Während Intel noch die Fehler in seinen Sandy-Bridge-Chipsätzen repariert, veröffentlichen Hardwareseiten bereits Informationen zum Nachfolger mit dem Codenamen "Ivy Bridge". Er soll schneller sein und früher als erwartet erscheinen.















Intels Fehler in Chipsätzen verunsichert Kunden, weil die Zuordnung der anfälligen SATA-Ports zu Laufwerken nicht offensichtlich ist. An welchen Anschlüssen bei Sandy-Bridge-PCs Festplatte und optisches Laufwerk hängen, lässt sich aber leicht herausfinden.
Wegen des Fehlers in Intel-Chipsätzen hat sich Toshiba in den USA zu einer Rückrufaktion für alle Sandy-Bridge-Notebooks entschlossen. Eine entsprechende Entscheidung von Toshiba Deutschland gibt es noch nicht.
Zwei Tage nach Intels Bekanntgabe eines Fehlers in allen Chipsätzen für Sandy-Bridge-Prozessoren reagieren weitere Hardwarehersteller und Händler. Viele liefern keine betroffenen Produkte mehr aus, mit Samsung hat der erste große PC-Hersteller einen Austausch angeboten.
Das Problem mit Intels Chipsätzen für die neuen Prozessoren der Serie Core-i-2000 wird durch einen einzigen Transistor ausgelöst. Mit Gigabyte hat ein erster Hersteller von Mainboards die Auslieferung seiner Sandy-Bridge-Produkte gestoppt. Wann Intel von dem Fehler zuerst wusste, ist auch noch nicht abschließend belegt.
Der Fehler in Intels Chipsätzen für Prozessoren der Serie Core-i-2000 betrifft alle ausgelieferten Produkte: Mainboards, Desktop-PCs und Notebooks. Rückrufaktionen sind zu erwarten, Intel will dafür finanziell geradestehen. Endkunden und PC-Hersteller sollten aber mit Umsicht vorgehen.
Die Serie "Cougar Point" der Chipsätze für Intels neue Core-i-Prozessoren hat einen Fehler. Intel hat das Problem, durch das SATA-Geräte nicht richtig funktionieren können, nach eigenen Angaben bereits gefunden und gelöst. Es ist so schwerwiegend, dass das Unternehmen seine Umsatzprognose gesenkt hat.
Um den Herausforderungen für Programmierer durch Prozessoren mit immer mehr Kernen zu begegnen, soll sich der ganze Computer drastisch verändern. Das fordert Uzi Vishkin, Professor für Computerwissenschaften. Er schlägt dafür neue Hard- und Software vor, die ganz auf Parallelverarbeitung ausgelegt ist.
Der Frontmann der Popband Black Eyed Peas, will.i.am, arbeitet ab sofort auch für Intel. Was sich hinter seinem vollmundigen Titel des "Director of creative innovation" verbirgt, weiß jedoch auch Intel noch nicht so recht.
Toshiba muss sparen und lagert einen Teil seiner SoC-Fertigung an Globalfoundries aus. Die einfacheren Produkte in dem Bereich wird der japanische Konzern künftig bei Samsung produzieren lassen.
Die Kette an Gerüchten über Nvidias Roadmap für mobile SoCs reißt nicht ab. Dass der Tegra 3 auf dem MWC vorgestellt werden soll, gilt als sicher. Nun gibt es erste Daten des Mobilprozessors, der sogar Blu-ray-Discs wiedergeben können soll.
Der Nachfolger des Dual-Core-Chips Tegra 2, der derzeit in neuen Android-Smartphones für Furore sorgt, könnte schon auf dem kommenden MWC 2011 in Barcelona vorgestellt werden. Auf Nvidias ersten ARM-Prozessor für Server und Desktops muss aber noch bis 2013 gewartet werden.
Unbestätigten Angaben zufolge will Intel seinen neuen Sechskerner für X58-Mainboards, den Core i7 990X, kurz vor der Cebit vorstellen. Ende des zweiten Quartals soll dann die neue Plattform mit dem Chipsatz Z68 erscheinen, welche die bisherigen High-End-Lösungen ersetzt.
Der Nachfolger der Geode-SoCs ist da: AMD verkauft ab sofort die ersten Fusion-APUs unter dem Namen "G-Series" auch für Embedded-Anwendungen wie Auto-PCs. Mit Grafik und Speichercontroller sowie zwei Kernen benötigen die Chips ab 9 Watt TDP.
ARM und IBM arbeiten bei 14-Nanometer-Technik zusammen, um für Kunden den Wechsel auf die kleiner werdenden Chipstrukturen weniger riskant zu machen.
Der CPU-Entwickler Tilera erhält 45 Millionen US-Dollar Risikokapital, um seine Many-Core-Prozessoren weiterzuentwickeln. 2011 will das Unternehmen seine CPU Tile-GX mit 100 Kernen auf den Markt bringen und die Zahl der Kerne künftig alle zwei Jahre verdoppeln.
IBM und Samsung wollen künftig bei der Grundlagenforschung über neue Halbleitermaterialien, Herstellungsprozesse für Halbleiter und deren verwandte Technologien zusammenarbeiten.
Der Chipsatzstreit zwischen Intel und Nvidia ist beendet - fast. Die beiden Unternehmen haben ein Abkommen mit einer Laufzeit von sechs Jahren über den Austausch von Patenten geschlossen. Davon ausgenommen sind jedoch x86-Prozessoren, Flash sowie "einige Chipsätze". Intel zahlt an Nvidia 1,5 Milliarden US-Dollar.
CES 2011 Spiele in Konsolenqualität auf Smartphones hat Nvidia-Chef Huang zu Beginn der CES versprochen. Golem.de hat sich einige der bisher verfügbaren Titel zeigen lassen. Sie werden in einer eigenen Abteilung des Android-Markets erscheinen.
CES 2011 Unter dem Codenamen "Projekt Denver" arbeitet Nvidia an einem leistungsfähigen Prozessor auf ARM-Basis. Der Chip soll in PCs, Servern und Supercomputern zum Einsatz kommen.
CES 2011 Die nächste Windows-Version wird auch SoCs (System-on-Chip) unterstützen und auf ARM-Prozessoren laufen, das kündigte Microsoft zur CES 2011 an. Windows 8 wird laut Microsoft auf ARM-Chips von Nvidia, Qualcomm und Texas Instruments ebenso laufen wie auf den kommenden x86-SoCs von Intel und AMD.
Tesla Motors will in seinem Pkw Model S Prozessoren von Nvidia einsetzen. Die beiden Tegra-S-Prozessoren werden das Infotainmentsystem und die Instrumente steuern.
CES 2011 AMD hat im Vorfeld der CES in Las Vegas seine ersten Fusion-CPUs offiziell vorgestellt. AMD nennt die Chips Accelerated Processing Units (APUs), um deutlich zu machen, dass ein x86-Prozessor und ein DirectX-11-Grafikchip auf einem Die integriert wurden. Erste Geräte auf Basis der Chips sollen zeitnah auf den Markt kommen.
Mehr Rechenleistung für Tablets, E-Book-Reader, Smartphones und Infotainmentsysteme fürs Auto verspricht Freescale mit seiner neuen Prozessorserie i.MX 6. Die Chips verfügen über ein bis vier ARM-Kerne auf Basis des Cortex-A9-Designs, die mit 1,2 GHz getaktet werden.
Unter dem Namen Intel Insider will der Prozessorhersteller noch im ersten Quartal 2011 eine eigene Downloadplattform für Filme starten. Verkauft wird das Ganze als eine Funktion der neuen Sandy-Bridge-Prozessoren.
Nach monatelangen Ankündigungen und beispiellos vielen inoffiziellen Informationen wird nun mit Serienprodukten abgerechnet: Die Core-i-Prozessoren mit vierstelligen Modellnummern sind die neue Referenz bei Vierkern-CPUs. Auch Intels integrierte Grafik verdient nun nicht mehr ihren schlechten Ruf.
Toshiba will seine verlustbringende System-on-a-Chip-Produktion an Samsung auslagern. Der japanische IT-Konzern will sich in der Fertigung auf NAND-Flashspeicher konzentrieren.
Nach langer Zeit des Abbaus benötigt Sony jetzt wieder mehr Produktionskapazität. Eine vor zwei Jahren an Toshiba verkaufte Fabrik geht zurück an Sony. Dort sollen künftig CMOS-Sensoren gefertigt werden.
Obwohl Intels in die kommenden Prozessoren mit Sandy-Bridge-Architektur integrierte Grafik recht schnell sein soll, vermeldet Nvidia schon jetzt etliche "design wins". Rund 200 PCs mit Nvidia-Grafik sollen in der ersten Hälfte des Jahres 2011 auf den Markt kommen.
AMD hat drei neue CPUs vorgestellt, die in ihrem jeweiligen Segment nun die schnellsten Modelle darstellen. Der Geschwindigkeitszuwachs fällt aber moderat aus.
IBM hat eine neue Technik vorgestellt, um elektrische und optische Komponenten auf einem Chip zu integrieren. Die CMOS Integrated Silicon Nanophotonics genannte Technik soll eine sehr schnelle Kommunikation zwischen Chips ermöglichen und den Weg zu einem Supercomputer mit einer Rechenleistung von 1 Exaflop ebnen.
Intels in 32 Nanometern Strukturbreite hergestellter Itanium, der für 2012 erwartete "Poulson", wird die rekordverdächtige Menge von 50 MByte Cache besitzen. Dies geht aus dem Programm der Halbleiterkonferenz ISSCC hervor.
Nach Informationen von Golem.de wird Intel, anders als bisher erwartet, auf der CES 2011 nur den Startschuss für die mobilen Quad-Cores mit Sandy-Bridge-Architektur geben. Die Dual-Core-Versionen, die stärker nachgefragt werden, sollen mindestens einen Monat später verkauft werden.
Intel bestückt seine Embedded-Atoms E600 demnächst mit FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) von Altera. Damit sollen Industriebereiche erschlossen werden, die eine besonders flexible Plattform benötigen.
Intels Atom N550 setzt sich langsam durch. So hat nun auch Asus ein Netbook der 400-Euro-Klasse im Angebot, welches die von den Single-Core-Atoms gewohnten Laufzeiten erreichen soll. Anfang Dezember soll der bunte Eee PC 1015PW auf den Markt kommen.
Der Singlechip Cloud Computer, der bisher auf einem Die 48 x86-Kerne vereint, soll auch mit weit mehr Cores leistungsfähig bleiben. Dies erklärte Intel auf der Supercomputerkonferenz SC10 in New Orleans.
AMD hat einige US-Medien Messungen an einem Prototyp der Notebook-APU Zacate samt der Plattform Brazos durchführen lassen. Die Benchmarks zeigen eine CPU-Performance, die zwischen Atom und Pentium liegt, aber eine deutlich höhere Grafikleistung als Intels HD Graphics.
Unbestätigten Berichten von US-Medien zufolge könnten sich Intel und Nvidia im Zwist um Chipsatzlizenzen bald außergerichtlich einigen. Dafür soll Intel eine Milliarde Schadensersatz an Nvidia zahlen und dem Grafikspezialisten Zugang zu eigenen Technologien gewähren - auch eine x86-Lizenz steht zur Debatte.
Für den bereits angekündigten neuen Kern Cortex A15 hat ARM nun auch einen neuen Grafikkern der Serie Mali vorgestellt. Er soll sich in OpenGL ES und auch in DirectX programmieren lassen und besteht aus bis zu vier Shadereinheiten.
Nvidia erwartet ein starkes Umsatzwachstum durch seinen neuen Tegra-Prozessor für Smartphones und Tablets. Nach Verlusten im zweiten Quartal machte der Grafikchiphersteller jetzt wieder einen Gewinn. Und der Ausblick war optimistisch.
Nach seinem jährlichen Analystentreffen hat AMD nun detaillierte Roadmaps zu künftigen Prozessoren vorgelegt. Die Integration von CPU und GPU ist vollzogen, die ersten APU genannten Chips werden bereits ausgeliefert. Bei den Servern will AMD bis 2012 bis zu 20 Cores anbieten.
Marvell hat mit dem Armada XP einen recht leistungsstarken ARM-Prozessor mit vier Rechenkernen vorgestellt. Er ist in erster Linie für kleine Server gedacht, mit 1,6 GHz getaktet und soll besonders effizient sein.
Geringe Leistungsaufnahme, ein schneller Grafikkern und trotzdem günstig: Mit den ersten Fusion-Prozessoren verspricht AMD eine fähige Atom-Konkurrenzplattform für günstige Netbooks und Desktops und nennt erste Details.
Eine Windows-Produktmanagerin hat zugegeben, dass Tablets den Markt für Netbooks kannibalisieren. Microsoft beherrscht den Markt für Netbook-Betriebssysteme durch Billiglizenzen fast vollständig.
Er soll erst Mitte 2011 auf den Markt kommen und wird noch in einer anderen Strukturbreite gefertigt: Vias erster Dual-Core aus der Serie Nano. Dennoch hat das Unternehmen nun einigen Testern Referenzplattformen zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse sind überraschend.
Auch wenn die Angebote an Beschleunigermodulen für Supercomputer kleiner werden, will IBM die Architektur des Cell-Prozessors doch nicht ganz aufgeben. Im professionellen Bereich soll er in die Power-Prozessoren integriert werden, für künftige Konsolen hält sich IBM alle Optionen offen.
Bei Xtreme Systems sind Screenshots und Benchmarks aufgetaucht, die von dem noch nicht vorgestellten Core i7 990X stammen sollen. Die Angaben wirken authentisch. Die CPU erreichte dabei 5,23 GHz allein mit Luftkühlung. Der Marktstart des Prozessors wird noch für 2010 erwartet.
Intel soll Mainboardhersteller über seine neue Notebook-Plattform Chief River informiert haben. Sie ist für Ivy Bridge gedacht, die nächste Prozessorgeneration nach Sandy Bridge.
Die eigene Fertigungstechnik für Halbleiter ist einer der wichtigsten Wettbewerbsvorteile von Intel - und doch wird Intel diese nun erstmals nutzen, um für einen Dritten Chips zu fertigen. Dabei geht es nicht um die Weiternutzung alter Anlagen, denn gefertigt wird in 22-Nanometer-Technik.
Man kann es als Bestätigung der Verspätung werten oder als Präzisierung eines Termins: AMDs Fusion-APU mit Codenamen "Llano" soll Mitte 2011 auf den Markt kommen. Das bestätigte das Unternehmen bei einer neuen Vorführung eines Prototyps in Taipeh.