Die Serie der mehr oder weniger zufälligen Indiskretionen um Intels neue Prozessorgeneration reißt nicht ab. Nun finden sich auf den Entwicklerseiten von Intel selbst die Namen von drei CPUs der Serien Core i5 und Core i7.
Das Rennen um den höchsten Takt geht weiter: AMD bringt den Phenom II X4 965 an den Start, der eine höhere Frequenz als Intels schnellster Core i7 bietet. Dafür steigt aber auch die Leistungsaufnahme. Wer sie scheut, kann sich über immer billigere Phenom II mit 125 Watt freuen.
Intels kommender Chipsatz P55 Express für die Prozessoren Core i5 und i7 im Sockel LGA1156 wird Nvidias SLI-Technik unterstützen können, kündigte Nvidia an. Intel und andere Mainboardhersteller haben dazu die Technik von Nvidia lizenziert.
Mit 2,93 GHz kratzt der neue Pentium E6500 mit zwei Kernen - früher als "Pentium Dual-Core" bekannt - an der Grenze zu 3 GHz. Ein bisher nur in China angebotenes Modell kann man dank offenem Multiplikator auch einfach über diese Schwelle treiben.
Noch sind nicht einmal der Core i5 und die neue Version des Core i7 verfügbar, da gibt es schon erste inoffizielle Informationen zum vermeintlichen Core i9. Der 6-Kerner soll im zweiten Quartal 2010 als Upgrade für die bisherigen Core i7 erscheinen.
A-Data hat neue DDR3-SDRAM-Module für Intels neuen Core-i7-Prozessor mit Lynnfield-Kern sowie den Core i5 angekündigt, die bisher schnellsten ihrer Art. Die paarweise angebotenen Module der "XPG Plus Series DDR3-2200+ v2.0" sollen garantiert mit 2,2 GHz laufen und auch noch Spielraum für Übertaktung bieten.
Die Kette an gezielten oder auch zufälligen Indiskretionen rund um Intels nächste Prozessorgeneration für Mainstream-PCs reißt nicht ab. Diesmal neu: Für das erste Quartal 2010 sollen zwei Modelle geplant sein, die etwas weniger elektrische Leistung benötigen als die bisherigen CPUs mit Nehalem-Architektur.
Die ersten drei Versionen von Intels neuen Desktopprozessoren mit dem Kern "Lynnfield" sind bei einem belgischen Hardwareversender aufgetaucht. Die dort genannten Daten bestätigen die Gerüchte der letzten Wochen: Die Serie Core i5 wird recht günstig, zwei Modelle mit gleichem Kern kommen als Core i7 auf den Markt.
Nomen est Omen: Das neue Notebook für Computerspieler des US-Herstellers Falcon Northwest heißt "Fragbook DRX". Darin stecken ein Grafikmodul, bis zu drei Festplatten und die Desktopversion von Intels Core i7. Das Ergebnis: hohes Gewicht, minimale Akkulaufzeit, aber viel Leistung.
Asiatischen Quellen zufolge plant Intel den Marktstart der Notebookprozessoren mit Nehalem-Architektur für September bis Oktober 2009. Die Quad-Core-CPUs sollen höchstens 2 GHz erreichen und werden noch unter der Marke "Core 2 Quad" geführt.
Im Vorfeld der Markteinführung von Intels ersten Mainstream-Prozessoren mit Nehalem-Architektur werden in Asien Stück für Stück die letzten Details der neuen Produkte bekannt. So soll Intel für den Start seiner neuen Quad-Cores - wie beim ersten Core i7 - drei Modelle planen, die zudem recht günstig werden.
Sechs Wochen nach den ersten Serverprozessoren mit sechs Kernen von AMD folgen nun drei Stromsparmodelle, die sich vor allem für besonders dicht gepackte Rechenzentren mit Bladeservern eignen. Nach HP als Launchpartner bietet nun auch Dell Server mit den neuen Opterons an.
Nach Corsair erweitern auch andere Hersteller von High-End-Speicher ihre Garantien für Module mit den "Hyper"-Chips von Elpida. Während OCZ Kaufpreiserstattung oder Austausch anbietet, will Kingston keine überhöhten Ausfallraten beobachten können.
Der Speicherhersteller Corsair ruft von Händlern derzeit fünf Modelle der Serie "Dominator GT" zurück. Die besonders schnellen DDR3-Speicher, die auch bei Übertaktern beliebt sind, können vorzeitig ausfallen. Ob es auch einen Rückruf für deutsche Endkunden gibt, steht noch nicht fest.
Noch bevor Intels nächste Prozessorgeneration als Core i3 und Core i5 überhaupt im Handel ist, soll der Nachfolger dieser CPUs namens "Sandy Bridge" schon fertig sein. Ein erstes Foto des Dies aus unbenannter Quelle soll das belegen - und auch zeigen, wie Intel die Grafik in den Chip integriert hat.
Im Mai 2009 hatte der Hackintosh-Hersteller Psystar Insolvenz nach Chapter 11 angemeldet. Unklar war, ob tatsächliche eine Pleite drohte oder dieser juristische Schachzug nur vor Apple schützen sollte. Nun ist Psystar wieder da.
US-Berichten zufolge soll Apple wieder zurück zu Intel als seinem einzigen Lieferanten für Chipsätze in seinen Macs und MacBooks wechseln. Einen Beleg dafür gibt es bisher nicht, allenfalls ein Indiz: Intels nächste Generation von Prozessoren, bei denen zum Teil ein Grafikchip neben die CPU montiert ist, steht vor der Tür.
AMDs neuen Prozessor, den "Phenom II X4 42 Black Edition TWKR", kann man nicht kaufen, aber vom Chiphersteller geschenkt bekommen. Dafür muss man in der Overclocking-Szene Rekorde vorweisen können und erhält dann die CPU, die besonders hohe Takte und Spannungen aushalten soll. Weniger als 100 der Prozessoren soll es geben.
Das bisher als "RapidHD" bekannte Plug-in für Adobes Creative Suite 4 ist nun als "Elemental Accelerator 2.0" in einer runderneuerten Fassung erschienen. Das Programm codiert HD-Videos mit Hilfe einer Quadro-Karte von Nvidia auf PCs und Macs deutlich schneller als in Echtzeit. Vertrieben wird es über einen neuen App Store von Nvidia.
Unbestätigten Angaben zufolge will AMD im Juli 2009 seinen bisher schnellsten Prozessor der Serie "Phenom II X4" auf den Markt bringen. Das Modell 965 soll 200 MHz schneller laufen als der bisherige Spitzenreiter 955. Der ist im Handel nun schon unter 180 Euro zu haben.
Intels Entwicklung einer Raytracing-Engine für das Spiel "Enemy Territory: Quake Wars" macht Fortschritte. Neben mehreren hundert Spielfiguren kann Programmierer Daniel Pohl nun auch typische Spezialeffekte von Spielen darstellen, die sehr einfach umzusetzen sein sollen.
Intel hat seine Programmierwerkzeuge für Windows, Linux und MacOS in Version 11.1 auf den Markt gebracht. Die Compiler und Tools sollen sich nun leichter in Entwicklungsumgebungen integrieren lassen. Und sie bieten Unterstützung für die "Advanced Vector Extensions" (AVX).
Auf dem "Research @ Intel Day" in Santa Clara fehlt Intels erster Manycore-Prozessor mit Codenamen "Larrabee". Die erste öffentliche Vorführung soll nun auf dem IDF Ende September 2009 in San Francisco erfolgen.
Intel baut seine Markenstrategie um und führt neue Varianten seiner Marke Core ein. So wird es künftig neben dem Core i7 auch Prozessoren mit den Namen Core i3 und Core i5 geben. Die Marke Centrino wird für PCs hingegen künftig nicht mehr genutzt.
Kurz nach der Computex, auf der bereits erste Prototypen von Netbooks mit Intels nächster Atom-Generation "Pineview" zu sehen waren, gibt es nun technische Details zu den Prozessoren aus Asien. Demnach sollen sie nicht nennenswert höher getaktet sein, die Neuerungen stecken vor allem im Chipsatz.
Computex In Taipeh hat Intels Desktop-Chef Robert Crooke weitere Details zu den noch 2009 erscheinenden Prozessoren der Core-i5-Reihe bestätigt. Der Nachfolger des Core 2 Quad soll durch verbesserten Turbo-Boost deutlich schneller werden. Und das gefloppte TurboMemory wird 2010 neu aufgelegt.
Nach nur einem halben Jahr am Markt ersetzt Intel sein Flaggschiff der Desktop-Prozessoren: Statt dem Core i7 965 mit 3,2 GHz gibt es jetzt das Modell 975 mit 3,33 GHz. Die neue CPU ist zwar schneller, aber kaum sparsamer als der bisherige Spitzenreiter.
Sun hat das Betriebssystem OpenSolaris 2009.06 veröffentlicht. Die neue Version läuft erstmals auf Suns eigener Prozessorarchitektur Sparc. Neu ist der Netzwerkstack Crossbow, mit dem sich OpenSolaris für das Rechenzentrum qualifizieren soll. Auch auf dem Desktop gibt es Neuerungen.
Während Intel mehr als vier Kerne mit einer schnellen Anbindung untereinander für Vier- und Mehrsockelsysteme erst 2010 anbieten kann, ist AMD mit dem Opteron, Codename Istanbul, bereits fertig. Die ersten CPUs sollen ab sofort verfügbar sein und zudem keine Einschränkungen in ihrer Leistungsfähigkeit durch künstliche Beschneidungen haben.
Intel hat den nächsten, aber noch namenlosen Multiprozessor-Xeon basierend auf der Nehalem-Architektur vorgestellt. Gegenüber dem derzeit aktuellen 6-Kern-Xeon 7400 und den Nehalem-Xeons der Serie 5500 für bis zu zwei Sockel sind noch größere und vor allem schnellere Systeme möglich. Für die Servervirtualisierung helfen zudem neue Funktionen, die Ausfälle auf dem System erkennen und beheben, ohne dass der Server heruntergefahren werden muss.
Kurz nachdem Intel einige Details der Handheld-Plattform Moorestown verriet, hat das Unternehmen nun konkrete Angaben zu dessen Netbook-Version "Pine Trail" gemacht. Die Grafikfunktionen wandern dabei in den Prozessor, sodass der Chipsatz nur noch aus einem Baustein besteht. Das hat für einige andere schon angekündigte Produkte deutliche Konsequenzen.
In einem Interview hat Nvidias CEO Jen-Hsun Huang Intels Preispolitik für die Atom-Prozessoren und die zugehörigen Chipsätze als unfair bezeichnet. Um Nvidia aus dem Markt zu drängen, soll Intel ein Paket aus Atom-CPU und Chipsatz weit billiger verkaufen als die einzelne CPU.
Seit kurzem bietet Apple für die Anfang 2008 und Anfang 2009 erschienenen Versionen der Workstation Mac Pro eine Grafikkarte mit AMDs GPU Radeon HD 4870 an. Die Karte ist jedoch nur mit 512 MByte GDDR5-Speicher ausgestattet und kostet mehr als das Doppelte ihres PC-Pendants.
Nach Mercury Research hat nun auch IDC seine Zahlen zum Prozessormarkt im ersten Quartal des Jahres 2009 vorgelegt. Zwar schrumpften die abgesetzten Stückzahlen erneut dramatisch, die Marktforscher sehen jedoch ein baldiges Ende der Absatzkrise voraus. Vor allem der Trend zu mobilen PCs ist ungebrochen.
Noch hat Intel sein neues Flaggschiff nicht vorgestellt, dennoch taucht der Core i7 975 inzwischen bei zahlreichen Onlinehändlern auf. Die versprechen eine Lieferung in ein bis zwei Wochen, folglich dürfte der Marktstart zur Computex erfolgen.
Statt Eigenbaulösungen können sich Übertakter auf Rekordjagd nun einen Kühler zum Befüllen mit flüssigem Stickstoff ab Werk kaufen. Der zunächst nur in den USA angekündigte "CPU-LN2" von Koolance ist allerdings, wie sämtliches Overclocker-Zubehör, recht teuer.
Einen Tag nach dem Hinweis an PC-Hersteller, dass der Core i7 940 zum Auslaufmodell wird, hat Intel auch den Core i7 965 gestrichen. Er wird durch das Modell 975 ersetzt und soll schneller vom Markt verschwinden als die Version 940.
Nach einem knappen halben Jahr Marktpräsenz hat Intel das mittlere Modell seiner Prozessorserie Core i7 abgekündigt. Der Prozessor wird noch einige Monate geliefert, unbestätigten Angaben zufolge erscheint aber schon im Juni 2009 sein Nachfolger.
Dell bietet einen neuen spieletauglichen High-End-PC an: Der Studio XPS 435 ist mit Intels Core i7 und bis zu 24 GByte DDR3-RAM bestückt.
Frühestens im dritten Quartal 2009 sollen die ersten Prozessoren mit der Nehalem-Architektur für den Massenmarkt als "Core i5" auf den Markt kommen. Bis dahin sickern Stück für Stück technische Informationen durch, diesmal Details zur Busstruktur.
Mit der Radeon HD 4770 verschiebt AMD das Preis-Leistungsverhältnis von Grafikkarten weiter zugunsten der Anwender. In der Preisklasse unter 100 Euro soll die Karte schon für fast alle Spiele und Auflösungen ausreichen und zudem dank 40-Nanometer-Technik recht sparsam sein.
Noch vor der offiziellen Ankündigung von Intel gibt es einen kurzen Test des Core i7 975 mit 3,33 GHz. Die russischen Xbitlabs konnten ein Vorserienmodell vermessen, dessen Die im neuen Stepping D0 gefertigt ist. Die Leistungsaufnahme verringerte sich dadurch aber nur geringfügig.
Asus bietet ein Mainboard im Micro-ATX-Format an, das vor allem an Spieler gerichtet ist. Trotz der geringeren Ausmaße soll das Maximus II Gene alles bieten, was auch auf großen Boards zu finden ist: Overclocking, eine reichhaltige Ausstattung und eine ordentliche Soundkarte.
AMD hat an der Taktschraube gedreht: Der schnellste Phenom II läuft nun mit 3,2 GHz statt bisher 3,0 GHz. Zusätzlich ist das Modell 955 der erste Phenom II mit großen Caches, der in Mainboards mit dem Sockel AM3 auch mit DDR3-Speicher umgehen kann. Im Kurztest überzeugt der Prozessor weitgehend.
Mit der neuen Serie "EE" hat AMD zwei Prozessoren vorgestellt, die besonders energieeffizient arbeiten sollen. Die Quad-Core-Opterons verfügen nach AMDs Berechnung der "ACP" über eine Leistungsaufnahme von nur 40 Watt.
Mit Wirkung zum 19. April 2009 hat Intel seine Großhandelspreise für einige Prozessoren der Serie Core 2 Quad gesenkt. Betroffen sind vor allem die Stromsparmodelle. Zudem gibt es mit dem Q8400 mit 2,66 GHz eine neue CPU mit vier Kernen.
Schon sechs Monate nach der Vorstellung der neuen CPU-Generation Core i7 will Intel mit einem neuen Modell die Messlatte für x86-Prozessoren noch ein Stück höher legen. Das Modell 975 ist zwar noch nicht angekündigt, wird in Großbritannien aber bereits zahlreich angeboten.
Das US-Start-up Schooner will Webapplikationen mit Appliances beschleunigen. Zum Start gibt es ein Gerät für MySQL und eines für memcached. Sie sollen jeweils rund acht entsprechende Server ersetzen.
Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in Peking hat Intel-Vize Pat Gelsinger erstmals den sechskernigen Xeon-Prozessor "Westmere-EP" in Betrieb gezeigt. Er soll schon 2010 dem Xeon 5500 mit Nehalem-Architektur folgen. Außerdem verriet Gelsinger indirekt einige Details zum Grafikprozessor Larrabee.
In den USA bietet Smooth Creations ein Notebook mit Intels Core i7 an. Dieser Prozessor ist bisher nur für Desktops erhältlich und nicht gerade günstig. Auch die restliche Ausstattung des Notebooks wird von teuren Komponenten bestimmt.
Noch im November 2008 will Intel drei CPUs der Serie "Core i7" ausliefern. Mit der neuen Nehalem-Architektur samt L3-Cache, integriertem Speichercontroller und automatischer Übertaktung sind Intels High-End-Prozessoren deutlich schneller geworden. Der Stromverbrauch wurde kaum gesenkt, die Chips sind jedoch in der Anschaffung günstiger.
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