Bulldozer für Desktop-PCs ist da - und enttäuscht auf den ersten Blick. AMDs neue CPU-Architektur kämpft mit allerlei Problemen; nicht für alle ist der Chiphersteller selbst verantwortlich. Hoffnung auf Abhilfe gibt es, dennoch erscheint der Marktstart verfrüht.





















Von Apples 50.000 Beschäftigten sollen 1.000 in der Chipentwicklung tätig sein. Ziel ihrer Arbeit sei eine weitere Senkung des Bedarfs an elektrischer Energie und eine geringere Größe der Produkte.
Microsofts Windows-Phone-Chef Andy Lees hat Dual-Core- und LTE-Smartphones in Aussicht gestellt. Dass bisherige Windows-Phone-7-Geräte nur Single-Core-CPUs enthalten, sieht er nicht als Nachteil.
Samsung hat einen neuen Dual-Core-Prozessor auf ARM-Cortex-A9-Basis vorgestellt. Der Exynos 4212 soll vor allem deutlich mehr 3D-Grafikleistung als seine Vorgänger bieten.
Aus einer offenbar von AMD stammenden Präsentation gehen fast alle Daten zum Marktstart von AMDs FX-CPUs mit Bulldozer-Architektur hervor. Demnach soll es anfangs nur drei Modelle geben, einer der Prozessoren erreicht über 4 GHz.
Gegenüber Digitimes hat Intel dementiert, dass die Atom-CPUs bald unter einem anderen Namen vermarktet werden könnten. Asiatische PC-Hersteller würden das aber nur zu gerne sehen.
Intel und Microsoft planen nicht weniger als die Revolution im Umgang mit PCs. Die sollen künftig nie mehr ganz ausgeschaltet werden und immer mit dem Internet verbunden sein. Bis zu diesem Ziel sind jedoch mehrere Schritte zu gehen.
Mit sofortiger Wirkung hat AMDs Produktchef Rick Bergman, der durch die Übernahme von ATI zum Chiphersteller kam, das Unternehmen verlassen. Sein Nachfolger Paul Struhsaker kommt von Comcast. Gleichzeitig baut AMD seine Abteilungen um.
Intel hat für die Grafikkerne in seinen CPUs der Serie Core-i-2000 (Sandy Bridge) neue Treiber bereitgestellt. Sie sollen etliche Spiele flüssiger darstellen und bei Starcraft 2 sogar bis zu 37 Prozent mehr Leistung bringen.
Nicht vier, sondern gleich fünf ARM-Cores will Nvidia bei seinem nächsten Tegra verbauen. Der fünfte sogenannte "Companion Core" soll besonders sparsam sein und Standardaufgaben übernehmen.
IBM und 3M wollen bis zu 100 Chips aufeinanderstapeln und so Computerchips bauen, die bis zu 1.000-mal schneller sind als die derzeit schnellsten Prozessoren.
Apple hat Verträge mit dem Auftragshersteller TSMC unterzeichnet. Die Taiwaner werden ARM-Prozessoren für künftige Smartphones und Tablets des US-Konzerns fertigen. Mit seinem bisherigen Hauptpartner Samsung liegt Apple im Rechtsstreit.
IDF In einem der letzten Vorträge des Intel Developer Forums nannte LG ausführlich die Daten, die Intel von der zweiten Generation der Ultrabooks erwartet. Dafür gibt es Mindest- und Idealbedingungen.
IDF Auf der letzten Keynote-Ansprache des Intel Developer Forum hat Forschungschef Justin Rattner gezeigt, was sich mit dem experimentellen Chip "Claremont" anstellen lässt.
IDF Nicht die nächste, sondern gleich die übernächste Architektur hat Intel in San Francisco vorgeführt. Haswell ist ihr Codename, und das Design soll vor allem bei Notebooks noch sparsamer sein.
IDF Intel bietet in naher Zukunft auch eine Flüssigkühlung für seine Prozessoren an. Auf dem IDF war der Kühler neben dem neuen High-End-Mainboard DX79SI zu sehen.
IDF Im Jahr 2012 will Intel die ersten 22-Nanometer-Prozessoren mit dem Codenamen Ivy Bridge liefern. Die Verkleinerung der Strukturbreite hilft beim Stromsparen und ermöglicht neue Funktionen.
Um etwas Aufmerksamkeit vom Intel Developer Forum abzuziehen, hat AMD seinen Prozessor mit Bulldozer-Architektur übertaktet. Seit dem letzten Rekord mit einem Intel-Prozessor hat AMD 120 MHz mehr Takt aus seinem AMD-FX-Prozessor mit acht Kernen herausgeholt.
IDF In San Francisco startet am 13. September 2011 das Intel Developer Forum (IDF). Im Zentrum wird die nächste Architektur "Ivy Bridge" stehen, aber auch neue Ultrabooks werden erwartet.
In einem Blogbeitrag hat AMDs Marketingdirektor John Frühe bestätigt, dass die Desktopprozessoren mit Codenamen Zambezi doch noch 2011 auf den Markt kommen sollen. Die entsprechenden Server-CPUs werden bereits ausgeliefert.
Ab sofort verkauft AMD die ersten Opterons mit Bulldozer-Architektur an Serverhersteller. Die CPUs mit dem Codenamen "Interlagos" verfügen über bis zu 16 Kerne.
Für die seit Jahren diskutierte Verlängerung der Schutzrechte für Tonaufnahmen steht eine wichtige Entscheidung bevor. Fällt sie im Sinne der Musikindustrie, wären Aufnahmen aus den 1960er Jahren noch 20 Jahre lang nicht gemeinfrei.
Intel hat ohne weitere Ankündigung 16 neue Prozessoren in seine Preisliste aufgenommen. Darunter finden sich einige Celerons und Pentiums, aber mit dem Core i7-2960X auch die bisher schnellste Notebook-CPU.
Ifa 2011 Nur auf Einladung zeigt AMD auf der Messe ein System mit den kommenden FX-CPUs. Ein Blick ins Gehäuse wird gestattet, in den Task-Manager auch - aber Taktfrequenzen oder einen Termin gibt es weiterhin nicht.
AMDs ehemalige Fertigungssparte in Deutschland hat einen neuen Chef gefunden. Rutger Wijburg kommt von NXP Semiconductors. Seine Vorgängerin wurde nach kurzer Zeit auf Druck von AMD gekündigt.
Der nächste Itanium-Prozessor, Codename Poulson, soll 2012 auf den Markt kommen. Für mehr Zuverlässigkeit kann die mit bis zu acht Kernen bestückte CPU fehlerhafte Befehle ohne Umweg über den Cache neu ausführen.
Die erst seit Anfang 2011 ausgelieferten AMD-Prozessoren der Serie C und E werden aktualisiert. Die neuen Chips arbeiten bis zu einem Drittel schneller, weil AMD bei manchen Modellen sowohl dem CPU- als auch dem GPU-Teil einen Turbomodus spendiert hat.
Nicht die Rechenleistung der CPUs, sondern die Funkmodems sind für mobile Geräte in Zukunft das größte Problem. Zu diesem Schluss kommt ARM in seinem Vortrag auf der Konferenz Hot Chips.
Unbestätigten Berichten zufolge verschiebt sich die Vorstellung des Cedar Trail-M, Intels nächster Netbook-Plattform, um einige Wochen. Die neuen Atom-CPUs sollen recht günstig werden, bei den Grafiktreibern hakt es jedoch noch.
IBM hat einen kognitiven Computerchip mit digitalen Neuronen und Synapsen entwickelt. Er funktioniert ähnlich wie das menschliche Gehirn und soll dadurch nur einen Bruchteil der Leistungsaufnahme herkömmlicher Computer haben. Zugleich ist er deutlich kleiner.
Unbestätigten Angaben zufolge plant AMD, 2012 unter dem Codenamen "Deccan" eine Plattform für Tablet-Computer auf den Markt zu bringen. Bis zu vier Bobcat-Kerne sollen dabei mit allen nötigen Schnittstellen in einem Chip vereint werden.
Intel will das Angebot, bestimmten Prozessoren per Software zu mehr Leistung zu verhelfen, erst später im Verlauf des Jahres 2011 auch in Deutschland starten. Dies erklärte das Unternehmen im Gegensatz zu früheren Aussagen gegenüber Golem.de
Einem US-Bericht zufolge ist Broadcom einer der möglichen Käufer von TIs Abteilung für ARM-Prozessoren. Google scheint durch die Übernahme von Motorola Mobility dagegen aus dem Rennen zu sein.
Zum für Ende 2011 erwarteten Sandy Bridge-E alias Core i7-3000 gibt es erste Preise. Laut den unbestätigten Angaben werden die Nachfolger des Core i7-900 mit Kosten ab 300 US-Dollar nicht teurer als Intels aktuelle High-End-Prozessoren.
Den 2010 bereits in den USA gestarteten "Intel Upgrade Service" gibt es nun auch in Deutschland. Bei drei CPUs lässt sich ein höherer Takt per Software freischalten, wenn zuvor ein Code dafür gekauft wurde.
Unbestätigten Berichten zufolge will Intel den Nachfolger des Core i7-900 mit X58-Chipsatz noch deutlich vor Ende des Jahres 2011 auf den Markt bringen. Der Prozessor mit dem Codenamen Sandy Bridge-E soll den kleinsten der vier möglichen Chipsätze erhalten.
Nach schwachen Quartalszahlen will Texas Instruments unbestätigten Berichten zufolge seine Abteilung für ARM-Chips loswerden. Der mögliche Käufer ist noch nicht bekannt, für Marktbeobachter sind aber AMD und seine Investoren die heißesten Kandidaten.
Die Umstrukturierungen bei AMDs ehemaliger Fertigungssparte, nun Globalfoundries genannt, setzen sich fort. Die erst im Januar 2011 angetretene Chefin der Dresdener Fab1 verlässt das Unternehmen, ein Nachfolger ist noch nicht gefunden.
Die Prozessoren der Serie FX mit Bulldozer-Kern kommen wohl nicht mehr im Sommer 2011 in den Handel. Das geht aus inoffiziellen Roadmaps hervor. Ob AMD sie dennoch wie erwartet im September 2011 vorstellt, ist unklar.
Der britische Chip-Entwickler ARM hat im zweiten Quartal 2011 rund 117 Millionen britische Pfund (ca. 132 Millionen Euro) umgesetzt. Das sind rund 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Rund 1,9 Milliarden ARM-Chips wurden in diesem Zeitraum verkauft.
Nach Broadwell kommt Skylake, und Scorpius wird von Corona abgelöst - soweit das aktuelle Codenamen-Roulette der Prozessorhersteller. Gemeint sind damit die CPUs der Jahre 2012 bis 2017, zu denen es jetzt wieder einige inoffizielle Daten gibt.
Für seine bereits seit 2009 verfolgte Technik des Anti-Aliasing auf CPU-Kernen hat Intel nun neue Beispielprogramme veröffentlicht. Sie sollen zeigen, dass das Verfahren die Bildrate von Spielen kaum beeinflusst.
TSMC könnte Apples neuer Auftragshersteller für Prozessoren im iPad und iPhone werden und Samsung ablösen. Ein wichtiger Testlauf hat jetzt begonnen.
Jeff Koplow hat an den Sandia National Laboratories einen fundamental neuen Luftkühler für Mikroelektronik entwickelt, der effizienter und leiser sein soll als herkömmliche CPU-Lüfter.
Laut einer inoffiziellen Roadmap will AMD mit einer neuen APU, Codename Hondo, 2012 einen sehr sparsamen Chip für Tablets liefern. Hondo soll genau an die Geräte angepasst sein und gleichzeitig mit Windows 8 erscheinen.
Mit Version 1.1 hat Intel die erste frei verfügbare Ausgabe seines Entwicklerkits für OpenCL freigegeben. Das SDK ist jedoch vorerst nur auf Intels CPU-Kerne ausgelegt, Unterstützung für GPUs enthält es nicht.
Mit betagten CPU-Kernen, aber schneller integrierter Grafik, will AMD bei günstigen PCs mit der Plattform "Lynx" punkten. Die neue A-Serie alias Llano besitzt vor allem im Hinblick auf die Schnittstellen modernere Technik als die Produkte der Konkurrenz.
Ein tschechischer Blogger experimentiert derzeit mit einem Vorserienexemplar von AMDs FX-CPUs, die auf der Bulldozer-Architektur basieren. Die Rechenleistung soll zwar noch nicht berauschend sein, das Overlocking-Potenzial dagegen schon.
Mit seiner nächsten neuen Architektur, Codename Haswell, will Intel viele Funktionen, die einer GPU ähneln, in seine Prozessoren einbauen. Kern ist dabei die Befehlssatzerweiterung AVX2.
Anfang 2012 will das Startup Tilera seine VLIW-Prozessoren mit 100 Kernen liefern. Die Vorgänger gibt es inzwischen nicht nur auf Testplattformen, sondern auch auf PCI-Express-Karten.
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