle Database 11g Release 2. Die Software steht ab sofort zum Download bereit und bringt einige Neuerungen.
Die Entwickler des objektrelationalen Datenbankmanagementsystems PostgreSQL haben eine erste Alpha der kommenden Version 8.5 freigegeben. Damit geben sie frühzeitig Einblick in die Entwicklung.
Microsoft hat die erste Community Technology Preview (CTP) von Microsoft SQL Server 2008 R2 veröffentlicht. Die neue Version enthält unter anderem Business-Intelligence-Funktionen.
Das Start-up Hexagram 49 arbeitet mit RethinkDB an einer Storage-Engine, die dank aktueller Algorithmen und Ausrichtung auf SSDs anderen Systemen überlegen sein soll. Da RethinkDB als MySQL-Plug-in daherkommt, kann die Datenbank leicht in bestehende Systeme integriert werden.
Mit dem Ingres-VectorWise-Projekt will der Datenbankspezialist Ingres die Möglichkeiten aktueller Computerhardware ausschöpfen und die Geschwindigkeit von Datenbank-Management-Systemen drastisch erhöhen. Bis zu zehnmal schneller als herkömmliche Systeme soll Ingres-VectorWise sein.
Das freie Datenbankmanagementsystem PostgreSQL ist in der Version 8.4 erschienen. Die neue Version soll Leistungsverbesserungen enthalten, Berechtigungen lassen sich feiner vergeben und es gibt neue Monitoringwerkzeuge.
EnterpriseDB hat eine neue Version des Postgres Plus Advanced Server veröffentlicht. Die neue Version verfügt über den sogenannten Infinite Cache und soll die Kompatibilität zu den Oracle-Datenbanken weiter verbessern.
Das freie Datenbankmanagementsystem PostgreSQL 8.4 ist in der zweiten Betaversion erschienen. Sie soll eine Reihe von Problemen beseitigen. Die Entwickler bitten, die neue Version zu testen, um PostgreSQL 8.4 möglichst schnell veröffentlichen zu können.
IBM übernimmt den Datenbankspezialisten Exeros, um seine Sparte für Information-Management-Software auszubauen. Exeros' Firmengründer Piyush Gupta ist ein früherer IBM-Mitarbeiter.
Die Datenbanksoftware Bento gibt es nun auch in einer mobilen Version für iPhone und iPod touch. Sie soll die Selbstorganisation unterwegs vereinfachen und kann sich mit Bento 2 für MacOS X synchronisieren.
Mit MySQL Cluster 7.0 schafft Sun unter anderem die Möglichkeit, einem bestehenden Cluster im laufenden Betrieb neue Knoten hinzuzufügen. Mit dem System sollen sich hochverfügbare Datenbanken mit einer Verfügbarkeit von bis zu 99,999 Prozent aufbauen lassen.
Die neue Version 5.4 von MySQL soll signifikant schneller sein, verspricht Sun und bietet ab sofort einer erste Vorabversion zum Download an.
Innobase hat eine eigenständige Embedded-Version von InnoDB veröffentlicht. Die Software war ursprünglich als Storage-Engine für MySQL entwickelt worden.
Das freie Datenbankmanagementsystem PostgreSQL 8.4 ist als Betaversion verfügbar. Die Entwickler haben viele neue Funktionen darin integriert. Dem ursprünglich gesetzten Zeitplan hinkt die neue Version aber hinterher.
Für den SQL Server 2008 bietet Microsoft nun das Service Pack 1 (SP1) zum Download an. Das Updatepaket umfasst 300 Updates und Fehlerkorrekturen sowie einige Funktionserweiterungen. Insgesamt soll die Wartung von Datenbanken und die Stabilität der Software verbessert werden.
Das freie Datenbank-Managementsystem PostgreSQL soll sicherer werden. Die nächste Version der Software soll dafür verschiedene Sicherheitsfunktionen erhalten. Das Projekt sucht jetzt Experten, die sich den Quellcode anschauen.
Die Datenbanksoftware FileMaker steht ab sofort in der Version 10 zur Verfügung und kommt mit einer veränderten Bedienoberfläche daher. Gleich zum Marktstart gibt es die neue FileMaker-Version in deutscher Sprache.
Ingres bringt sein gleichnamiges Datenbank-Management-System Ingres in der Version 9.2 auf den Markt. Die Software steht mittlerweile unter einer Open-Source-Lizenz und wartet unter anderem mit neuen Funktionen für eine verbesserte Hochverfügbarkeit auf.
Mit dem SolidDB Universal Cache will IBM nahezu jede relationale Datenbank schneller machen. Dabei nutzt IBM die relationalen In-Memory-Datenbanken von Solid, die IBM mit dem Kauf des Unternehmen übernommen hat.
Nutzer von Internetcafés in Peking müssen sich mit Foto und Scan des Personalausweises registrieren lassen. Die Daten werden in einer zentralen Datenbank, die von den lokalen Behörden betrieben wird, gespeichert.
Die Datenbanksoftware Bento, die von Filemaker stammt, liegt nun in der Version 2 vor. Verschiedene kleinere Änderungen haben Einzug in die MacOS-Software gehalten, die die Bearbeitung von Datenbanken vereinfachen sollen.
Der Europäische Gerichtshof hat sich in Antwort auf eine Anfrage des Bundesgerichtshofs für eine weite Auslegung der EU-Datenbankrichtlinie von 1996 ausgesprochen. Dem EuGH zufolge kann die Übernahme von Elementen einer Datenbank aus einer Bildschirmanzeige eine Rechtsverletzung darstellen.
Microsoft arbeitet an einer Erweiterung für den SQL Server 2008. Dadurch soll das Datenbanksystem um verschiedene Business-Intelligence-Funktionen erweitert werden. Vor 2010 ist jedoch nicht mit Kilimanjaro, so der Codename der Software, zu rechnen.
Der Hersteller von Unternehmenssoftware Oracle steigt mit der "HP Oracle Database Machine" ins Geschäft mit Hardware ein. "Wir gehen ins Hardwaregeschäft", kündigte Firmenchef Larry Ellison auf der Hausmesse Openworld in San Francisco an. "Doch wir gehen nicht allein."
Eigentlich sollte MySQL 5.1 längst als sogenanntes GA-Release vorliegen und damit für den produktiven Einsatz freigegeben sein. Aufgrund von Problemen wurde das jedoch immer wieder verschoben. Nun peilen die MySQL-Entwickler November 2008 für die Veröffentlichung einer GA-Version von MySQL 5.1 an.
Die Hotelkette Best Western bestreitet den Bericht einer Wochenzeitung über einen massiven Datendiebstahl. Nur der Computer eines Hotels in Deutschland sei von einem Trojaner befallen gewesen. Der Angreifer habe nur Zugriff auf zehn Datensätze gehabt. Der schottische Sunday Herald bleibt dagegen bei seiner Darstellung.
Ein indischer Hacker hat offenbar einen Zugang zu den Kunden- und Bezahldaten aller Gäste in europäischen Best Western-Hotels, seit dem Jahr 2007, gefunden und die Daten an die russische Mafia verkauft. Bis zu 8 Millionen Menschen müssten nun bangen, dass ihre Kreditkartendaten missbraucht werden. Der Schwarzmarktwert der Beute liegt bei 3,6 Milliarden Euro.
Microsoft hat seinen SQL Server 2008 fertiggestellt und bietet ihn ab sofort zum Download an. Die Software vereint Datenverwaltung mit Business-Intelligence, soll auch für Data-Warehousing in großem Umfang geeignet sein und verfügt über erweiterte Berichts- und Analysedienste.
Mit seinen Datenbank-Appliances für MySQL verspricht Kickfire, Abfragen auf große Datenbanken enorm zu beschleunigen. Dafür sorgt unter anderem ein spezieller SQL-Chip, der in den Geräten zum Einsatz kommt. Zum Ausbau des Geschäfts erhielt Kickfire jetzt 20 Millionen US-Dollar Risikokapital.
Einige MySQL-Entwickler um Brian Aker arbeiten an einer Art abgespeckter Version von MySQL, die auf Web-Anwendungen mit sehr vielen parallelen Anfragen und Multicore-Systemen zugeschnitten ist. Das Projekt Drizzle unterscheidet sich auch in anderen Punkten von MySQL.
Eigentlich sollte MySQL 5.1 längst fertig sein, doch die neue Version des Datenbank-Management-Systems lässt weiter auf sich warten. Nun bittet MySQL seine Nutzer um Mithilfe bei der Entscheidung, ob die Software das Etikett "General Availability" tragen darf, womit MySQL seine Software für den Produktiveinsatz frei gibt.
Markus Wanner hat sein Replikationswerkzeug Postgres-R für das freie Datenbankmanagementsystem PostgreSQL als Open Source veröffentlicht. Für die Weiterentwicklung würde er gern ein Communityprojekt etablieren.
Der scheidende SAP-Chef Henning Kagermann gibt sich gegenüber dem US-Konkurrenten Oracle angriffslustig. Durch den seit Jahren anhaltenden aggressiven Übernahmekurs Oracles gingen dem deutschen Softwarekonzern keine Marktanteile verloren.
"Sun Glassfish and MySQL Unlimited" erlaubt Firmen, die Software so oft sie wollen zu einem jährlichen Festpreis zu installieren. Sun spricht damit Unternehmen an, die proprietäre Software wie Oracle, Sybase oder DB2 im Einsatz haben.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) macht weiter Druck für sein umstrittenes Vorhaben, eine zentrale Einwohnermeldedatenbank aufzubauen. Das berichtet das Boulevardblatt Bild, das sich auf eine interne Vorlage aus dem Ministerium beruft. Kritiker warnen, das Bundesverwaltungsamt mutiere so zur Superdatensammelbehörde.
In seltener Eintracht haben der IT-Branchenverband Bitkom und Bundesdatenschützer Peter Schaar den umstrittenen elektronischen Einkommensnachweis Elena (früher Jobcard) gelobt. "Wenn alle Arbeitsnachweise und Gehaltsbescheinigungen elektronisch übermittelt würden, könnten die Unternehmen mehr als 500 Millionen Euro einsparen", sagte Bitkom-Chef August-Wilhelm Scheer. Man sei in das Projekt von Anfang an eingebunden und könne mit den jetzigen Vorgaben leben, ließ Schaar über einen Sprecher mitteilen.
Das Bundeskabinett hat heute den elektronischen Einkommensnachweis ELENA (früher Jobcard) beschlossen. Sämtliche Einkommensdaten aller in Deutschland abhängig Beschäftigten werden in einigen Jahren von den Arbeitgebern monatlich an eine zentrale Speicherstelle übermittelt. So entsteht eine "datenschutzwidrige zentrale Großdatenbank ohne echte Verschlüsselung", so die Bewertung des Kieler Landesdatenschützers Thilo Weichert.
Langfristig könnte der Kern von IBMs Datenbankmanagementsystem DB2 als Open Source freigegeben werden. Zwar gibt es kein konkretes Vorhaben. Durch die Marktsituation könnte dieser Schritt jedoch unumgänglich sein.
Jim Starkey, Erfinder der Falcon-Storage-Engine und der Interbase-Datenbank, hat das Unternehmen MySQL verlassen. Die Sun-Tochter arbeitet weiter mit einer Gruppe von Programmierern an der Engine.
Um Entwicklern den Einstieg in MySQL und die Java-Plattform zu erleichtern, hat Sun eine Kombination aus der Datenbank und dem Applikationsserver GlassFish vorgestellt. Die Software soll für die gängigen Plattformen zum Download angeboten werden.
EnterpriseDB hat seine PostgreSQL-Distribution umbenannt und verspricht Leistungsverbesserungen speziell für Entwickler von Web-2.0-Anwendungen. Zusätzlich hat das Unternehmen seine Business-Intelligence-Lösung GridSQL unter die GPL gestellt.
Adobe beteiligt sich wie auch Mozilla und Symbian an der Entwicklung der freien Datenbank SQLite. Die Software ist vor allem für den Embedded-Einsatz gedacht und bietet Schnittstellen für alle wichtigen Programmiersprachen.
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