Nach dem Xeon 5600 (Westmere-EP) kommt der Xeon 7500 - Intels schnellster Serverprozessor, der mit bis zu sieben Kollegen gemeinsam rechnen kann. Mit bis zu 64 Kernen in einem System kann Intel so zahlreiche Rekorde in der Serverwelt brechen.















Knapp vor Intel stellt AMD seine neue Generation der Serverprozessoren für Maschinen mit vier und mehr CPU-Sockeln vor. Die neue Serie Opteron 6100 bietet dabei auch fünf Modelle, die zwölf Kerne in einem Sockel bieten - der ist jedoch neu, so dass sich die Prozessoren nicht als Upgrade für bestehende Server eignen.
Nach Intels erstem Sechskerner Core i7 980X zieht AMD nach - so viel steht fest. Die Gerüchteküchen des Internets haben schon zahlreiche andere CPUs ausgemacht: Neue Dual-Cores von Intel in allen Preislagen, Quad-Cores mit Übertaktungsmöglichkeit und sehr sparsame AMD-CPUs sind dabei.
Dave Probert, Kernel-Entwickler bei Microsoft, will die seit Jahrzehnten eingebaute Bremse der meisten PC-Betriebssysteme lösen: Um Prozessoren mit mehreren Kernen richtig nutzen zu können, soll das OS weniger Aufgaben bei der Verwaltung des Speichers übernehmen.
Wissenschaftler am MIT haben eine neue Methode entwickelt, um Leiterbahnen auf sehr kleinen Chipstrukturen zu erzeugen. Sie verwenden dabei mehrere Polymere, die die Verbindungen selbst herstellen. Das soll gegenwärtige Probleme mit der Erstellung immer feinerer Strukturen lösen.
Nach Gulftown kommt Westmere-EP: Intel liefert seine ersten Server-CPUs mit 32-Nanometer-Technik ab sofort aus. Neben 50 Prozent mehr Kernen sind für diese Rechner auch andere neue Funktionen wie Verschlüsselung in der CPU und Trusted-Computing wichtig.
Im kommenden Jahr will AMD mit seinen "APUs" Prozessor und Grafikchip vereinen. Eines der ersten Produkte, bisher als "Ontario" bekannt, soll dann auch in Netbooks seinen Platz finden. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber US-Medien.
Zwei neue Mainboards mit AMDs 890GX-Chipsatz bewirbt Asus mit einer besonderen Funktion: Die vom Chiphersteller abgeschalteten Kerne mancher X2- und X3-CPUs sollen sich damit wiederbeleben lassen. Das ist jedoch riskant.
Nach dreieinhalb Jahren wird die Zahl der Kerne für Desktopprozessoren erhöht: Mit dem Core i7 980X ist der erste Hexacore auf dem Markt. Seine sechs Kerne werden durch Hyperthreading verdoppelt, die Taktfrequenz steigert sich jedoch nicht. Daher werden nur wenige Anwendungen mit der neuen CPU schneller.
Früher als bisher angekündigt will Intel seinen ersten Achtkern-Prozessor für Server vorstellen, der bisher als "Nehalem-EX" bekannt ist. Noch im März 2010 soll die Auslieferung beginnen, um AMDs "Magny Cours" ein Schnippchen zu schlagen.
Nachdem in der vergangenen Woche bei US-Versendern gefälschte Prozessoren der Serie Core i7 aufgetaucht waren, gibt Intel Deutschland nun weitgehend Entwarnung. In Europa ist dem Chiphersteller kein Fall bekannt; in den USA sollen die Fakes nur bei einem Händler gefunden worden sein.
In mindestens einem Fall hat ein Hardwareversender in den USA einem Kunden ein Stück Metall statt eines Core i7 920 verkauft. Mehrere hundert Exemplare dieser gefälschten Prozessoren sollen in die Distributionskanäle gelangt sein.
Cebit Im Rahmen einer Pressekonferenz hat Intel in Hannover seinen ersten 6-Kern-Prozessor für Desktop-PCs erstmals in Europa gezeigt. Leistungswerte gab es dabei noch nicht, sichtbar schneller war der 980X aber dennoch.
Auf dem Weg hin zu Computerchips, die intern mit Licht kommunizieren, sind IBM-Forscher ein deutliches Stück vorangekommen. Sie haben einen Lawinenfotodetektor entwickelt, der Daten mit 40 GBit/s verarbeiten kann.
Intels Core i7-980X Extreme Edition ist nicht mehr weit von der Markteinführung entfernt. Der 6-Kern-Prozessor mit Codenamen "Gulftown" wird seit kurzem mit einem Preis bei einem Onlinehändler gelistet - und liegt preislich nicht viel über dem bisherigen 4-Kern-Flaggschiff.
Cebit Während in Hannover an vielen Ständen noch geschraubt wird, hat AMD sein Highlight für die Cebit 2010 schon in einem Besprechungsraum des Green-IT-Standes des Verbandes Bitkom aufgebaut. Erstmals zeigt der Chiphersteller dort seinen 6-Kern-Prozessor "Thuban" in Betrieb.
Am Montag wird Intel offiziell mit dem Atom N470 einen schnelleren Netbookprozessor mit integrierter Grafik ankündigen. Eine entsprechende Meldung, die auf den 1. März 2010 datiert ist, veröffentlichte der Chiphersteller schon jetzt auf seiner Website.
Gerade erst liefert Intel seine ersten 32-Nanometer-Prozessoren aus, da steht schon der Nachfolger vor der Tür. Laut taiwanischen Berichten heißt die Plattform für die nächste Architektur "Huron River". Sie soll Anfang 2011 auf den Markt kommen - ohne USB 3.0.
Cebit Im Vorfeld der Cebit schießen die Spekulationen um die ersten Desktopprozessoren mit sechs Kernen ins Kraut. Eine Vorstellung von Intels "Gulftown" gilt als sicher, nun gibt es angeblich Details zu AMDs "Thuban": Er soll mit einer Intels Turbo-Boost vergleichbaren Technik ausgestattet sein.
AMDs Marketingchef für Serverprozessoren, John Fruehe, hat in seinem Blog die Auslieferung der nächsten Opteron-Generation bestätigt. Bereits seit Anfang Februar 2010 sollen sie an Serverhersteller gehen - dass sie auch in Auktionen landen, nimmt Fruehe belustigt zur Kenntnis.
Einem einzelnen japanischen Bericht zufolge will Intel eine weitere Plattform mit Atom-Kern anbieten, die auf den Codenamen "Oak Trail" hört. Dabei soll es sich um eine umgestrickte Version der Handheld-Plattform "Moorestown" handeln, die auch mit PC-Betriebssystemen zurechtkommt.
Der Windows Home Server mit 2-TByte-Speicher von Asus setzt als Recheneinheit eine Atom-CPU ein. Außerdem kann er über acht Schnittstellen um weitere Datenträger erweitert werden.
Im US-amerikanischen Angebot von eBay finden sich erste Offerten für AMDs nächste Opteron-Generation mit dem Codenamen "Magny Cours". Daraus geht unter anderem die Taktfrequenz hervor. Offiziell anbieten will AMD die neue Plattform erst in einigen Wochen.
Globalfoundries und ARM haben auf dem Mobile World Congress in Barcelona Details zu ihrer kommenden Chipfertigungsplattform verkündet. Sie versprechen 40 Prozent mehr Rechenleistung und 30 Prozent geringeren Stromverbrauch.
MWC 2010 Texas Instruments zeigt auf dem Mobile World Congress seine kommende Smartphone-Plattform OMAP 4. Smartphones auf Basis der Chips sollen die Wiedergabe von 3D-Videos und die Bedienung mit berührungslosen Gesten ermöglichen, auch in Kombination mit einem integrierten Projektor.
Die Steam-Statistik des Spieleproduzenten Valve vom Januar 2010 zeigt, dass Windows 7 auf dem besten Weg ist, Windows Vista bei den Spielern abzulösen. Außerdem sind DirectX-11-GPUs noch gering verbreitet und alte Hardware ist auch bei Spielern weiterhin zu finden.
Auf der International Solid-State Circuit Conference (ISSCC) hat AMD einige wenige Details zu seinen kommenden Fusion-CPUs veröffentlicht. Die Kombination aus vier CPU-Kernen und einer DirectX-11-GPU soll besonders sparsam und ab 2011 in Notebooks zu finden sein.
IBM hat seinen neuen Prozessor Power7 offiziell vorgestellt. Die Chips verfügen über acht Kerne, können 32 Threads parallel verarbeiten und laufen mit bis zu 4,1 GHz. Zugleich stellte IBM vier Systeme auf Basis der neuen Chips vor.
Als "Itanium 9300" hat Intel nun den bisher als "Tukwila" bekannten ersten Quad-Core der Serie vorgestellt. Er passt in eine neue Plattform, deren Sockel noch zehn Jahre halten soll. Damit geht eine Verschmelzung der Infrastrukturen von Xeons und Itaniums einher.
Die Entwicklung des Graphen, das als einer der Hoffnungsträger für die die Halbleitertechnik nach dem Silizium gilt, macht rapide Fortschritte. Wissenschaftler von IBM haben nun einen ganzen Wafer mit Feldeffekt-Transistoren aus Graphen gebaut, wenn auch einen recht kleinen.
Für die neuen Dual-Cores mit 32-Nanometer-Technik der Serien Core i3/5/7 hat Intel nun auch die Chipsätze mit Funktionen für Unternehmen samt der zugehörigen Anwendungen freigegeben. Die mit dem Logo vPro versehenen Rechner lassen sich nun komplett ohne Zusatzhardware fernsteuern, auch als KVM bekannt.
Im Vorfeld der ISSCC hat Intel ein paar Daten zum bereits für März 2010 erwarteten ersten 6-Kern-Prozessor für Desktops verraten. Die CPU mit Codenamen Gulftown kann auch zu zweit betrieben werden, zudem ist auch DDR3-Speicher mit geringer Spannung möglich.
Durch die Übernahme von Chartered ist Globalfoundries, das AMDs ehemalige Chipfabriken betreibt, auf dem Weg zum dritten Platz der Auftragshersteller für Halbleiter. Das geht aus Zahlen der Marktforscher von IC Insights hervor.
Laut einer kurzen Pressemeldung von Intel liefert das Unternehmen erste Exemplare des Quad-Core-Itanium mit dem Codenamen Tukwila aus. Der Prozessor ist über zwei Jahre verspätet, soll nun aber bis März 2010 so richtig auf den Markt gebracht werden.
Durch die Roadmaps und Foren spuken die ersten x86-Prozessoren mit sechs Kernen für Desktops schon länger, jetzt konkretisieren sich die Termine und Preise der Markteinführung. Als erstes will Intel demnach im März 2010 seinen Sechskerner zücken, AMD plant offenbar einen mehrstufigen Launch ab April.
Auch nach der außergerichtlichen Einigung im Monopolstreit zwischen Intel und AMD geht die Auseinandersetzung mit staatlichen Wettbewerbshütern mit unverminderter Härte weiter. Neuester Schachzug: Intel lehnt einen der drei Kommissare der FTC ab, weil dieser den Chiphersteller früher bei Monopolvorwürfen beraten hatte.
1 GHz, von Apple entwickelt. Das ist fast alles, was die Firma bisher zum Antrieb des iPad sagt. Die Hardware-Auguren wollen aber bereits wissen, dass es sich um einen Prozessor mit ARM-Architektur handelt, der mit der Grafik zu einem System-on-a-Chip (SoC) vereint wurde.
Die Marktforscher von IDC melden für das vierte Quartal des Jahres 2009 die meisten jemals verkauften Prozessoren. Gegenüber dem Vorjahresquartal, als die Krise sich bereits stark bei CPUs bemerkbar machte, wurden fast ein Drittel mehr Prozessoren verkauft.
AMD erweitert sein Angebot an Phenom-II- und Athlon-II-Prozessoren und bringt unter anderem einen Phenom II für unter 100 US-Dollar auf den Markt. Mit dem Phenom II X2 555 Black Edition stellt AMD zudem seinen bislang schnellsten Dual-Core-Prozessor vor.
Während derzeit die neuen Dual-Cores der Serien Core i3/5/7 die meiste Aufmerksamkeit genießen, hat Intel auch für ältere Plattformen mit dem Sockel LGA775 ohne Ankündigung noch neue Prozessoren vorgestellt. Dadurch ergeben sich auch kleine Preissenkungen.
Kurz nach der CES hat Nvidia ausgewählten Medien weitere technische Daten zu seiner ersten Grafikkarte GF100 mit Fermi-Architektur verraten. Die Rechenwerke sind in Gruppen aufgeteilt, die über eigenen Speicher verfügen. Zusätzlich gab es noch einige Techdemos und Andeutungen zur Leistungsfähigkeit bei Spielen.
Auf seiner traditionellen Veranstaltung zum Jahresauftakt hat Intel zusammen mit PC-Herstellern in München zahlreiche Notebooks vorgeführt, die auf der neuen Plattform Calpella mit den mobilen Dual-Cores der Serien Core i5 und Core i7 basieren. Von Business-Einerlei bis zu Multimedia- und Gaming-Notebooks war alles vertreten.
Mit geschicktem Timing während der CES hat Intel die erste Generation des Atom abgekündigt und damit den schnellen Wechsel auf die neue Plattform Pine Trail mit integrierter Grafik forciert. Einzig der am meisten verbreitete Atom, das Modell N270, bleibt erhalten, allerdings unter anderer Flagge.
CES 2010 Toshiba zeigt mit dem Cell TV, wie es sich das Fernsehen der nahen Zukunft vorstellt. Der voll funktionstüchtige Prototyp bietet Upscaling von HD-Inhalten auf Ultra HD (4k2k), die Umwandlung von 2D- in 3D-Bilder und laut Hersteller eine "bislang unerreichte Bildqualität" und fortschrittliche Netzwerklösungen. Im Herbst 2010 soll er hierzulande auf den Markt kommen.
Mit den Kernen "Clarkdale" für Desktops und "Arrandale" für Notebooks bringt Intel die ersten Dual-Core-CPUs mit Nehalem-Architektur auf den Markt. Da die Prozessoren auf 32 Nanometer geschrumpft wurden, ist im Chipgehäuse Platz für einen Grafikkern. Golem.de hat beides unter die Lupe genommen.
Im kommenden Jahr beginnt endlich das, was AMD als "The Future is Fusion" schon lange bewirbt: Grafik wird ein elementarer Bestandteil des Prozessors. Das hat Vor- und Nachteile und ist erst der Anfang einer Entwicklung, welche die Prozessorwelt nachhaltig verändern wird.
26C3 Eine Bibliothek, um unterschiedliche Prozessorarchitekturen zu emulieren, hat Michael Steil mit libcpu auf dem 26C3 vorgestellt. Zum Testen gibt es einen libcpu-Client auf C64-Basic.
Kaum ist die Pine-Trail-Plattform mit neuen Atom-CPUs enthüllt, kündigen erste Hersteller neue Netbooks an: Dells Inspiron Mini 10 setzt auf den neuen N450 und bietet als Option einen Crystal-HD-Chip sowie ein Mobilfunkmodem.
Zwei Wochen vor der CES, wo der Marktstart zahlreicher neuer Intel-Produkte erfolgen soll, hat der Chiphersteller seine Atom-Plattform "Pine Trail" angekündigt. Preise und Benchmarks gibt es noch nicht, aber immerhin einige Details zu Architektur und Leistungsaufnahme.
Die russischen Xbitlabs wollen erfahren haben, was hinter AMDs nächster Notebookplattform "Danube" steckt: sparsame K10-Kerne, die dann auch denselben Namen wie ihre Desktoppendants tragen sollen. AMD will sich damit angeblich erstmals auch an Quad-Cores für Notebooks wagen.