Zur CES will Intel drei neue CPU-Familien vorstellen, wie der Chiphersteller soeben bestätigte. Auf der Liste stehen weitere Core-i7-Prozessoren sowie Core-i5- und die Core-i3-CPUs, die Grafikkern und CPU-Kern auf einem Package vereinigen.















Die US-Wettbewerbsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) geht wegen wettbewerbsschädlichen Verhaltens gegen Intel vor. Der Chiphersteller habe Innovationen erstickt und den Konsumenten geschadet, lauten die Vorwürfe.
In München hat Intel vor Journalisten im Vorfeld des Marktstarts der Clarkdale-Prozessoren einen kleinen Einblick in die Fertigungstechniken gegeben. Für die Anfang 2010 erwarteten 32-Nanometer-CPUs wurden die Prozesse so umstrukturiert, dass sie auch für 22-Nanometer-Technik noch halten sollen.
US-Berichten zufolge plant Intel die Vorstellung seiner ersten Xeon-Prozessoren mit 32 Nanometern Strukturbreite kurz nach der Cebit 2010. Dann sollen gleich sechs der bisher als "Westmere-EP" geführten CPUs erscheinen, die mit sechs Kernen versehen sind. Dazu kommen noch sieben Quad-Cores.
Auf dem International Electron Devices Meeting (IEDM) in Baltimore hat Toshiba zwei neue Bauformen für Transistoren vorgestellt. Für Bulk-Silizium mit Strukturbreiten um 20 Nanometer schlägt Toshiba die Verwendung von Kohlenstoff vor, weitere Verkleinerungen sollen sich unter anderem durch Spintronik ergeben.
Zwar hat sich Intel in den privatwirtschaftlichen Auseinandersetzungen mit AMD vor kurzem geeinigt, die Wettbewerbsaufsicht in aller Welt führt jedoch weitere Untersuchungen durch. Mit der US-amerikanischen Federal Trade Commission (FTC) will Intel nun sogar seine Preisstrukturen erörtern.
In wenigen Wochen bringt Intel seine ersten Prozessoren mit einem Grafikchip im CPU-Gehäuse auf den Markt. Diese GPUs sollen nicht nur für Grafik dienen, sondern auch das Umwandeln von Videos beschleunigen - aber nicht gleich zum Marktstart.
Taiwanischen Berichten zufolge wollen Acer, Asus, Lenovo und MSI im Januar 2010 erste Netbooks mit Intels neuer Plattform "Pine Trail" auf den Markt bringen. Von einem Lenovo-Gerät gibt es auch bereits erste Bilder, unklar ist noch die Rechenleistung der Prozessoren.
Intels Grafikchip Larrabee kommt zunächst nur als Software-Entwicklungsplattform auf den Markt, das eigentlich geplante erste diskrete Grafikprodukt auf Basis von Larrabee erscheint nicht.
Singlechip Cloud Computer (SCC) nennt Intel seinen neuen Prozessor, der über 48 Kerne verfügt und den Weg hin zu Many-Core-Prozessoren ebnen soll. Dank feiner Stromsparfunktionen liegt die Leistungsaufnahme des Chips zwischen 25 und 125 Watt.
Nur noch wenige Wochen sollen vergehen, bis Intel die Nachfolger der Serie "Core 2 Duo" vorstellt - da bleiben inoffizielle Benchmarks nicht aus. Aus China kommen nun Zahlen, die aufhorchen lassen: Schon das kleinste Modell der Serie soll fast alle Core 2 und einige Core 2 Quad schlagen.
Auf der nächsten International Solid-State Circuit Conference (ISSCC) will AMD im Februar 2010 seine ersten vollständig abschaltbaren Prozessorkerne vorstellen. Bei geringer Last sollen die CPUs so viel sparsamer werden. AMD zieht dabei mit Intel gleich, das bereits eine ähnliche Technik anbietet.
Noch 2009 will Intel angeblich die neue Atom-Plattform "Pine Trail" vorstellen. Auch wenn das noch nicht bestätigt ist, haben die Gerüchteküchen schon den Nachfolger des Nachfolgers ausgemacht: "Cedar Trail" soll 2011 auf den Markt kommen, 2013 dann eine neue Atom-Architektur.
In Polen sind ausführliche Benchmarks von Intels kommendem 6-Kern-Prozessor "Gulftown" aufgetaucht, der als "Core i9" auf den Markt kommen soll. Dabei handelt es sich zwar um ein Servermodell, es lief aber mit dem bisher nicht vermessenen Takt von 2,8 GHz, sein Standardtakt liegt sogar bei 3,06 GHz.
Erst im Januar 2010 soll er verkauft werden, in einer Preisliste zu finden ist er schon jetzt: Intels neuer Zweikern-Prozessor mit dem Kern Clarkdale. Das schnellste Modell ist ab gut 250 Euro zu haben, die Einstiegsvariante Core i3 ab gut 100 Euro.
Qualcomm verspricht mit seiner neuen Chipsatzfamilie MSM7x30 mehr Leistung für Smartphones. Die Chips auf Basis der ARm-v7-Architektur laufen mit bis zu 1 GHz und sollen vor allem mit hoher Grafikleistung sowohl bei 2D- als auch 3D-Grafik aufwarten.
In der 34. Ausgabe der Liste der 500 schnellsten Rechner der Welt gibt es erstmals seit anderthalb Jahren wieder einen Führungswechsel. Der erste Petaflops-Supercomputer "Roadrunner" liegt knapp hinter dem neuen Spitzenreiter "Jaguar". Und ein GPU-getriebener Supercomputer aus China mischt die Top 10 auf.
Nach vier Jahren erbitterten Konflikts erneuern AMD und Intel ihr Patentaustauschabkommen, der Größere stützt den Kleineren finanziell, und alles wird gut. Wären da bloß nicht die lästigen Wettbewerbshüter, die Intel durch die Einigung nicht loswird. Deren Aufgabe ist nun wichtiger denn je, denn der Kern der Angelegenheit ist nicht geklärt.
Die beiden seit Jahren vor Gerichten und Aufsichtsgremien im Clinch liegenden Prozessorhersteller AMD und Intel haben ihre Streitigkeiten überraschend beigelegt. Gleichzeitig erneuern die beiden Unternehmen ihr Patentaustauschabkommen um weitere fünf Jahre, AMD bekommt eine sofortige Finanzspritze.
Neue Kerne, neues Glück: 2011 will AMD mit neuen Prozessordesigns Marktanteile zurückgewinnen. Bobcat soll für besonders kompakte Notebooks dienen, für Server und Desktops kommt Bulldozer. Zeitgleich sollen Grafikkerne in der CPU Platz finden, was AMD jetzt schon als "Fusion" bewirbt.
Seit über zehn Jahren steht die früher "Fab 30" genannte Chipfabrik in Dresden, nun hat der neue Eigentümer Globalfoundries erstmals Journalisten sein Allerheiligstes gezeigt. Gebaut werden dort sämtliche AMD-Prozessoren, unter für die Arbeiter schwierigen Bedingungen.
Noch vor Weihnachten wird Intel Details zur kommenden Atom-Generation mit Codenamen Pineview veröffentlichen und bereits zur CES Anfang 2010 in Las Vegas sollen Gerätehersteller Systeme mit dem Atom N450 vorstellen, meldet die Hardwarewebsite Xbit-Labs.
Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang hat die immer wieder aufkommenden Gerüchte um einen x86-Prozessor von Nvidia zurückgewiesen. Zudem hält er am Chipfertiger TSMC fest, obwohl er sich unzufrieden über die dort verfügbare Kapazität äußerte.
AMDs ausgelagerte Chipfabriken in Dresden entwickeln derzeit einen Prozess mit 28 Nanometern Strukturbreite auf der Basis von Bulk-Silizium. Wie das Unternehmen vor Journalisten erklärte, will man damit bald auch die ATI-Grafikprozessoren von AMD herstellen.
Ein staatlich gefördertes Forschungsprojekt soll eines der lästigsten Probleme des Schaltungsdesigns lösen: die außerhalb von Chips platzierten Kondensatoren. Sie lassen sich bisher nur mit geringer Leistung in Halbleiter integrieren, was sich bis 2011 ändern soll.
Nach einigen Monaten der Ruhe um die angeblichen Prozessorpläne von Nvidia sorgen nun Aussagen eines US-Analysten für neue Spekulationen. Demnach soll Nvidia klammheimlich ehemalige Entwickler von Transmeta eingestellt haben, um eigene x86-Prozessoren zu bauen. Pikant: Die Reste von Transmeta stehen erneut zum Verkauf.
Mit dem neuen Stepping C3 hat AMD die Leistungsaufnahme seines schnellsten Desktopprozessors etwas gedrückt. Der Phenom II X4 965 Black Edition kommt bei 3,4 GHz nun mit 125 Watt TDP aus, was sich in der Praxis jedoch nur unter Last auswirkt.
Mit der neuen Serie "Nano 3000" schickt VIA schon die zweite Generation seiner sparsamen x86-Prozessoren ins Rennen um die Vorherrschaft bei Netbooks, Nettops und winzigen Servern. Noch fehlen wichtige technische Daten, erste Benchmarks sind jedoch vielversprechend.
Mit dem Xeon W3565 bringt Intel das Workstation-Pendant zum Core i7 960 auf den Markt. Die neue CPU ist für Rechner mit einem Prozessorsockel vorgesehen und so günstig, dass einige andere Nehalem-Xeons bald billiger oder abgeschafft werden dürften.
Auf einer Veranstaltung in Japan haben Vertreter von AMD neue Einblicke in die Roadmap des Unternehmens bis 2011 gegeben. Damit bestätigen sich viele Spekulationen über Desktop- und Notebookchips; einige neue Codenamen gibt es auch.
Nach 64 Kernen mit dem "Tile64" packt die kalifornische Chipschmiede Tilera nun gleich 100 Kerne in ein kompaktes BGA-Gehäuse. Vier Varianten des neuen Tile-Gx gibt es, sie sind bis zu 1,5 GHz schnell und sollen nur 55 Watt Leistung aufnehmen.
Mit Wirkung zur dritten Kalenderwoche des Oktober 2009 hat AMD die OEM-Preise für seine Desktop-Prozessoren stark gesenkt. Auch die Topmodelle kosten nun keine 200 US-Dollar mehr. Bei deutschen Händlern sind diese Senkungen bereits angekommen, das Topmodell von vor einem halben Jahr, ein Quad-Core mit 3,2 GHz, ist für rund 130 Euro zu bekommen.
Mit dem Cortex-A5 MPCore erweitert ARM seine CPU-Familie Cortex A nach unten. Der neue Chip soll Smartphonefunktionen für eine breite Masse von Handys bringen. Er ist deutlich günstiger und genügsamer als seine großen Brüder Cortex-A8 und Cortex-A9, die für High-End-Smartphone vorgesehen sind.
Ohne weitere Ankündigung findet sich in Intels aktueller Preisliste der Core i7 960, der mit nominal 3,2 GHz und bis 3,46 GHz per Turbo-Boost läuft. Der Prozessor ist damit ohne Tuning so schnell wie der Core i7 965, der vor nicht einmal einem Jahr zum doppelten Preis erschien.
Kurz vor der Markteinführung von Windows 7 bietet AMD acht neue Prozessoren unter 150 US-Dollar OEM-Preis an, die in Rechnern der Mittelklasse landen sollen. Neue Kerne gibt es nicht, aber höher getaktete und sparsamere Versionen des aktuellen Athlon II.
Freescale will zusammen mit E Ink ein SoC (System-on-Chip) für E-Book-Reader entwickeln, der die Herstellung entsprechender Geräte billiger und deren Entwicklung schneller machen soll. Zudem hoffen die beiden auf neuartige Geräte.
Fujitsu und Sun bringen eine schnellere Version des Quad-Core-Prozessors Sparc64 VII mit einem verbesserten Speichercontroller für Sparc-Server auf den Markt. Zusammen sollen sie, verglichen mit bisherigen Sparc-Systemen, für rund 25 Prozent mehr Leistung sorgen.
Der Halbleiterhersteller AMD hat laut einer bisher nicht offiziell veröffentlichten Roadmap vor, bereits im Jahr 2010 eine 6-Kern-CPU auch im Desktopmarkt anzubieten. Bisher war eine solche CPU erst für 2011 geplant.
Der Chipdesigner ARM will künftig eng mit AMDs Ausgründung Globalfoundries zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen die beiden Kunden flexible Lösungen rund um ARM-Chips kommender Generationen anbieten.
Nicht mehr als GT300 oder G300, sondern unter dem Codenamen "Fermi" führt Nvidia sein nächstes GPU-Design. Einen Ausblick auf die Spieleleistung gibt es noch nicht, aber Informationen zur Architektur. Geschätzt 4 Teraflops soll der Prozessor erreichen, für CUDA und andere Sprachen gibt es eine Entwicklungsumgebung.
IDF Zum Abschluss des Intel Developer Forum hat der Chiphersteller traditionsgemäß Benchmarks seiner nächsten Produktgeneration vorgelegt. Die CPUs "Clarkdale" (Desktop) und "Arrandale" (Notebook) sind deutlich schneller als die Core-2-Prozessoren. Auch die Grafikkerne, die im Chipgehäuse sitzen, wurden deutlich verbessert.
IDF Mit einer ruhigen Wohnzimmerszene begann die erste Keynote des letzten IDF-Tages 2009. Intel-Vize Eric Kim stellte das neue SoC für Internet, Video und Adobes Flash in einem Fernseher vor. Neben ihm saß, zunächst unbemerkt, LeVar Burton, der in "Star Trek: The Next Generation" den Chefingenieur Geordi La Forge spielte.
IDF Centrino ist out, ab jetzt zählt wieder der Name des Prozessors: Schlicht Core i7 heißt Intels bisher als "Calpella" gehandelte Notebookplattform. Das Unternehmen stellte die mobilen Nehalems in San Francisco vor, Golem.de konnte schon vorher einige Benchmarks auf einem Core-i7-Notebook fahren.
IDF Intel hat auf dem IDF Larrabee erstmals offiziell in Aktion gezeigt. Die Chiparchitektur soll Basis einer neuen Generation von Grafikkarten sein.
IDF Intel hat auf dem IDF einige Informationen zu seinem kommenden 22-Nanometer-Prozess gegeben. CEO Paul Otellini zeigte auch einen ersten Wafer, auf dem pro Chip knapp drei Milliarden Transistoren vereint sind.
Samsung hat auf Basis von ARMs CPU-Kern Cortex A8 zwei neue Prozessoren vorgestellt. Den S5PC110 für Smartphones und den S5PV210 für den Einsatz in Netbooks. Beide nehmen Full-HD-Videos in 1080p auf und spielen diese auch über einen HDMI-Ausgang ab.
ARM bietet sein Prozessordesign Cortex A9 MPCore ab sofort auch in einer Version für 2 GHz an, die für TSMCs 40-Nanometer-Herstellungsprozess ausgelegt ist. Diese auf Geschwindigkeit optimierte Version des Cortex A9 MPCore soll mit Intels Atom-Prozessor konkurrieren.
AMDs neuer Athlon II X4 620 soll der erste Quad-Core-Prozessor für einen Großkundenstückpreis von unter 100 US-Dollar sein. Dabei zielt AMD vor allem auf günstige, aber leistungsfähige Multimedia- und Bürorechner.
Forschern am MIT ist es gelungen, unterschiedliche Materialien mit komplementären Eigenschaften in der Chipproduktion zu kombinieren. Das könnte ein Weg sein, um fundamentale Grenzen bei Miniaturisierung und Geschwindigkeit zu überwinden.
Vor dem Intel Developer Forum (IDF), das am 22. September 2009 in San Francisco beginnt, hat Intel Details zu neuen Nehalem-Prozessoren unter dem Codenamen Jasper Forest angekündigt sowie Details zu den kommenden 32-Nanometer-CPUs verraten.