Mit einem Fokus auf die Unterhaltungstechnologie stellt Creative Labs Soundkarten, Mediaplayer, Webcams und Lautsprechersysteme her. Als Hersteller der Soundkartenserie Sound Blaster setzte die Firma neue Maßstäbe für Sound unter MS-DOS.
Creative liefert seine ersten PCI-Express-Soundkarten mit dem Quad-Core-Soundchip Sound Core3D aus. Ihre volle Leistung wird die Soundblaster-Recon3D-Serie aber erst mit Windows 8 entfalten können.
2004 kam Doom 3 auf den Markt, jetzt hat id Software den Quellcode des Ego-Shooters veröffentlicht - nachdem John Carmack einige Grafikroutinen umprogrammiert hat.
Die Veröffentlichung des Quellcodes von Doom 3 ist im wahrsten Sinne des Wortes von einem Problem überschattet: Chefprogrammierer John Carmack muss wegen drohender Patentstreitigkeiten bei der Darstellung von Schatten einen Teil seines Werks überarbeiten.
Creative bringt mit dem "Sound Blaster Tactic3D Omega" einen kabellosen Kopfhörer mit Sprechgarnitur auf den Markt, der an PS3, Xbox 360 und am Desktoprechner betrieben werden kann.
Computex 2011 Creative Labs hat einen neuen Soundchip entwickelt. Der Sound Core3D vereint einen Audiocodec mit mehreren DSPs.
Mit Creatives neuen Ziisound-Lautsprechern lassen sich von einem Smartphone oder Tablet bis zu vier Lautsprecher in flexiblen Konfigurationen ohne Kabel ansprechen. Das klingt ganz ordentlich, ist aber kein billiges Vergnügen.
Creative hat drei Webcams vorgestellt, die mit Auflösungen von 720p und 1.080p Käufer ansprechen sollen, die aufgenommene Videos auch zu Youtube und sozialen Netzwerken heraufladen wollen.
In München hat Creative seine 7- und 10-Zoll-Tablets der Serie Ziio vorgestellt. Die Prototypen liefen stabil und relativ schnell, verlangen aber eine disziplinierte Bedienung. Das liegt am resistiven Touchscreen, der aber erst die kleinen Preise ermöglicht.
Creative geht unter die Tablet-Hersteller - mit günstigen Android-Geräten mit HDMI-Ausgang. Dazu kommt noch der Zen Touch 2, ein ebenfalls auf Android basierender iPod-touch-Konkurrent, den es auch mit GPS gibt.
Ifa 2010 Creatives Webcam "Live! Cam inPerson 1080" liefert zwar ein Full-HD-Video, schont jedoch durch Hardwarekompression die CPU des Rechners. Dazu liefert sie gleich einen H.264-Stream.
Cebit Auf der Cebit konnte Golem.de das neue Sound-Blaster-World-of-Warcraft-Headset von Creative in der Wireless-Variante für einige Stunden ausprobieren - mit Stimmverzerrung für den eigenen Spielcharakter. Es wird wie die kabelgebundene Variante ab Mitte März 2010 ausgeliefert und bietet Leuchteffekte.
Cebit Creative zeigt die dritte Version seiner einfachen 720p-Videokamera Vado HD. Ebenfalls neu auf der Cebit vorgestellt wird die hochauflösende Webcam Live! Cam Socialize HD.
Creative Labs will in den Markt für E-Book-Reader einsteigen. Wie die Creative-Fansite Epizenter.net berichtet, wird das "Mediabook" des Zubehörherstellers auch die Multimedia-Wiedergabe sowie Facebook- und Twitter-Clients integrieren.
Sony hat mit der MHS-PM1 eine Einfachvideokamera für 720p-Aufnahmen vorgestellt, die auf Speicherkarten aufzeichnet. Im Gegensatz zu Konkurrenzmodellen von Kodak, Cisco und Creative ist das Objektiv der Kamera drehbar gelagert.
Sound Blaster für iTunes soll Musik aus Apples Musikverwaltung drahtlos übertragen und gleichzeitig die Klangqualität verbessern. Die zu dem USB-Gerät passenden Boxen kommen ebenfalls von Creative.
Creative hat eine minimalistische Videokamera vorgestellt, die Filme mit 720p auf Flash-Speicher aufzeichnet. Die Creative Vado HD sieht wie eine externe Festplatte aus und kann ihr Videomaterial über die HDMI-Schnittstelle ausgeben.
Creative hat seinen Treiber für die Soundkartenserien Sound Blaster X-Fi und X-Fi Titanium als Open Source veröffentlicht. Der Treiber steht für 32- und 64-Bit-Linux-Systeme zur Verfügung und ist kompatibel zum Linux-Audiosystem Alsa.
Creative hat mit dem Zen Mozaic einen neuen MP3-Spieler vorgestellt, der mit Flashspeicher ausgerüstet ist und maximal 16 GByte Daten speichern kann. Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenzprodukten ist beim Mozaic ein Lautsprecher eingebaut.
Instant Messaging mit dem Musikplayer soll mit dem "Zen X-Fi mit Wireless LAN" von Creative möglich sein. Der Musikabspieler unterstützt Instant Messaging über die Dienste von Yahoo und Microsoft. Der Internetzugriff wird dabei über eine WLAN-Verbindung realisiert. Außerdem verspricht Creative, dass der Zen X-Fi Audiodateien in Originalqualität wiedergibt.
In den USA feiert Pure Digital mit einer Videokamera, die sich von allen überflüssigen Einstellungsmöglichkeiten verabschiedet und nichts kann außer Aufnehmen, große Erfolge: "Flip" ist ein Camcorder, der einer Kompaktkamera ähnelt und über einen USB-Stecker verfügt. Mit der Vado will Creative Labs an diesen Erfolg anknüpfen und stellt seinerseits einen Camcorder mit USB-Anschluss und Flash-Speicher vor.
Der Elektronik-Hersteller Creative muss seinen Kunden seiner MP3-Player eine Entschädigung anbieten. Grund sind die Angaben bei der Festplattenkapazität. Der Vorwurf lautet auf unzutreffende Hersteller-Spezifikationen bei der Anzahl der speicherbaren Song-Dateien. Zudem sei bei der netzunabhängigen Wiedergabedauer übertrieben und das Speichervolumen um 7 Prozent zu hoch ausgewiesen worden.
Ein Hobby-Programmierer hilft den Kunden von Creative durch selbst programmierte, kostenlose Treiber für X-Fi-Karten aus der Bug-Falle - trotzdem folgt ein Verbot. Creative sieht sein Urheberrecht verletzt und will offenbar verhindern, dass die Treiber auf bestimmten Karten nicht vorgesehene Features freischalten.
Ein neuer Soundkartentreiber für Creatives Sound-Blaster-X-Fi-Produkte soll Probleme beseitigen, die bei Windows-PCs mit 4 GByte Arbeitsspeicher auftreten können. Der neue X-Fi-Treiber trägt die Versionsnummer 2.15.0006 und ist für Windows-XP- sowie Vista-Nutzer gedacht.
Creative hat auf der CES 2008 in Las Vegas seine neue "Zen Stone"-Familie vorgestellt. Die neue Generation der MP3P-Player mit Flash-Speicher ist mit eingebauten Lautsprechern ausgerüstet. Die Geräte sind mit 1-, 2- und 4-GByte-Speicher erhältlich.
Creative rühmt sich damit, weltweit bislang insgesamt 25 Millionen MP3-Abspieler verkauft zu haben. Damit betrachtet sich das Unternehmen als Nummer 2 im US-Markt für Flash- und Hardware-basierte Player, der von Apple mit seinen iPods angeführt wird.
Creative Labs hat mit dem I-Trigue 3000, dem I-Trigue 3000i und dem Inspire T10 neue Lautsprecher vorgestellt, die Stereo-Klang bieten - teilweise mit Subwoofer-Unterstützung. Der I-Trigue 3000i ist mit einer zusätzlichen Docking- Station speziell für iPods ausgestattet.
Creative stellte seinen Audioprozessor X-Fi Xtreme Fidelity schon im Mai 2005 vor. Linux-Nutzer waren bislang mangels eines passenden Treibers aber nicht in der Lage, diesen zu verwenden. Anfang 2007 gab Creative dann bekannt, an einem passenden Treiber zu arbeiten, der nun zumindest als Beta-Version verfügbar ist.
Creative Labs hat mit dem GigaWorks T40 ein neues Stereo-Lautsprecherpaar vorgestellt, das mit besonders hochwertigen Komponenten und gutem Ton glänzen soll. Das grassierende Dockingstationsfieber kann man mit einem Zusatzmodul für Apples iPod dämpfen, das optional erhältlich ist.
Creative hat mit der "SoundBlaster X-Fi Xtreme Audio Notebook" eine Soundkarte für Notebooks vorgestellt, die in den ExpressCard-Schacht gesteckt wird und Notebooks einen 7.1-Sound bescheren soll.
Creative legt mit dem Zen Stone eine günstige Konkurrenz zu Apples iPod Shuffle vor. Das in sechs Farben verfügbare Gerät kommt ohne Display daher und spielt wahlweise alle Songs nacheinander ab oder begibt sich in den Zufallsmodus. Eine Akkuladung soll für 10 Stunden Musikwiedergabe reichen.
Der asiatische Unterhaltungselektronik- und Zubehör-Hersteller Creative Technology hat sich auch nach einer deutlichen Personal- und Kostenreduktion noch nicht ganz gefangen: Im vierten Quartal 2006 mit dem traditionell starken Weihnachtsgeschäft machte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur deshalb nicht deutlich weniger Umsatz, weil eine 100 Millionen US-Dollar schwere Lizenzzahlung von Apple eintraf.
Damit sich Windows-XP-Spiele auch unter dem neuen Windows Vista mit Raumklang genießen lassen, hat Creative eine kostenlose Anwendung namens "ALchemy" veröffentlicht. Sie erkennt populäre Titel, deren EAX- oder DirectSound3D-Aufrufe von Vista wegen der fehlenden Soundhardware-Abstraktionsschicht zu 2D "geplättet" werden.
Mit dem xDock Wireless hat Creative eine Basisstation für ein funkverteiltes Musiksystem vorgestellt, das als Quelle Apples iPod nutzt. Der kleine Musikspieler wird in die Basis eingesteckt, die dann an die Empfangsstationen im Haus die Musik weiterverteilt. An die Empfangsstationen werden Lautsprecher angeschlossen.
Creative hat zwei neue Lautsprechersysteme vorgestellt. Während das 2.1-System Inspire T3100 eher für Notebooks und Spielerechner gedacht ist, soll mit dem 5.1-System Inspire T6100 auch das Heimkino ausstaffiert werden.
Mit dem "Zen Vision W" präsentiert Creative auf der IFA einen portablen MP3-Player für Musik, Videos und Fotos mit 4,3-Zoll-Display im Format 16:9 und einer Auflösung von 480 x 272 Pixeln. Die eingebaute Festplatte fasst 30 GByte. Mit kleinerem Display, aber größerer Festplatte kommt zudem ein neues Modell der Reihe Zen Vision:M daher.
Mit einer Zahlung von 100 Millionen US-Dollar legt Apple seinen Rechtsstreit mit Konkurrent Creative bei. Creative hatte Apple wegen Patentverletzungen verklagt, da Apples iPod gegen ein Patent von Creative verstoßen haben soll. Künftig wird Creative sogar iPod-Zubehör anbieten.
Mit dem Neeon 2 hat Creative einen neuen Musikspieler mit Flash-Speicher vorgestellt, der gegen Apples Nano positioniert ist. Das Modell bietet ebenfalls ein Farbdisplay und kann mit bis zu 4 GByte Speicher aufwarten.
Mit dem Zen V und dem Zen V Plus hat Creative zwei neue MP3-Player mit 1,5 Zoll großem OLED-Display vorgestellt. Beide sind in Größen von bis zu 4 GByte erhältlich, bieten eine Diktierfunktion und können über einen Line-In-Eingang auch direkt mit Musik gefüttert werden. Die Plus-Variante spielt zusätzlich auch Videos ab und enthält ein Radio.
Creative hat mit der "Live Cam Voice" eine kleine Videokonferenzkamera mit eingebautem Mikrofon vorgestellt. Für sich genommen wäre das angesichts der Menge ähnlicher Geräte kaum noch eine Erwähnung wert - hätte die Kamera keine Array-Mikrofone zur Ausblendung von Umgebungsgeräuschen.
US-Berichten zufolge hat Apple als Reaktion auf Creatives Klage wegen möglicher Patentverletzung durch die iPod-Musikplayer am selben Tag mit einer Gegenklage geantwortet. Dabei soll es jedoch nicht um das so genannte "Zen-Patent" gehen, sondern um vier Patente von Apple, die wiederum Creative verletzten soll.
Nach über einem halben Jahr hat Creative Labs auf die in Anwenderforen immer wieder geäußerte Kritik an Knacksern und Aussetzern beim Spielen mit X-Fi-Karten reagiert. Man konnte das Problem nachvollziehen und hat für Mainboards mit NForce4 eine verblüffend einfache Lösung parat.
Apple soll mit dem iPod Patentrechte von Creative verletzen und dafür nun Schadensersatz zahlen. Creative verklagt den iPod-Hersteller, nachdem das Unternehmen im August 2005 ein Patent auf das Bedienkonzept für seine tragbaren MP3-Player zugesprochen bekam, das Apple nach Ansicht von Creative unerlaubterweise auch im iPod einsetzt.
Einen deutlichen Umsatzrückgang und steigende Verluste meldet Creative, die mit dem Zen in Konkurrenz zu Apples iPod stehen. Der Umsatz ging im dritten Quartal 2005/2006 auf 225,7 Millionen US-Dollar zurück, nachdem Creative noch vor einem Jahr 333,8 Millionen US-Dollar umsetzen konnte.
Sinkende Preise für Flash-Speicher lassen die Verluste bei Creative steigen. Das Unternehmen gab jetzt eine Gewinnwarnung heraus.
Der von Creative übernommene 3D-Hardware-Hersteller 3Dlabs soll sich künftig der Entwicklung von Grafikchips für mobile Endgeräte wie Smartphones und PDAs widmen. Creative zufolge ist der Markt für Workstation-Grafikkarten rückläufig, was die Entscheidung für die Neuausrichtung erklärt.
Mit dem externen Wandler "Home Theater Connect DTS-610" will es Creative Labs Besitzern von Geräten mit analoger 5.1-Kanal-Ausgabe ermöglichen, Mehrkanal-Heimkinosysteme auch digital per DTS-Stream zu füttern. Dies soll auch für Creative-Soundkarten mit digitalen Ausgängen interessant sein, etwa wenn DRM-Systeme eine Digitalausgabe verweigern oder Spiele mit nur über den Analog-Ausgang verfügbaren EAX-Raumklang-Effekten gespielt werden sollen.
Rund 390,8 Millionen US-Dollar konnte Creative im zweiten Quartal seins Geschäftsjahres 2005/2006 umsetzen, im Vorjahr waren es 375,1 Millionen. Vom MP3-Player-Boom, der Apple Umsatzrekorde bescherte, scheint Creative also in deutlich geringerem Umfang zu profitieren.
Zusammen mit Profi-Gamer Johnathan "Fatal1ty" Wendel hat Creative eine Lasermaus mit einer Auflösung von 2.400 dpi entwickelt. Um die ideale Balance der Maus zu erreichen, können Spieler selbst Gewichte im Inneren austauschen und das Gehäuse soll durch gummierte Punkte für optimalen Grip sorgen. Zusätzlich gibt es noch ein einfacheres Modell.
Creative steht mit seinen MP3-Playern im direkten Wettbewerb mit Apple, die mit iTunes bereits seit geraumer Zeit Podcasts unterstützen. Mit ZenCast will Creative nun seinen Kunden einen direkten Zugriff auf Audio- und Video-Blogs bieten und so auch hier eine Alternative zu Apple bieten.
Creative will auf der CES eine einfache, drahtlose Webcam vorstellen, die Nutzern Einblick in das eigene Heim auch von unterwegs gewähren soll. Die Kamera soll sich dazu mit wenigen Handgriffen aufsetzen lassen.