Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) vermelden Fortschritte bei der Integration von Kohlenstoff-Nanoröhren (Carbon Nanotubes) in Computerchips. Sie greifen dabei auf Technik zurück, die in der Chipfertigung schon heute eingesetzt wird.















Der Prozessorhersteller AMD hat es im Notebookbereich derzeit schwer. Gegen dünne Notebooks mit Intels CULV-Prozessoren hat AMD wenig in der Hand. Die Vision-Plattform soll das ändern und zielt auch auf einen Intel-Schwachpunkt ab: die Grafikleistung.
Intel hat die neuen Server- und Workstationprozessoren der 3400er-Serie mit vier Kernen vorgestellt. Sie sind mit den neuen Core i5 und i7 verwandt. Ein besonderer 3400er-Prozessor ist der L3426. Trotz einer niedrigen Leistungsaufnahme kann er kurzfristig hohe Taktfrequenzen erreichen.
Mit dem neuen Kern "Lynnfield" will Intel die Nehalem-Architektur fit für den Massenmarkt machen. Der Umstieg vom Core 2 Quad wird jedoch lange dauern, auch wenn der Turbo-Boost der neuen CPUs erweitert wurde und die Lynnfields deutlich weniger Energie als bisherige Nehalems erfordern. Zudem sind wieder einmal neue Mainboards und Kühler fällig.
IFA 2009 Ein wichtiger Bestandteil von Lenovos Eroberungsplänen des Privatkundenmarktes sind die neuen Ideapads der U-Serie. In ihnen stecken demnächst CPUs, die Intel bisher noch nicht angekündigt hat. Sie sind besonders sparsam und eignen sich für leichte Notebooks mit langer Akkulaufzeit.
AMD hat die Leistungsaufnahme seiner Opterons mit sechs Kernen weiter gedrückt. Statt bisher 55 Watt ACP kommt das neue Modell nur noch auf 40 Watt ACP. Es ist dabei nur 200 MHz geringer getaktet und vor allem für Blade-Server und andere Umfelder mit hoher Dichte der Rechenleistung gedacht.
Auf der derzeit im kalifornischen Palo Alto stattfindenden Konferenz "Hot Chips" hat Intel weitere Details zur für Smartphones und MIDs gedachten Plattform mit dem Codenamen Moorestown verraten. Die Chips und Busse können dynamisch getaktet werden, zudem gibt es mit "Briertown" einen eigenen Baustein für die Energieverwaltung.
In Japan ist ein erstes Netbook mit der von vielen Anwendern gewünschten Ausstattung aufgetaucht: Ein Atom-Prozessor mit Nvidias Ion-Plattform treibt es an. Ob das Gerät auch in Deutschland angeboten wird, ist noch ungewiss.
Der vorerst nur in China erhältliche Pentium E6500K mit einem Serientakt von 2,93 GHz hat mit flüssigem Stickstoff die Grenze von 6 GHz geknackt. Ob und wann die CPU in Europa erscheint, ist noch ungewiss.
Gamescom Intel warnt PC-Spieleentwickler davor, die rasante Entwicklung der Prozessorarchitekturen zu unterschätzen. Wenn Spiele davon profitieren sollen, müssen sie die verschiedenen CPU-Topologien berücksichtigen - aktuelle und in naher Zukunft erscheinende.
Die Serie der mehr oder weniger zufälligen Indiskretionen um Intels neue Prozessorgeneration reißt nicht ab. Nun finden sich auf den Entwicklerseiten von Intel selbst die Namen von drei CPUs der Serien Core i5 und Core i7.
Das Rennen um den höchsten Takt geht weiter: AMD bringt den Phenom II X4 965 an den Start, der eine höhere Frequenz als Intels schnellster Core i7 bietet. Dafür steigt aber auch die Leistungsaufnahme. Wer sie scheut, kann sich über immer billigere Phenom II mit 125 Watt freuen.
AMD hat die bisher nur aus einer CPU bestehende Familie "Neo" um zwei neue Modelle erweitert. Die neuen Prozessoren bieten zwei statt einen Kern, aber keinen höheren Takt. Dafür sind sie ähnlich sparsam und lassen sich ohne CPU-Sockel direkt auf Mainboards löten.
Mit 2,93 GHz kratzt der neue Pentium E6500 mit zwei Kernen - früher als "Pentium Dual-Core" bekannt - an der Grenze zu 3 GHz. Ein bisher nur in China angebotenes Modell kann man dank offenem Multiplikator auch einfach über diese Schwelle treiben.
Der Bürgerbeauftragte der EU erhebt Vorwürfe gegen die Europäische Kommission wegen Ungereimtheiten im Kartellverfahren gegen Intel. Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge soll es über ein wichtiges Interview mit einem Dell-Mitarbeiter keine ordnungsgemäßen Unterlagen geben.
Noch sind nicht einmal der Core i5 und die neue Version des Core i7 verfügbar, da gibt es schon erste inoffizielle Informationen zum vermeintlichen Core i9. Der 6-Kerner soll im zweiten Quartal 2010 als Upgrade für die bisherigen Core i7 erscheinen.
In der PC-Branche scheint die Talsohle der Wirtschaftskrise durchschritten. Nach aktuellen Zahlen von Mercury Research konnten alle drei Hersteller von x86-Prozessoren im zweiten Quartal 2009 den Absatz steigern, er liegt nur noch wenig unter dem Vorjahresniveau.
Der Chipentwickler MIPS hat die Portierung von Android auf die eigene Prozessorarchitektur im Quellcode veröffentlicht. Damit will MIPS Googles Betriebssystem den Weg in Blu-ray- und Mediaplayer ebnen.
In einem Blogeintrag hat AMD ein Video veröffentlicht, das den Umzug von virtuellen Maschinen zwischen drei Servern zeigt. Vom Single-Core-Opteron aus dem Jahr 2003 ging es auf den künftigen Sechskerner "Istanbul" und dann auf den 12-Kern-Prozessor "Magny Cours".
Intels "Threading Building Blocks" (TBB) stehen in der Version 2.2 zum Download bereit. Die freien Bibliotheken sorgen für schnellen Code auf Mehrkernprozessoren - und haben einige Verbesserungen und neue Funktionen erhalten.
Die ehemals als 3Dlabs bekannte Creative-Tochter ZiiLabs hat mit dem Zii Egg ein leistungsfähiges Multitouch-Handheld vorgestellt. Es basiert auf ZiiLabs' eigenem Multimedia-Anwendungsprozessor ZMS-05, der offenen Plattform Plaszma, läuft unter PlaszmaOS oder Android - und soll andere Hersteller inspirieren, damit eigene Geräte und Anwendungen zu entwickeln.
Auf Basis eines in vielen mobilen Geräten verbauten ARM-Kerns haben Samsung und die Designschmiede Intrinsity den nach eigenen Angaben bisher schnellsten ARM-Prozessor mit A8-Kern entworfen. Das System-on-a-Chip (SoC) namens "Hummingbird" läuft mit bis zu 1 GHz und bei Spannungen um 1 Volt.
Die Kette an gezielten oder auch zufälligen Indiskretionen rund um Intels nächste Prozessorgeneration für Mainstream-PCs reißt nicht ab. Diesmal neu: Für das erste Quartal 2010 sollen zwei Modelle geplant sein, die etwas weniger elektrische Leistung benötigen als die bisherigen CPUs mit Nehalem-Architektur.
US-Berichten zufolge hat Intel wie angekündigt beim europäischen Gerichtshof förmlich Einspruch gegen die Strafe von 1,06 Milliarden Euro wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung eingelegt. Das Unternehmen hält seine Geschäftspraktiken für rechtens und stellt sich auf einen jahrelangen Rechtsstreit ein.
IBM hat einen Upgradepfad zu seiner kommenden Prozessorgeneration Power 7 angekündigt. Systeme der Reihen Power 595 und 570 mit Power6-Prozessoren sollen sich auf die neue Generation umrüsten lassen, sobald die Chips verfügbar sind.
Die ersten drei Versionen von Intels neuen Desktopprozessoren mit dem Kern "Lynnfield" sind bei einem belgischen Hardwareversender aufgetaucht. Die dort genannten Daten bestätigen die Gerüchte der letzten Wochen: Die Serie Core i5 wird recht günstig, zwei Modelle mit gleichem Kern kommen als Core i7 auf den Markt.
Asiatischen Quellen zufolge plant Intel den Marktstart der Notebookprozessoren mit Nehalem-Architektur für September bis Oktober 2009. Die Quad-Core-CPUs sollen höchstens 2 GHz erreichen und werden noch unter der Marke "Core 2 Quad" geführt.
Im Vorfeld der Markteinführung von Intels ersten Mainstream-Prozessoren mit Nehalem-Architektur werden in Asien Stück für Stück die letzten Details der neuen Produkte bekannt. So soll Intel für den Start seiner neuen Quad-Cores - wie beim ersten Core i7 - drei Modelle planen, die zudem recht günstig werden.
Sechs Wochen nach den ersten Serverprozessoren mit sechs Kernen von AMD folgen nun drei Stromsparmodelle, die sich vor allem für besonders dicht gepackte Rechenzentren mit Bladeservern eignen. Nach HP als Launchpartner bietet nun auch Dell Server mit den neuen Opterons an.
Noch bevor Intels nächste Prozessorgeneration als Core i3 und Core i5 überhaupt im Handel ist, soll der Nachfolger dieser CPUs namens "Sandy Bridge" schon fertig sein. Ein erstes Foto des Dies aus unbenannter Quelle soll das belegen - und auch zeigen, wie Intel die Grafik in den Chip integriert hat.
Einem unbestätigten Bericht aus China zufolge will Intel bei der nächsten Atom-Plattform "Moorestown" auch auf Knowhow von TSMC zurückgreifen, wo künftige Atom-Chips gefertigt werden. Insbesondere sollen die Ein- und Ausgabefunktionen der Chipsätze nicht mehr von Intel allein entwickelt werden.
Qnap will ein NAS-System auf den Markt bringen, das sich vor allem durch den verwendeten Festplattentyp von anderen Geräten unterscheidet. Statt großer 3,5-Zoll-Festplatten werden 2,5-Zoll-Festplatten eingebaut. Gleich acht Stück quetscht der Hersteller in das Gehäuse und erreicht so Kapazitäten von bis zu 4 TByte.
AMDs neuen Prozessor, den "Phenom II X4 42 Black Edition TWKR", kann man nicht kaufen, aber vom Chiphersteller geschenkt bekommen. Dafür muss man in der Overclocking-Szene Rekorde vorweisen können und erhält dann die CPU, die besonders hohe Takte und Spannungen aushalten soll. Weniger als 100 der Prozessoren soll es geben.
Unbestätigten Angaben zufolge will AMD im Juli 2009 seinen bisher schnellsten Prozessor der Serie "Phenom II X4" auf den Markt bringen. Das Modell 965 soll 200 MHz schneller laufen als der bisherige Spitzenreiter 955. Der ist im Handel nun schon unter 180 Euro zu haben.
Drei Wochen nachdem AMD die Auslieferung der neuen Opteron-Serie mit Codenamen "Istanbul" an Serverhersteller bekanntgegeben hat, sind die Prozessoren nun auch als Boxed-Versionen erschienen. Bei japanischen Händlern und US-Versendern sind die Varianten für Zwei-Sockel-Systeme bereits zu bekommen.
Auf dem "Research @ Intel Day" in Santa Clara fehlt Intels erster Manycore-Prozessor mit Codenamen "Larrabee". Die erste öffentliche Vorführung soll nun auf dem IDF Ende September 2009 in San Francisco erfolgen.
Intel baut seine Markenstrategie um und führt neue Varianten seiner Marke Core ein. So wird es künftig neben dem Core i7 auch Prozessoren mit den Namen Core i3 und Core i5 geben. Die Marke Centrino wird für PCs hingegen künftig nicht mehr genutzt.
Das ehrgeizigste Hardwareprojekt von Sun, das derzeit von Oracle übernommen wird, steht offenbar vor dem Aus. Mehrere Medien melden unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen, dass der 16-Kern-Prozessor mit Codenamen Rock nicht mehr erscheinen wird.
Kurz nach der Computex, auf der bereits erste Prototypen von Netbooks mit Intels nächster Atom-Generation "Pineview" zu sehen waren, gibt es nun technische Details zu den Prozessoren aus Asien. Demnach sollen sie nicht nennenswert höher getaktet sein, die Neuerungen stecken vor allem im Chipsatz.
Computex In Taipeh hat Intels Desktop-Chef Robert Crooke weitere Details zu den noch 2009 erscheinenden Prozessoren der Core-i5-Reihe bestätigt. Der Nachfolger des Core 2 Quad soll durch verbesserten Turbo-Boost deutlich schneller werden. Und das gefloppte TurboMemory wird 2010 neu aufgelegt.
Nach nur einem halben Jahr am Markt ersetzt Intel sein Flaggschiff der Desktop-Prozessoren: Statt dem Core i7 965 mit 3,2 GHz gibt es jetzt das Modell 975 mit 3,33 GHz. Die neue CPU ist zwar schneller, aber kaum sparsamer als der bisherige Spitzenreiter.
Computex Googles Betriebssystem Android steht auch für die MIPS-Plattform zur Verfügung. Das soll Android den Weg in neue Bereiche ebnen - jenseits von Telefonen. Einige MIPS-Partner zeigen auf der Computex bereits erste Geräte.
Computex Zum Start der Computex in Taipei hat Intel neue Prozessoren für Notebooks angekündigt. Sie decken fast den gesamten Notebook-Bereich von besonders flachen bis hin zu Desktop-Replacement-Systemen ab. Ein neuer Chipsatz ist zudem für die besonders leichten CULV-Notebooks vorgesehen.
Computex Zur Computex hat Canonical eine eigene Linux-Distribution für Netbooks auf Moblin-Basis angekündigt. Zusammen mit SanDisk will Ubuntu-Anbieter Canonical die Unterstützung für Solid State Drives (SSDs) verbessern.
Computex Zum Start der Computex in Taipeh hat AMD zwei Prozessoren mit aktueller Technik, aber nur zwei Kernen für den Sockel AM3 vorgestellt. Damit will der Chiphersteller Intels Vormacht der Core-2-CPUs in der Einstiegsklasse brechen. Doch Intels Konter kam noch vor AMDs Offensive.
Während Intel mehr als vier Kerne mit einer schnellen Anbindung untereinander für Vier- und Mehrsockelsysteme erst 2010 anbieten kann, ist AMD mit dem Opteron, Codename Istanbul, bereits fertig. Die ersten CPUs sollen ab sofort verfügbar sein und zudem keine Einschränkungen in ihrer Leistungsfähigkeit durch künstliche Beschneidungen haben.
Intel hat den nächsten, aber noch namenlosen Multiprozessor-Xeon basierend auf der Nehalem-Architektur vorgestellt. Gegenüber dem derzeit aktuellen 6-Kern-Xeon 7400 und den Nehalem-Xeons der Serie 5500 für bis zu zwei Sockel sind noch größere und vor allem schnellere Systeme möglich. Für die Servervirtualisierung helfen zudem neue Funktionen, die Ausfälle auf dem System erkennen und beheben, ohne dass der Server heruntergefahren werden muss.
Kurz nachdem Intel einige Details der Handheld-Plattform Moorestown verriet, hat das Unternehmen nun konkrete Angaben zu dessen Netbook-Version "Pine Trail" gemacht. Die Grafikfunktionen wandern dabei in den Prozessor, sodass der Chipsatz nur noch aus einem Baustein besteht. Das hat für einige andere schon angekündigte Produkte deutliche Konsequenzen.
Das Moblin-Projekt hat die erste Betaversion seiner für Netbooks und Nettops gedachten Linux-Distribution Moblin v2.0 veröffentlicht. Die Software soll auf Geräten mit Intel-Atom-Prozessor laufen.
In einem Interview hat Nvidias CEO Jen-Hsun Huang Intels Preispolitik für die Atom-Prozessoren und die zugehörigen Chipsätze als unfair bezeichnet. Um Nvidia aus dem Markt zu drängen, soll Intel ein Paket aus Atom-CPU und Chipsatz weit billiger verkaufen als die einzelne CPU.